Die Ergebnisse der Europawahl stellen wir hier mit den Daten der Wallfahrtsstadt Werl zusammen.








von Klaus Hennemann
Die Ergebnisse der Europawahl stellen wir hier mit den Daten der Wallfahrtsstadt Werl zusammen.








von Klaus Hennemann
Das amtierende Mawicker Königspaar Marco und Maria Haarmann im letzten Jahr.
Der Mawicker Schützenvorstand ist mit den Vorbereitungen zum diesjährigen Schützenfest umterm Zelt vom 15.6. – 17.6.24 schon weit fortgeschritten.

Im Bild v. li.: Alex Heimann und Adjudant Jörg Kriebel mit dem Schützenvogel, die Fahnenoffiziere Jörg Haffke, Jens Kobbeloer und Michael Deller, mit ihrem Brudermeister Benedikt Böhmer.
In der nächsten Woche wird das Zelt aufgestellt und der Vorplatz hergerichtet, dann kann es los gehen.
Traditionell beginnt das Mawicker Schützenfest am Samstag, den 15.6. um 15:00 Uhr mit der Gefallenenehrung und Kranzniederlegung am Ehrenmal in Westönnen. Danach geht es zum Mawicker Schützenplatz, wo mit der Wickeder Musikkapelle und dem Tambourcorps Einigkeit Westönnen um 15:30 Uhr offiziell zum Abholen des Königspaares angetreten wird.
Mit dem amtierenden Königspaar Marko und Maria Haarmann zurück am Schützenplatz gilt es, den stolzen Schützenvogel mit gezielten Schüssen aus dem Kugelfang zu holen um am Abend ein neues Königspaar zu proklamieren. Die Gerüchteküche kocht zwar schon, aber die Namen hält man zurück.
Mit der Partyband Concorde werden die Schützen mit ihren zahlreichen Gästen den ersten Schützenfesttag in bester Partystimmung ausklingen lassen.

Das Tambourcorps Einigkeit Westönnen wird zusammen mit dem Musikzug der Feuerwehr Wickede und dem Jugendspielmannszug Westönnen für den richtigen Takt in den Festzügen und für gute Unterhaltung am Festplatz sorgen.

Der Sonntag steht ganz im Zeichen des neuen Königspaares mit ihrem Hofstaat. Mit den genannten Musikzügen wird das neue Königspaar um 15:00 Uhr abgeholt und im Festzug durch Mawicke zum Paradeplatz marschiert, wo die große Königsparade stattfindet. In geselliger Runde mit Marschmusik und Konzertstücken wird der Nachmittag schnell vorübergehen. Um 20:30 Uhr steht der feierliche Zapfenstreich unter freiem Himmel auf dem Programm. Mit Thekenblasmusik unterm Zelt endet der zweite Schützenfesttag.
Am Montagmorgen stehen nach dem Gottesdienst unter dem Zelt der Frühschoppen mit den Ehrungen und der anschließenden Taufe der neuen Schützenmitglieder am Taufbrunnen auf dem Programm. Am Nachmittag präsentiert sich das neue Königspaar mit seinem Hofstaat den Gästen, wenn es um 17:00 Uhr im großen Festzug wieder zum Festplatz zur anschließenden Parade abgeholt wird.
von Martin König

Bei bestem Wetter fanden sich rund 25 fußballbegeisterte Kinder ein, um ihr erstes „Fußballtraining“ beim RW Westönnen zu absolvieren.
Die Trainer Michael Heinz, Manuel Miracco und Matthias Gerke starteten mit einer kleinen Fangübung, um danach den Kids den Ball zu überlassen.
Viele Talente konnten schon am ersten Tag gesichtet werden, Kinder und Trainer hatten sichtlich Spaß. Am Ende der Einheit durfte man in strahlende, aber auch erschöpfte Kinderaugen blicken.
Genauso soll das sein. 🙂
Für alle Kids die an dem Tag verhindert waren, hier die Einladung ab dem 06.06.2024 immer donnerstags von 17-18 Uhr vorbeizukommen und einfach „reinschnuppern“.
Das Training findet bis zu den Ferien statt und beginnt am 1. Donnerstag nach den Ferien wieder.
Die Kids können völlig unverbindlich mitmachen und es besteht keinerlei Verpflichtung. Also kommt vorbei und habt Spaß.
Bis dahin, Eure „Trainer“
(Bericht erstellt von Matthias Gerke)


von Klaus Hennemann
Das Mawicker Schützenfest steht bevor. Der stolze Adler ist vom Vogelbauer Edmund Luig in fachmännischer Manier hergestellt worden, bevor er den abschließenden Anstrich bekam.
Alexander Heimann und der Adjudant Jörg Kriebel präsentieren den Schützenvogel vor dem Kugelfang, in dem er am Samstag, den 15. Juni, gerupft wird.
Zwar kocht die Gerüchteküche, aber die Namen möchten die Mauker noch geheim halten.

Auch die Mawicker Jungschützen haben ihren Schützenvogel schon fertig. Ihr Prinzenschießen findet am Freitag, den 14.6. vor dem eigentlichen Schützenfest statt. Max Rocholl und Hannes Döhring präsentierten den Schützenvogel der Jungschützen.
Über den Ablauf des anstehenden Mawicker Schützenfestes berichten wir noch ausführlich.
von Klaus Hennemann
Dieses Bild der Feuerwehrkapelle Westönnen ist eines der ältesten Bilder, die uns vorliegen.
Aus einer fünfseitigen Niederschrift eines „Mitbegründers“, auf Schreibmaschine geschrieben, wird der Werdegang der Feuerwehrkapelle bis ca. 1961 beschrieben. Unterzeichnet ist das Schriftwerk mit „Der Mitbegründer“, so wollen wir ihn auch in den weiteren Texten nennen. Die gesamte Niederschrift ist neutral gehalten. Geheimnisse, oder gar Interna sind in der Niederschrift nicht aufgeführt. Der Schreiber erzählt über die Gründung der Kapelle und deren langjährige erfolgreiche Zeit. Auch die beiden Kriege bleiben nicht unerwähnt. Einen Anspruch auf Vollständigkeit zur Geschichte der FFW-Kapelle erheben wir hiermit nicht.
Die „Freiwillige Feuerwehr Westönnen“ wurde am 21. 5. 1911 gegründet. Nur einige Zeit später äußerten einige Aktive Feuerwehrmänner den Wunsch, eine Feuerwehrkapelle zu gründen. Schon im November desselben Jahres wurde der Wunsch in die Tat umgesetzt.
Der Feuerwehrmann Anton Wittmers, der schon immer ein begeisterter Musiker war und bereits der Werler Stadtkapelle angehörte, wurde mit der Bildung der neuen Kapelle beauftragt. Er fand zwar in Westönnen keine gelernten Musiker, aber doch junge wie ältere Männer, die sich gerne musikalisch engagieren wollten. Und mancher von ihnen hat es mit Fleiß und Hingabe zu einem tüchtigen Musiker gebracht.
Die ersten, die sich meldeten, waren: Anton Wittmers, Kaspar Struck, Anton Grothe, Josef Hupertz, Fritz Wittmers, Fritz Preker und Ferdinand Müller. Sie stammten aus Westönnen. Aus dem benachbarten Mawicke kamen hinzu: Josef Flüchter, Heinrich Vester und Fritz Bock.
Die Beschaffung der Instrumente vollzog sich ohne Schwierigkeiten. Sie wurden von den Männern selbst gekauft und bezahlt; nur die Anschaffung der „dicken Pauke“ zum Preis von 52 Mark ging auf Kosten der gesamten Feuerwehr.
Die ersten Übungen fanden in der Wohnung des nunmehr einstimmig zum Kapellmeister ernannten Anton Wittmers statt. Als diese aber zu klein wurde, siedelten die angehenden Musiker in das Vereinslokal der „Freiwilligen Feuerwehr“ Karl Nacke an der Breite Straße.
Um sich unter den schon bestehenden Musikkapellen anderer meist größerer Orte Geltung und Anerkennung zu verschaffen und bald vor die Öffentlichkeit treten zu können, setzten Dirigent und Musiker alles daran, die Übungsstunden möglichst effizient zu gestalten. Ihr Engagement war so ausgeprägt, dass die Blechbläser regelmäßig zur Ostönner Linde fuhren, um sich dort von einem Militärmusiker, der bei der Bahn arbeitete, weiter ausbilden zu lassen.
Leider wurde dieser „Lehrer“ Ende 1913 versetzt und konnte daher die Musiker nicht weiter ausbilden. Zu seinem Abschied in der Gastwirtschaft Övel in Ostönnen wurde sein Abschied gefeiert. Er gab den Musikern die Mahnung mit auf dem Weg: „Bleibt Kameraden und haltet treu zusammen, dann werdet ihr gute Musiker“. Im Sommer 1912 spielten wir zum Schützenfest in Enkesen-Paradiese und in Mawicke. Neben weiteren Orten folgte 1914 auch Westönnen. Die Kapelle erntete für ihre guten musikalischen Darbietungen überall großen Beifall, das gab allen Musikern weiteren Antrieb, ihr Repertoire an Musikstücken zu erweitern. Für die immer mehr werdenden Schützenfeste musste die Feuerwehrkapelle weitere Musiker engagieren, da die Kapelle eine gute Musik garantieren musste. Außer zu den Schützenfesten spielte die Kapelle noch auf Jubiläen, Hochzeiten, Kriegerfesten, sowie zahlreiche weitere Anlässe.
Dann kam der erste Weltkrieg, der alle Pläne jäh unterbrach. Von den 12 Musikern wurden acht zum Militär einberufen. Diese waren Anton Wittmers, Josef Flüchter, Fritz Bock, Heinrich Vester, Th. Finger, Fritz Wittmers, Anton Grothe, Kasper Struck, Ferdinand Müller, Wilhelm Michel, Franz Schmitt und Fritz Preker.
Die übrigen vier wurden von ihrer Dienststelle, der Staatsbahn, als unabkömmlich reklamiert und zur vermehrten Arbeit herangezogen. Josef Hupertz kehrte aus dem Kriege nicht heim. Der letzte Kriegsteilnehmer kam erst 1920 aus der Gefangenschaft zurück. Vier konnten wegen der sich im Kriege zugezogenen Krankheiten nicht mehr mitmachen oder waren aus Westönnen verzogen. Diese Lücken mussten wieder ausgefüllt werden. Als erster meldete sich 1920 Anton Hoffmann. Ihm folgten bald Theodor Hoffmann, Wilhelm Schulte, Wilhelm Bonnekoh, Johannes Jolk aus Westönnen und Kaspar Lugger aus Werl.
Später traten auch Wilhelm Hoffmann (der dritte der musikliebenden Familie Hoffmann), Franz Janke, Franz Müller und 1928 auch der Tambourmajor Franz Bömelburg der Feuerwehrkapelle bei.

Das Jahr 1924 brachte eine große Veränderung im Westönner Musikleben. Die hiesige Kapelle verband sich mit der Werler Musikkapelle, die unter Leitung des Dirigenten Anton Knepper stand. Beide nannten sich nunmehr „Orchester-Vereinigung Westönnen—Werl“.

Vermutlich zeigt auch dieses Bild von 1929 die Orchestervereinigung vor der Saline in Werl.
Wenn auch jede Kapelle für sich bestehen blieb, so hielten sie doch ihre wöchentlichen Übungsstunden gemeinsam abwechselnd in Werl und Westönnen ab. Die Probestunden waren stets gut besucht, es herrschte Harmonie in ausgezeichneter Kameradschaft. So wurde Großes erreicht.

Dieses Bild von 1931 zeigt die Orchestervereinigung vor der Kapelle an der heutigen Stadthalle in Werl
In den Jahren 1925 bis 1933 konnte die „Orchester Vereinigung“ in Werl und in Königsborn bei Unna große Konzerte mit Marschmusik und klassische Musik zu Gehör bringen. Diese Konzerte fanden zahlreiche Zuhörer. Für die Westönner Kapelle war in diesen Jahren kaum noch ein Sonntag frei. Sie spielte bei zahlreichen Schützen-, Krieger- und Feuerwehrfesten, bei Hochzeiten und Polterabenden. Sie stellte die Musik bei Prozessionen und anderen kirchlichen Festen. Die Beerdigungen eines Kriegers, Feuerwehrmannes oder eines hohen Würdenträgers gehörten ebenso zu ihren Terminen. Natürlich stand die Feuerwehrkapelle bei allen Anlässen der ihr nahestehenden Westönner „Freiwilligen Feuerwehr“ zur Verfügung. Bei ihr fühlten sich die Musiker am wohlsten. Sie kannten sich ja schon von der Gründung an.
Diesen und den zweiten noch folgenden Bericht zur Westönner Feuerwehrkapelle haben Christoph Zeppenfeld und Klaus Hennemann aus der Niederschrift eines „Mitbegründers“ und in Anlehnung aus dem Heimatbuch „Westhues“ verfasst. Das Bildmaterial verdanken wir einigen Westönner Familien, die uns das Bildmaterial zur Verfügung gestellt haben. Hierzu sagen wir recht herzlichen Dank für die Unterstützung, besonders an Werner Hoffmann, der uns bei der Namenssuche eine besondere Hilfe war.
Den 2. Teil zur Geschichte der FFW-Kapelle veröffentlichen wir in nächster Zeit.
Im Mai und im Oktober bringen wir unsere Bitten und unseren Dank in besonderer Weise zur Gottesmutter Maria, der Trösterin der Betrübten, dem Vorbild in schweren Zeiten, wie sie auch betitelt wird.
In unserer Gemeinde finden daher seit Jahren an den Sonntagen im Marienmonat Mai Andachten statt, die von unseren Gruppierungen gestaltet und durchgeführt werden. In diesem Jahr waren bereits zwei Andachten im Anschluss an das Hochamt. Die weiteren Termine sind am 15.05. um 18 Uhr (BdSJ) und am 22.05. um 17 Uhr (Frauenverein Cäcilia in der Kapelle Ense-Bilme).
An Fronleichnam ist nach dem Hochamut um 8.30 Uhr wieder die Sakramentenprozession mit vier Stationen in unserem Dorf. Wir laden hierzu herzlich ein, besonders unsere diesjährigen Erstkommunionkinder mit Familien und die Vereins- und Fahnenabordnungen. Im Anschluss gibt es beim „Kirchplatz-Treff“ Gelegenheit zum geselligen Beisammensein mit Getränken und Bratwurst.