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Ehrungen für Jungschützinnen und Hendrik Schüngel

29. Juli 2026 von Klaus Hennemann

Der Festakt zum 10-jährigen Jubiläum der Jungschützinnen fand am Samstag während der Königsproklamation statt.

Was vor 10 Jahren mit kleinen Anfängen begann, hat sich inzwischen zu einer festen Größe etabliert. Die Abteilung der Jungschützinnen. In diesen 10 Jahren haben die Jungschützinnen nicht nur ihr Können auf dem Schießstand bewiesen, sondern sich als Persönlichkeiten und als verlässliches Team entwickelt.

Wie sagte der 2.Brudermeister Matthias Plattfaut in seiner Ansprache: „Die Jungschützinnen sind heute nicht mehr „nur“ eine Nachwuchsabteilung. Ihr seid Vorbilder für andere Mädchen, die den Weg in den Schießsport und in die große Schützengemeinschaft finden wollen. Ihr seid ein Zeichen dafür, dass auch im Schützenwesen Gleichberechtigung, Offenheit und neue Impulse gelebt werden. Und ihr zeigt, dass Tradition kein Widerspruch zu Wandel ist – sondern eine Einladung, Verantwortung zu übernehmen und mitzugestalten“.

„Was auch immer kommt – ihr habt in diesen zehn Jahren ein starkes Fundament gelegt.
Und darauf lässt sich weiter aufbauen.“ M. Plattfaut wünschte den Jungschützinnen noch viele weitere erfolgreiche Jahre.

Zusammen mit Brudermeister Wolfgang Hennemann überreichten M. Plattfaut jeder Jungschützin ein persönliches Geschenk und natürlich ein Flachgeschenk.

Wir gratulieren den Jungschützinnen zum Jubiläum und wünschen euch weiterhin viel Erfolg, besonders aber weiteren Zulauf von aktiven Jungschützinnen.

Ehrenkreuz des Sports für Hendrik Schüngel

Im Bild v.li.: Mitglied des Bezirksvorstandes, Bezirksvorstandsmitglied Tim Gerke, Hendrik Schüngel, Schießmeister Karsten Heimann und Brudermeister Wolfgang Hennemann.

Mit dem Ehrenkreuz des Sports in Bronze wurde Hendrik Schüngel am Montag während des Schützenfrühschoppens ausgezeichnet. Diese hohe Auszeichnung wird nur selten vergeben und hat innerhalb des Bundes den Stellenwert eines hohen Bruderschaftsorden.

Dieses Ehrenkreuz in Bronze wird an Schützinnen und Schützen verliehen, die sich besonders durch herausragendes Engagement, und außergewöhnliche Leistungen im Schießsport verdient gemacht haben. Hendrik Schüngel trat mit neun Jahren der BdSJ Westönnen bei. Mit zwölf Jahren wurde er Jungschütze.

Karsten Heimann stellte die sportliche Laufbahn von Hendrik Schüngel vor: „Deine sportlichen Erfolge sprechen für sich: 2007 und 2008 wurdest du Schülerprinz unserer Bruderschaft. Im Jahr 2008 errangst du zusätzlich die Würde des Bezirksschülerprinzen und erreichtest beim Diözesanschülerprinzenschießen einen hervorragenden zweiten Platz“. In den Jahren 2010 und 2013 wurdest du Bruderschaftsprinz. Besonders herausragend war dabei das Jahr 2010: Neben der Prinzenwürde in unserer Bruderschaft wurdest du gleichzeitig Bezirksprinz und sogar Diözesanprinz – ein außergewöhnlicher Erfolg, der dein großes sportliches Können eindrucksvoll unter Beweis stellt“.

Aber Hendrik begnügt sich nicht mit dem sportlichen Erfolg. Er bringt sich auch als Vorstandsmitglied im Jungschützenvorstand ein. So ist er seit 2010 deren Schriftführer, seit 2009 ist er Mitglied der Avantgarde und bekleidete dort von 2012 bis 2017 das Amt als Schießmeister. 2017 wurde ihm für dieses Engagemant der Diözesanverdienstorden verliehen.

Abschließend sagte K.Heimann: „Lieber Hendrik, deine langjährigen sportlichen Erfolge, dein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement und dein unermüdlicher Einsatz für den Schießsport auf Bruderschafts- und Bezirksebene machen dich zu einem Vorbild für viele. Du erfüllst die Voraussetzungen für die Verleihung des Ehrenkreuzes des Sports in Bronze in hervorragender Weise. Es ist uns daher eine große Freude und Ehre, dir heute diese besondere Auszeichnung zu verleihen“.

Westönnen Online gratuliert Hendrik Schüngel zu dieser besonderen Auszeichnung recht herzlich.

Kategorie: Allgemein, Jungschützinnen, Schuetzen, Schützenfest Stichworte: Jubiläum Jungschützinnen

Der Festzug am Montag

28. Juli 2026 von Klaus Hennemann

Nach dem Frühschoppen am Morgen fand am Nachmittag der Festumzug mit Abholen des Königspaares mit seinem Hofstaat statt.

Angeführt vom Tambourcorps Einigkeit und dem Musikverein Müschede sowie dem Jugendspielmannszug Westönnen schlängelte sich der lange Festzug durch die Westönner Straßen und bejubelte ein weiteres Mal das Königspaar Max und Alessa Sauer mit seinem Hofstaat auf dem Weg zur Parade. Traditionell geht am Montag Nachmittag das Kinderkönigspaar mit seinem Hofstaat im Festzug mit.

Mit dabei war auch der erste Kinderschützenkönig des St. Cäcilia Kindergarten.

Meinolf Westerhoff. Er war vor 65 Jahren Kinderschützenkönig.

In dieser Bilderserie stellen wir euch den Umzug vor.

Kategorie: Allgemein, Schießliga, Schuetzen

Frühschoppen und Ehrungen am Schützenfestmontag

28. Juli 2026 von Klaus Hennemann

Die anwesenden Jubilare für 40-jährige Mitgliedschaft. Stehend vo.li.: Fahnenoffizier P. Preker, Markus und Thomas Newe, Bernhard Lienkamp, Martin Wulf, Brudermeister Wolfgang Hennemann und 2. Brudermeister Matthias Plattfaut, Bürgermeister Torben Höbrink. Reihe unten sitzend: Schützenkönig Max Sauer, Markus Jennebach, Bernd Hering, Rainer und Peter Bonnekoh, Franz-Josef Wittenkemper, Egbert Schwarze, Heinz Kiko und Landrat H. Frieling.

Der Schützenfestmontag beginnt traditionell mit dem Besuch beim Pastor mit anschließender Gefallenenehrung. Der Pastor empfängt die Schützenbrüder zu seinen Grußworten mit einem gut gekühlten klaren Tropfen, bevor es zur anschließenden Gedenkfeier zum benachbarten Ehrenmal geht.

Die Ansprache am Ehrenmal hielt Brudermeister Wolfgang Hennemann.

In seinen Worten richtete er nicht nur den Blick in die Vergangenheit, sondern auch in die Gegenwart. „Das Gedenken am Ehrenmal richtet sich nicht nur zurück in die Vergangenheit. Es ist auch ein stiller Appell an uns in der Gegenwart.
Denn Frieden ist keine Selbstverständlichkeit.
Er muss geschützt, gepflegt und immer wieder neu verteidigt werden – nicht mit Waffen, sondern mit Haltung, mit Worten, mit Zusammenhalt.

Wir dürfen nicht vergessen, wohin Hass, Hetze und Ausgrenzung führen können. Deshalb ist unser Erinnern heute auch ein Versprechen:Dass wir uns einsetzen – für ein friedliches Miteinander, für gegenseitigen Respekt und für die Würde jedes einzelnen Menschen.

Nach dem Musikstück vom Musikverein Müschede zog die Schützenbruderschaft weiter zum Schulgelände, wo sie vom Kinderschützenkönig erwartet wurden. Hier wurde der Kinderschützenkönig mit dem Kinderorden und einem Ständchen vom Musikverein Müsche beglückwünscht.

Anschließend marschierten die Schützenbrüder zurück zur Schützenhalle, wo der traditionelle Frühschoppen und die Ehrungen auf dem Programm standen.

Die Laudatio zu den Ehrungen sprach Brudermeister Wolfgang Hennemann.

Er bezeichnete die langjährige Mitgliedschaft nicht als selbstverständlich. In der Zeit, in der alles schneller wird und sich ständig verändert, setzt langjährige Vereinstreue ein starkes Zeichen. Er dankte den Jubilaren dafür, sich bei Festen und Versammlungen sowie bei Arbeitseinsätzen eingebracht und bei vielen weiteren Anlässen auch als stille Stützen im Hintergrund die Schützenbruderschaft unterstützt zu haben. „Ohne Menschen wie euch gäbe es keinen Verein, wie wir ihn heute erleben dürfen“. Er nannte die Jubilare Vorbilder, weil sie immer da waren, mit ihrem Engagement, mit ihrer Zeit und mit ihrer Loyalität.

Als äußeren Dank wurden anschließend die Nadeln an die Mitglieder übergeben. Die 60-jährigen Mitglieder erhielten zusätzlich eine handgefertigte Tuschezeichnung der Schützenhalle.

Die anwesenden Jubilare mit 50-jähriger Mitgliedschaft.

Die zur Ehrung anwesenden Jubilare zusammmen mit Landrat H. Frieling v.li.stehend, Fahnenoffizier P. Preker, Ferdinand Hershoff, Klaus Wegener, Michael Wegener und Bürgermeister Torben Höbrink, sitzend v.li.:Schützenkönig Max Sauer, Peter Schulte, Hubert Post und Berni Schulte.

Für 60 Jahre Mitgliedschaft

Im Bild die anwesenden Jubilare v.li. stehend Landrat H.Frieling und Torben Höbrink. Daneben Hermann Mertin, Walter Schlummer, Paul Linnemann, Peter Hirt, Edmund Luig.

Vordere Reihe sitzend v. li., Dieter Holtheuer, Walter Müller, Günter Düser, Bernhard Sögtrop und Konrad Radke.

Vorne einzeln sitzend, Gottfried Wiemhöfer, 70 Jahre Mitglied in der Schützenbruderschaft.

Kategorie: Schuetzen, Schützenfest Stichworte: Ehrungen, Schützenfest

Der Festzug am Sonntag

26. Juli 2026 von Klaus Hennemann

Dem ungünstigen Wetter am Sonntag traten die Westönner Schützen mit einer 30-minütigen Verlegung des Festzuges entgegen. Das reichte aus, um den Umzug halbwegs trocken über die Bühne zu bekommen.

So schlängelte sich der Umzug gut abgesichert über den Mawicker Weg zur Breiten Straße, wo das Königspaar mit seinem Hofstaat abgeholt und in den Umzug eingereiht wurde.

Weiter über die Breite Straße, Auf´m Hackenfeld, Adauerstraße und der Bockum-Dolffs-Str. ging es zum Paradeplatz hinter der Schützenhalle, wo der Festzug von zahlreichen Gästen erwartet wurde.

Nach der Parade ging es zurück zur Schützenhalle, wo nach der Begrüßung aller Gäster der Königstanz und das gesellige Beisammensein mit Konzert der Musikkapellen folgte.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen, Schützenfest Stichworte: Festzug Schützenfest 2026

Ehrungen für Sieger und verdiente Jugendarbeit

26. Juli 2026 von Klaus Hennemann

Sieger beim Prinzenschiessen wurde Felix Keweloh (2. v. li.), Sebastian Nieder (2. v. re) gewann das Schülerprinzenschiessen und Jacob Dawisch (im Bild re.) das Bambiniprinzenschiessen.

Zu Beginn der Königsproklamation beim Westönner Schützenfest wurden die Sieger der Schießwettbewerbe von den Brudermeistern Wolfgang Hennemann und Matthias Plattfaut geehrt.

Beim Bambiniprinzenschiessen siegte Jacob Diwisch mit 22 Ringen, das Schülerprinzenschießen konnte Sebastian Nieder mit 29 Ringen für sich entscheiden.

Das Prinzenschiessen 2026 gewann Felix Keweloh mit 21 Ringen. Felix Keweloh hat sich inzwischen in Natzungen beim Diözesanjungschützentag, als viertplatzierter für den Bundesjungschützentag in Bedburg qualifiziert. Dorthin wird ihn eine Abordnung begleiten. Wir wünschen ihm an dieser Stelle den Best möglichen Erfolg.

Nach den Siegerehrungen folgten zwei besondere Ehrungen. Die Bezirksjungschützenmeister Jan Hünnies und die Stellv. Bezirksjungschützenmeisterin Marlene Wulf sowie deren Beisitzer Jan Düllmann und Nils Plattfaut ehrten Jule Hegemann und Marius Kohlmann mit dem Diözesanverdienstorden in Bronze.

Jule Hegemann wurde mit dieser Auszeichnung für ihren außergewöhnlichen Einsatz für das Schützenwesen und insbesondere für die Kinder- und Jugendarbeit geehrt. Über viele Jahre war sie als Gruppenhelferin und später als Gruppenleiterin im Ferienlager in Bruchhausen eingebunden. Weiterhin war sie maßgeblich an der Gründung der Jungschützinnenabteilung beteiligt. Hier ist Jule seit 10 Jahren als Schriftführerin und Terminorganisatorin mit großem Verantwortungsbewusstsein im Amt und gilt als verlässliche Ansprechpartnerin zum Schützenvorstand.

Marius Kohlmann engagiert sich seit dem 16. Lebensjahr verlässlich und kontinuierlich in der Westönner Schützenbruderschaft. Mit seinem religiösen Engagement als Messdiener ist er regelmäßiger Teilnehmer an Prozessionen und Wallfahrten nach Werl und trägt somit wesentlich dazu bei, die religiösen Traditionen der Gemeinde lebendig zu halten und ihnen einen würdigen Rahmen zu geben. Zu seinem weiteren Engagement gehört die Teilnahme an der Organisation und Planung am BdjS-Ferienlager sowie logistische Vorbereitung und inhaltliche Gestaltung des Ferienlagers.

Als aktives Mitglied der Avantgarde hat er sich beim Bau der Avantgardenräumlichkeiten um die Finanzierung und der Koordinierung der Kommunikation mit den erforderlichen Stellen eingebracht. Mit seinem strukturierten Einsatz hat er wesentlich zum Erfolgreichen Umbau beigetragen. Sein Wirken gilt als ein Beispiel, wie ehrenamtliches Wirken Gemeinschaft und Zukunft gestaltet.

Jule Hegemann (3. v. li) und Marius Kohlmann (3.v.re) wurden vom Bezirksjungschützenvorstand mit dem Diözesanjungschützenorden in Bronze geehrt.

Kategorie: BDSJ, Jungschützen, Schuetzen, Schützenfest Stichworte: Ehrungen Prinzenschiessen

Marschroute für den Festzug am Sonntag

26. Juli 2026 von Klaus Hennemann

Der Schützenumzug wird am heutigen Sonntag folgenden Weg nehmen.

Los geht es um 15:00 Uhr von der Schützenhalle über den Mawicker Weg zur Kreuzung Breite Straße. Hier wird der Festzug das Königspaar und den Hofstaat abholen und in den Festzug einstellen. Von dort geht es weiter in nördliche Richtung wo der Festzug in die Straße „Auf´m Hackenfeld“ abbiegt und dann weiter über die Adenauerstraße und Bockum-Dolffsstraße vor der Schützenhalle vorbei und letzlich über die Schützenstraße zur Paradewiese marschiert.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen, Schützenfest Stichworte: Marschroute am Sonntag

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