• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

Westönnen Online - für unser Kirchspiel

  • Historie
    • Recherchen
      • Unsere Recherchen
    • Literatur aus Westönnen
    • Chronikbücher Franz Asshoff
    • Hausinschriften
    • Rittergüter
    • Unglücke
    • Zeittafel
    • Sagen
  • Aktuelles
  • Kalender 2026
  • Adressen
  • Unser Kirchspiel
    • Orts- und Lagepläne
    • Die Ortsvorsteher im Kirchspiel
    • Ortsheimatpfleger Werner Wanders
    • Daten und Fakten
    • Bäche und Teiche
    • Berühmte Westönner
    • Landwirtschaft & Natur
      • Landwirtschaft
      • Jagd in Westönnen
      • Sauerkraut
    • Natur
    • Dorfwettbewerb
    • Infrastruktur
  • Kirche
    • Pfarrnachrichten der katholischen Propstei Werl
    • Kurzinfo
    • Geschichte & Patronin
    • Gemeindeausschuss
    • Kirchturmuhr
    • Orgel
    • Sakrales
    • Gebäude und Orte
    • Gruppen & Vereine
    • Messdiener
    • Bücherei
    • Jakobsweg durch Westönnen
    • Veranstaltungen
  • Vereine
    • RWW allgemein
      • Sport
      • Gesundheitsstudio
      • Fußball & Breitensport
      • Tennis
      • Boule
    • Alte Schule
    • Frauenverein St. Cäcilia
    • Schützenbruderschaft St. Sebastianus
      • Schützen
      • Schießliga Westönnen
      • Unser Maibaum
    • Freiwillige Feuerwehr Westönnen
    • Gemeinschaft Oberbergstraße e.V.
    • Musik
      • Jugendspielmannszug
      • Einigkeit
    • Die Gespannfreunde Hellweg e.V.
    • Gemeinsam für Westönnen
    • Bergstrasse
    • Kapellenverein
  • Familie
    • St.-Josef-Schule
    • Schule
    • Betreuungsangebote
    • Förderverein St. Cäcilia Kindergarten
    • Förderverein Grundschule
  • Bilder des Jahres
  • Videos
  • Wes-Töne
  • Rundumblick
  • Wir über uns
    • Kontakt
    • Wie alles begann
Startseite » Geschichte

Ein Milchwagen in Westönnen

9. April 2026 von Klaus Hennemann

Titelbild: Foto aus:“ Werler Zeitreise“ von Helmuth Euler 2005

Bei der Suche nach Material zur alten Molkerei fanden wir einen Zeitungsartikel aus 1929 zum 40-jährigen Bestehen der Westönner Molkerei.

Innerhalb des Berichtes taucht der Name Ludmann auf. Zitat: „Für die Werler Bevölkerung ist es vielleicht erwähnenswert, dass seit nunmehr 30 Jahren die Familie Ludmann den Milchwagen fährt“. In der Zeit ein Milchwagen. Es kann in den Jahren eigentlich nur ein Fuhrwerk gewesen sein. Und dann ein Milchwagen?

Das wirft Fragen auf. Der Name Ludmann ist für die älteren in Westönnen nicht unbekannt. Bei der Suche stoßen wir im Archiv Westönnen Online auf zwei Berichte, einmal von unserem verstorbenen Ehrenmitglied Friedrich Schleep – Die Breite Straße – Ihr Anfang, und in einem weiteren Bericht von Dieter Holtheuer, Theater 1908 in Westönnen.

In beiden Berichten wird von Herrn Ludmann berichtet. In erstem berichtet F. Schleep vom „Pourierufer“. Es war das steile Stück Breite Straße vom Hellweg bis zu ehemaligen B1.

„Schlimm wurden diese Probleme, wenn die Straße im Winter glatt wurde. Schon wenig Schnee war oft in kurzer Zeit durch die mit Eisen bereiften Ackerwagen zu Eis geworden. Dann war das Hindernis nur zu überwinden, wenn die Pferde scharf gemacht worden waren. Was bedeutete das?

Die Hufeisen für den Sommer wurden von den Hufen der Pferde gerissen und durch schwerere Eisen ersetzt, in die man spitze Stollen schrauben konnte. Das war teuer und gefährlich. Die Schmiede bekamen Arbeit; wir hatten immerhin drei davon im Dorf. Bei glatten Straßen ließ man die Pferde gerne im Stall, aber das ging nicht immer. So holten drei Milchwagen bei jedem Wetter die Milch von den Bauern und lieferten sie bei der Westönner Molkerei ab“.

„Ich weiß, dass die Wagen in Schneewehen stecken blieben. Sie mussten dann erst freigeschaufelt werden. Die bearbeitete Milch wurde teilweise von zwei kleinen geschlossenen Milchwagen, die nur von einem Pferd gezogen wurden, von Büderich und von Westönnen in die Stadt Werl geliefert. Von Westönnen aus besorgte das die Familie Ludmann vom Opferteich“.

Bild li.: Das Haus am rechten Bildrand ist das Haus, in dem die Familie Ludmann gewohnt haben. Sie brachten die Milch mit dem abgebildeten Milchwagen (im Bild re.) von der Molkerei nach Werl.

Es war zu der Zeit mit den Straßenverhältnissen gar nicht so einfach, das kostbare Gut zu von einem zum anderen Ort zu bringen. Schließlich sollte die Menge am Entladeort gleich der geladenen Menge sein.

In dem Bericht von D. Holtheuer erfahren wir von Herr Ludmann etwas mehr. Am 6. August 1908 stellt der Milchhändler Bernhard Ludmann aus Westönnen folgenden Antrag bei der Amtsverwaltung in Werl.

Als Ausschnitt: „Es erscheint der Milchhändler Bernhard Ludmann aus Westönnen und erklärt: Der Dilletanten Verein „ Frohsinn“ Westönnen beabsichtigt am 16. August er (Sonntag) in Werl im Germaniasaale einen Theaterwettstreit zu veranstalten. Die Feier dauert von Nachmittags 3 Uhr bis Nachts 2 Uhr. Auch findet ein Festzug statt und wird derselbe folgende Straßen passieren: Bachstr.,Kemperstr.,und Steinerstr.„

Der Milchhändler Ludmann wohnte am Opferteich in Westönnen und war scheinbar ein Verantwortlicher des Westönner Dilletantenverein Frohsinn Westönnen. So nannten sich früher mehrere Laientheatergruppen.

Mit freundlicher Unterstützung von Dieter Holtheuer erfahren wir über die Familie Ludmann mehr.

Johann Bernhard wurde am 04.04.1870 in Westönnen als 3.Kind u. 3. Sohn geboren

die Eltern waren: Bernhard Ludmann, von Beruf Steinhauer und Anna Maria Wichard gen. Rehbein

2. Trauung:

Bernhard Ludmann, Milchhändler in Westönnen, heiratete am 26.11.1902 Westönnen

Sophia Brune aus Herdringen -geb.: 23.04.1881

3. gestorben:

Bernhard Ludmann starb als Invalide am 25.03.1949  Westönnen als Ehemann der Sophie Brune

am  07.10.1962  verstarb Sophia Ludmann , geb.  Brune,  Witwe in Westönnen

   

 

   

Kategorie: Allgemein, Alte Bilder, Arbeiten, Aus alten Tagen, Berufe, Geschichte, Gewerbe, Historie Stichworte: Milchwagen, Molkerei

Alte Molkerei weicht Wohnungsbau

18. März 2026 von Klaus Hennemann

In Westönnen ging es schon länger durch die Runden, die Alte Molkerei wird abgerissen, um für neue Wohnungen Platz zu schaffen.

In diesem Bericht möchten wir den Anfang der Molkerei schildern. Mit Hilfe einiger Zeitungsartikel aus dem Digitalarchiv „zeitpunkt.nrw“ können wir den Beginn der Molkerei chronologisch nahezu lückenlos nachzeichnen.

Zu der Zeit ein imposanter Schornstein, nach dem Kirchturm und dem Schornstein der Ziegelei Ebel-Schulte wohl das höchste Bauwerk zu der Zeit in Westönnen.

Nach allen vorliegenden Unterlagen ist dies wohl das älteste Foto der Molkerei und auch der ursprüngliche Bauzustand.

Begonnen hatte alles mit der konstituierenden Sitzung der Molkereigenossenschaft am 29. Januar 1889 mit Wirkung zum 1. Februar 1889. Am 4. Februar 1889 gibt das königliche Amtsgericht Werl die Eintragung der Meierei Westönnen eingetr. G. bekannt. Im Wortlaut:

Bekanntmachung.
In das Genossenschaftsregister des unterzeichneten Amtsgerichts ist unter Nr. 4 folgender Eintrag erfolgt: Firma der Genossenschaft: Meierei Westönnen  eingetr.  G.
Sitz der Genossenschaft: Westönnen.  Rechtsverhältnisse der Genossenschaft: Die Genossenschaft hat sich nach den Statuten vom 29. Januar 1889 am 1. Februar 1889 constituirt. Zweck des Unternehmens ist die höchst möglichste Verwerthung der Milch der Kühe aller Genossenschafter durch gemeinsamen Betrieb und Kredit. Der Vorstand besteht aus 7 Mitglieder:
dem Oekonom Caspar Kerkhoff zu Westönnen als Vorsitzender
dem Oekonom Josef Holthoff daselbst als Stellvertreter
dem Oekonom Philipp Müller daselbst
dem Oekonom Heinrich Wellie zu Oberbergstraße
dem Oekonom Fritz Schulte daselbst
dem Oekonom Wilhelm Kook zu Niederbergstraße und
dem Oekonom Adam Topp zu Mawicke.
Die Mitglieder des Vorstandes werden auf 3 Jahre gewählt, bleiben aber nach Ablauf dieser Zeit so lange im Amte, bis ihre Nachfolger in den Vorstand eingetreten sind. In den ersten zwei Jahren scheiden jedes Jahr zwei Mitglieder durch das Loss aus und nach Ablauf des dritten Jahres die 3 übrigen Mitglieder. Die rechtsgültige Zeichnung für die Genossenschaft geschieht durch den Vorsitzenden und dessen Stellvertreter, welche zu der Firma der Genossenschaft ihre Unterschrift hinzufügen. Die Bekanntmachungen der Genossenschaft werden unter deren Firma in dem Soester Kreisblatt und in dem Central-Volksblatt erlassen. Eingetragen zufolge der Verfügung vom 4. Februar 1889 am 5.Februar 1889 (Genossenschaftsregister Land IV Blatt 1)
Borries Gerichtsschreiber  Das Verzeichnis der Genossenschafter kann jederzeit bei dem Amtsgericht auf der Gerichtsschreiberei II eingesehen werden.

Werl, den 4. Februar 1889 königliches Amtsgericht

Am 11.2.1889 wurden in einem Zeitungsinserat im Soester Kreisblatt die Mitglieder aufgerufen, den Beitrag ihrer Anteile an den Rendanten der Genossenschaft Herrn Kaufmann Fantini zu zahlen. Bis zum 1.April 1889 wurden neue Mitglieder pro Anteil zu 10 Mark aufgenommen.

Die Genehmigung des Bauplatzes wurde in der Versammlung vom 9. Februar 1889 beschlossen, kurze Zeit später werden die Mitglieder ersucht, ihren Betrag auf ihre Anteile beim Kaufmann Fantini zu zahlen.

Das ursprüngliche Gebäude entstand scheinbar zwischen Februar 1889 und November 1889, nachdem in einer außerordentlichen Generalversammlung am 9. Februar 1889 u. a. der Bauplatz genehmigt wurde. Wie der Bau der Molkerei innerhalb so kurzer Zeit von der Hand ging, ist nicht überliefert. Lt. Einladung zur ordentlichen Generalversammlung am 20. September 1890 wird in der ersten Bilanz die Eröffnung des Betriebes am 25. November 1889 erwähnt, obwohl der Bauplatz erst am 4. Februar 1889 beschlossen wurde.

Recht beeindruckend, in welch kurzer Zeit alle Formalitäten abgearbeitet wurden. Beginn der Genossenschaft am 1. Februar, am 9. Februar Genehmigung des Bauplatztes und schon am 25. November Aufnahme des Geschäftsbetriebes. (s. weiter unten, erste Bilanz) Nach heutigen Erfordernissen schlicht undenkbar.

Mit Eintragung vom 8. November 1889 erhielt die Genossenschaft mit Wirkung zum 1. Oktober 1889 den Zusatz „mit unbeschränkter Haftpflicht“. (Bild re.) In der Versammlung vom 27. Oktober 1889 wird über das Gehalt des Verwalters und über die Entschädigung für den Geschäftsführer entschieden. (Bild li.)

In der Versammlung vom 16. Januar 1890 wurde ein Mitglied zum Aufsichtsrat gewählt und neue Mitglieder aufgenommen. Wozu mag die Anleihe gedacht gewesen sein? Nach der konstituierenden Sitzung vom 29. Januar 1889 ist mit Wirkung zum 1. Februar 1889 nun Josef Holthoff neuer Vorsitzender der Molkereigenossenschaft. (S. weiter unten)

Am 3. März werden die Interessenten per Zeitungsanzeige darüber informiert, das sie ihren Antrag zum Beitritt zur Genossenschaft bis zum 15. März 1890 schriftlich beim Vorsitzenden des Vorstandes einzureichen haben. Am 30. September 1890 fand die Ordentliche Generalversammlung der Meierei Westönnen e.G. mit unbeschränkter Haftpflicht statt. Hier wurde über das erste Ergebnis des Geschäftsbetriebes vom 25. November 1889 /90 bis zum 31. März 1890 berichtet.

Wir werden in der nächsten Zeit weiteres zur alten Molkerei zu berichten.

Quellnachweise: Foto Molkerei – Dieter Holtheuer

Zeitungsausschnitte: zeit.punktNRW

Kategorie: Allgemein, Geschichte, Gewerbe, Häuser / Gebäude, Historie, Historisches Allgemein, Infrastruktur Stichworte: Alte Molkerei

Neue archäologische Funde im Baugebiet „Elwieden“

10. Februar 2026 von Tobias Baumann

Prof. Dr. Michael Baales, Leiter der LWL-Außenstelle Olpe und David Petö, Grabungsleiter der ausführenden Fachfirma

Im Bereich des geplanten Neubaugebietes in Westönnen haben archäologische Untersuchungen spannende Einblicke in die frühe Geschichte unseres Ortes ermöglicht. Bereits im Vorfeld der Bauarbeiten waren dort Funde bekannt, die nun durch gezielte Grabungen genauer untersucht wurden.

Dabei konnte das Team um Grabungsleiter David Petö nachweisen, dass das Gebiet bereits vor rund 2.500 Jahren genutzt wurde. In der Eisenzeit wurde an dieser Stelle offenbar, begünstigt durch die Nähe zu den Westönner Quellen (Börn), Salz gewonnen. Salz war damals ein zentraler Rohstoff, da es zur Haltbarmachung von Lebensmitteln über lange Zeiten diente. Hinweise darauf liefern unter anderem spezielle Keramikreste sowie Spuren einer Ofenanlage, in der die Salzsole gesiedet wurde.

Damit gelang es den Archäologen, neben Werl die einzige bislang bekannte eisenzeitliche Salzsiedestelle in Westfalen nachzuweisen. Dies unterstreicht den besonderen Stellenwert der Gegend um Westönnen, der weit über die fruchtbaren Böden hinausgeht.

Am Rand der Fläche entdeckten die Archäologinnen und Archäologen zudem einen kreisförmigen Graben, der vermutlich zu einem vorgeschichtlichen Grabhügel (2000–500 v. Chr.) gehört. Möglicherweise war dieser Teil eines heute nicht mehr erhaltenen Gräberfeldes, das sich unter den Häusern an den Straßen „Auf’m Hackenfeld“ / „Am Börn“ befunden haben könnte.

Auch aus der Zeit um Christi Geburt gibt es deutliche Spuren einer germanischen Hofstelle. Anhand von Bodenverfärbungen konnten Gebäudegrundrisse, Vorratsgruben und Wirtschaftsbereiche nachgewiesen werden. Zwei für unsere Region untypische Wandgräbchenhäuser sind dabei zentral auf der Fläche zu finden. Ein römisches Metallfundstück zeigt zudem, dass die damaligen Bewohner Kontakte in den römischen Einflussbereich hatten. Kurzzeitig war das Westönner Gebiet sogar von den Römern besetzt.

Die Ergebnisse wurden sorgfältig dokumentiert, bevor die Erschließung des neuen Baugebietes fortgesetzt wird. Bevor die nächsten Schritte erfolgen können, wird jedoch noch ein kleiner Teil der westlichen Fläche archäologisch untersucht. Nach derzeitigen Erkenntnissen werden die Grabungen noch etwa zwei Monate andauern, sofern keine grundlegenden neuen Funde gemacht werden.

  • Vorratskammer oder Restegrube
  • Exponate
  • Ausgrabungen des Ofens
  • Fundplan (LWL, 2026) https://www2.lwl.org/de/LWL/portal/presse/pressemitteilungen/mitteilung/63122/
  • Römisches Pferdegschirr (LWL, 2026) https://www2.lwl.org/de/LWL/portal/presse/pressemitteilungen/mitteilung/63122/

Bilder: Klaus Hennemann

Quelle LWL, 2026 (https://www2.lwl.org/de/LWL/portal/presse/pressemitteilungen/mitteilung/63122/)

Kategorie: Baugebiete, Geschichte Stichworte: Baugebiet, Geschichte

Weihnachtskonzert früher in unserer Kirche

6. Januar 2025 von Franz Georg Wegener

Das Foto wurde bei dem Weihnachtskonzert am 6.Januar 1980 in der Westönner Pfarrkirche aufgenommen. Es zeigt den MGV Cäcilia gemeinsam mit dem Mädchenchor aus Hamm. Im Chorraum war der Jugendspielmannszug platziert.

Ende der 70er und in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatte Westönnen einen rührigen Kirchenchor unter Leitung von Martin Schlummer (+). Anfang des neuen Jahres fand regelmäßig ein großes Weihnachtskonzert in der völlig überfüllten Pfarrkirche statt. Beginnend mit den Sternsingern brachten nicht nur alle heimische Musikgruppen Weihnachtslieder dar.

Es gab sogar eine eigens dafür gegründete „Vokalschola“ . 8 junge Männer aus der Gemeinde, je zwei pro Stimmlage, erweckten so z.B. das Lied „verbum caro factum est“ („Das Wort ist Fleisch geworden“, ein Zitat aus dem Johannes-Evangelium) des Werler Komponisten Bartold Capp aus dem Frühbarock wieder zum Leben. Bartold Capp wurde erstmals 1597 als Rektor Scholarium an der bürgerlichen Schule zu Werl erwähnt. Von 1606 bis zu seinem Tod 1636 diente er der Stadt Werl als „Sekretär“.

Manchmal wurden auch auswärtige Chöre eingeladen, so z.B. ein Mädchenchor aus Hamm.

Das Konzert endete mit dem gemeinsam gesungenen „Oh Du fröhliche“.

Kategorie: Allgemein, Aus alten Tagen, Brauchtum, Gemeinde, Gemeinschaft, Geschichte, Highlights Events, Historie, Historisches Allgemein, Kirche Stichworte: Kirchenchor, MGV, Weihnachtskonzert

Straßennamen in Westönnen

1. Dezember 2024 von Johannes Müller

Heute sind uns Straßennamen selbstverständlich und eine sichere Orientierungshilfe in Städten und Gemeinden. Feststehende Straßennamen entstanden in größeren Städten zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert. Sie wurden oft nach den Gebäuden, den Bewohnern, den Handwerkern oder den Zielrichtungen der Straßen benannt.

Die Benennung von Straßen war lange Zeit eine Aufgabe der Polizeibehörde, die für die öffentlich Ordnung zuständig war. Erst im 20. Jahrhundert wurde sie zu einer kommunalen Angelegenheit.

Der Artikel aus dem Werler Anzeiger vom 13. Juni 1959 berichtet über die Festlegung der Straßennamen in der damals noch selbstständigen Gemeinde Westönnen. Innerhalb einer Stadt oder Gemeinde sollen die Straßennamen grundsätzlich einmalig und eindeutig sein. So wurde nach der kommunalen Neuordnung und der Eingliederung Westönnens in die Stadt Werl z.B. aus der Schützenstraße die Westönner Schützenstraße und aus der Gartenstraße der Blumenweg, weil es die ersteren Straßennamen bereits in Werl gab.

Ging es in der oben genannten Sitzung um die Benennung von 29 Gemeindestraßen so findet man heute im Ortsteil Westönnen 41 Straßen mit eigener Benennung.

Kategorie: Allgemein, Baugebiete, Entwicklung / Bevölkerung, Gemeinde, Geschichte, Häuser / Gebäude, Historie, Historisches Allgemein, Infrastruktur, Kommunale Neuordnung, Straßen Stichworte: Straßennamen

Foto der Kriegerkameraden 1911

10. November 2024 von Klaus Hennemann

Bei Fotos aus dieser Zeit fällt auf, das selbst nach Skalierungen die Gesichter stark vergrößert werden können und gut zu erkennen sind.

In nächster Zeit möchten wir in loser Folge die Geschichte des Krieger- und Landwehrvereins des Kirchspiels Westönnen 1905 näher betrachten. Zu einem Foto aus 1911 haben wir dazu in den originalen Protokollbüchern Einträge in dem Versammlungsprotokoll vom 22. Oktober 1911 gefunden.

Für das früheste uns vorliegende Foto von 1911 können wir nach Durchsicht der originalen Protokolle feststellen, wann das Foto tatsächlich entstand und wer der Fotograf war.

Das Original ist folgendes:

In der Übersetzung, bei der uns Dieter Holtheuer behilflich war, erfahren wir:

Versammlung vom 22. Oktober 1911

Die Tagesordnung der heutigen Versammlung war Aufnahme neuer Mitglieder, Zahlung der Beiträge, Verschiedenes, als neues Mitglied ist zu verzeichnen Kamerad W. Gerke das diesjährige Kriegerfest wurde am 13. August beim Kameraden  H. Hagen gefeiert.                                                                       

An diesem Tage erschien Herr Elsässer* Werl und machte eine photographische Aufnahme des Vereins welche ganz gut ausgefallen ist, leider fehlte an dieser ein großer Teil des Vereins welcher viel auf die an diesem Tage in Werl stattfindenden Krönungsfeier zurückgeführen war. Die Musik wurde von der Feuerwehr Kapelle Berge gestellt welche sehr mangelhaftes leistete. Zum Schluß sprach unser Vorsitzender in der heutigen Versammlung.      

Es ist beeindruckend, das obwohl etliche Mitglieder auf der Krönungsfeier in Werl waren, immer noch eine so stattliche Anzahl von 77 Kriegerkameraden und 5 Musiker für das Vereinsfoto zusammen kamen. 

Das Abzeichen bei den Musikern gehört zur Feuerwehr, wir können jedoch nicht mit Gewißheit sagen, um welche Musiker aus welchem Ort es sich hier handelt.   

                            

*Der Name Elsässer findet sich sehr oft bei älteren Fotos auf der Rückseite.

Wir danken Michael Jolk vom Stadtarchiv Werl für seine freundliche Unterstützung.

                                                                   

Kategorie: Allgemein, Brauchtum, Ehrenmal, Friedhof, Gemeinde, Gemeinschaft, Geschichte, Historie, Historisches Allgemein, Vereine Stichworte: Bilder, Fotos, Kriegerkameraden

  • Seite 1
  • Seite 2
  • Seite 3
  • Weggelassene Zwischenseiten …
  • Seite 68
  • Nächste Seite aufrufen »

Seitenspalte

Kommende Veranstaltungen

Suchen & Finden

Ergebnisse Rot-Weiß

Pfarrnachrichten

Pfarrbriefe der katholischen Propstei Werl

Hilfe im Katastrophenfall

Archiv

Schießliga

Westönnen Online

  • FAQ
  • Mitgliedsantrag
  • Impressum
  • Datenschutzhinweise
  • Satzung
  • Ansprechpartner

Untermenü

  • Downloads
  • Historie
  • Veranstaltungen 2026
  • Bücherei
Copyright © Westoennen Online e.V.
Impressum Datenschutz Westoennen Online e.V.