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E L W I E D E N

23. Januar 2024 von Dieter Holtheuer

Seit der kommunalen Neuordnung am 01. Juli 1964 gehört Westönnen zur Wallfahrtsstadt Werl. Mit dieser Zusammenlegung mussten auch alle gleichlautende oder doppelt vorkommende Straßennamen erneuert werden.

Da es nun in Westönnen und Büderich einen „Prozessionsweg“ gab, musste eine Straße umbenannt werden. Am 26. Januar 1971 beschloss der Haupt – und Finanzausschuss der Stadt Werl den Westönner PROZESSIONSWEG in ELWIEDEN umzubenennen.

Elwieden ist heute eine ca. 500 m lange Straße im östlichen Teil Westönnens. Leider ist bei der Namensgebung den Experten ein Fehler unterlaufen

Man hatte das seit Jahren bekannte Flurstück AN DEN EHWIEDEN – am Prozessionsweg gelegen – zur neuen Namensgebung bestimmt und sich dann für ELWIEDEN entschieden.

Also: ELWIEDEN müsste eigentlich EHWIEDEN heißen.

Vielleicht hatten die Leser der alten Flurkarten mit der damaligen Deutschen Schrift ihre Probleme.

Das gleiche Schicksal erfuhr auch die Westönner Straße „Auf’m Hackenfeld“. Sie müsste eigentlich „Auf’m Mahenfeld heißen.

Siehe beiliegenden Flurkartenausschnitt von 1901.

Burkard Feldmann und Josef Lefarth haben 2003 in ihrem Werk: „Straßennamen der Stadt Werl“ folgendes zu diesem Thema geschrieben:

„Elwieden ist eine Flurbezeichnung, die übersetzt wird mit *El* = Erle und *Wiede*= Weide, Wiese. Hier befanden sich früher Wiesen mit Erlen. Der Volksmund nennt diese Straße auch Prozessionsweg.“

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Geschichte, Historie Stichworte: Elwieden, Straßennamen

Warum tue ich das alles?

26. November 2023 von Klaus Hennemann

Vom Patronatsfest berichtet uns Hermi Dregger in Wort und Bild

Während die Dorfgemeinschaft von Westönnen am 24. September 2023 noch das 1050jährige Ortsjubiläum feierte stand am 22. November 2023 die nächste Festlichkeit an: das traditionelle Patronatsfest verbunden mit dem 200jährigen Kirchweihjubiläum des Ortsmittelpunktes, der St.-Cäcilia-Kirche.

Diesen feierlichen Anlass begannen die Gläubigen zunächst mit einem Festhochamt mit Aussetzung und Sakramentalem Segen, dem Pastor Martin Hufelschulte als Hauptzelebrant und Vikar Liju Mathirapilly Selestin als Konzelebrant vorstanden. Daran nahmen alle Gruppierungen und Fahnenabordnungen des alten Kirchspiels Westönnen teil.

Die ansprechende Predigt begann der aus Westönnen stammende Martin Hufelschulte mit der Frage: „Warum tue ich das alles?“ und leitete damit auf das Engagement jedes Christen für die Glaubens- und Dorfgemeinschaft über. Die musikalische Untermalung stand in den bewährten Händen von Organist Stefan Lepping und vom Jugendspielmannszug Westönnen 1973 e. V. Dieser präsentierte die Stücke „Loch Lomond“, „The Skye Boat Song“ und ein „Halleluja“, bei denen die neuen Konzertflöten zum Einsatz kamen.

Den krönenden Abschluss des Festtages bildete ein gemütliches Beisammensein im benachbarten Christophorusheim. Dieser begann mit einer interessanten Präsentation von Pastor Martin Hufelschulte und Dieter Holtheuer der geschichtlichen Daten von der Vorgängerkirche, über die Planung und den Neubau unter dem Westönner Pfarrer Bernhard Volbert Voß (1770 – 1840) sowie die Einweihung unter dem Belecker Pfarrpropst Beda Behr (1755 – 1830), der diese in seiner ehemaligen Funktion als letzter Kommissar des Haardistriktes durchführte.

Der Höhepunkt des Abends war ein schwerer Weihwasserkessel aus Bronze von 1671 mit dem Vikar Liju während des feierlichen Credo-Liedes in der Heiligen Messe die Gläubigen segnete und der im Pfarrheim zwecks Besichtigung durch die Reihen gereicht wurde. Vermutlich wurde die Kirche vor 200 Jahren mit diesem Weihwasserkessel eingeweiht. Diese Dreifusskessel wurden im früheren Sprachgebrauch auch Duppen oder Grapen genannt.

Text und Bilder: Hermi Dregger

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Geschichte, Historie, Kirche Stichworte: Kirchweihjubiläum, Patronatsfest

Patronats- und Kirchweihfest St. Cäcilia Westönnen

19. November 2023 von Dieter Holtheuer

Wie schon berichtet, hat die Kirchengemeinde in Westönnen doppelten Grund zu feiern: Zum einen das Patronatsfest der Hl. Cäcilia und zum anderen den 200. Einweihungstag der Kirche.

„Altes bekanntes Bild der Kirche; Aquarell von Adolf Stampfer von 1896“

Am 22. November um 18 Uhr ist das Festhochamt und anschließend trifft sich die Gemeinde im Christophorusheim.

Kategorie: Allgemein, Alte Bilder, Aus alten Tagen, Gemeinde, Historie, Kirche Stichworte: Allgemein, Alte Bilder, Aus alten Tagen, Gemeinde, Historie, Kirche

200 Jahre Pfarrkirche ST. CÄCILIA

15. November 2023 von Dieter Holtheuer

 Weihetag 20. November 1823

„Dort, wo am Hange die Kirche hoch steht,

 Heimat, bist du;

 Drin man den Segen des Himmels erfleht,

 Heimat bist du;……“

So lautet der Anfang der dritten Strophe des Westönner Heimatliedes. Getextet und komponiert um 1954 von Studienrat Heinrich Meyer (*1888;+1964).

Dieser, hier dichterisch beschriebene Standort, beherbergt noch heute, auf einer Anhöhe im Zentrum Westönnens, das der Heiligen Cäcilia geweihte Gotteshaus.

Am Mittwoch, den 22. November feiert die St. Cäcilia-Gemeinde Westönnen ihr Patronatsfest, das Fest der Heiligen Cäcilia.

Zum festlichen Hochamt um 18 Uhr ist die ganze Gemeinde, sowie die Vereins- und Fahnenabordnungen herzlich eingeladen. Neben der Kirchenorgel werden auch Konzertflöten des Jugendspielmannzuges im Gottesdienst erklingen.

Wir feiern aber nicht nur den Namenstag unserer Pfarrpatronin, sondern auch den 200.Weihetag unserer Kirche. Nach dem Hochamt stoßen wir im Pfarrheim gemeinsam auf das Jubiläum an und erfahren dabei Interessantes und Wissenswertes mit Text und Lichtbildern über die Kirche.

Nach vierjähriger Bauzeit der Kirche schreibt am 30. Oktober 1823 der Westönner Pfarrer Bernhard Voss (Pfarrer in Westönnen 1809-1840 /*1770 +1840) an das Generalvikariat Paderborn und bittet um die Einweihung der neuen Westönner Kirche. Unter anderem mit den Worten:

…„so ist meine und der ganzen Pfarrei gehorsamste Bitte; höchst dieselbe wolle geruhen, einen Geistlichen in der Nähe den Auftrag zu erteilen; nach dem in der Köllnischen großen Agenda pag(ina) vorgeschriebenen Ritus die Benediction (Segnung) vorzunehmen“….

Am 20. November 1823 hatte dann der Belecker Propst Bela Behr, er war zugleich der bischöfliche Kommissar für den sogenannten Haardistrikt, im Auftrag des Paderborner Bischofs Franz Egon von Fürstenberg (Bischof 1789–1825) unsere Kirche eingeweiht/gesegnet (Benediktion). Dies belegt die dargestellte Urkunde, mit „Übersetzung“, aus dem Pfarrarchiv vom 27.11.1823.

Zugleich sehen wir eine Abrechnung (mit „Übersetzung“) des Pfarrers Bernhard Voss über 4 Reichstaler und 29 Stüber. Ausgaben, die für den Besuch des Propstes B. Behr zur Einweihung angefallen sind.

Bei der Grundsteinlegung am 22.11.1819 haben wir erfahren, dass Westönnen kirchlich noch zum Erzbistum Köln gehörte. Nun hören wir, dass der Bischof von Paderborn für die Einweihung 1823 zuständig war. Grund: Durch die Neugliederung der deutschen Bistümer durch Papst Pius VII vom 16. Juli 1821 kam Westönnen zur Erzdiözese Paderborn.

Hochinteressant ist, dass erst 1898 nach 68 Jahren, der Paderborner Weihbischof Augustinus Gockel unsere Kirche konsekriert hat. Dies erfahren wir durch eine Notiz in lateinischer Schrift im Taufregister der Gemeinde zwischen dem 07. und 28. Juli1891. Sie lautet übersetzt:

„Am 15. Des Monats Juli 1891 habe ich die Pfarrkirche, im Jahre 1823 benediziert, mit dem Hochaltar zu Ehren der Hl. Jungfrau und Märtyrerin Cäcilia konsekriert und in ihm (dem Hochaltar) eine Reliquie der Hl. Märtyrerin Fortunata eingeschlossen. Für die jährliche Feier ist das gemeinsame Fest des Herzogtums Westfalen festgesetzt. Augustinus Gockel, Titularbischof von Azotus und Weihbischof von Paderborn.“

Anmerkung: Am 21. November 1973 (Buß- und Bettag) hatte Pfarrer Alfred Krause zur 150 Jahrfeier der Kirche geladen. Beim Festgottesdienst standen mit Pfarrer Krause 10 weitere Priester am Altar. Beim anschließenden Festakt war die Schützenhalle bis auf dem letzten Platz gefüllt.

Kategorie: Allgemein, Aus alten Tagen, Gemeinde, Historie, Kirche Stichworte: Allgemein, Aus alten Tagen, Gemeinde, Historie, Kirche

Torfestivals am Bahndamm

2. November 2023 von Alfred Risse

Christopher Clarysse erzielt durch diesen verwandelten Foulelfmeter den Anschlusstreffer

Ein Debakel erlebte die erste Mannschaft im Heimspiel gegen den TuS Freckenhorst. Sie kam mit 1:6 unter die Räder. Beide Teams spielten von Beginn an offensiv und kamen zu Torchancen. Aber mit zwei Treffern nach krassen Abwehrfehlern gingen die Gäste aus dem Münsterland mit einem 2:0 in die Halbzeit.

Westönnen machte nach dem Seitenwechsel sofort Druck und in der 50. Minute gelang durch einen von Christopher Clarysse verwandelten Foulelfmeter der Anschlusstreffer. Die Freude währte aber nur kurz. Denn schon in der 55. Minute gelang den Gästen durch einen verwandelten Freistoß der dritte Treffer.

Westönnen versuchte weiterhin das Blatt zu wenden. Doch drei weitere Gegentreffer fielen auf der anderen Seite.

Besser machte es im Vorspiel die zweite Mannschaft. Sie besiegte den SV Völlinghausen mit 8:1. Die Torschützen waren: Marvin Adrian, Michael Heinz (3), Emre Ustaoglu (2), Jan-Niklas Bettenbrock (2)

Fotos: Andreas Kaiser

Kategorie: Allgemein, Rot-Weiß Westönnen Stichworte: Allgemein, RWW

Münze „1050 Jahre Westönnen“ nachbestellen

28. Oktober 2023 von Martin Beudel

Wer noch eine Münze zum Jubiläum 1050 Jahre Westönnen nachträglich bestellen möchte meldet sich bitte bis Freitag, 03.November bei Ortsvorsteher Martin Beudel unter 0151 127 154 67.

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Gemeinsam für Westönnen, Historie Stichworte: 1050 Jahre Westönnen, Münze

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