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Startseite » Archive für L L

Schützenvorstand besichtigt Soester Wiesenkirche

11. September 2026 von L L


Am Samstag stand der jährliche Vorstandsausflug auf dem Programm. In diesem Jahr führte der Weg ins nahegelegene Soest. Gemeinsam mit den Partnerinnen erwartete die Vorstandsmitglieder dort ein abwechslungsreicher Tag mit interessanten Einblicken, sportlichem Ehrgeiz und geselligem Beisammensein.

Den Auftakt machte eine Führung durch die Dombauhütte und die Wiesenkirche. Dabei erfuhren die Anwesenden viel Wissenswertes über die Geschichte und Entstehung der Kirche sowie über zahlreiche architektonische Besonderheiten. Ein Highlight war der Blick hinter die Kulissen: Die Anwesenden konnten unter das Dach und über das beeindruckende Gewölbe der Kirche schauen, bevor es anschließend hinaus auf die Baustelle am Turm ging. Von dort bot sich ein herrlicher Blick über die Dächer und die historische Altstadt von Soest.

Nach so viel Kultur durfte natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Im Theodor-Heuss-Park wurde ein Wikinger-Schach-Turnier ausgetragen. Bei dem Geschicklichkeitsspiel auf dem Rasen zeigte sich schnell, dass in einigen Teilnehmern ungeahnte Talente schlummerten. Mit viel Einsatz, Ehrgeiz und vor allem jeder Menge Spaß wurde um den Sieg gekämpft.


Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde noch lange in geselliger Runde gefeiert. Erst nach der Beendigung des Schienenersatzverkehrs ging es schließlich mit dem Zug wieder zurück in Richtung Westönnen.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen Stichworte: Ausflug, Jahresausflug, Schützen

Schützenfest kurz & knapp

24. Juli 2026 von L L

Wie in den letzten Jahren gibt es kurz vor dem Beginn unseres Schützenfestes wieder eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Themen. Auch in diesem Jahr wird vieles vom Konzept der vergangenen Jahre beibehalten.

  • Auf der Wiese vor dem Spielplatz wird eine große Hüpfburg aufgebaut. Hier sind jedoch die Eltern bzw. die aufsichtspflichtigen Begleitpersonen für ihre Kinder verantwortlich. Eine Beaufsichtigung durch die Schützen kann nicht geleistet werden. Abends wird die Hüpfburg abgebaut.
  • Wir haben den Spielplatz um einen großen Sandkasten erweitert. Im Schatten der Bäume können so auch die Kleinsten mit bereitgestelltem Sandspielzeug buddeln.
  • Unsere Getränkekarte ist in der Halle an jeder Theke auf drei neuen Infoscreens einsehbar. Zwischen den Getränkekarten werden auch immer wieder Hinweise auf kommende Veranstaltungen eingeblendet. Tipp: Guckt euch die Veranstaltung „Westönnen OpenAir“ gut an!
  • Das Vogelschießen wird pünktlich um 17:15 Uhr beginnen. Nach dem Vogelschießen wird auch die Kasse geöffnet und für Nichtmitglieder wird Eintritt erhoben.
  • Für Samstag konnten wir wieder die Partyband PlanLos! verpflichten. Die Musiker aus dem Sauerland werden die Tanzfläche, wie schon im letzten Jahr, sicher wieder füllen!
  • Eine der häufig geäußerten Wünsche war eine größere Auswahl an Trendgetränken. Deshalb wird es in diesem Jahr auf dem Festplatz einen eigenen Stand für Wein, Spritz und Longdrinks geben. Dieser befindet sich vor dem Tor zum Parkplatz. Auf die Weingläser wird, wie beim Westönner Weinfest, ein erhöhtes Pfand erhoben. Anders ist es leider nicht möglich, die Trendgetränke in ansprechenden Gläsern auszuschenken.
  • Die Marschroute wird, sobad diese feststeht, hier auf Westönnen Online veröffentlicht.

Wir freuen uns schon riesig auf die drei Schützenfesttage und hoffen, viele von euch dort zu treffen.

Der Vorstand der Schützenbruderschaft Westönnen

Kategorie: Allgemein

Grußwort des Königspaares Jasmin & Matthias Deitelhoff

24. Juli 2026 von L L

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

liebe Westönner und Freunde der Bruderschaft

„An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit…“ eine Textzeile einer deutschen Rockband, mit der wir uns seit vielen Jahren eng verbunden fühlen, bringt das Gefühl auf den Punkt. Genau dieses Gefühl beschreibt die Gedanken im Kopf und das Kribbeln im Körper, wenn der Vogel tatsächlich bei einem selbst fällt. Niemals hätten wir uns vorstellen können, wie es sich anfühlt, das Königspaar von Westönnen zu sein.

Für uns beide, die wir seit vielen Jahren tief im Vereinsleben verwurzelt sind, sei es durch die Vorstandsarbeit in der Schützenbruderschaft oder das Musizieren im Tambourcorps Einigkeit Westönnen, schwebte der Gedanke, unsere Bruderschaft eines Tages selbst als Königspaar repräsentieren zu dürfen, immer im Hinterkopf. Als unsere Nichte Maliah im Kindergarten den Vogel abwarf und damit die Kinderkönigin von Westönnen war und auch ihr Bruder Musa in Westholz Kinderkönig wurde, war für uns schnell klar, wenn nicht jetzt, wann dann?

Für uns persönlich war es etwas ganz Besonderes, als Ehepaar gemeinsam unter der Vogelstange zu stehen, gemeinsam zu schießen, mitzufiebern und schließlich dieses Königsjahr gemeinsam erleben zu dürfen.

Es erfüllt uns mit großer Freude und Stolz, dass nach einem fairen Wettkampf bereits zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren, eine Frau die Königswürde errungen hat. Umso mehr hat uns die überwältigend positive Resonanz aus unserem Dorf berührt. Sie zeigt, dass in Westönnen der Fortschritt im Schützenwesen nicht nur akzeptiert, sondern gelebt und gefeiert wird. Gemeinschaft wird hier großgeschrieben und genau darauf kommt es an. Teil einer Gemeinschaft zu sein, in der Zusammenhalt, Offenheit und echte Begeisterung für das Brauchtum jeden einzelnen verbinden.

Wenn wir auf unser Königsjahr zurückblicken, denken wir an viele unvergessliche Momente zurück, an gemeinsame Feste die gefeiert wurden, Freundschaften die gewachsen sind, an Lieder die gesungen wurden, Begegnungen die in Erinnerung bleiben und an viele Schlagerstrudel, die größer gar nicht sein könnten.

Von Herzen möchten wir uns bei allen bedanken, die uns auf diesem Weg begleitet, unterstützt und mit uns gefeiert haben. Ohne Euch wäre dieses Königsjahr nicht das gewesen, was es für uns geworden ist. Am Ende bleiben vor allem die Erinnerungen an eine wundervolle Zeit und die Gewissheit: „Alles, weil wir Freunde sind!“

In wenigen Tagen werden wieder die Schützenfahnen wehen und die Musik durch unser Dorf erklingen. Fröhliche Festtage liegen vor uns und ein neues Königspaar wird proklamiert.

Allen Anwärterinnen und Anwärtern wünschen wir eine ruhige Hand, ein zielsicheres Auge und natürlich: Gut Schuss!

Wir freuen uns auf tolle Festtage mit Euch und wünschen allen ein harmonisches, fröhliches Schützenfest.

Herzlichst

Euer Königspaar

Jasmin und Matthias Deitelhoff

Kategorie: Allgemein, Schützenbruderschaft St. Sebastianus Westönnen Stichworte: Schützen, Schützenbruderschaft

Grußwort des Brudermeisters Wolfgang Hennemann

23. Juli 2026 von L L

Liebe Schützinnen und Schützen,

liebe Bewohner des Kirchspiels Westönnen,

liebe Gäste aus nah und fern,

ein Besuch in Westönnen lohnt sich immer – Ende Juli sogar ganz besonders.

Westönnen feiert Schützenfest!

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Westönnen lädt Sie zum absoluten Höhepunkt ihres Vereinsjahrs ein.

Spaß haben und Freundschaften pflegen

Schützenfest in Westönnen: Das bedeutet feiern, Spaß haben, bestehende Freundschaften pflegen und neue Kontakte knüpfen. Seit Jahrhunderten ist unser Schützenfest Treffpunkt für Jung- und Alt, um gemeinsam zu feiern.

Von Samstag, den 25. Juli, bis einschließlich Montag, 27. Juli, steht Westönnen ganz im Zeichen des Schützenwesens. Gemeinsam mit zahlreichen Aktiven aus den Reihen unserer Bruderschaft hat unser Vorstandsteam die Weichen für unbeschwerte Stunden in und an unserer Schützenhalle gestellt.

Wenn wir am letzten Juliwochenende zu den Klängen des Musikvereins Müschede, der Blaskapelle Büderich, des Tambourcorps „Einigkeit“ und des Jugendspielmannzugs durch unser schönes Dorf marschieren, dann ist wieder Ausnahmezustand in Westönnen. Seien Sie dabei!

Mein besonderer Dank gilt unserem Königspaar Jasmin und Matthias Deitelhoff, sowie dem gesamten Hofstaat. Ihr habt unsere Bruderschaft mit viel Herzblut und einem Höchstmaß an Einsatzbereitschaft ein Jahr lang hervorragend repräsentiert. Danken möchte ich an dieser Stelle aber auch allen Schützen und Vorstandsmitgliedern, die am Gelingen des Schützenfests ihren Anteil haben.

Denken wollen wir aber auch an alle Schützen und Mitbürger, die alters- oder krankheitsbedingt nicht mitfeiern können. Sie grüße ich ganz besonders.

Ich wünsche allen Schützenbrüdern und -schwestern, Westönnern und Gästen frohe und vergnügliche Schützenfesttage.

Im Namen des Vorstands

Wolfgang Hennemann

-Brudermeister-  

Kategorie: Allgemein

25 Jahre – Königspaar 2001 – Martin Wulf und Gaby Höbrink

22. Juli 2026 von L L

2000: Der Traum muss warten

Eigentlich sollte es schon im Jahr 2000 klappen: Martin Wulf trat zum Vogelschießen an und hatte das Ziel fest vor Augen. Auch Gaby Höbrink hätte ihn damals gerne als Königin begleitet. Doch das Schießen nahm einen anderen Verlauf. Rainer Wiemer bewies die sicherere Hand und wurde neuer Schützenkönig.

Die Enttäuschung bei Martin und Gaby war zunächst groß. Ihren Traum, einmal gemeinsam das Königspaar zu stellen, gaben sie jedoch nicht auf. Auch viele Freunde, die später den Hofstaat bilden sollten, hielten an ihrer Zusage fest und warteten auf die nächste Gelegenheit.

2001: Endlich Königspaar

Nur ein Jahr später bot sich die nächste Chance und diesmal sollte es klappen. Nachdem die Insignien gefallen waren, verabschiedeten sich die übrigen Bewerber einer nach dem anderen aus dem Wettbewerb. Martin Wulf blieb als letzter Schütze übrig und holte schließlich den Vogel von der Stange.

Direkt nach dem entscheidenden Schuss wurde der Hofstaat zusammengerufen. Für viele der insgesamt 21 Hofstaatspaare war es ein verspäteter Start: Sie hatten ihre Zusage bereits im Vorjahr gegeben und konnten nun endlich gemeinsam mit dem neuen Königspaar feiern.

Zum Hofstaat gehörten auch zahlreiche Freunde aus Werl. Martin Wulf führte dort damals noch sein Geschäft, war Mitglied der 1. Kompanie in Werl und gehört bis heute seit mittlerweile 33 Jahren der Einigkeit Westönnen an.

Ein Schützenfest wie aus dem Bilderbuch

Nach dem verregneten Schützenfest im Jahr 2000 zeigte sich das Wetter ein Jahr später von seiner besten Seite. Strahlender Sonnenschein begleitete nicht nur das Schützenfest, sondern auch das Bezirksschützenfest.

Die Parade fand auf der roten Asche des Sportplatzes statt. Für einen besonderen Moment sorgte dabei eine humorvolle Einlage: Bevor die Parade begann, musste König Martin mit einem Kettcar eine komplette Runde über den Sportplatz drehen. Hinter ihm saß Königin Gaby im festlichen Kleid in einem kleinen Anhänger. Eine Szene, die vielen Besuchern bis heute in Erinnerung geblieben ist.

Auch abseits der offiziellen Programmpunkte genoss das Königspaar seine Regentschaft in vollen Zügen. Jede Gelegenheit wurde genutzt, gemeinsam mit Hofstaat, Schützen und Freunden zu feiern.

Die Festtage

Sonntag

Am Sonntag wurde das Königspaar traditionell im Kleegarten abgeholt. Die Nachbarschaft hatte das Wohnhaus zuvor festlich gekränzt. Eine besondere Überraschung hielt der Hofstaat bereit: Er überreichte Martin und Gaby eine der damals erstmals eingeführten Schützenfahnen, die direkt ihren Platz am Haus fand.

Montag

Am Montag führte der Weg des Schützenzuges zur Bockum-Dolffs-Straße. Auch dort hatten die Nachbarn das Haus festlich geschmückt. Erneut überreichte der Hofstaat dem Königspaar eine neue Schützenfahne, die ebenfalls sofort aufgehängt wurde.

So wurden die beiden Festtage für Martin Wulf und Gaby Höbrink zu einem unvergesslichen Höhepunkt ihrer Regentschaft und an viele dieser Momente erinnern sie sich auch 25 Jahre später noch gerne.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen, Schützenfest

Königspaar 1986 – Klaus & Erika Bonnekoh

21. Juli 2026 von L L

Nach einem spannenden Königsschießen errang Klaus Bonnekoh im Jahr 1986 mit dem 200. Schuss die Königswürde der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Westönnen. Zu seiner Königin erkor er seine Ehefrau Erika. Die Regentschaft war seinerzeit im Kreise der Alte-Herren-Abteilung von Rot-Weiß Westönnen geplant worden. Entsprechend stellte diese auch einen Teil des Hofstaates. Ergänzt wurde er unter anderem durch den Kegelclub, die Taubenzucht „Siegespalme“, die Birkenschützen sowie die Nachbarn vom Börn.

Für eine kuriose Szene unter der Vogelstange sorgte der Schluss des Vogelschießens. Der Rumpf und der Apfel hielten sich ungewöhnlich hartnäckig, sodass zwischenzeitlich sogar die Frage aufkam, welcher von beiden zuerst fallen würde. Erst brachte Avantgardist Bernd Keweloh den Apfel zu Fall und wahrte damit die traditionelle Reihenfolge der Insignien, ehe Klaus Bonnekoh schließlich nach 60 Minuten und genau 200 Schuss den Vogel von der Stange holte.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen, Schützenfest Stichworte: Jubelpaare, Schützenfest

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