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Startseite » Archive für Klaus Hennemann » Seite 54

Fußball im Gehen – Walking Football auch bei Rot-Weiß Westönnen

13. Oktober 2022 von Klaus Hennemann

Von einem neuen Trend im Seniorenfussball berichtet Peter Schulte

Ein neuer Trend kommt im Senioren Fußball auf die Beine. Fußball spielen für alle, die ihre Fußballschuhe an den berühmten Nagel gehängt haben. Ihre Liebe zum Gemeinschaftssport FUSSBALL aber geht weiter, trotz kleiner körperlichen Wehwechen, die mit dieser neuen schonenden Sportart betreiben möchten.

Der Walking Football ist ein gesundheitsförderndes Spiel, wobei es auf die richtige Geschwindigkeit ankommt. Ein Fußballteam ist ca. halb so groß wie eine normale Mannschaft. Die Platzgröße ist ca. 1/4 bis 1/3 eines Fußballfeldes. Die erste Regel ist, es gibt kein Abseits. Weitere Regeln sind, keiner darf rennen, sodass in der Bewegung immer ein Bein den Boden berühren muss. Kopfbälle und Fouls, sowie den Ball über Hüfthöhe zu spielen, sind nicht erlaubt. Die Tore sind maximal so groß wie bei den kleinen Fußballern. Kein Spieler darf den Torraum, auf der Torbreite und ca. 1m vor dem Tor betreten. Tore dürfen nur ab der Mittellinie erziehlt werden.

Unser Ziel ist es, ehemalige Fußballer bei praktischen Walking-Football-Training, mit diesem Thema bekannt zu machen. Einmal wöchentlich (Donnerstag ab 19:45 Uhr) treffen sich die älteren Fußballspielenden. Bei warmen und trockenem Wetter auf dem Fußballplatz, bei kaltem und regnerischem Wetter wird in der Westönner Turnhalle gespielt. Jeder mit Interesse, kann gerne mitmachen und ist herzlich willkommen.

Ansprechpartner bei Rot-Weiß Westönnen ist Stefan Jennebach, erreichbar unter:
Tel.-Nr.: 0175-2041029 sowie WhatsApp, oder Email: stefan.jennebach@gmx.de

Bild und Bericht: Peter Schulte

Kategorie: Allgemein Stichworte: Fussball, Jennebach, Rot-Weiß Westönnen, Seniorenfussball, Training, Walking Football

Schütt am Opferteich eingeweiht

12. Oktober 2022 von Klaus Hennemann

Im Bild vo.li.: Ortsheimatpfleger Werner Wanders, Dieter Holtheuer, Franz Kunzelmann und Christoph Zeppenfeld, rechte Seite am Schütt: Ortsvorsteher Martin Beudel, Jürgen Jennebach und der Kreisheimatpfleger Norbert Dodt.

Am Samstag Nachmittag fand die Einweihung des Schütt am Opferteich statt.

Martin Beudel eröffnete mit einer kurzen Begrüßung die Gäste, unter denen sich auch der Kreisheimatpfleger Norbert Dodt eingefunden hatte. M. Beudel dankte unserem Ortsheimatpfleger Werner Wanders, (Bild links) der von der Idee über die Planung und Durchführung die gesamte Ausführung des Projektes in seinen Händen hatte. Das wirklich gut gelungene Projekt, einen Schütt nachzubauen um der Nachwelt dieses in früheren Jahren wesentliche Bauteil zur Milchwirtschaft anschaulich zu zeigen, sei schon etwas besonderes. Diese Nachbildung wurde über den Westönner Bach installiert, dessen ursprünglicher Verlauf im Bereich des Opferteiches von einigen Jahren wieder ein Stück weit sichtbar gemacht wurde.

Bei der Errichtung des Bauwerkes sind die Sicherheitsaspekte ebenso berücksichtigt worden wie auch die nahezu originalgetreue Nachbildung, die an Stelle von Stahl hier in Holz gebaut wurde. Martin Beudel als Ortsvorsteher, hatte sich um die Genehmigung zur Errichtung bei der Stadt Werl eingesetzt. Ebenso hat er wie auch Franz Kunzelmann bei der Errichtung und beim späteren Aufstellen mit Hand angelegt. Am Schütt ist ein Hinweisschild angebracht, auf dem die Notwendigkeit und die Funktion dieses Schütt erklärt wird.

Was ist nun ein Schütt? Hierzu übernehmen wir den Originaltext von der Hinweistafel, die ebenfalls vom Ortsheimatpfleger Werner Wanders erstellt wurde.

Bewässerungsschleuse – Schütt

Früher muteten die nördlichen Teile der Westönner Flur an der Grenze nach Lohe und Bergstraße wie eine holländische Landschaft an.

Bäche, Wiesen und Weidekoppeln, malerisch von Pappeln und Kopfweiden umsäumt, gaben ihr das Gepräge. Doch hat sich dieses Bild in den vergangenen Jahren gewandelt, weil die Umstrukturierung der bäuerlichen Betriebe anhielt.

Im Zuge der Spezialisierung der Landwirtschaft ging die Kuhhaltung bei den hiesigen Bauern immer mehr zurück. Die Höfe mit Milchvieh sind aus dem Dorfbild verschwunden, es gibt sie nicht mehr.

So wurden die Wiesen und Koppeln weitgehend überflüssig und nach und nach umgebrochen. Angefangen hatte diese Entwicklung bereits nach 1945, als der Baron von Papen-Lohe viele seiner Wiesen, die bis dahin von Bauern gepachtet waren, umpflügte und in einträgliches Ackerland änderte.

Seitdem prägen Getreide-, Rüben-und Kappesfelder die Landschaft.

Auch die eisernen Zeugen, die sogenannten Schleusen (Schütt), die man früher in regelmäßigen Abständen in die Bäche einbaute, wurden Opfer der Umstellung.

Erklärung zum Schütt:

An einem stabilen Eisengerüst hängt ein in der Höhe verstellbares Schütt, mit dem man die Bachläufe stauen konnte. Im Frühjahr ließen die Bauern das Schütt (die Sperren) herunter, so dass das Wasser über die Ufer trat und die anliegenden Wiesen überschwemmte. So wuchs in den feuchten Niederungen das Gras gut heran und lieferte zweimal jährlich eine einträgliche Heuernte.

Bei der Bewässerung galt eine strenge Rangordnung, diese wurde vom Flurschütz streng kontrolliert. Erst kamen die Besitzer der größeren Höfe, dann die der kleineren an die Reihe. Da im Laufe der Zeit die verrosteten Wassersperren verfallen sind, wird sich kaum noch ein Dorfbewohner an dieses Schleusenrecht erinnern.

Mit dieser Anlage möchte der Ortsheimatpfleger mit Unterstützung des Vereins – Gemeinsam für Westönnen – an die alte Schleusenwirtschaft erinnern.

Westönnen im September 2022

Ein letztes nicht frei zugängliches Schütt haben wir noch auf Westönner Boden stehen. Im Nachbau am Opferteich ist zu sehen, wie die als Vorbild genutzten Schütte gebaut waren. Hier musste eine Spindel zum öffnen und schließen gedreht werden. Am rechten Lauf ist die Kette erkennbar, die an der Spindel hängt.

Kategorie: Allgemein, Gemeinsam für Westönnen, Geschichte, Historie, Hobby, Natur Stichworte: Bewässerungsschleuse, Gemeinsam für Westönnen, Opferteich, Ortsheimatpfleger, Schütt

Projektwoche „Nachhaltigkeit und Umwelt“ an der St. Josef-Grundschule

11. Oktober 2022 von Klaus Hennemann

Von der Projektwoche der St.Josef-Grundschule berichtet uns Kathrin Scherer in Wort und Bild.

Und wieder konnten die Kinder der St. Josef-Grundschule tolle Erinnerungen und viele Eindrücke für ihre Zukunft sammeln.

Durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins und den tollen Ideen der Lehrkräfte erlebten die Kinder 3 umfangreich gestaltete Tage zum Thema Nachhaltigkeit und Umwelt.

Hierbei widmete sich jede Klasse einem eigenen Projekt und stellte dies dann am Freitag allen anderen Kindern mit sehr viel Freude vor.

Dabei beschäftigte eine Klasse sich mit dem Komposthaufen und der Entstehung von Erde. Im eigenen Schulgarten wurde Unkraut gejätet und die Beete wurden für das kommende Jahr vorbereitet. Die Kinder der ersten Klassen sammelten rund um die Schule Müll ein und beschäftigte sich mit der Müllvermeidung. Dabei entstanden tolle Kunstwerke aus Toilettenpapierrollen. Alles rund um den Apfel beschäftigte die Kinder aus der 2. Klasse. Sie probierten unterschiedliche Sorten, pressten selber Apfelsaft, und lernten, warum es so wichtig für die Umwelt ist regionale Produkte zu kaufen. Imker Niklas Kost war zu Besuch und erklärte den Kindern alles über Bienen und wie der Honig entsteht.

Nach diesen drei lehrreichen und spannenden Tagen blieben keine Fragen offen und alle Kinder konnten gut gelaunt in die Ferien starten.

Kategorie: Allgemein, Schule Stichworte: Förderverein, Müll, Müllvermeidung, Nachhaltigkeit, Umweltt

Baubeginn der Boule-Bahnen am Tennis-Gelände

10. Oktober 2022 von Klaus Hennemann

Schon vor längerer Zeit hatten die Initiatoren im rot-weißen Gesamtvorstand (Chris Ebert und Norbert Düser) die Idee, auf den zwei nicht genutzten Tennisplätzen Boule Bahnen anzulegen. Ein Freizeitsport für alle Altersklassen. Die zwei übrigen Tennisplätze werden weiter regelmäßig genutzt und bleiben selbstverständlich in Betrieb.

Vor einigen Tagen begannen die Bauarbeiten mit großem Gerät. Die Ascheschicht der zwei Tennisplätze ist abgeschoben, nun beginnen nach und nach die eigentlichen Arbeiten für die Boule Bahnen. Vorgesehen ist, direkt an den Bahnen für die Boulesportler Parkplätze anzulegen, damit die Bahnen barrierefrei erreicht werden können. Ein Termin für die Fertigstellung kann noch nicht benannt
werden, dafür muss das Wetter für die weiteren Bauarbeiten entsprechend mitspielen.

Zu einem späteren Zeitpunkt soll noch ein Unterstand mit Sitzgelegenheiten gebaut werden, damit die Spieler bei Wind und Wetter geschützt sind, oder auch mal Pausen einlegen können. Schließlich ist
Boule ein mehr gemütlicher und geselliger Sport.

Wir jedenfalls bleiben „an den Kugeln“ und berichten weiter über den Fortschritt der Arbeiten und den zukünftigen Auftakttermin.

Kategorie: Allgemein, Boule, Tennis Stichworte: Boule, Boule-Bahnen, Tennis

Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Rot-Weiß

8. Oktober 2022 von Klaus Hennemann

Die Jubiläumsfeier zum 100-jährigen Bestehen feierte der Sportverein Rot-Weiß Westönnen am Sonntag mit einer bis auf den letzten Platz gefüllten Schützenhalle. Zahlreiche Honorationen aus Politik und Sponsoren, sowie mehrere befreundete Gastvereine und natürlich die Vereine des Kirchspiels Westönnen hatten sich zu der Jubiläumsfeier eingefunden.

Der Gruppe Barnabas, die die Thekenbedienung stellte und dem Jugendspielmannszug, der sich für die gut organisierte Tischbedienung verantwortlich zeigte, dankte Rainer Wiemer eingangs der Begrüßung besonders.

Rainer Wiemer, Vorsitzender des Sportverein Rot-Weiß war erfreut über die große Gratulantenschar, entsprechend lang war die Begrüßung der Ehrengäste und Vereinsvertreter.

Er ließ die Gründung und die besonderen Geschehnisse des Vereinsbestehen in seiner Ansprache mit einigen Eckdaten wie die Gründung der einzelnen Abteilungen noch mal Revue passieren. Mit Hans Deese, der nach dem 2. Weltkrieg dem Spielbetrieb wieder Schwung gab, der Erfolg im Landespokal aber auch eine Fussballchronik, die Alfons Graé über viele Jahre geschrieben hatte, waren nur einige seiner Aufzeichnungen, die in seiner kurzweiligen Ansprache würdigende Worte fanden.

Rainer Wiemer dankte den anwesenden Ehrenmitgliedern Berni Kaiser, langjähriger Kassierer des Vereins, Clemens Weber, langjähriger Geschäftsführer, Franz Stemper, Klaus Hausmann, als Baukoordinator für die umfassenden Baumaßnahmen am gesamten Sportgelände sowie Hubert Wittenbrink, der die Tischtennisabteilung gegründet und gelebt hat wie kein zweiter, für ihre besondere Arbeit für den Verein. Zurecht benannte er sie als die tragenden Säulen des Vereins der letzten Jahre. Mit ihren besonderem Engagement ist der Verein zu dem geworden, was er heute ist.

Bürgermeister Torben Höbrink (Bild u. re.) fand ebenso lobende Worte für den Sportverein. In jungen Jahren selbst kurzzeitig als Torwart aktiv, – mehr wollte die Familienchronik nicht beschreiben -, nun als stolzer Vater eines jungen Fussballers, der die Arbeit von Trainer und Betreuern aus erster Hand zu schätzen weiß. In einer unterhaltsamen Rede lobte er die Arbeit und das Engagement der Sportler und besonders deren Jugendarbeit.

Diesen Worten schloß sich Ortsvorsteher Martin Beudel (Bild li,) , der stellvertretend für alle Vereine sprechend, den Sportverein Rot-Weiß Westönnen zurecht als die tragende Säule im Westönner Vereinsleben und in der Jugendarbeit würdigte. Nach weiteren kurzen Ansprachen und Gratulationen mit Geschenkübergabe von verschieden Verbandsträgern ging es nahtlos zum gemütlichen Teil über, dem die Gästeschar noch lange beiwohnte.

Kategorie: Allgemein, Fussball, Jugendfußball Stichworte: Fussball, Jubiläum, Sportverein

Familiengottesdienst zum Erntedank gefeiert

6. Oktober 2022 von Klaus Hennemann

In der Aula der Westönner Grundschule, wo z.Zt. die Hl.Messen aufgrund der Renovierung der Kirche gehalten werden, wurde jetzt Erntedank gefeiert. In Kooperation mit dem Gemeindeausschuss war der Familiengottesdienst liebevoll von der Kita Kirchspiel vorbereitet worden. Die Kinder brachten ihre Erntegaben zum Altar und hatten sichtlich Freude daran, ihre Lieder und eine Geschichte von der Maus Frederic vorzutragen. Die mit vielen Eltern und Großeltern voll besetzte Aula bot eine gute Kulisse dafür. Im Anschluss an den Gottesdienst wurden wie gewohnt die gespendeten Minibrote angeboten. Der Erlös kommt dem Schulprojekt „Chris Cappell“ von Pater John in Kerala/Indien zugute.

Beim MINIBROT-Verkauf sind nach dem Ernte Dank Gottesdienst 105€ zusammengekommen. Das Geld wird an Pater John für sein Schulprojekt „Chris Cappell“ weitergeleitet. Der Gemeindeausschuss dankt der ganzen Gemeinde im Namen von Pater John für die großartigen Spenden.

Bericht und Fotos: Hildegard Nübel

Kategorie: Allgemein, Familienzentrum, Gemeinde, Kindertagesstätte, Kirche Stichworte: Chris Cappell, Erntedank, Familiengottesdienst, Pater John

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