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Westönnen Online - für unser Kirchspiel

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Startseite » Allgemein » Seite 38

Eine schaurige Nacht liegt hinter uns

4. November 2024 von Klaus Hennemann

Am 31.10 war es mal wieder so weit, die Nacht der Nächte für Gruselfans stand an. Wie gewohnt, wollte auch die Feuerwehr Westönnen ihren Beitrag leisten. Mit Hilfe und Ideen einiger Kameraden, wurde daher kurzerhand der Schulungsraum des Gerätehauses entsprechend zu einem Grusellabyrinth umdekoriert.

Pünktlich um 18:30 Uhr wurden die Gespenster und Monster in das Labyrinth freigelassen, denn vor dem Eingang bildete sich schon eine lange Schlange an kleinen und großen Gästen. Und es sollte auch nicht lange dauern, bis das erste Kreischen aus dem Grusellabyrinth zu hören war. Bis ca. 21 Uhr durfte sich gern auch mehrfach gegruselt werden.

Die Feuerwehr konnte wie auch in den Jahren zuvor ein positives Fazit ziehen. Die im Vorfeld gepackten 200 Süßigkeitstüten wurden alle verteilt und es mussten sogar nochmal ein paar Leckereien nachorganisiert werden. Wir möchten uns daher bei allen Gästen für deren Besuch und dem positiven Feedback bedanken.

Bild und Text: Philipp Lutter

Kategorie: Allgemein, Feuerwehr Stichworte: Halloween

Das Westönner Ehrenmal

3. November 2024 von Klaus Hennemann

Über das Ehrenmal in Westönnen wurde schon einige Male geschrieben. Nun aber, nach Einsichtnahme in die Protokollbücher des ehemaligen Krieger- und Landwehrverein Kirchspiel Westönnen 1905 wollen wir uns die Entstehung des ersten Ehrenmales näher ansehen.

Zu der Neugestaltung des Ehrenmals um 1955 kommen wir später.

In dem 1. Protokollbuch von 1905 – 1929 finden wir im Protokoll der Versammlung vom 24.1.1915 im unteren Absatz kurz und knapp aufgeführt: Die Kriegerdenkmalsfrage wurde beschlossen. Der Vorstand sollte sich mit der Gemeinde und Kirchspielvertreter in Verbindung setzen und dem Vereine Bericht erstatten.

Zwischen 1914 und 1918 – dem 1. Weltkrieg – ließen die Kriegerkameraden den bestehenden Vorstand im Amt und warteten auf die Rückkehr der Kameraden im Felde.

Die nächste Protokolleintragung zum Kriegerdenkmal finden wir am 28.8.1921 wieder.

Unter Punkt 7 wird die Einweihung des Denkmals für die gefallenen Soldaten angesprochen. Der Vorsitzende Kamerad Dregger regt an, dass der Kriegerverein sich bei der Einweihung des Denkmals für die gefallenen Helden wesentlich betätigen müsse. Er schlägt vor, aus dem Vorstande des Kriegervereins eine Abordnung zu wählen, die mit der örtlichen Denkmalskommission in beratende Verbindung treten soll. Das anwesende Mitglied der Kommission, Kam. Hufelschulte sagt ein Zusammenarbeiten mit der Kommission zu, worauf zu Vertretern die Kam. Dregger, Brand und Horsch gewählt werden. Ergänzend wird dann beraten, der Kriegerverein möge mit Vorschlägen an die Kommission herantreten und sich zu ihren Sitzungen laden zu lassen.

Im Versammlungsprotokoll vom 11.9.1921 wird die Teilnahme zur Einweihung des Denkmales angesprochen. Hier wird aufgeführt: Da inzwischen eine Sitzung mit der Denkmalskommission stattgefunden hat, ist dem Kriegerverein die Einweihungsfeierlichkeit in die Hand gegeben. Es wird daher ein Vergnügungsausschuß gebildet, bestehend aus den Kameraden Theodor Böhmer, Josef Schulte, Heinrich Rocholl, Kaspar Meermann, Ferdinand Bonnekoh und Kam. Horsch.

Dies ist eine der frühesten Aufnahmen vom Kriegerdenkmal.

In der Generalversammlung am 12.1.1922 wurden die Einweihungsfeierlichkeiten zurückgestellt. Später, in der Versammlung vom 8.4.1922 erfahren wir aus den Aufzeichnungen, dass wegen der Ungunst des Wetters das Denkmal noch nicht fertig gestellt werden konnte und die Einweihung daher in den Nachsommer verschoben werden muss. Unter Punkt 5 der Versammlung war das Denkmal ein weiteres Mal Tagesordnungspunkt. Die ganze Angelegenheit wurde reiflich beraten und besprochen. Mit den hierbei gemachten Vorschlägen erklärten sich sämtliche Mitglieder einverstanden. Alle, mit einem Ehrenposten bedachten Kameraden versprachen ihr Möglichstes zu tun, um die Einweihung recht glanz- und würdevoll zu gestalten. Der Tag der eigentlichen Einweihung sollte noch besonders festgelegt und besprochen werden.

Aus dem u.a. Zeitungssbericht erfahren wir, dass das Denkmal im Frühjahr 1922 fertig gestellt wurde. Der Entwurf ist eine Idee des Dombaumeisters Matern aus Paderborn. Die Durchführung zum Bau des Denkmals lag in den Händen des Bildhauers Kemper aus Werl.

In einer Zusammenfassung von Protokollen zu dem Ehrenmal wird berichtet, „errichtet und gemauert ist das Ehrenmal aus Anröchter Steinen von dem Kameraden und Maurermeister Rudolf Bömelburg“.

Die Zeitung schrieb zu der Einweihungsfeier im Anfang des umfassenden Textes: „Die Einweihung des Kriegerdenkmals für das Kirchspiel Westönnen gestaltete sich zu einer imposanten Feier“. Es nahmen fast alle Bruderschaften, Feuerwehren und Vereine sowie ein großer Anteil der Bevölkerung an der Einweihungsfeierlichkeit teil.

In der Versammlung am 4. August 1922 bot sich Kamerad Schmitz an, die Wege und die dazugehörigen Sträucher dicht um das Denkmal in Ordnung zu halten, wofür ihm seitens des Kriegervereins der Dank und die Grasnutzung unmittelbar um das Denkmal zuerkannt wurde. Die Blumenpflege übernahm gegen Erstattung der Unkosten Kam. Lange.

Zum Ehrenmal folgt ein weiterer Bericht.

Für die Unterstützung zu diesen Berichten danken wir Michael Jolk vom Stadtarchiv Werl.

Kategorie: Allgemein, Ehrenmal, Friedhof, Gemeinde, Gemeinschaft, Geschichte, Historie, Historisches Allgemein, Persönlichkeiten Stichworte: Ehrenmal, Krieger und Landwehrverein, Kriegverein

Halloween bei der Feuerwehr

29. Oktober 2024 von Klaus Hennemann

Auch in diesem Jahr laden wir wieder Klein und Groß zu unserem Halloween Gerätehaus in Westönnen ein. Am 31.10. ab 18:30 Uhr, streifen wieder die Geister durch unseren Schulungsraum und wollen euch einen schaurig schönen Abend erzeugen. Freut euch auf einen neuen gruseligen Parcours, der jedem Alter gerecht wird.

Die Geister und Monster sind schon ganz gespannt und freuen sich auf euch.

Bild und Text: Philipp Uhrmacher

Kategorie: Allgemein, Feuerwehr Stichworte: Feuerwehr, Halloween

Herbsttreffen der Ortsheimatpfleger

28. Oktober 2024 von Klaus Hennemann

Gewöhnlich schreiben wir über das Leben und Geschehen im Kirchspiel Westönnen. Nun aber hatte ich die Gelegenheit, auf Einladung unseres Westönner Ortsheimatpflegers Werner Wanders Gasthörer beim Herbsttreffen der Ortsheimatpfleger im Kreis Soest sein zu dürfen. Thema: Fluss-, Orts- und Familiennamen in Soest und Umgebung.

Dieses Thema wurde im Band 1 des WESTFÄLISCHES ORTSNAMENBUCH (WOB) in dem Buch „Die Ortsnamen des Kreises Soest“ umfassend beschrieben. Das Buch entstand im Auftrag der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen herausgegeben von Kirstin Casemir und Jürgen Udolph. Erschienen ist dieses sehr empfehlenswerte Buch im Verlag für Regionalschichte Bielefeld 2009.

Und dieses Thema hatte es in sich. Der Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Udolph (im Bild stehend re.) aus Chemnitz zog die Ortsheimatpfleger über 90 min in seinen Bann. Kurzweilig und herausragend verständlich beschrieb er den Ursprung z.B. der Flussnamen Ruhr / Rur, Ems, Lippe, usw. Aber auch die Ursprünge der Orts- und Familiennamen wurden eingehend beschrieben. Welche Zusammenhänge haben die Namen, woher stammen die Zusammensetzungen? In seiner Ausführung konnte Prof. Dr. Udolph in einigen Punkten bestehende Irrtürmer widerlegen und die wahre Begebenheit gleich dazu belegen.

An Beispielen zu den Ortsnamen wie Drüggelte oder Günne konnte mit Blick auf die geologische Begebenheit Rückschluss auf den Ursprung der Namen beschrieben werden. Aber auch die -inghusen-Namen fanden ihre Erklärung.

Die Ortsheimatpfleger erhielten aus diesem Vortrag umfassende Erklärungen und Informationen zu den verschiedenen Namensgebungen und dessen Ursprung. Ein sehr spannendes Thema gut und verständlich erklärt.

Wer Interesse an diesem Thema hat, dem sei das Buch „Die Ortsnamen des Kreises Soest“ empfohlen. Da die Geschenkezeit schon recht bald ansteht, bestimmt hier und da eine willkommene Geschenkeidee.

ISBN: 978-3-89534-791-7

Kategorie: Allgemein Stichworte: Allgemein, Ortsheimatpfleger

Schießligapaarungen ausgelost

25. Oktober 2024 von Klaus Hennemann

Im Bild v.li. Schießmeister Karsten Heimann, Schützenkönig Burkhard Schriek und die Losfee Schützenkönigin Kathrin Schriek.

Am vergangenen Samstagmittag wurden die Paarungen der Vorrunde für die 18. Auflage der Schießligasaison ausgelost, die am 4. November ihren Spielbetrieb aufnimmt.

Mit Hilfe einer Lostrommel wurden die Paarungen der 20 teilnehmenden Vereine / Clubs ausgelost. Dabei brachte Schützenkönigin Kathrin Schriek als Losfee spannende Paarungen zusammen. So treffen die beiden Musikvereine Jugendspielmannszug und Einigkeit in einer Gruppe an, ebenso wie die Avantgarde und Vorstand 1, als jeweiligen Vorjahressieger in der anderen Gruppe.

Die Schützenbruderschaft hat alle organisatorischen Vorbereitungen getroffen, um auf dem z.Zt. modernsten Schießstand im Kreis Soest einen reibungslosen und besonders harmonischen Verlauf zu gewährleisten. Brudermeister Wolfgang Hennemann und Schießmeister Karsten Heimann freuen sich auf zahlreiche Schützen und Schützinnen. Bei der Schießliga soll es nicht nur um den spannenden Wettkampf gehen, sondern auch den Zusammenhalt und die Gemeinschaft der Vereine untereinander fördern.

Jede teilnehmende Mannschaft benötigt mindestens vier Schützen. Bei den Teams, die mit mehreren Schützen antreten, wurde jetzt ein Streichergebnis eingeführt. Nur die vier besten Ergebnisse kommen in die Wertung.

Eine weitere Neuerung ist, das ab dieser Saison das offene Schießtrainging nur noch an diesen Spieltagen stattfindet.

Die Paarungen mit den festgesetzten Spielterminen können mit dem darunter aufgeführten Link heruntergeladen werden. Auf der Seite Westönnen.de ist der gesamte Spielplan mit den aktuellen Ergebnissen in der Menüleiste sichtbar.

20241019_Spielplan_Vorrunde2024Herunterladen

Kategorie: Allgemein Stichworte: Schießliga, Schützen

FRANZ XAVER LAUDAGE

20. Oktober 2024 von Dieter Holtheuer

In den Pfarrnachrichten der Propstei Werl (25.08.2024) stand: „Altargemälde aus Westönnen: Das Kreismuseum Wewelsburg plant für den Zeitraum vom 31.08. bis 03.11.2024 eine Sonderausstellung mit Werken von Malern aus dem Paderborner Land, die im 19. Jahrhundert an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert haben.

Zu diesen, heute meist völlig vergessenen Künstlern gehörte auch der gebürtige Bürener Franz Xaver Laudage (1821-1893). Angefragt wurde nun ob unsere Pfarrei für die Dauer der Ausstellung im Burgsaal der Wevelsburg zwei Gemälde Laudages verleiht, die unter der Orgelempore der Pfarrkirche St. Cäcilia in Westönnen angebracht sind. Es handelt sich um eine Mariendarstellung und eine Taufe Jesu durch Johannes den Täufer …“

Das Kreismuseum Wewelsburg wirbt für seine Sonderausstellung wie folgt:

„ VERGESSEN-VERKANNT? SCHÜLER DER DÜSSELDORFER KUNSTAKADEMIE AUS DEM PADERBORNER LAND IM 19. JAHRHUNDERT

Die Namen und Werke der Maler Friedrich Becker, Ludwig Erdmann, Friedrich Wilhelm Heithecker, Fran Xaver Laudage, Paul Graf von Merveldt, Franz Thöne und Max Todt sind heute nahezu unbekannt. Sie alle stammen aus dem Paderborner Land und haben im 19. Jahrhundert an der „Königlich-Preußischen Kunstakademie“ in Düsseldorf studiert, damals eine der international renommiertesten Ausbildungsstätten für bildende Künstler. Die Paderborner Maler nahmen an den epochalen Strömungen der Düsseldorfer Malschule in der religiösen Kunst (Nazarener), in der Porträt-, Historien-, Genre- und Landschaftsmalerei teil, doch im Gegensatz zu den Arbeiten vieler ihrer Mitschüler finden sich ihre Bilder nur selten in den Ausstellungsräumen und Magazinen von Museen und öffentlichen Sammlungen. Die Ausstellung im Burgsaal der Wewelsburg bietet die Möglichkeit zu ihrer Wiederentdeckung.“

WESTOENNEN-ONLINE hatte bereits am 22. Mai 2006 über den Künstler Franz Xaver Laudage und dessen zwei Ölgemälden in der Westönner Pfarrkirche ausführlich berichtet. Aus Anlass der Sonderausstellung in der Wewelsburg möchte ONLINE nun diesen Beitrag nochmals vorstellen.

Zwei alte Altarbilder (2)                                                                von Friedrich Schleep   22.05.2006                                                                                                                                                                        

Spurensuche:  Der Maler der zwei alten Altarbilder ist kein Unbekannter mehr

Am Karsamstag, dem 15.April 2006, fanden zwei alte Altarbilder, die viele Jahre auf dem Kirchenboden gelegen hatten, wieder einen angemessenen Platz in der Kirche. Im Internet wurde am 17.April 2006 darüber berichtet.                                                 

Propst Michael Feldmann war unzufrieden, weil die Bilder wohl mit den Jahreszahlen 1875 und 1876 gezeichnet waren und der Maler sich mit dem Namen F. Laudage vorstellte.


Wer ist oder wer war F. Laudage?
Er bat den Archivar Heinrich Josef Deisting um Hilfe. Deisting konnte schon bald helfen.
In den beiden Lokalzeitungen, dem Anzeiger und der Westfalenpost wurde darüber berichtet.
Ein Bericht aus der Westfalenpost vom 19. Mai 2006 wird an dieser Stelle stellvertretend in das Internet gestellt, um die Berichterstattung abzurunden und die Ergebnisse unseres Stadtarchivars festzuhalten.

Zwei alte Altarbilder (2)                                                                von Friedrich Schleep   22.05.2006                                                                                                                                                                        

Heinrich Josef Deisting recherchierte:                                                                      Johann Franz Xaver Laudage war der Künstler

WERL-WESTÖNNEN. Zum Osterfest 2006 wurden zwei alte Olgemälde nach erfolgter gründlicher Restaurierung unter der Orgelbühne wieder aufgehängt. Es handelt sich um die ehemaligen Altarbilder der 1875 errichteten beiden Seitenaltäre der Pfarrkirche St. Cäcilia.
Die Bilder sind rückseitig nur mit ,,F. Laudage“ bezeichnet. Eine vom Stadtarchivar angestellte Recherche hat nun erwiesen, dass der Paderborner Kirchenmaler Johann Franz Xaver Laudage der Maler der beiden Bilder ist.


Nach einer Quittung im Aktenband 7 des Westönner Pfarrarchivs unterschrieb der ,,Maler Laudage aus Paderborn“ am Freitag, dem 13.08.1875 (am 15.08. war Maria Himmelfahrt), für sein ,,Ölgemälde, Maria virg. Immac.“ 600 Mark erhalten zu haben.


Die Kassenanweisung hatte der damalige Westönner Kirchenvorstand unterschrieben:
Pfarrer Franz Mönnig (1814 -1894), Vikar Heinrich Kaiser (1837 – 1893) und der Landwirt Theodor Rienhoff aus Mawicke (1820 – 1904).
Johann Franz Xaver Laudage wurde am 12.05.1821 in der Bürener St. Nicolauskirche getauft. Seine Eltern waren der Schneider und Altsticker Meinolph Laudage (geboren ca. 1782) und dessen Frau Gertrud geb. Müntefering (geboren ca. 1786). Sie wohnten in Büren, Haus Nr. 172, zusammen mit dem ca. 1761 geborenen Schneider Theodor Müntefering, wohl dem Schwiegervater Laudages und dem achtjährigen Sohn Theodor. In späteren Jahren kamen noch weitere Kinder zur Welt.


Laudage blieb bis ca. 1852/ 58 in seiner Heimatstadt und zog dann nach Paderborn, wo ein katholischer Kirchenma1er sicher ein gutes Auskommen hatte, zumal wenn er – wie Laudage – ledig blieb. Franz Laudage starb am 11.03.1893 in der Bischofsstadt Paderborn.
Bei den wieder sichtbaren, inzwischen mehr als 130 Jahre alten Ölbildern handelt es sich um die Darstellung der Taufe Christi durch den hl. Johannes, über denen die Taube des Hl. Geistes schwebt, sowie um ein Bild der Gottesmutter Maria, die in barocker Manier, angetan mit dem blauen Himmelsmantel, von sieben Engeln (Putti) umschwebt, auf der Mondsichel im goldenen Schein des Himmels steht. Maria hält in ihrer rechten Hand eine weiße Lilie (lilium candidum), nicht wie kürzlich von uns geschrieben ,,einen Blütenzweig“.
Die Lilie, so Heinrich Josef Deisting, ist die bevorzugte Marienpflanze, nach dem Hohenlied ,,Lilium inter spinas“ – Lilie ohne Dornen. Hier steht die Lilie für die unbefleckte Jungfräulichkeit Mariens und damit ist das Bild eindeutig eine ,,Maria virginis immaculata“.

Kategorie: Allgemein Stichworte: Altarbilder, Kirchenbilder, Laudage

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