• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

Westönnen Online - für unser Kirchspiel

  • Historie
    • Recherchen
      • Unsere Recherchen
    • Literatur aus Westönnen
    • Chronikbücher Franz Asshoff
    • Hausinschriften
    • Rittergüter
    • Unglücke
    • Zeittafel
    • Sagen
  • Aktuelles
  • Kalender 2026
  • Adressen
  • Unser Kirchspiel
    • Orts- und Lagepläne
    • Die Ortsvorsteher im Kirchspiel
    • Ortsheimatpfleger Werner Wanders
    • Daten und Fakten
    • Bäche und Teiche
    • Berühmte Westönner
    • Landwirtschaft & Natur
      • Landwirtschaft
      • Jagd in Westönnen
      • Sauerkraut
    • Natur
    • Dorfwettbewerb
    • Infrastruktur
  • Kirche
    • Pfarrnachrichten der katholischen Propstei Werl
    • Kurzinfo
    • Geschichte & Patronin
    • Gemeindeausschuss
    • Kirchturmuhr
    • Orgel
    • Sakrales
    • Gebäude und Orte
    • Gruppen & Vereine
    • Messdiener
    • Bücherei
    • Jakobsweg durch Westönnen
    • Veranstaltungen
  • Vereine
    • RWW allgemein
      • Sport
      • Gesundheitsstudio
      • Fußball & Breitensport
      • Tennis
      • Boule
    • Alte Schule
    • Frauenverein St. Cäcilia
    • Schützenbruderschaft St. Sebastianus
      • Schützen
      • Schießliga Westönnen
      • Unser Maibaum
    • Freiwillige Feuerwehr Westönnen
    • Gemeinschaft Oberbergstraße e.V.
    • Musik
      • Jugendspielmannszug
      • Einigkeit
    • Die Gespannfreunde Hellweg e.V.
    • Gemeinsam für Westönnen
    • Bergstrasse
    • Kapellenverein
  • Familie
    • St.-Josef-Schule
    • Schule
    • Betreuungsangebote
    • Förderverein St. Cäcilia Kindergarten
    • Förderverein Grundschule
  • Bilder des Jahres
  • Videos
  • Wes-Töne
  • Rundumblick
  • Wir über uns
    • Kontakt
    • Wie alles begann
Startseite » Historie

KASPAR TELGENBÜSCHER

30. Januar 2026 von Dieter Holtheuer

Beim Forschen und Ermitteln diverser Genealogien in den Westönner Kirchenbüchern wurde folgende, eine nicht alltäglichen Notiz gefunden.

In dem Kirchenbuch für den Eintrag der Todesfälle von 1808 – 1826 hat der damalige Pfarrer Bernhard Voss zwischen dem 15.03.1812 und 02.04.1812 folgenden Eintrag notiert:

„Im Jahre Christi achtzehnhundert und elf den siebzehnten

Oktober starb zu Talavera de la Reyna in Spanien der Füselier

Caspar, des Andreas Telgenbüscher, Eingessener und Leinenweber

zu Mawicke mit Anna Maria geborene Deutelhoff ehelich

erzeugter lediger Sohn, alt drei und zwanzig Jahr, fünf Monate

und acht und zwanzig Tage.“

Bernhard Voss Pfarrer

Caspar Telgenbüscher wurde am 20. April 1788, als Erstgeborener, von Andreas und Anna Maria Telgenbüscher in Mawicke geboren und einen Tag später in der Westönner Kirche getauft. Laut Kirchenbuch-Eintrag starb er am 17. Oktober 1811 als Füselier in der spanischen Stadt Talavera de la Reyna.

Füseliere waren ursprünglich mit einem Steinschloßgewehr bewaffnete Infanteristen.

Die Stadt Talavera de la Reyna liegt im Bezirk von Toledo und ca.100 Km süd-westlich von Madrid. Zwei Jahre vor Caspars Tod fand hier eine bedeutende Schlacht der Napoleonischen Kriege auf der iberischen Halbinsel statt. Sie war ein Teil des Spanienfeldzuges von Napoleon Bonaparte.

Man fragt sich nun, wie kam ein Mawicker Junge in Kriegsdiensten nach Spanien? Im Jahre 1803 wurde das Herzogtum Westfalen dem Großherzogtum Hessen zugeteilt und die vereinten Gebiete mussten dann Napoleons Rheinbund beitreten und dem Kaiser Truppen zur Verfügung stellen. So kam es, dass auf fast allen Kriegsschauplätzen Napoleons hessische und westfälische Soldaten zu finden waren.

Kategorie: Historie Stichworte: Geschichte, Historie

Sammeln der Weihnachtsbäume in den 70ern

8. Januar 2025 von Franz Georg Wegener

Das in der Westönner Bachstraße vor der damaligen Metzgerei Bölke aufgenommene Bild zeigt von links: Berthold Graé (+), Siegfried Schlummer, Norbert Prünte, Heinz-Josef Schulte, Franz Georg Wegener, Siegfried Wetekamp (+), Andreas Kaiser und Georg Telgenbüscher. Ralf Poggenpohl beobachtet das Ganze.

Es ist gute und langjährige Tradition: Auch in diesem Jahr wird die Avantgarde Westönnen die ausgedienten Weihnachtsbäume in Westönnen, Ober- und Niederbergstraße gegen eine Spende einsammeln. Die Weihnachtsbäume werden dann dem gemeinsamen Osterfeuer mit RWW zugeführt.

Kürzlich fand ich ein Zeitungsbild aus den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Schon damals wurden die Weihnachtsbäume gegen eine Spende für Pater Hasler in Indonesien eingesammelt, allerdings von den Messdienern. Der damalige Küster Berthold Graé stellte hierzu seinen Pkw nebst Anhänger zur Verfügung.

Ich erinnere mich an zwei große Osterfeuer. Eines fand auf einem Feld am Wirtschaftsweg Richtung Oberbergstraße statt, zünftig natürlich mit Bierwagen. Von der Kirche aus zogen viele Teilnehmer unter den Klängen des Jugendspielmannszuges los und verbrachten anschließend gesellige Stunden.

Ein Jahr später fand das Osterfeuer auf einem Feld am Westdahler Weg statt, Nähe Steinbruch. Berthold Graé taufte den Feldweg inoffiziell in „Messdienerweg“ um.

Kategorie: Allgemein, Alte Bilder, Aus alten Tagen, Brauchtum, Gemeinschaft, Historie Stichworte: Historie, Kirche, Messdiener, Pater Hasler, Weihnachtsbäume sammeln

Wer kann uns bei der Suche helfen?

22. April 2024 von Klaus Hennemann

Wir haben in einem Fundus u. a. ein Bild gefunden, zu dem wir die Namen suchen. Wer uns hier helfen kann, schreibt bitte an klaushennemann@web.de. Vielen Dank für eure Unterstützung.

Kategorie: Allgemein, Aus alten Tagen, Historie Stichworte: Allgemein, Aus alten Tagen, Historie

Stille Zeugen am Wegesrand

29. Januar 2024 von Klaus Hennemann

Viele von uns fahren täglich an ihnen vorbei, meistens jedoch werden sie nur bei Prozessionen wahrgenommen. Eben „Stille Zeugen“. Aber warum stehen sie dort? Wer hat sie errichtet? Warum stehen z.B. Kreuze mitten im Feld?

Im Dezember 2023 ist dazu das Buch „Stille Zeugen am Wegesrand“ erschienen. In diesem Werk werden Wege- und Hofkreuze, sowie Heiligenhäuser in Werl und Umgebung in Wort und Bild beschrieben. Neben Daten; wie Größe, Materialien und Baustil, war es den Autoren auch wichtig Hintergründe über die Entstehung oder Stiftung der Objekte darzustellen. Es gibt Landkarten, Bilder und akribisch recherchierte Hintergründe.

Für die Stadtteile Westönnen, Mawicke und Ober-und Niederbergstraße werden auf ca. 70 Seiten die zum Teil auch unter Denkmalschutz stehenden „Stillen Zeugen“ vorgestellt.

Dieses Heiligenhäuschen an der Weststraße / Kirchstraße wurde von der Familie Schriek restauriert und wird zu den Prozessionen liebevoll geschmückt.

Herausgeber sind der Neue Heimat – und Geschichtsverein Werl und die Werler Kreuzbruderschaft St. Walburga. Erhältlich ist das Buch in der A. Steinschen Buchhandlung GmbH.

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Geschichte, Historie, Mawicke, Neuer Heimat- und Geschichtsverein, Niederbergstraße Stichworte: Allgemein, Gemeinde, Geschichte, Heiligenhaus, Heiligenhäuschen, Heiligenhäuser, Historie, Wegekreuz

Patronats- und Kirchweihfest St. Cäcilia Westönnen

19. November 2023 von Dieter Holtheuer

Wie schon berichtet, hat die Kirchengemeinde in Westönnen doppelten Grund zu feiern: Zum einen das Patronatsfest der Hl. Cäcilia und zum anderen den 200. Einweihungstag der Kirche.

„Altes bekanntes Bild der Kirche; Aquarell von Adolf Stampfer von 1896“

Am 22. November um 18 Uhr ist das Festhochamt und anschließend trifft sich die Gemeinde im Christophorusheim.

Kategorie: Allgemein, Alte Bilder, Aus alten Tagen, Gemeinde, Historie, Kirche Stichworte: Allgemein, Alte Bilder, Aus alten Tagen, Gemeinde, Historie, Kirche

200 Jahre Pfarrkirche ST. CÄCILIA

15. November 2023 von Dieter Holtheuer

 Weihetag 20. November 1823

„Dort, wo am Hange die Kirche hoch steht,

 Heimat, bist du;

 Drin man den Segen des Himmels erfleht,

 Heimat bist du;……“

So lautet der Anfang der dritten Strophe des Westönner Heimatliedes. Getextet und komponiert um 1954 von Studienrat Heinrich Meyer (*1888;+1964).

Dieser, hier dichterisch beschriebene Standort, beherbergt noch heute, auf einer Anhöhe im Zentrum Westönnens, das der Heiligen Cäcilia geweihte Gotteshaus.

Am Mittwoch, den 22. November feiert die St. Cäcilia-Gemeinde Westönnen ihr Patronatsfest, das Fest der Heiligen Cäcilia.

Zum festlichen Hochamt um 18 Uhr ist die ganze Gemeinde, sowie die Vereins- und Fahnenabordnungen herzlich eingeladen. Neben der Kirchenorgel werden auch Konzertflöten des Jugendspielmannzuges im Gottesdienst erklingen.

Wir feiern aber nicht nur den Namenstag unserer Pfarrpatronin, sondern auch den 200.Weihetag unserer Kirche. Nach dem Hochamt stoßen wir im Pfarrheim gemeinsam auf das Jubiläum an und erfahren dabei Interessantes und Wissenswertes mit Text und Lichtbildern über die Kirche.

Nach vierjähriger Bauzeit der Kirche schreibt am 30. Oktober 1823 der Westönner Pfarrer Bernhard Voss (Pfarrer in Westönnen 1809-1840 /*1770 +1840) an das Generalvikariat Paderborn und bittet um die Einweihung der neuen Westönner Kirche. Unter anderem mit den Worten:

…„so ist meine und der ganzen Pfarrei gehorsamste Bitte; höchst dieselbe wolle geruhen, einen Geistlichen in der Nähe den Auftrag zu erteilen; nach dem in der Köllnischen großen Agenda pag(ina) vorgeschriebenen Ritus die Benediction (Segnung) vorzunehmen“….

Am 20. November 1823 hatte dann der Belecker Propst Bela Behr, er war zugleich der bischöfliche Kommissar für den sogenannten Haardistrikt, im Auftrag des Paderborner Bischofs Franz Egon von Fürstenberg (Bischof 1789–1825) unsere Kirche eingeweiht/gesegnet (Benediktion). Dies belegt die dargestellte Urkunde, mit „Übersetzung“, aus dem Pfarrarchiv vom 27.11.1823.

Zugleich sehen wir eine Abrechnung (mit „Übersetzung“) des Pfarrers Bernhard Voss über 4 Reichstaler und 29 Stüber. Ausgaben, die für den Besuch des Propstes B. Behr zur Einweihung angefallen sind.

Bei der Grundsteinlegung am 22.11.1819 haben wir erfahren, dass Westönnen kirchlich noch zum Erzbistum Köln gehörte. Nun hören wir, dass der Bischof von Paderborn für die Einweihung 1823 zuständig war. Grund: Durch die Neugliederung der deutschen Bistümer durch Papst Pius VII vom 16. Juli 1821 kam Westönnen zur Erzdiözese Paderborn.

Hochinteressant ist, dass erst 1898 nach 68 Jahren, der Paderborner Weihbischof Augustinus Gockel unsere Kirche konsekriert hat. Dies erfahren wir durch eine Notiz in lateinischer Schrift im Taufregister der Gemeinde zwischen dem 07. und 28. Juli1891. Sie lautet übersetzt:

„Am 15. Des Monats Juli 1891 habe ich die Pfarrkirche, im Jahre 1823 benediziert, mit dem Hochaltar zu Ehren der Hl. Jungfrau und Märtyrerin Cäcilia konsekriert und in ihm (dem Hochaltar) eine Reliquie der Hl. Märtyrerin Fortunata eingeschlossen. Für die jährliche Feier ist das gemeinsame Fest des Herzogtums Westfalen festgesetzt. Augustinus Gockel, Titularbischof von Azotus und Weihbischof von Paderborn.“

Anmerkung: Am 21. November 1973 (Buß- und Bettag) hatte Pfarrer Alfred Krause zur 150 Jahrfeier der Kirche geladen. Beim Festgottesdienst standen mit Pfarrer Krause 10 weitere Priester am Altar. Beim anschließenden Festakt war die Schützenhalle bis auf dem letzten Platz gefüllt.

Kategorie: Allgemein, Aus alten Tagen, Gemeinde, Historie, Kirche Stichworte: Allgemein, Aus alten Tagen, Gemeinde, Historie, Kirche

  • Seite 1
  • Seite 2
  • Seite 3
  • Weggelassene Zwischenseiten …
  • Seite 6
  • Nächste Seite aufrufen »

Seitenspalte

Kommende Veranstaltungen

Suchen & Finden

Ergebnisse Rot-Weiß

Pfarrnachrichten

Pfarrbriefe der katholischen Propstei Werl

Hilfe im Katastrophenfall

Archiv

Schießliga

Westönnen Online

  • FAQ
  • Mitgliedsantrag
  • Impressum
  • Datenschutzhinweise
  • Satzung
  • Ansprechpartner

Untermenü

  • Downloads
  • Historie
  • Veranstaltungen 2026
  • Bücherei
Copyright © Westoennen Online e.V.
Impressum Datenschutz Westoennen Online e.V.