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Kirchplatz rechtzeitig zum Schützenfest auf Hochglanz gebracht

22. Juli 2026 von Stefanie Grümme

Mit genau sechs engagierten Helferinnen und Helfern aus unserer Kirchengemeinde und einer großen Portion Ehrgeiz wurde am vergangenen Samstag dem Unkraut auf unserem Kirchplatz der Garaus gemacht. Ausgerüstet mit Harken, Hacken, Besen und weiterem Gartengerät packten alle tatkräftig mit an.

Dank des gemeinsamen Einsatzes präsentiert sich der Kirchplatz nun pünktlich zum Schützenfest wieder in einem gepflegten und einladenden Zustand. Solche Arbeitseinsätze zeigen einmal mehr, wie viel durch ehrenamtliches Engagement und gemeinschaftlichen Zusammenhalt erreicht werden kann.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen fleißigen Händen, die ihre Zeit und Kraft investiert haben. Vergelt’s Gott für die tatkräftige Unterstützung!

Bericht und Bilder: Stefanie Grümme

Kategorie: Kirche Stichworte: Gemeinde, Kirche

Kirchplatz Reinigung

14. Juli 2026 von Stefanie Grümme

Einmal im Jahr rücken wir dem Unkraut auf dem Kirchplatz gemeinsam mit Harke, Schere, Eimer und Besen zu Leibe. Wir freuen uns über jede helfende Hand, die am kommenden Samstag (18.07.) in der Zeit von 9-12 Uhr mit anpackt. Als Dankeschön gibt es im Anschluss einen kleinen Imbiss.

Kategorie: Kirche Stichworte: Allgemein, Gemeinde, Kirche

Alte Molkerei weicht Wohnungsbau

18. März 2026 von Klaus Hennemann

In Westönnen ging es schon länger durch die Runden, die Alte Molkerei wird abgerissen, um für neue Wohnungen Platz zu schaffen.

In diesem Bericht möchten wir den Anfang der Molkerei schildern. Mit Hilfe einiger Zeitungsartikel aus dem Digitalarchiv „zeitpunkt.nrw“ können wir den Beginn der Molkerei chronologisch nahezu lückenlos nachzeichnen.

Zu der Zeit ein imposanter Schornstein, nach dem Kirchturm und dem Schornstein der Ziegelei Ebel-Schulte wohl das höchste Bauwerk zu der Zeit in Westönnen.

Nach allen vorliegenden Unterlagen ist dies wohl das älteste Foto der Molkerei und auch der ursprüngliche Bauzustand.

Begonnen hatte alles mit der konstituierenden Sitzung der Molkereigenossenschaft am 29. Januar 1889 mit Wirkung zum 1. Februar 1889. Am 4. Februar 1889 gibt das königliche Amtsgericht Werl die Eintragung der Meierei Westönnen eingetr. G. bekannt. Im Wortlaut:

Bekanntmachung.
In das Genossenschaftsregister des unterzeichneten Amtsgerichts ist unter Nr. 4 folgender Eintrag erfolgt: Firma der Genossenschaft: Meierei Westönnen  eingetr.  G.
Sitz der Genossenschaft: Westönnen.  Rechtsverhältnisse der Genossenschaft: Die Genossenschaft hat sich nach den Statuten vom 29. Januar 1889 am 1. Februar 1889 constituirt. Zweck des Unternehmens ist die höchst möglichste Verwerthung der Milch der Kühe aller Genossenschafter durch gemeinsamen Betrieb und Kredit. Der Vorstand besteht aus 7 Mitglieder:
dem Oekonom Caspar Kerkhoff zu Westönnen als Vorsitzender
dem Oekonom Josef Holthoff daselbst als Stellvertreter
dem Oekonom Philipp Müller daselbst
dem Oekonom Heinrich Wellie zu Oberbergstraße
dem Oekonom Fritz Schulte daselbst
dem Oekonom Wilhelm Kook zu Niederbergstraße und
dem Oekonom Adam Topp zu Mawicke.
Die Mitglieder des Vorstandes werden auf 3 Jahre gewählt, bleiben aber nach Ablauf dieser Zeit so lange im Amte, bis ihre Nachfolger in den Vorstand eingetreten sind. In den ersten zwei Jahren scheiden jedes Jahr zwei Mitglieder durch das Loss aus und nach Ablauf des dritten Jahres die 3 übrigen Mitglieder. Die rechtsgültige Zeichnung für die Genossenschaft geschieht durch den Vorsitzenden und dessen Stellvertreter, welche zu der Firma der Genossenschaft ihre Unterschrift hinzufügen. Die Bekanntmachungen der Genossenschaft werden unter deren Firma in dem Soester Kreisblatt und in dem Central-Volksblatt erlassen. Eingetragen zufolge der Verfügung vom 4. Februar 1889 am 5.Februar 1889 (Genossenschaftsregister Land IV Blatt 1)
Borries Gerichtsschreiber  Das Verzeichnis der Genossenschafter kann jederzeit bei dem Amtsgericht auf der Gerichtsschreiberei II eingesehen werden.

Werl, den 4. Februar 1889 königliches Amtsgericht

Am 11.2.1889 wurden in einem Zeitungsinserat im Soester Kreisblatt die Mitglieder aufgerufen, den Beitrag ihrer Anteile an den Rendanten der Genossenschaft Herrn Kaufmann Fantini zu zahlen. Bis zum 1.April 1889 wurden neue Mitglieder pro Anteil zu 10 Mark aufgenommen.

Die Genehmigung des Bauplatzes wurde in der Versammlung vom 9. Februar 1889 beschlossen, kurze Zeit später werden die Mitglieder ersucht, ihren Betrag auf ihre Anteile beim Kaufmann Fantini zu zahlen.

Das ursprüngliche Gebäude entstand scheinbar zwischen Februar 1889 und November 1889, nachdem in einer außerordentlichen Generalversammlung am 9. Februar 1889 u. a. der Bauplatz genehmigt wurde. Wie der Bau der Molkerei innerhalb so kurzer Zeit von der Hand ging, ist nicht überliefert. Lt. Einladung zur ordentlichen Generalversammlung am 20. September 1890 wird in der ersten Bilanz die Eröffnung des Betriebes am 25. November 1889 erwähnt, obwohl der Bauplatz erst am 4. Februar 1889 beschlossen wurde.

Recht beeindruckend, in welch kurzer Zeit alle Formalitäten abgearbeitet wurden. Beginn der Genossenschaft am 1. Februar, am 9. Februar Genehmigung des Bauplatztes und schon am 25. November Aufnahme des Geschäftsbetriebes. (s. weiter unten, erste Bilanz) Nach heutigen Erfordernissen schlicht undenkbar.

Mit Eintragung vom 8. November 1889 erhielt die Genossenschaft mit Wirkung zum 1. Oktober 1889 den Zusatz „mit unbeschränkter Haftpflicht“. (Bild re.) In der Versammlung vom 27. Oktober 1889 wird über das Gehalt des Verwalters und über die Entschädigung für den Geschäftsführer entschieden. (Bild li.)

In der Versammlung vom 16. Januar 1890 wurde ein Mitglied zum Aufsichtsrat gewählt und neue Mitglieder aufgenommen. Wozu mag die Anleihe gedacht gewesen sein? Nach der konstituierenden Sitzung vom 29. Januar 1889 ist mit Wirkung zum 1. Februar 1889 nun Josef Holthoff neuer Vorsitzender der Molkereigenossenschaft. (S. weiter unten)

Am 3. März werden die Interessenten per Zeitungsanzeige darüber informiert, das sie ihren Antrag zum Beitritt zur Genossenschaft bis zum 15. März 1890 schriftlich beim Vorsitzenden des Vorstandes einzureichen haben. Am 30. September 1890 fand die Ordentliche Generalversammlung der Meierei Westönnen e.G. mit unbeschränkter Haftpflicht statt. Hier wurde über das erste Ergebnis des Geschäftsbetriebes vom 25. November 1889 /90 bis zum 31. März 1890 berichtet.

Wir werden in der nächsten Zeit weiteres zur alten Molkerei zu berichten.

Quellnachweise: Foto Molkerei – Dieter Holtheuer

Zeitungsausschnitte: zeit.punktNRW

Kategorie: Allgemein, Geschichte, Gewerbe, Häuser / Gebäude, Historie, Historisches Allgemein, Infrastruktur Stichworte: Alte Molkerei

Kirche aktuell+++Kirche aktuell

24. Oktober 2025 von Stefanie Grümme

Zur letzten Rosenkranz-Andacht im Oktober lädt der Gemeindeausschuss St. Cäcilia am Sonntag im Anschluss an das Hochamt ein.

Wer Hilfe bei der Wahl zu den Pastoralen Gremien benötigt, kann mit der Wahlbenachrichtigung, die per Post vom Erzbistum Paderborn verschickt wurde, gerne nach dem Gottesdienst ins Pfarrheim kommen.

Bei der „Aktion Minibrot“ zum Erntedank-Sonntag wurden 170,50 €  gespendet, die an das Schulprojekt von Pater John in Kerala/Indien weitergegeben werden. 

Bericht: Michaela Schlummer

Kategorie: Allgemein, Kirche Stichworte: Kirche

Kirche Wählen! Wir helfen Ihnen dabei!

16. Oktober 2025 von Stefanie Grümme

Die Wahlen zum pastoralen Gremium (Pfarrgemeinderat) und zum Kirchenvorstand in der katholischen Kirchengemeinde St. Walburga Werl finden in diesem Jahr erstmalig online oder per Briefwahl statt. Dazu wurden Benachrichtigungen an alle Katholiken versendet.

Der Gemeindeausschuss St. Cäcilia Westönnen bietet an den kommenden Sonntagen nach dem Hochamt im Pfarrheim Unterstützung bei Fragen an, oder hilft gerne, die Wahl direkt online über das Handy durchführen zu können.

Dazu wird der Scan Code auf dem Benachrichtigungsschreiben benötigt. Die Helfer bitten darum, das gesamte Benachrichtigungsschreiben mitzubringen und freut sich über viele Wähler. Ein eigenes Handy ist nicht erforderlich.

Bericht: Michaela Schlummer

Kategorie: Kirche Stichworte: Kirche

„Nah bei Jesus“ – Spätschicht im Kirchspiel Westönnen

6. April 2025 von Tobias Baumann

Am Donnerstag, dem 3. April 2025, versammelte sich das Kirchspiel Westönnen erneut zur Spätschicht in der Kirche St. Cäcilia. Die halbstündige Andacht stand unter dem Titel „Nah bei Jesus“ und war die vorletzte in der Fastenzeit vor dem Osterfest.

In stiller Gemeinschaft kamen die Gläubigen zusammen, um sich in der besonderen Atmosphäre der Abendstunde auf das Wesentliche zu besinnen. Um Christus nicht nur im Geiste nahe zu sein, rückten die Anwesenden symbolisch auch räumlich näher an den Tabernakel – die Mitte des Kirchenraums und Zeichen der Gegenwart Jesu Christi.

Auch in der kommenden Woche, am Donnerstag, dem 10. April, lädt der Gemeindeausschuss St. Cäcilia um 18:30 Uhr herzlich zur letzten Spätschicht vor Ostern ein. Alle sind willkommen, gemeinsam innezuhalten, Kraft zu schöpfen – und Jesus nahe zu sein.

Kategorie: Kirche, Pfarrgemeinde Stichworte: Andacht, Spätschicht

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