Die Tischtennis-Abteilung des SV Rot-Weiß Westönnen lädt zur Jahreshauptversammlung am 15. Mai um 18:30 Uhr in das Vereinslokal Haus Schulte in Westönnen ein.
Tanz in den Mai in Westönnen: Feiere mit uns!
Am 30. April ist es wieder so weit. Wir begrüßen den Frühling und laden euch herzlich ein, gemeinsam mit uns in den Mai zu feiern. Egal ob ihr aus der direkten Nachbarschaft kommt oder von weiter her anreist: Freut euch auf einen Abend, der den perfekten Mix aus Geselligkeit und Party bietet.
Der Auftakt: Maibaum & Dämmerschoppen
Los geht es um 17:30 Uhr direkt vor der Schützenhalle. Wir starten traditionell mit dem Maibaumaufstellen. Im Anschluss genießen wir die entspannte Biergartenatmosphäre beim Dämmerschoppen. Freut euch auf kühle Getränke und frische Bratwurst vom Grill – der ideale Start in den Abend.
Wetter-Update: Wir lassen uns die Laune nicht verderben! Sollte es regnen, verlegen wir das Geschehen einfach direkt nach drinnen in die Halle.
Ab 20:00 Uhr: Die Halle bebt
Wenn die Sonne untergeht, drehen wir auf! In diesem Jahr legen wir wieder technisch noch eine Schippe drauf: Das Team von MJ Music sorgt mit seinem Licht- und Soundkonzept für die richtige Atmosphäre. An den Reglern steht DJ DROB, der euch mit einem Mix aus aktuellen Hits und den besten Partyklassikern auf die Tanzfläche lockt.
Schnappt euch eure Freunde und feiert mit uns den Start in den Mai. Wir freuen uns auf euch!

Fahrradwallfahrt nach Werl!
Auf den Sattel, fertig, los! Am Mittwoch, den 06.05.2026, macht sich der Frauenverein St. Cäcilia e.V. auf den Weg zur Gottesmutter nach Werl.
Hier ist der Zeitplan für den Tag:
08:45 Uhr: Treffpunkt an der Pfarrkirche St. Cäcilia
10:00 Uhr: Hochamt in der Basilika
12:00 Uhr: Abschlussandacht
Das diesjährige Motto lautet:
„Wenn es dir guttut, dann komm.“
Bericht: Bianca Nieder
Ein Milchwagen in Westönnen
Titelbild: Foto aus:“ Werler Zeitreise“ von Helmuth Euler 2005
Bei der Suche nach Material zur alten Molkerei fanden wir einen Zeitungsartikel aus 1929 zum 40-jährigen Bestehen der Westönner Molkerei.

Innerhalb des Berichtes taucht der Name Ludmann auf. Zitat: „Für die Werler Bevölkerung ist es vielleicht erwähnenswert, dass seit nunmehr 30 Jahren die Familie Ludmann den Milchwagen fährt“. In der Zeit ein Milchwagen. Es kann in den Jahren eigentlich nur ein Fuhrwerk gewesen sein. Und dann ein Milchwagen?
Das wirft Fragen auf. Der Name Ludmann ist für die älteren in Westönnen nicht unbekannt. Bei der Suche stoßen wir im Archiv Westönnen Online auf zwei Berichte, einmal von unserem verstorbenen Ehrenmitglied Friedrich Schleep – Die Breite Straße – Ihr Anfang, und in einem weiteren Bericht von Dieter Holtheuer, Theater 1908 in Westönnen.
In beiden Berichten wird von Herrn Ludmann berichtet. In erstem berichtet F. Schleep vom „Pourierufer“. Es war das steile Stück Breite Straße vom Hellweg bis zu ehemaligen B1.
„Schlimm wurden diese Probleme, wenn die Straße im Winter glatt wurde. Schon wenig Schnee war oft in kurzer Zeit durch die mit Eisen bereiften Ackerwagen zu Eis geworden. Dann war das Hindernis nur zu überwinden, wenn die Pferde scharf gemacht worden waren. Was bedeutete das?

Die Hufeisen für den Sommer wurden von den Hufen der Pferde gerissen und durch schwerere Eisen ersetzt, in die man spitze Stollen schrauben konnte. Das war teuer und gefährlich. Die Schmiede bekamen Arbeit; wir hatten immerhin drei davon im Dorf. Bei glatten Straßen ließ man die Pferde gerne im Stall, aber das ging nicht immer. So holten drei Milchwagen bei jedem Wetter die Milch von den Bauern und lieferten sie bei der Westönner Molkerei ab“.
„Ich weiß, dass die Wagen in Schneewehen stecken blieben. Sie mussten dann erst freigeschaufelt werden. Die bearbeitete Milch wurde teilweise von zwei kleinen geschlossenen Milchwagen, die nur von einem Pferd gezogen wurden, von Büderich und von Westönnen in die Stadt Werl geliefert. Von Westönnen aus besorgte das die Familie Ludmann vom Opferteich“.


Bild li.: Das Haus am rechten Bildrand ist das Haus, in dem die Familie Ludmann gewohnt haben. Sie brachten die Milch mit dem abgebildeten Milchwagen (im Bild re.) von der Molkerei nach Werl.
Es war zu der Zeit mit den Straßenverhältnissen gar nicht so einfach, das kostbare Gut zu von einem zum anderen Ort zu bringen. Schließlich sollte die Menge am Entladeort gleich der geladenen Menge sein.
In dem Bericht von D. Holtheuer erfahren wir von Herr Ludmann etwas mehr. Am 6. August 1908 stellt der Milchhändler Bernhard Ludmann aus Westönnen folgenden Antrag bei der Amtsverwaltung in Werl.
Als Ausschnitt: „Es erscheint der Milchhändler Bernhard Ludmann aus Westönnen und erklärt: Der Dilletanten Verein „ Frohsinn“ Westönnen beabsichtigt am 16. August er (Sonntag) in Werl im Germaniasaale einen Theaterwettstreit zu veranstalten. Die Feier dauert von Nachmittags 3 Uhr bis Nachts 2 Uhr. Auch findet ein Festzug statt und wird derselbe folgende Straßen passieren: Bachstr.,Kemperstr.,und Steinerstr.„
Der Milchhändler Ludmann wohnte am Opferteich in Westönnen und war scheinbar ein Verantwortlicher des Westönner Dilletantenverein Frohsinn Westönnen. So nannten sich früher mehrere Laientheatergruppen.
Mit freundlicher Unterstützung von Dieter Holtheuer erfahren wir über die Familie Ludmann mehr.
Johann Bernhard wurde am 04.04.1870 in Westönnen als 3.Kind u. 3. Sohn geboren
die Eltern waren: Bernhard Ludmann, von Beruf Steinhauer und Anna Maria Wichard gen. Rehbein
2. Trauung:
Bernhard Ludmann, Milchhändler in Westönnen, heiratete am 26.11.1902 Westönnen
Sophia Brune aus Herdringen -geb.: 23.04.1881
3. gestorben:
Bernhard Ludmann starb als Invalide am 25.03.1949 Westönnen als Ehemann der Sophie Brune
am 07.10.1962 verstarb Sophia Ludmann , geb. Brune, Witwe in Westönnen
Feuerwehr Werl und Feuerwehr Soest trainieren den Ernstfall
Eine groß angelegte Einsatzübung führte am Gründonnerstag die Einsatzkräfte des Zuges 3 der Feuerwehr Werl sowie des Zuges 5 der Feuerwehr Soest zusammen. Übungsobjekt war die Schützenhalle in Westönnen, in der ein anspruchsvolles Szenario simuliert wurde: Gemeldet wurde ein „Feuer4_Y – Kellerbrand“ mit insgesamt acht vermissten Personen.


Bereits kurz nach der Alarmierung machten sich zahlreiche Einsatzkräfte auf den Weg zur Einsatzstelle. Beim Eintreffen bot sich den ersten Einheiten ein realistisches Lagebild: Die Schützenhalle war bereits stark verraucht, was ein zügiges und koordiniertes Vorgehen erforderte.


Unmittelbar gingen die ersten Atemschutztrupps zur Menschenrettung in das Gebäude vor. Unter erschwerten Bedingungen suchten sie systematisch nach den vermissten Personen. Parallel dazu wurde die Brandbekämpfung im Innenangriff eingeleitet, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Auch das ELW-Team der Feuerwehr Werl war in die Übung eingebunden. Es unterstützte die Einsatzleitung bei der Koordination der Kräfte sowie bei der Kommunikation mit der Leitstelle.
Ebenfalls an der Übung beteiligt war der DRK Ortsverein Werl. So konnte realistisch die Versorgung sowie die Übergabe der Patienten an den Rettungsdienst geübt werden und die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst weiter gefestigt werden.
Im weiteren Verlauf der Übung änderste sich die Lage: Das Feuer drohte auf einen angrenzenden Gebäudeteil überzugreifen. Um dies zu verhindern, wurde zusätzlich ein Löschangriff von außen vorgenommen. So konnte das Szenario realitätsnah weiterentwickelt und die Flexibilität der Einsatzkräfte erprobt werden.
Insgesamt waren über 70 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt. Solche Übungen sind für die Feuerwehr von hohem Wert, da sie nicht nur die Abläufe festigen, sondern auch die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Einheiten stärken.
Ein besonderer Fokus lag auf der interkommunalen Zusammenarbeit zwischen der Feuerwehr Werl und der Feuerwehr Soest. Diese wird seit vielen Jahren durch regelmäßige gemeinsame Übungen gefördert und weiterentwickelt. Die Übung in Westönnen reiht sich in eine lange Tradition ein und zeigt eindrucksvoll, wie wichtig ein eingespieltes Zusammenspiel im Ernstfall ist.
Post ändert Öffnungszeiten
Die Postfiliale in Westönnen ändert ab dem 7. April die Öffnungszeiten. Bitte beachten.
