• Zur Hauptnavigation springen
  • Zum Inhalt springen
  • Zur Seitenspalte springen

Westönnen Online - für unser Kirchspiel

  • Historie
    • Recherchen
      • Unsere Recherchen
    • Literatur aus Westönnen
    • Chronikbücher Franz Asshoff
    • Hausinschriften
    • Rittergüter
    • Unglücke
    • Zeittafel
    • Sagen
  • Aktuelles
  • Kalender 2026
  • Adressen
  • Unser Kirchspiel
    • Orts- und Lagepläne
    • Die Ortsvorsteher im Kirchspiel
    • Ortsheimatpfleger Werner Wanders
    • Daten und Fakten
    • Bäche und Teiche
    • Berühmte Westönner
    • Landwirtschaft & Natur
      • Landwirtschaft
      • Jagd in Westönnen
      • Sauerkraut
    • Natur
    • Dorfwettbewerb
    • Infrastruktur
  • Kirche
    • Pfarrnachrichten der katholischen Propstei Werl
    • Kurzinfo
    • Geschichte & Patronin
    • Gemeindeausschuss
    • Kirchturmuhr
    • Orgel
    • Sakrales
    • Gebäude und Orte
    • Gruppen & Vereine
    • Messdiener
    • Bücherei
    • Jakobsweg durch Westönnen
    • Veranstaltungen
  • Vereine
    • RWW allgemein
      • Sport
      • Gesundheitsstudio
      • Fußball & Breitensport
      • Tennis
      • Boule
    • Alte Schule
    • Frauenverein St. Cäcilia
    • Schützenbruderschaft St. Sebastianus
      • Schützen
      • Schießliga Westönnen
      • Unser Maibaum
    • Freiwillige Feuerwehr Westönnen
    • Gemeinschaft Oberbergstraße e.V.
    • Musik
      • Jugendspielmannszug
      • Einigkeit
    • Die Gespannfreunde Hellweg e.V.
    • Gemeinsam für Westönnen
    • Bergstrasse
    • Kapellenverein
  • Familie
    • St.-Josef-Schule
    • Schule
    • Betreuungsangebote
    • Förderverein St. Cäcilia Kindergarten
    • Förderverein Grundschule
  • Bilder des Jahres
  • Videos
  • Wes-Töne
  • Rundumblick
  • Wir über uns
    • Kontakt
    • Wie alles begann
Startseite » Alte Bilder » Seite 4

Kreuz 1953

10. September 2020 von Dieter Holtheuer

Im Jahre 1953 erfolgte die zweite Umgestaltung der St. Cäcilia Pfarrkirche Westönnen nach dem Kriege. Bereits 1947/48 hatte der Werler Kirchenmaler Hans Steinhage die Kirche neu ausgemalt.

1953 erfolgte nun eine Höherlegung des Chorraumes, der Altar und die Kommunionbank wurden neu gestaltet und das Christusbild von 1947 in der Apsis mußte der Umgestaltung weichen. Statt dessen erhielt der Chorraum über den Altar ein neues, neuromanisches Kreuz mit überlebensgroßem Corpus. (siehe Foto 1 u. 2)) Der Bildhauer Bernd Hartmann aus Wiedenbrück-Lintel war verantwortlich für die ganze Umgestaltung und hatte auch das Kreuz entworfen. Als Material wählte er Eichenholz und mit einer Blattsilbereinfassung hatte er es belegt.

Bernd Hartmann war ein Vertreter der sogenannten „Wiedenbrücker Schule“. Diese war in ihrer Art einzigartig. Sie bestand aus mehreren Werkstätten und Ateliers, war außerordentlich produktiv und lieferte Kircheneinrichtungen und Kunstwerke in alle Welt. In Westfalen fanden sich Altäre aus Wiedenbrück ebenso wie im Ruhrgebiet, den Niederlanden, Südamerika, den USA oder auch China. Neben den Altarbauern schufen in Wiedenbrück Bildhauer, Maler und andere Künstler sakrale Kunstgegenstände und auch Möbel.

Ein fast gleiches Kreuz, in einer Kreuzigungsgruppe, hat Bernd Hartmann in seiner Heimatstadt in der Wiedenbrücker Kreuzkirche geschaffen. 1962 schnitzte er für die St. Christpherus-Kirche in Hirschberg eine sehr schöne Krippe aus Lindenholz, die in ihrer Ausführung vor allem an die westfälische Heimat erinnert.

Bernhard Hartmann ist 1905 in Wiedenbrück geboren und dort auch 1972 gestorben. Nach seiner Bildhauerausbildung 1920 – 1924 war er in Osnabrück, Kleve und Düsseldorf tätig. Anschließend studierte er in München. 1956 heiratete er die bekannte Künstlerin Ima Rochelle, die im März 2013 mit 86 Jahren in München starb. Beide hatten in Jerusalem u.a. die Taufkapelle der Verkündigungskirche ausgestattet.

22C-6-20140428140836

Zurück zum Kreuz in der unserer Pfarrkirche. In den Jahren 1968/1969 erfolgte, unter Pfarrer Witte, eine weitere Innenrenovierung der Pfarrkirche. Das Kreuz war offensichtlich bei den Gemeindemitgliedern nicht sehr beliebt und wurde deswegen nicht mehr mit in die Neugestaltung des Kirchenraumes einbezogen.

Der Hemmerder Künstler Josef Baron schuf nun neuen in Bronze gegossenen kostbaren Altarschmuck, einen Tabernakel, ein Hängekreuz, ein Ambo, sowie sechs Altarleuchter.

Unser altes Kreuz fand zuerst eine neue Heimat im Chorraum der St. Vitus Kirche in Bontkirchen am Diemelsee. Heute befindet es sich seit ca 1987 an der Chorwand, als Dauerleihgabe von Bontkirchen, in der St. Karl Borromäus Kirche in Dortmund-Dorstfeld, umgeben von fünfzehn alten russischen Ikonen.

Kategorie: Alte Bilder, Geschichte, Kirche Stichworte: Alte Bilder, Geschichte, Kirche

25. Juli 1970 – Friedhelm Weber schießt RWW in die nächste Runde

31. Juli 2020 von Alfred Risse

Das Westönner Pokalmärchen geht weiter

Mit einem 1:0 Sieg über die Amateure von Borussia Dortmund erreichten die Rot-Weißen die nächste Runde im DFB-Pokal auf Landesebene. Das Tor des Tages erzielte Friedhelm Weber schon nach gut 20 Minuten. Während des Spiels hatte Westönnen noch gute Chancen für einen weiteren Treffer.

Dortmund setzte zum Schluss natürlich alles auf eine Karte. Westönnen kämpfte aufopferungsvoll und verteidigte die Führung mit großem Einsatzwillen. Und im Tor stand noch Rolf Pawelletz, der auch an diesem Tage nicht zu bezwingen war.

Weiter ging es am ersten Wochenende im August mit der zweiten Runde auf Kreisebene gegen TuS Wickede.

Und für die nächste Runde im Pokal auf Landesebene hoffte das Westönner Lager auf einen großen Gegner.

Kategorie: Allgemein, Alte Bilder, Fussball, Historie

Todesanzeige Strunz von April 1845

20. März 2020 von Dieter Holtheuer

Mit diesem Bericht setzen wir die Serie fort, mit der wir an Ereignisse erinnern, die in früher Zeit in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht wurden. Die Zeitungsberichte wurden uns dankenswerterweise von Alfred Risse zur Verfügung gestellt, der schon seit einiger Zeit in den bekannten Zeitungsarchiven nach Berichten aus dem Kirchspiel sucht und umfangreich fündig geworden ist.

Vor 125 Jahren wurde die Todesanzeige von der Jungfrau Dorothea Strunz veröffentlicht. Auf den zweiten Blick erkennen wir als Angehörigen, einen Vikar Strunz. Und zu dieser Person fand Dieter Holtheuer interessante Informationen.

Vikar Kaspar Strunz (1868 – 1942)

Kaspar Strunz wurde am 13. April 1868 in Thüle bei Brilon geboren. Er wurde am 15.08.1891 im Hohen Dom zu Paderborn zum Priester geweiht. Von 1893 bis 1895 war er Vikar in Westönnen. Nach dem Tod von Dechant Franz Mönnig (*1814) am 28.07.1894; der seit 1871 Pfarrer von Westönnen war, wurde Vikar Strunz bis zur Ernennung von Pfr. Josef Anton Aßmann (*1841) am 05. Oktober 1894 als Pfarrverweser eingesetzt.

Seit dem 19.04.1910 war er als Pfarrer in der Franziskanerpfarre Eickel-Holsterhausen im Dekanat Wattenscheid tätig. Zum 06.02.1915 wurde er als Pfarrer von St. Pankratius in Gütersloh im Dekanat Wiedenbrück ernannt, zu dessen Dechant er gewählt wurde. Dort entwickelte er die Struktur und das Vereinswesen der kath. Gemeinde weiter, u.a. im kath. Vereinshaus, das Carl Miele stiftete. Im dritten Reich wurde gegen ihn durch die Oberstaatsanwaltschaft des Sondergerichtes Dortmund wegen angeblicher Verbreitung der Predigt des Dompfarrers Kraus von Eichstätt vom 31.01.1937 ermittelt. Nach einem Verhör erfolgte die Einstellung des Verfahrens. Am 01. Dezember 1942 starb der Geistliche Rat Kaspar Strunz im Alter von 74 Jahren in Gütersloh.

Dieter Holtheuer mit Unterstützung von Hermann Josef Dregger, Körbecke

Kategorie: Alte Bilder, Historie Stichworte: Alte Bilder, Historie

Pokalerfolge für RWW 1969

23. November 2019 von Alfred Risse

Nach Siegen über den TuS Wickede (3:2) und TuS Niederense (2:1) traf Westönnen am 23. 11. auf den alten Rivalen Preußen Werl.

Die Führung der Preußen glich Friedhelm Weber noch vor der Pause aus. In der 79. Minute erzielt er auch den 2:1 Siegtreffer für seine Farben.

Im rot-weißen Lager ahnte nach diesem Spiel niemand was im kommenden Jahr am Bahndamm passieren sollte.

Kategorie: Alte Bilder, Fussball

Jubiläumsveranstaltung zur 200-jährigen Grundsteinlegung

9. November 2019 von Klaus Hennemann

Gut besucht war die erste Jubiläumsveranstaltung zur 200-jährigen Grundsteinlegung unserer Pfarrkirche.

Vikar Martin Hufelschulte, Dieter Holtheuer, Hermann-Josef Dregger und Wolfgang Wiemhöfer hatten in den vergangenen Wochen und Monaten umfangreiches Material von 1819 – 2019 über unsere Pfarrkirche in Archiven gesucht und gefunden.

Zusammen mit zahlreichen Bildern wurde daraus ein sehr unterhaltsamer Vortrag, der das Zeitfenster von der Planung von 1819 – 2019 in Berichten und Geschichten aufzeigte.

Dies ist das bisher älteste Foto von unserer Kirche

Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste durch Michaela Schlummer führten Vikar Martin Hufelschulte und Dieter Holtheuer als Moderatoren durch die Veranstaltung.

Besonders sehenswert waren die originalen Urkunden, Genehmigungen und besonders die Lagezeichnung von 1819, aus denen die unterschiedlichen Planungen und Auffassungen über den neuen Standort der zu bauenden Kirche hervorgingen. Bekannt für sein fundiertes Hintergrundwissen, konnte Dieter Holtheuer zur Auswahl des Standortes bemerkenswerte Informationen liefern.

Im Bild li. die Auflistung über die Kosten zur Einweihung der Kirche.

Aber auch die vielen Informationen zu den Renovierungen und Veränderungen, die unsere Kirche besonders nach 1960 erfahren hat, waren für die Zuschauer sehr wissenswert.

Natürlich wurden auch die sakralen Gegenstände aus unserer Pfarrkirche gezeigt und deren Herkünfte erklärt. Im Anschluss konnten die Gäste sich die sonst nicht zugänglichen Kelche, Monstranzen und Gewänder aus der Nähe betrachten.

Fotos und Urkunden: Dieter Holtheuer

Kategorie: Allgemein, Alte Bilder, Gemeinde, Geschichte, Kirche, Pfarrgemeinde

Pfarrkirche St. Cäcilia Westönnen Grundsteinlegung vor 200 Jahren

1. November 2019 von Dieter Holtheuer

„Dort, wo am Hange die Kirche hoch steht,
Heimat, bist du;
drin man den Segen des Himmels erfleht,
Heimat, bist du;………….“

So lautet der Anfang der dritten Strophe des Westönner Heimatliedes. Getextet und komponiert um 1954 von Studienrat Heinrich Meyer (*1888;+1964).

Dieser, hier dichterisch beschriebene Standort beherbergt noch heute, auf einer Anhöhe im Zentrum Westönnens, das der Heiligen Cäcilia geweihte Gotteshaus.

Die Pfarrnachrichten der Propstei Werl berichten in der Ausgabe Anfang Februar 2019: „Das Jahr 2019 ist ein Jahr mit vielen Jubiläen; u.a. auch: die Grundsteinlegung der Westönner Kirche St. Cäcilia ist am 12. November 2019 200 Jahre her.“

Leider irren hier die Pfarrnachrichten und auch der Werler Anzeiger vom 24.10.2019, denn 1977 schreibt Rudolf Preising in „Westönnen, Geschichte eines Kirchspiels im Kurkölnischen Amte Werl“ auf Seite 275: Am 22. November 1819 wurde der Grundstein zum Neubau der Westönner Kirche gelegt. Dieses Datum hat auch seinen Grund; denn am 22. November feiert die katholische Kirche das Namensfest der Heiligen Cäcilia, der Patronin der Westönner Kirche.

Im Band 6/Abt.3 im Westönner Pfarrarchiv erfahren wir durch eine Urkunde vom 18. November 1819 eine schriftliche Bestätigung. Aus Köln-Deutz erhält der Westönner Pfarrer Bernhard Voss (Pfarrer in Westönnen von 1809 – 1840) nachstehende Nachricht:

Liebster Herr Confrater!

Hierbei übersende ich Ihnen die verlangte Vollmacht zum
Einsegnen und Legen des ersten Steins
zur neuen Kirche.

Der Herr Vicarius Generalis war wegen
einer kleinen Unpäßlichkeit abwesend,
und deswegen konnte die Expedition (Zusendung)
nicht ehender geschehen,
obgleich Ihre Vorstellung am 16. t(en) hier eintraf.

Die vorigen Gebühren sind richtig eingegangen,
und die diesmaligen betragen 2 Rthlr 40 Stbr.
Ich empfehle mich bestens zur Freundschaft,
und bin mit aller Hochachtung.


Deu(t)z den 18 t(en) 9ber (=November) 1819.

Ihr ergebenster Diener Hirschmann

Confrater = Mit-oder Amtsbruder Rthlr = Reichstaler; Stbr = Stüber

Offensichtlich hatte Pfarrer Voss den Generalvikar in Köln um die Vollmacht zum Legen des Grundsteins für die neue Kirche gebeten und gleichzeitig auch den 22. November als Datum vorgeschlagen. Leider ist sein Schriftstück, weder im Westönner Pfarrarchiv noch im Historischen Archiv des Erzbistums Köln auffindbar.

Es muss gefragt werden: Wieso findet der Schriftwechsel zwischen Pfarrer Voss und dem Erzbistum Köln statt? Westönnen gehörte bis 1821 kirchlich zum Erzbistum Köln. Erst durch die Neugliederung der deutschen Bistümer, durch die Bulle „De salute animorum“ von Papst Pius VII vom 16. Juli 1821, kam Westönnen zur Erzdiözese Paderborn.

Kategorie: Allgemein, Alte Bilder, Geschichte, Kirche Stichworte: Allgemein, Alte Bilder, Geschichte, Kirche

  • « Vorherige Seite aufrufen
  • Seite 1
  • Seite 2
  • Seite 3
  • Seite 4
  • Seite 5
  • Seite 6
  • Seite 7
  • Nächste Seite aufrufen »

Seitenspalte

Kommende Veranstaltungen

Suchen & Finden

Ergebnisse Rot-Weiß

Pfarrnachrichten

Pfarrbriefe der katholischen Propstei Werl

Hilfe im Katastrophenfall

Archiv

Schießliga

Westönnen Online

  • FAQ
  • Mitgliedsantrag
  • Impressum
  • Datenschutzhinweise
  • Satzung
  • Ansprechpartner

Untermenü

  • Downloads
  • Historie
  • Veranstaltungen 2026
  • Bücherei
Copyright © Westoennen Online e.V.
Impressum Datenschutz Westoennen Online e.V.