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Westönner Feuerwehr Karneval

27. Januar 2024 von Angela Steinkötter

Ausgelassene Stimmung herrschte beim diesjährigen Feuerwehrkarneval am 20.01.2024.

Unter dem Motto „Oldies but Goldies“ wurden, die zum größten Teil verkleideten Jeckinnen und Jecken, pünktlich um 20.11 Uhr vom Löschgruppenführer Daniel Kenter begrüßt. Dieses tat er mit einer kurzen und knackigen Rede, in der er auch den Kameraden dankte, die die Einsatzbereitschaft sicherstellten.

Darauf folgte der Einmarsch des Siebener- Rates. Jeder Einzelne wurde hierbei, mit auf seinen Charakter abgestimmter Musik, vorgestellt. Den Anfang machte hierbei Thomas Schmidt. Der gewählte Song „ Let it be“ unterstrich seine Begeisterung für Festivals, in diesem Fall war es Woodstock.

Ihm folgte Wolfgang Hennemann als Ricky Shane mit dem Titel „Ich sprenge alle Ketten“. Fast der schönste im Saale betrat nun das Parkett. Hubert Langenhorst wählte den Song „Call on me“. Darauf kündigte sich königlicher Besuch an. Queen Elisabeth, oder doch wohl eher Petra Hershoff folgte mit „Sexbomb“. Hubert Weber stellte sich dann als Problemlöser vor, jedoch frei wie ein Schmetterling, wie in dem Song „Butterfly“. Als bunter Vogel trat Willi Gerke in den Saal, oder war es doch „Somewhere over the Rainbow“ ?

Alex Fischer, erstmalig als Sitzungspräsident in diesem Jahr tätig, jedoch mit viel Bühnen-und Karnevalserfahrung, wurde mit dem Song „Music“ begrüßt.

Komplementiert wurde der „Siebener Rat“ durch das amtierende Prinzenpaar, Werner und Gaby Hennemann. Als Freddy Mercury mit den Glocken von „ Hells Bells“ und als Rocklady nach „We will rock you“ von Queen wurden sie stürmisch ,vom Publikum, in Empfang genommen.

Als sich die Jecken wieder beruhigt hatten übernahm Alex Fischer das Wort. Als Sitzungspräsident begrüßte er die Narrenschar und stellte das Prinzenpaar, für diejenigen die die beiden nicht kannten, etwas genauer vor. Das Prinzenpaar stand schon zu zweiten mal dem Karnevalsrat vor. Vor 30 Jahren waren beide Prinzenpaar des damaligen Männergesangsverein.

Hieran schloss sich die Prinzenrede an, bei der die Narrenschaft begrüßt wurde und so manche Anekdoten zum Besten gegeben wurden, alles in einer Art Büttenrede.

Die erste Showeinlage folgte. Nach ihrem Debüt im letzten Jahr, ließen sie es sich in diesem Jahr nicht nehmen. „ Young Future“ präsentierten sich mit einer Tanzdarbietung zu einem Medley von Abba.

Jenny und Mel, alias Monika Schleep und Stefan Fischer, wurden nun auf die Bühne gebeten.Den Song „Shu, shu, shu, aus der Amazon Serie LOL, sangen beide zum ersten mal gemeinsam, live auf der Bühne.

Ein Highlight folgte dem nächsten. Die schon seit einigen Jahren auftretende Tanzgarde „Reloaded“ tanzte nach dem Motto: „Girls just wanna have fun“. Den Spaß konnte man ihnen auf jeden Fall ansehen.

Eine Überraschung wurde nun angekündigt, eine Surprise – nicht nur für die Zuschauer, sondern auch fürs Prinzenpaar. Die Bewohner der Schützenstraße ließen es sich nicht nehmen ihre Nachbarn zu huldigen. Hierzu wurden die Liedtexte, nach der Musik von Abba, passend fürs Prinzenpaar umgetextet. Alles wurde live gesungen. Es war ein gelungener Auftritt.

16 Frauen, des neugegründeten Frauenverein St. Cäcilia, tanzten im Anschluss. Zu „YMCA“ von Village People. Passend zum Feuerwehrkarneval, bekleideten sie sich mit dem Arbeitsanzug der Feuerwehr. Keine leichte Angelegenheit, wie manche der Damen feststellten.

Aus Oestinghausen kommend, im letzten Jahr als Überraschungsact für das damalige Prinzenpaar auftretend, die „Goldkehlchen vom Ahsestrand“. Aus goldener Kehle, sangen die Damen über das Schlanksein und Tollaussehen. Hierbei reichte es ihnen aber, das sie wissen, das sie es könnten. Zum Jahresbeginn, für den einen oder anderen, die vermutlich richtige Entscheidung.

Eine Verabschiedung folgte. Nach 35 Jahren wurde Jürgen Jennebach, als Zeremonienmeister, verabschiedet. Der Förderverein der Löschgruppe Westönnen sowie auch der Sitzungspräsident , bedankten sich für seine langjährige, geleistete Arbeit, mit einem Orden.

Zum Durchschnaufen folgte eine Schunkelrunde. Dem schloss sich der Auftritt der „Freunde des Westönner Karneval“ an. Der Einmarsch erfolgte nach dem Songtitel, den Henry Maske auch benutzte „Conquest of Paradise“. Einige Beispiele aus dem Leben von Werner und Gaby, wurden karnevalistisch aufgearbeitet.

Es wurde über das Arbeitsleben und die Hobbys der beiden berichtet. Alles musikalisch verpackt in die ZWF- Hitparade, die Zweite Westönner Fersehen- Hitparade. Moderiert von Janis Hennemann als Dieter Thomas Heck.

Nach kurzer Umbauphase auf der Bühne, nahmen Gaby Lutter und Monika Schleep im Wartezimmer eines Arztes Platz. Dabei wurde dann genau erklärt, welcher Arzt für welche Krankheiten zuständig ist.

Der Hausmeister vom Dienst, Jörg Reinhold, schob nachfolgend 5 Mülltonnen auf die Bühne.Das Publikum rätselte, was sich wohl dahinter verbarg. Dann ein Teil der Auflösung. Hausmeister und Reinigungskräfte positionierten sich hinter den Mülltonne, Mit Klobürsten bewaffnet wurde nach „Safri Duo“ auf den Mülltonnen getrommelt, oder so etwas in der Art.

Ein knarrendes Geräusch unterbrach das Ganze. Jodelnd kam eine Tonnenbesetzerin , mit dem Kopf, aus der Tonne hervor. Auch ein Schnäpschen wurde mit den Nachbartonnenbesetzer geteilt. Danach öffneten sich nach und nach unterschiedliche Tonnen, nach der Musik „Bada, da, da“ aus dem Film “Die sieben Zwerge“.

Nun brannte die Schule, zumindest musikalisch. Dieser kurze Break wurde dazu genutzt, damit sich die Tonnenbesetzer in der Tonne umkleiden konnten, um anschließend nach „Mana, Mana“ ihre Köpfe passend aus den Tonnen zu strecken. Das irgendwann mal Schluß sein muss, stellte Paulchen Panther klar. Das irgendwer an der Uhr gedreht haben muss, da es schon so spät war.

Doch es war noch nicht ganz Schluss, denn es konnte noch ein nacktes Hinterteil, beim Umdrehen der Tonnen, erspäht werden. Besonderheit des Auftritts, in diesem Jahr, 2 Mitwirkende waren die Söhne des Prinzenpaars. Auf Wunsch von Gaby Hennemann, sang Alex Fischer die „Westönner Hymne“. Ein Lied, wo er über das schöne Westönnen singt- ein Dorf wo seine Familie lebt, sein Herz für schlägt, seine Kirche steht und der Verein für lebt.

Alljährlich wird zu Ende des Programms das amtierende Prinzenpaar verabschiedet und das neue vorgestellt. In der Session 2024/2025 regieren nun Phillip Lutter und seine Gemahlin Kathrin Lutter die Westönner Jecken.

Zum großen Finale wurden nun alle Akteure auf die Bühne gebeten. Alex Fischer bedankte sich bei allen Mitwirkenden und eröffnete die Karnevalsparty.

Der Förderverein der freiwilligen Feuerwehr bedankt sich auf diesem Wege bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Besonderer Dank gebührt der Avantgarde, die die Thekencrew gestellt hat.

Kategorie: Allgemein, Feuerwehr Stichworte: Förderverein Feuerwehr, Karneval

Freude am Spiel mit der Caritas

26. Januar 2024 von Hubert Post

Am dritten Donnerstag im Monat fiebern die Spielerinnen ihrem Spielenachmittag entgegen. 

Schnell ein frohes neues Jahr gewünscht, eine Tasse Kaffee getrunken, die letzten Spekulatius verzehrt und es ging los. 

Die Schreibutensilien verteilen, die eine nimmt lieber einen Kugelschreiber, die andere einen Bleistift. Heute wird: TIER, PFLANZE ?, LAND gespielt. 

Nacheinander deckt jede ein Kärtchen auf, der aufgedrehte Buchstabe wird gespielt. 

Gefürchtet sind Buchstaben wie z. B. X, hier gibt es Minuspunkte für die Dame die ihn aufdeckt. 

Eine muntere Runde trifft sich im Christopherusheim um gemeinsam zu spielen und sich zu unterhalten. Die grauen Zellen spielerisch anzustrengen und zu rechnen. Die Punkte wollen addiert werden um eine Siegerin zu benennen. 

Kategorie: Allgemein, Caritas Stichworte: Caritas, Spielenachmittag

Rekordsumme bei der Tannenbäume-Sammelaktion – Avantgarde Westönnen kann 1600 Euro an den Hospizdienst Soest/Werl übergeben

25. Januar 2024 von Janis Hennemann

„Ich bin ganz ehrlich zu Ihnen: Mit so einer Summe an Spendengeldern habe ich bei Ihrem Anruf nun wirklich nicht gerechnet. Ich bin wirklich begeistert, Dankeschön!“

Mit diesen Worten startete Frau Jeretzky, hauptamtliche Koordinatorin des Hospizdienstes Soest/Werl, am Dienstag, den 23.01.2024 um 19:05 Uhr, ihren Vortrag im hellen Saal der Westönner Schützenhalle.

Die Zuhörerschaft wich bei diesem Vortrag auch von ihren üblichen Zuhörern ab; so versammelten sich 17 aktive Avantgardisten am Dienstagabend um mehr über die ehrenamtliche Arbeit des Hospizdienstes Soest/Werl zu erfahren; dem Spendenziel der diesjährigen Tannenbäume-Sammelaktion. Durch interessierte Nachfragen unsererseits wurde aus dem anvisierten „kurzen Überblick“, schnell ein knapp 50-minütiger, lebendiger Vortrag. So sprachen wir über die Aufgaben und den Aufbau, die zukünftigen Vorhaben und die konkreten Tätigkeiten des Hospizdienstes.

Insgesamt 1562 Euro wurden am 13.01.2024 durch die Westönner, als auch die Ober- und Niederbergsträßer gespendet. Die Avantgarde Westönnen rundete den Betrag schließlich auf den glatten Betrag von 1600 Euro auf. Auffallend ist, dass auch überregionale Firmen auf unsere Aktion aufmerksam geworden sind und sich stillschweigend daran beteiligten.

Der Betrag komme dem Hospizdienst gerade recht, so Jeretzky: „Wir sind gerade dabei, neue Räumlichkeiten anzumieten und zu renovieren. Hier haben wir dann Ausbildungs- und Gesprächstreffen mit allen ehrenamtlichen Arbeitern und denen, die es werden wollen.“

„Wir haben noch nie so eine hohe Spendensumme übergeben dürfen. Die Tatsache, dass wir uns jährlich steigern, zeigt uns, dass die Bewohner der Ortschaften ein großes Vertrauen in unsere traditionelle Baumaktion haben. Diesem Vertrauen entsprechen wir auch wirklich sehr gerne.“, so Kommandeur Janis Hennemann.

Ein wesentliches Fazit des Vortrages: Dankbarkeit. Dankbarkeit im weiteren Sinne für die ehrenmatlichen Helfer, gerade im Hospiz- und Palliativwesen. Dankbarkeit im engeren Sinne für die Unterstützer und Unterstützerinnen der Aktion, die Spender und Spenderinnen und Ihr und Euer Vertrauen.

Kategorie: Allgemein, Avantgarde Stichworte: Hospitzdienst, Spendenaktion, Tannenbäume einsammeln, Übergabe, Weihnachtsbäume sammeln

Derby gegen Deiringsen // Auswärts beim TC Grün-Weiß Pelkum

24. Januar 2024 von Chris Ebert

Im 3. Saisonspiel begrüßten wir die Nachbarn aus Deiringsen in unserem Heimspiel. In den Einzeln zeigten Dennis, Daniel, Martin und Patrick eine beeindruckende Leistung und sicherten sich alle Punkte. Somit gingen wir nach den Einzeln mit einer komfortablen 4:0-Führung in die Doppel. Die Paarungen Dennis/Marvin und Daniel/Martin ließen nichts anbrennen und fuhren souverän die Siege ein, was zu einem klaren 6:0-Gesamtsieg führte.

Im darauf folgenden 4. Spiel traten wir auswärts gegen Pelkum an. Nach den Einzeln lagen wir mit 3:1 in Führung, wobei Dennis, Chris und Daniel ihre Spiele erfolgreich gestalteten. In den abschließenden Doppeln zeigten Dennis/Daniel und Chris/Patrick erneut eine starke Teamleistung und sicherten damit den Gesamtsieg. Das Team konnte somit einen erfolgreichen Auswärtssieg mit einem Endstand von 5:1 verbuchen.

Im letzten Gruppenspiel empfangen wir in heimischer Halle die Mannschaft aus Dorstfeld. Das Spiel findet nicht wie geplant in Dorstfeld statt. Nach dem Heimrecht-Tausch starten wir am 18.02. um 10 Uhr in heimischer Halle in Scheidingen.

Kategorie: Allgemein, Tennis Stichworte: Tennis

E L W I E D E N

23. Januar 2024 von Dieter Holtheuer

Seit der kommunalen Neuordnung am 01. Juli 1964 gehört Westönnen zur Wallfahrtsstadt Werl. Mit dieser Zusammenlegung mussten auch alle gleichlautende oder doppelt vorkommende Straßennamen erneuert werden.

Da es nun in Westönnen und Büderich einen „Prozessionsweg“ gab, musste eine Straße umbenannt werden. Am 26. Januar 1971 beschloss der Haupt – und Finanzausschuss der Stadt Werl den Westönner PROZESSIONSWEG in ELWIEDEN umzubenennen.

Elwieden ist heute eine ca. 500 m lange Straße im östlichen Teil Westönnens. Leider ist bei der Namensgebung den Experten ein Fehler unterlaufen

Man hatte das seit Jahren bekannte Flurstück AN DEN EHWIEDEN – am Prozessionsweg gelegen – zur neuen Namensgebung bestimmt und sich dann für ELWIEDEN entschieden.

Also: ELWIEDEN müsste eigentlich EHWIEDEN heißen.

Vielleicht hatten die Leser der alten Flurkarten mit der damaligen Deutschen Schrift ihre Probleme.

Das gleiche Schicksal erfuhr auch die Westönner Straße „Auf’m Hackenfeld“. Sie müsste eigentlich „Auf’m Mahenfeld heißen.

Siehe beiliegenden Flurkartenausschnitt von 1901.

Burkard Feldmann und Josef Lefarth haben 2003 in ihrem Werk: „Straßennamen der Stadt Werl“ folgendes zu diesem Thema geschrieben:

„Elwieden ist eine Flurbezeichnung, die übersetzt wird mit *El* = Erle und *Wiede*= Weide, Wiese. Hier befanden sich früher Wiesen mit Erlen. Der Volksmund nennt diese Straße auch Prozessionsweg.“

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Geschichte, Historie Stichworte: Elwieden, Straßennamen

Mitgliederversammlung der Schützenbruderschaft St. Hubertus Mawicke

22. Januar 2024 von Klaus Hennemann

Im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung der St. Hubertus Schützenbruderschaft
standen die Berichte des Vorstandes über das abgelaufene Geschäftsjahr sowie die Wahlen zum
Vorstand.

Die zur Wahl stehenden Vorstandsmitglieder Jörg Feldmann (Geschäftsführer), Hubertus
Topp (1. Königsoffizier), Markus Becker (4. Beisitzer) und Christian Luig (6. Beisitzer) wurden
jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.


Die traditionell im Rahmen der Mitgliederversammlung durchgeführte Hutsammlung, die von der
Bruderschaft auf 450,- € aufgestockt wurde, erfolgte erneut zu Gunsten der Sozialkasse des
Schützenbezirks Werl-Ense.
Aufgeteilt zwischen der Sozialkasse des Bezirks und dem Hospiz, in dem die aus Mawicke
stammende Schwester Reinholda in Namibia gewirkt hatte, wurde die Sammlung der
Sternsingerinnen und Sternsinger sowie der Spenden im Rahmen des Einsammelns der
Weihnachtsbäume durch die Jungschützen. Insoweit handelt es sich insgesamt um einen Betrag
von ca. 2.600,- €.

Besonders erfreulich war, dass die Schützenbruderschaft im Jahr 2023 erneut im Rahmen eines
LEADER-Projektes berücksichtigt worden ist. Hierdurch konnten insbesondere zulassungsfähige
ehemalige Bundeswehranhänger beschafft und für den Transport des Festzeltes umgebaut
werden. Das Festzelt wird seitens der Bruderschaft beispielsweise für das Kinderferienlager in
Olsberg-Bruchhausen kostenlos zur Verfügung gestellt. Durch die beschafften Anhänger wird der
Transport deutlich vereinfacht.

Im Anschluss an den förmlichen Teil der Mitgliederversammlung erklärte Sebastian Risse den
anwesenden Mitgliedern die Funktionsweise eines im Rahmen des LEADER-Projektes ebenfalls
angeschafften Defibrillators. Hierzu wird es einen weiteren Termin für alle Mawickerinnen und
Mawicker geben, der über die Dorfgruppe bekannt gegeben wird.

Text: Jörg Feldmann

Kategorie: Allgemein, Mawicke, Schuetzen Stichworte: Mawicke, Mitgliederversammlung, St. Hubertus

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