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Schnuppertraining der Bambinis am Bahndamm

7. Juni 2024 von Martin König

Bei bestem Wetter fanden sich rund 25 fußballbegeisterte Kinder ein, um ihr erstes „Fußballtraining“ beim RW Westönnen zu absolvieren.

Die Trainer Michael Heinz, Manuel Miracco und Matthias Gerke starteten mit einer kleinen Fangübung, um danach den Kids den Ball zu überlassen.

Viele Talente konnten schon am ersten Tag gesichtet werden, Kinder und Trainer hatten sichtlich Spaß. Am Ende der Einheit durfte man in strahlende, aber auch erschöpfte Kinderaugen blicken.

Genauso soll das sein. 🙂

Für alle Kids die an dem Tag verhindert waren, hier die Einladung ab dem 06.06.2024 immer donnerstags von 17-18 Uhr vorbeizukommen und einfach „reinschnuppern“.

Das Training findet bis zu den Ferien statt und beginnt am 1. Donnerstag nach den Ferien wieder.

Die Kids können völlig unverbindlich mitmachen und es besteht keinerlei Verpflichtung. Also kommt vorbei und habt Spaß.

Bis dahin, Eure „Trainer“

(Bericht erstellt von Matthias Gerke)

Kategorie: Allgemein, RW Westönnen Stichworte: Allgemein, Rot-Weiß Westönnen, RWW

Der Schützenvogel ist schon fertig

5. Juni 2024 von Klaus Hennemann

Das Mawicker Schützenfest steht bevor. Der stolze Adler ist vom Vogelbauer Edmund Luig in fachmännischer Manier hergestellt worden, bevor er den abschließenden Anstrich bekam.

Alexander Heimann und der Adjudant Jörg Kriebel präsentieren den Schützenvogel vor dem Kugelfang, in dem er am Samstag, den 15. Juni, gerupft wird.

Zwar kocht die Gerüchteküche, aber die Namen möchten die Mauker noch geheim halten.

Auch die Mawicker Jungschützen haben ihren Schützenvogel schon fertig. Ihr Prinzenschießen findet am Freitag, den 14.6. vor dem eigentlichen Schützenfest statt. Max Rocholl und Hannes Döhring präsentierten den Schützenvogel der Jungschützen.

Über den Ablauf des anstehenden Mawicker Schützenfestes berichten wir noch ausführlich.

Kategorie: Allgemein, Jungschützen Mawicke, Mawicke Stichworte: Allgemein, Jungschützen Mawicke, Schützen Mawicke, Schützenfest Mawicke, Schützenvogel Mawicke

Die Westönner Feuerwehrkapelle

2. Juni 2024 von Klaus Hennemann

Dieses Bild der Feuerwehrkapelle Westönnen ist eines der ältesten Bilder, die uns vorliegen.

Aus einer fünfseitigen Niederschrift eines „Mitbegründers“, auf Schreibmaschine geschrieben, wird der Werdegang der Feuerwehrkapelle bis ca. 1961 beschrieben. Unterzeichnet ist das Schriftwerk mit „Der Mitbegründer“, so wollen wir ihn auch in den weiteren Texten nennen. Die gesamte Niederschrift ist neutral gehalten. Geheimnisse, oder gar Interna sind in der Niederschrift nicht aufgeführt. Der Schreiber erzählt über die Gründung der Kapelle und deren langjährige erfolgreiche Zeit. Auch die beiden Kriege bleiben nicht unerwähnt. Einen Anspruch auf Vollständigkeit zur Geschichte der FFW-Kapelle erheben wir hiermit nicht.

Die „Freiwillige Feuerwehr Westönnen“ wurde am 21. 5. 1911 gegründet. Nur einige Zeit später äußerten einige Aktive Feuerwehrmänner den Wunsch, eine Feuerwehrkapelle zu gründen. Schon im November desselben Jahres wurde der Wunsch in die Tat umgesetzt.

Der Feuerwehrmann Anton Wittmers, der schon immer ein begeisterter Musiker war und bereits der Werler Stadtkapelle angehörte, wurde mit der Bildung der neuen Kapelle beauftragt. Er fand zwar in Westönnen keine gelernten Musiker, aber doch junge wie ältere Männer, die sich gerne musikalisch engagieren wollten. Und mancher von ihnen hat es mit Fleiß und Hingabe zu einem tüchtigen Musiker gebracht.

Die ersten, die sich meldeten, waren: Anton Wittmers, Kaspar Struck, Anton Grothe, Josef Hupertz, Fritz Wittmers, Fritz Preker und Ferdinand Müller. Sie stammten aus Westönnen. Aus dem benachbarten Mawicke kamen hinzu: Josef Flüchter, Heinrich Vester und Fritz Bock.

Die Beschaffung der Instrumente vollzog sich ohne Schwierigkeiten. Sie wurden von den Männern selbst gekauft und bezahlt; nur die Anschaffung der „dicken Pauke“ zum Preis von 52 Mark ging auf Kosten der gesamten Feuerwehr.

Die ersten Übungen fanden in der Wohnung des nunmehr einstimmig zum Kapellmeister ernannten Anton Wittmers statt. Als diese aber zu klein wurde, siedelten die angehenden Musiker in das Vereinslokal der „Freiwilligen Feuerwehr“ Karl Nacke an der Breite Straße.

Um sich unter den schon bestehenden Musikkapellen anderer meist größerer Orte Geltung und Anerkennung zu verschaffen und bald vor die Öffentlichkeit treten zu können, setzten Dirigent und Musiker alles daran, die Übungsstunden möglichst effizient zu gestalten. Ihr Engagement war so ausgeprägt, dass die Blechbläser regelmäßig zur Ostönner Linde fuhren, um sich dort von einem Militärmusiker, der bei der Bahn arbeitete, weiter ausbilden zu lassen.

Leider wurde dieser „Lehrer“ Ende 1913 versetzt und konnte daher die Musiker nicht weiter ausbilden. Zu seinem Abschied in der Gastwirtschaft Övel in Ostönnen wurde sein Abschied gefeiert. Er gab den Musikern die Mahnung mit auf dem Weg: „Bleibt Kameraden und haltet treu zusammen, dann werdet ihr gute Musiker“. Im Sommer 1912 spielten wir zum Schützenfest in Enkesen-Paradiese und in Mawicke. Neben weiteren Orten folgte 1914 auch Westönnen. Die Kapelle erntete für ihre guten musikalischen Darbietungen überall großen Beifall, das gab allen Musikern weiteren An­trieb, ihr Repertoire an Musikstücken zu erweitern. Für die immer mehr werdenden Schützenfeste musste die Feuerwehrkapelle weitere Musiker engagieren, da die Kapelle eine gute Musik garantieren musste. Außer zu den Schützenfesten spielte die Kapelle noch auf Jubiläen, Hochzeiten, Kriegerfesten, sowie zahlreiche weitere Anlässe.

Dann kam der erste Weltkrieg, der alle Pläne jäh unterbrach. Von den 12 Musikern wurden acht zum Militär einberufen. Diese waren Anton Wittmers, Josef Flüchter, Fritz Bock, Heinrich Vester, Th. Finger, Fritz Wittmers, Anton Grothe, Kasper Struck, Ferdinand Müller, Wilhelm Michel, Franz Schmitt und Fritz Preker.

Die übrigen vier wurden von ihrer Dienststelle, der Staatsbahn, als unabkömmlich reklamiert und zur vermehrten Arbeit herangezogen. Josef Hupertz kehrte aus dem Kriege nicht heim. Der letzte Kriegsteilnehmer kam erst 1920 aus der Gefangenschaft zurück.  Vier konnten wegen der sich im Kriege zugezogenen Krankheiten nicht mehr mitmachen oder waren aus Westönnen verzogen. Diese Lücken mussten wieder ausgefüllt werden. Als erster meldete sich 1920 Anton Hoffmann. Ihm folgten bald Theodor Hoffmann, Wilhelm Schulte, Wilhelm Bonnekoh, Johannes Jolk aus Westönnen und Kaspar Lugger aus Werl.

Später traten auch Wilhelm Hoffmann (der dritte der musikliebenden Familie Hoffmann), Franz Janke, Franz Müller und 1928 auch der Tambourmajor Franz Bömelburg der Feuerwehrkapelle bei.

Das Jahr 1924 brachte eine große Veränderung im Westönner Musikleben. Die hiesige Kapelle verband sich mit der Werler Musikkapelle, die unter Leitung des Dirigenten Anton Knepper stand. Beide nannten sich nunmehr „Orchester-Vereinigung Westönnen—Werl“.

Vermutlich zeigt auch dieses Bild von 1929 die Orchestervereinigung vor der Saline in Werl.

Wenn auch jede Kapelle für sich bestehen blieb, so hielten sie doch ihre wöchentlichen Übungsstunden gemeinsam abwechselnd in Werl und Westönnen ab.  Die Probestunden waren stets gut besucht, es herrschte Harmonie in ausgezeichneter Kameradschaft. So wurde Großes erreicht.

Dieses Bild von 1931 zeigt die Orchestervereinigung vor der Kapelle an der heutigen Stadthalle in Werl

In den Jahren 1925 bis 1933 konnte die „Orchester Vereinigung“ in Werl und in Königsborn bei Unna große Konzerte mit Marschmusik und klassische Musik zu Gehör bringen. Diese Konzerte fanden zahlreiche Zuhörer. Für die Westönner Kapelle war in diesen Jahren kaum noch ein Sonntag frei. Sie spielte bei zahlreichen Schützen-, Krieger- und Feuerwehrfesten, bei Hochzeiten und Polterabenden. Sie stellte die Musik bei Prozessionen und anderen kirchlichen Festen. Die Beerdigungen eines Kriegers, Feuerwehrmannes oder eines hohen Würdenträgers gehörten ebenso zu ihren Terminen.  Natürlich stand die Feuerwehrkapelle bei allen Anlässen der ihr nahestehenden Westönner „Freiwilligen Feuerwehr“ zur Verfügung. Bei ihr fühlten sich die Musiker am wohlsten.  Sie kannten sich ja schon von der Gründung an.

Diesen und den zweiten noch folgenden Bericht zur Westönner Feuerwehrkapelle haben Christoph Zeppenfeld und Klaus Hennemann aus der Niederschrift eines „Mitbegründers“ und in Anlehnung aus dem Heimatbuch „Westhues“ verfasst. Das Bildmaterial verdanken wir einigen Westönner Familien, die uns das Bildmaterial zur Verfügung gestellt haben. Hierzu sagen wir recht herzlichen Dank für die Unterstützung, besonders an Werner Hoffmann, der uns bei der Namenssuche eine besondere Hilfe war.

Den 2. Teil zur Geschichte der FFW-Kapelle veröffentlichen wir in nächster Zeit.

Kategorie: Allgemein, Feuerwehr Stichworte: Allgemein, Feuerwehr, Feuerwehrkapelle Westönnen

Kirche aktuell +++Kirche aktuell+++

13. Mai 2024 von Michaela Schlummer

Im Mai und im Oktober bringen wir unsere Bitten und unseren Dank in besonderer Weise zur Gottesmutter Maria, der Trösterin der Betrübten, dem Vorbild in schweren Zeiten, wie sie auch betitelt wird.

In unserer Gemeinde finden daher seit Jahren an den Sonntagen im Marienmonat Mai Andachten statt, die von unseren Gruppierungen gestaltet und durchgeführt werden. In diesem Jahr waren  bereits zwei Andachten im Anschluss an das Hochamt. Die weiteren Termine sind am 15.05. um 18 Uhr (BdSJ) und am 22.05. um 17 Uhr (Frauenverein Cäcilia in der Kapelle Ense-Bilme).

An Fronleichnam ist nach dem Hochamut um 8.30 Uhr wieder die Sakramentenprozession mit vier Stationen in unserem Dorf. Wir laden hierzu herzlich ein, besonders unsere diesjährigen Erstkommunionkinder mit Familien und die Vereins- und Fahnenabordnungen. Im Anschluss gibt es beim „Kirchplatz-Treff“ Gelegenheit zum geselligen Beisammensein mit Getränken und Bratwurst.

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Kirche Stichworte: Allgemein, Gemeinde, Kirche

Knapper Start in die Saison: Tennis-Herren 30 trotz Niederlage zufrieden

12. Mai 2024 von Chris Ebert

Die Tennis-Herren 30 des Vereins starteten mit Spannung und Vorfreude in ihr erstes Spiel der Saison, die sie erstmals als 6er-Mannschaft bestritten. Als Gastmannschaft trafen sie auf die gastfreundlichen Gegner aus Beckum.

Im Einzel zeigten Schmidt und Ebert eine solide Leistung und holten 2 Punkte Punkte für ihr Team. Auch im Doppel präsentierten sich Schmidt/Andrades sowie Kaufmann/Wiesental in guter Form und sicherten weitere Erfolge für ihr Team.

Trotz aller Bemühungen stand am Ende des Tages eine knappe Niederlage auf dem Spielbericht. Dennoch herrschte im Team Zufriedenheit. Die Spieler haben alles gegeben und können stolz auf ihre Leistungen sein.

Kategorie: Allgemein, RW Westönnen, Tennis Stichworte: Allgemein, RWW, Tennis

Lebensrettende Maßnahme: Neuer Defibrillator in Niederbergstraße

5. Mai 2024 von Tobias Baumann

„Wir wollen eine höhere Sicherheit schaffen, wenn ein Notfall am Herz eintreten sollte“, erläutert Ortsvorsteher Steffen Hünnies, warum nun ein Defibrillator am Dorfgemeinschaftshaus Niederbergstraße installiert worden ist. Der potenzielle Lebensretter ist an jedem Tag 24 Stunden lang für die Öffentlichkeit zugänglich, sagt der Ortsvorsteher. Tatsächlich ist der neue Defibrillator öffentlich zugänglich und befindet sich an einer gut erreichbaren Stelle am Dorfgemeinschaftshaus „Alte Schule“ an der Kapellenstraße, sodass er im Notfall schnell und einfach bedient werden kann.

Die Wallfahrtsstadt Werl verbessert mit der Installierung dieses Defibrillators ihre bereits gute Abdeckung mit den im Notfall lebensrettenden Geräten weiter. Die Stadtverwaltung setzt mit dieser neuen Installation einen politischen Beschluss um und verbessert die Notfallinfrastruktur im Rahmen des bereits bestehenden Leuchttürme-Konzepts „Vorsorge für den Katastrophenschutz“.   

Steffen Hünnies betont, dass das Gerät sehr einfach in der Handhabung sei – niemand müsse Angst haben, etwas falsch zu machen. „Der Defibrillator sagt einem genau, was zu tun ist, wenn man ihn rausgeholt hat. Für die Handhabung ist keine vorherige medizinische Ausbildung erforderlich. Jeder kann damit Hilfe leisten“, erläutert der Ortsvorsteher. Bei Erster Hilfe gelte es ohnehin, sofort etwas zu tun, betont er. Klare Sprachanweisungen des Gerätes führen den Ersthelfer durch den Anwendungsprozess, was die Chance auf erfolgreiche Reanimationsmaßnahmen deutlich erhöht.

Übrigens:  Der Verein Miteinander Alte Schule Niederbergstraße e.V. bietet in Kürze noch einen Infotermin für Interessierte an.

Text und Bilder: Dirk Sodenkamp, Pressesprecher Wallfahrtsstadt Werl

Kategorie: Allgemein, Infrastruktur, Niederbergstraße Stichworte: Allgemein, Defibrillator, Erste-Hilfe, Infrastruktur, Niederbergstraße

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