Der Corona-Virus legt unser gewohntes Leben komplett still. Die ersten Lockerungen zeigen in unserem Leben kaum sichtbares. Treffen, Versammlungen und Feierlichkeiten sind zu unser aller Leidwesen immer noch verboten. Was aber sind für uns diese Einschränkungen und Verbote gegen die Epidemie, die zwischen 1816 – 1819 über unsere Dörfer zog. Ja, Corona ist nicht die erste Epidemie, die unser Kirchspie trifft.
Bräune – eine Diphterie-Epidemie in Westönnen
Schon 2015 schrieb unser Autor Dieter Holtheuer über die Bräune – eine Epidemie, die um 1816 – 1819 über unsere Dörfer zog.
Beim Forschen und Recherchieren über diverse heimatgeschichtliche Begebenheiten bin ich auf ein Ereignis gestoßen, dass bis heute in Westönnen wenig bekannt war. Auch in der Literatur zur Geschichte Westönnens fand sich nur ein kleiner Hinweis. Lediglich Rudolf Preising notiert in seiner Schrift „Westönnen – Geschichte eines Kirchspiels und seiner Höfe im kurkölnischen Amte Werl, 1977“ auf Seite 20, unter Schulte zu Oberbergstraße u. a.:
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