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Herbsttreffen der Ortsheimatpfleger

28. Oktober 2024 von Klaus Hennemann

Gewöhnlich schreiben wir über das Leben und Geschehen im Kirchspiel Westönnen. Nun aber hatte ich die Gelegenheit, auf Einladung unseres Westönner Ortsheimatpflegers Werner Wanders Gasthörer beim Herbsttreffen der Ortsheimatpfleger im Kreis Soest sein zu dürfen. Thema: Fluss-, Orts- und Familiennamen in Soest und Umgebung.

Dieses Thema wurde im Band 1 des WESTFÄLISCHES ORTSNAMENBUCH (WOB) in dem Buch „Die Ortsnamen des Kreises Soest“ umfassend beschrieben. Das Buch entstand im Auftrag der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen herausgegeben von Kirstin Casemir und Jürgen Udolph. Erschienen ist dieses sehr empfehlenswerte Buch im Verlag für Regionalschichte Bielefeld 2009.

Und dieses Thema hatte es in sich. Der Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Udolph (im Bild stehend re.) aus Chemnitz zog die Ortsheimatpfleger über 90 min in seinen Bann. Kurzweilig und herausragend verständlich beschrieb er den Ursprung z.B. der Flussnamen Ruhr / Rur, Ems, Lippe, usw. Aber auch die Ursprünge der Orts- und Familiennamen wurden eingehend beschrieben. Welche Zusammenhänge haben die Namen, woher stammen die Zusammensetzungen? In seiner Ausführung konnte Prof. Dr. Udolph in einigen Punkten bestehende Irrtürmer widerlegen und die wahre Begebenheit gleich dazu belegen.

An Beispielen zu den Ortsnamen wie Drüggelte oder Günne konnte mit Blick auf die geologische Begebenheit Rückschluss auf den Ursprung der Namen beschrieben werden. Aber auch die -inghusen-Namen fanden ihre Erklärung.

Die Ortsheimatpfleger erhielten aus diesem Vortrag umfassende Erklärungen und Informationen zu den verschiedenen Namensgebungen und dessen Ursprung. Ein sehr spannendes Thema gut und verständlich erklärt.

Wer Interesse an diesem Thema hat, dem sei das Buch „Die Ortsnamen des Kreises Soest“ empfohlen. Da die Geschenkezeit schon recht bald ansteht, bestimmt hier und da eine willkommene Geschenkeidee.

ISBN: 978-3-89534-791-7

Kategorie: Allgemein Stichworte: Allgemein, Ortsheimatpfleger

Schießligapaarungen ausgelost

25. Oktober 2024 von Klaus Hennemann

Im Bild v.li. Schießmeister Karsten Heimann, Schützenkönig Burkhard Schriek und die Losfee Schützenkönigin Kathrin Schriek.

Am vergangenen Samstagmittag wurden die Paarungen der Vorrunde für die 18. Auflage der Schießligasaison ausgelost, die am 4. November ihren Spielbetrieb aufnimmt.

Mit Hilfe einer Lostrommel wurden die Paarungen der 20 teilnehmenden Vereine / Clubs ausgelost. Dabei brachte Schützenkönigin Kathrin Schriek als Losfee spannende Paarungen zusammen. So treffen die beiden Musikvereine Jugendspielmannszug und Einigkeit in einer Gruppe an, ebenso wie die Avantgarde und Vorstand 1, als jeweiligen Vorjahressieger in der anderen Gruppe.

Die Schützenbruderschaft hat alle organisatorischen Vorbereitungen getroffen, um auf dem z.Zt. modernsten Schießstand im Kreis Soest einen reibungslosen und besonders harmonischen Verlauf zu gewährleisten. Brudermeister Wolfgang Hennemann und Schießmeister Karsten Heimann freuen sich auf zahlreiche Schützen und Schützinnen. Bei der Schießliga soll es nicht nur um den spannenden Wettkampf gehen, sondern auch den Zusammenhalt und die Gemeinschaft der Vereine untereinander fördern.

Jede teilnehmende Mannschaft benötigt mindestens vier Schützen. Bei den Teams, die mit mehreren Schützen antreten, wurde jetzt ein Streichergebnis eingeführt. Nur die vier besten Ergebnisse kommen in die Wertung.

Eine weitere Neuerung ist, das ab dieser Saison das offene Schießtrainging nur noch an diesen Spieltagen stattfindet.

Die Paarungen mit den festgesetzten Spielterminen können mit dem darunter aufgeführten Link heruntergeladen werden. Auf der Seite Westönnen.de ist der gesamte Spielplan mit den aktuellen Ergebnissen in der Menüleiste sichtbar.

20241019_Spielplan_Vorrunde2024Herunterladen

Kategorie: Allgemein Stichworte: Schießliga, Schützen

FRANZ XAVER LAUDAGE

20. Oktober 2024 von Dieter Holtheuer

In den Pfarrnachrichten der Propstei Werl (25.08.2024) stand: „Altargemälde aus Westönnen: Das Kreismuseum Wewelsburg plant für den Zeitraum vom 31.08. bis 03.11.2024 eine Sonderausstellung mit Werken von Malern aus dem Paderborner Land, die im 19. Jahrhundert an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert haben.

Zu diesen, heute meist völlig vergessenen Künstlern gehörte auch der gebürtige Bürener Franz Xaver Laudage (1821-1893). Angefragt wurde nun ob unsere Pfarrei für die Dauer der Ausstellung im Burgsaal der Wevelsburg zwei Gemälde Laudages verleiht, die unter der Orgelempore der Pfarrkirche St. Cäcilia in Westönnen angebracht sind. Es handelt sich um eine Mariendarstellung und eine Taufe Jesu durch Johannes den Täufer …“

Das Kreismuseum Wewelsburg wirbt für seine Sonderausstellung wie folgt:

„ VERGESSEN-VERKANNT? SCHÜLER DER DÜSSELDORFER KUNSTAKADEMIE AUS DEM PADERBORNER LAND IM 19. JAHRHUNDERT

Die Namen und Werke der Maler Friedrich Becker, Ludwig Erdmann, Friedrich Wilhelm Heithecker, Fran Xaver Laudage, Paul Graf von Merveldt, Franz Thöne und Max Todt sind heute nahezu unbekannt. Sie alle stammen aus dem Paderborner Land und haben im 19. Jahrhundert an der „Königlich-Preußischen Kunstakademie“ in Düsseldorf studiert, damals eine der international renommiertesten Ausbildungsstätten für bildende Künstler. Die Paderborner Maler nahmen an den epochalen Strömungen der Düsseldorfer Malschule in der religiösen Kunst (Nazarener), in der Porträt-, Historien-, Genre- und Landschaftsmalerei teil, doch im Gegensatz zu den Arbeiten vieler ihrer Mitschüler finden sich ihre Bilder nur selten in den Ausstellungsräumen und Magazinen von Museen und öffentlichen Sammlungen. Die Ausstellung im Burgsaal der Wewelsburg bietet die Möglichkeit zu ihrer Wiederentdeckung.“

WESTOENNEN-ONLINE hatte bereits am 22. Mai 2006 über den Künstler Franz Xaver Laudage und dessen zwei Ölgemälden in der Westönner Pfarrkirche ausführlich berichtet. Aus Anlass der Sonderausstellung in der Wewelsburg möchte ONLINE nun diesen Beitrag nochmals vorstellen.

Zwei alte Altarbilder (2)                                                                von Friedrich Schleep   22.05.2006                                                                                                                                                                        

Spurensuche:  Der Maler der zwei alten Altarbilder ist kein Unbekannter mehr

Am Karsamstag, dem 15.April 2006, fanden zwei alte Altarbilder, die viele Jahre auf dem Kirchenboden gelegen hatten, wieder einen angemessenen Platz in der Kirche. Im Internet wurde am 17.April 2006 darüber berichtet.                                                 

Propst Michael Feldmann war unzufrieden, weil die Bilder wohl mit den Jahreszahlen 1875 und 1876 gezeichnet waren und der Maler sich mit dem Namen F. Laudage vorstellte.


Wer ist oder wer war F. Laudage?
Er bat den Archivar Heinrich Josef Deisting um Hilfe. Deisting konnte schon bald helfen.
In den beiden Lokalzeitungen, dem Anzeiger und der Westfalenpost wurde darüber berichtet.
Ein Bericht aus der Westfalenpost vom 19. Mai 2006 wird an dieser Stelle stellvertretend in das Internet gestellt, um die Berichterstattung abzurunden und die Ergebnisse unseres Stadtarchivars festzuhalten.

Zwei alte Altarbilder (2)                                                                von Friedrich Schleep   22.05.2006                                                                                                                                                                        

Heinrich Josef Deisting recherchierte:                                                                      Johann Franz Xaver Laudage war der Künstler

WERL-WESTÖNNEN. Zum Osterfest 2006 wurden zwei alte Olgemälde nach erfolgter gründlicher Restaurierung unter der Orgelbühne wieder aufgehängt. Es handelt sich um die ehemaligen Altarbilder der 1875 errichteten beiden Seitenaltäre der Pfarrkirche St. Cäcilia.
Die Bilder sind rückseitig nur mit ,,F. Laudage“ bezeichnet. Eine vom Stadtarchivar angestellte Recherche hat nun erwiesen, dass der Paderborner Kirchenmaler Johann Franz Xaver Laudage der Maler der beiden Bilder ist.


Nach einer Quittung im Aktenband 7 des Westönner Pfarrarchivs unterschrieb der ,,Maler Laudage aus Paderborn“ am Freitag, dem 13.08.1875 (am 15.08. war Maria Himmelfahrt), für sein ,,Ölgemälde, Maria virg. Immac.“ 600 Mark erhalten zu haben.


Die Kassenanweisung hatte der damalige Westönner Kirchenvorstand unterschrieben:
Pfarrer Franz Mönnig (1814 -1894), Vikar Heinrich Kaiser (1837 – 1893) und der Landwirt Theodor Rienhoff aus Mawicke (1820 – 1904).
Johann Franz Xaver Laudage wurde am 12.05.1821 in der Bürener St. Nicolauskirche getauft. Seine Eltern waren der Schneider und Altsticker Meinolph Laudage (geboren ca. 1782) und dessen Frau Gertrud geb. Müntefering (geboren ca. 1786). Sie wohnten in Büren, Haus Nr. 172, zusammen mit dem ca. 1761 geborenen Schneider Theodor Müntefering, wohl dem Schwiegervater Laudages und dem achtjährigen Sohn Theodor. In späteren Jahren kamen noch weitere Kinder zur Welt.


Laudage blieb bis ca. 1852/ 58 in seiner Heimatstadt und zog dann nach Paderborn, wo ein katholischer Kirchenma1er sicher ein gutes Auskommen hatte, zumal wenn er – wie Laudage – ledig blieb. Franz Laudage starb am 11.03.1893 in der Bischofsstadt Paderborn.
Bei den wieder sichtbaren, inzwischen mehr als 130 Jahre alten Ölbildern handelt es sich um die Darstellung der Taufe Christi durch den hl. Johannes, über denen die Taube des Hl. Geistes schwebt, sowie um ein Bild der Gottesmutter Maria, die in barocker Manier, angetan mit dem blauen Himmelsmantel, von sieben Engeln (Putti) umschwebt, auf der Mondsichel im goldenen Schein des Himmels steht. Maria hält in ihrer rechten Hand eine weiße Lilie (lilium candidum), nicht wie kürzlich von uns geschrieben ,,einen Blütenzweig“.
Die Lilie, so Heinrich Josef Deisting, ist die bevorzugte Marienpflanze, nach dem Hohenlied ,,Lilium inter spinas“ – Lilie ohne Dornen. Hier steht die Lilie für die unbefleckte Jungfräulichkeit Mariens und damit ist das Bild eindeutig eine ,,Maria virginis immaculata“.

Kategorie: Allgemein Stichworte: Altarbilder, Kirchenbilder, Laudage

Ende der Freiluftsaison

19. Oktober 2024 von Hubert Post

Letzte Tour für 2024 der Caritas Radler 

Aufgrund der schlechten Wetterlage ließen die Caritas Radler ihre Oktober Radtour ausfallen. Stattdessen trafen sich die Radler in der Gaststätte Hagen zum Abschluss.

Für die sonst servierten Schnittchen hatte unser Organisator Karsten diesmal die sogenannten „ Mauker Döner“ bestellt. Brötchen mit Bratenscheiben, Soße, Krautsalat und Röstzwiebeln. Die Anwesenden griffen herzhaft zu und ließen es sich schmecken. Bei interessanten Gesprächen und einigen Getränken saßen alle noch einige Zeit zusammen. Dabei kam das Gespräch auch darauf, wie die Winterzeit überbrückt werden kann. Evtl. mit einem Spaziergang und anschließendem gemütlichen Beisammensein sein. Hierzu wird es noch weitere Überlegungen geben.

Kategorie: Allgemein Stichworte: Allgemein, Caritas, Radtour

Neue Gewehre für die Jungschützen Westönnen

18. Oktober 2024 von Christoph Post

Die Schützenfestsaison ist zu Ende. Höchste Zeit, einen längst überfälligen Artikel nachzureichen: 

Die Jungschützen Westönnen freuen sich über eine großzügige Spende: Zehn handgefertigte Holzgewehre aus Willebadessen. Gespendet wurden Sie von Dominik Wessel, der damit die Nachwuchsarbeit im Verein unterstützt und den Jungschützen ein breites Lächeln ins Gesicht zaubert. Die neuen Gewehre wurden beim diesjährigen Schützenfest erstmals präsentiert. Herzlichen Dank für diese wertvolle Unterstützung!  

Text: Hendrik Schüngel
Bild: David Hennemann

Kategorie: Allgemein Stichworte: Gewehre, Jungschützen, Schützen, Spende

Silomaisernte im Gemeindegebiet nahezu abgeschlossen

17. Oktober 2024 von Tobias Baumann

Mais ist eine sehr vielseitig einsetzbare Kultur. Eine Verwendungsrichtung ist die Produktion von Silage, welche entweder verfüttert oder in Biogasanlagen zur Energiegewinnung genutzt wird. So können umweltfreundlich Wärme, Strom und/oder Biomethan erzeugt werden.

Mit steigender Diversifizierung der Verwendung steigen auch die Anforderungen an die Technik. Der Silomais wird heutzutage in den meisten landwirtschaftlichen Betrieben mittels selbstfahrendem Maishäcksler geerntet. Hierbei spielen die überbetrieblichen Lohnunternehmen mit ihren Maschinen eine wichtige Rolle.

Die modernen Maschinen bieten bestmögliche Qualitäten in der Zerkleinerung und bei der Aufbereitung des Erntegutes. Die Häcksellänge hängt vom Trockensubstanzgehalt der Maispflanze ab. Je weiter fortgeschritten die Reife ist, desto weniger Wasser ist in der Pflanze gebunden und die Häcksellänge wird aufgrund der schlechteren Verdichtung im Silo reduziert. Die Spanne reicht von ca. 15 bis 6 mm. Um dies gewährleisten zu können wird eine Menge Kraft benötigt. 1000 PS sind bei den modernen Maishäckslern keine Seltenheit mehr.

Das Ziel ist es, einen möglichst kompakten Silohaufen unter Ausschluss von Sauerstoff zu erzeugen. Nur dann können die sogenannten Milchsäurebakterien ihre Arbeit im ausreichenden Maße erledigen und das Erntegut dauerhaft konservieren. Der Haufen wird von einer Luftundurchlässigen Folie umgeben, welche die Silage zudem vor äußeren Umweltbedingungen schützt. Weiterhin sind seit längerem mit modernen Techniken, wie beispielsweise der NIR-Sensorik, Überwachungssysteme in den Maschinen integriert, welche in Echtzeitübertragung die Qualitäten des geernteten Materials ermitteln können und dem Fahrer einen gewissen Komfort bieten.

Dies verbessert auch das Abstimmen während der oftmals sehr komplexen Ernteplanung mit verschiedenen Sorten und Reifegraden auf einer Vielzahl verschiedener Flächen. Das bestmögliche Abschätzen der Trockensubstanzgehalte der Pflanze während der Reife ist unabdingbar für die Bestimmung des richtigen Erntetermins und lässt sich anhand verschiedener einfacher Tests ansatzweise bestimmen.

Wenn die Fahrzeuge das Feld verlassen haben, wir hier am Bahnhofsweg, fährt der Besenwagen die Strecke zur Reinigung ab.

Kategorie: Allgemein Stichworte: Ernte, Landwirtschaft, Maisernte

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