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Westönnen Online - für unser Kirchspiel

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Startseite » Pfarrgemeinde » Seite 8

Familienmesse zum Sternsingertag

12. Januar 2020 von Simone Schriek

Am Sonntag zogen die heiligen drei Könige persönlich in die Kirche ein. Zuvor waren alle Kinder eingeladen, vorne am Altar über die heiligen drei Könige zu sprechen.

Gemeinsam wurde zusammengetragen, welche Gaben die Weisen aus dem Morgenland dem Jesuskind zur Krippe mitbrachten.
Während drei Mädchen mit ihren Blockflöten das Lied „ Stern über Bethlehem“ spielten, zogen die drei Könige geführt von einem Stern durch den Mittelgang ein, um vorne am Altar ihre Geschenke zur Krippe zu bringen. In einem kurzen Theaterstück erzählten die Weisen, woher sie kommen und wie sie auf Christi Geburt aufmerksam wurden.

Ihr persönliches Geschenk wurde an der Krippe abgelegt. Danach verließen sie die Kirche wieder unter musikalischer Begleitung der Blockflöten.

Kategorie: Allgemein, Kirche, Pfarrgemeinde

Großartiges Adventskonzert in illuminierter Pfarrkirche

20. Dezember 2019 von Michaela Schlummer

Alle (zwei) Jahre wieder…organisieren wir von „MITEINANDER“ das Adventskonzert. Was vor 22 Jahren ziemlich simpel und klein begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem festen Bestandteil in unserer Kirchengemeinde entwickelt.

Wir sind stolz, in diesem Jahr als Gemeindeband  die gesangliche Unterstützung von 37 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, alle aus unserer Propstei-Pfarrei Werl, erhalten zu haben. Seit Oktober haben wir dreimal pro Woche geprobt -mit der Band, den Chorkids und dem Projektchor. Die Herausforderung in diesem Jahr war der dreistimmige Gesang bei einigen Stücken, aber dank der Musikalität der jungen Leute klappte das ziemlich schnell und wir konnten uns bald an den „Feinschliff“machen.

Die Ideen zu den Liedern, Texten und dem Anspiel  stammen übrigens von unserer Bandleaderin Helena Becker, die sich sicher heute im Internet schon wieder auf die Suche nach geeigneten Liedern für unser Konzert 2021 macht.

Unser Motto „ICH SUCH DIE STILLE NACHT“ war gleichzeitig auch der Titel eines unserer Vortragsstücke, die wir gemischt mit Medleys von  bekannten Adventsliedern und neuen vorweihnachtlichen Liedern vor der sagenhaften Kulisse von mehr als 450 Besuchern in unserer illuminierten Kirche „St. Cäcilia“ aufgeführt haben.

Dazu zählten unter anderem  „Der ewige Kreis“ aus dem Musical Der König der Löwen, O holy Night, Gloria, White Christmas, Engel v. Johannes Oerding,  Wir bringen das Licht von Bethlehem, Halleluja und vieles mehr. Ein Großteil  der großzügigen Spenden werden wir an die Aktion „KINDERLACHEN “ weiterleiten – wir freuen uns, wenn damit kranken und bedürftigen Kindern Wünsche erfüllt werden.

Für unsere Band „Miteinander“ war dieses Konzert wieder ein Highlight, für das wir uns bei allen Mitwirkenden ganz herzlich bedanken möchten. Es ist ein großes Glück und längst keine Selbstverständlichkeit, im Kirchspiel so viele freiwillige Helfer zu finden, ohne die wir das Konzert in dieser Form kaum leisten könnten.

Wir sagen auch Danke für die vielen positiven, emotionalen Rückmeldungen und wünschen uns auch weiterhin diesen tollen Zusammenhalt in unserer Gemeinde. 

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Kirche, Pfarrgemeinde

Ein rundum gelungener Abend – Orgel trifft Blech!

23. November 2019 von Klaus Hennemann

Zu dem aussergewöhnlichen Konzert anlässlich der 200. Grundsteinlegung schreibt uns auch Christoph Schlünder eine positive und fachliche Anerkennung an Konzert und Musiker, die wir an dieser Stelle gerne veröffentlichen.

Am Freitag, den 15. November 2019 fand anlässlich der 200. Jahrfeier der Grundsteinlegung der Westönner Kirche St. Cäcilia ein Konzert der besonderen Art statt.

In gut gewählten Stücken konzertierte die Orgel (gespielt von Stefan Lepping) abwechselnd mit Trompete (gespielt von Christian König) und Tenorhorn oder Posaune (gespielt von Matthias König). Die Zuhörer in der gut gefüllten Kirche konnten dem Leitfaden des Konzerts folgen, weil sich die Stücke an den wesentlichen Elementen eines Gottesdienstes orientierten.

Die Virtuosität der Blasinstrumente gepaart mit der Leichtigkeit einer gut registrierten Orgel machten das Konzert zu einem echten Erlebnis. Auch modernere Beiträge wie von Friedel W. Böhler waren in der Kombination sehr eingängig. Stefan Lepping verstand es, der gerade restaurierten und gut gestimmten Orgel mit interessanten Registrierungen einen wunderschönen Klang zu entlocken.

Im Besonderen trat das im Stück „O wunderbare Speise“ von Johann Ludwig Krebs hervor. Hier war dann der Choral von der Trompete gespielt deutlich zu hören und die Schönheit der leichten, warmen und klanglich durchsichtigen Registrierung füllte den Raum feierlich.

Die Musikauswahl war gut gewählt, von getragenen über nachdenkliche Stücke bis zur Leichtigkeit und Freude, die sich im Schlussstück des „Trumpet Voluntary“ von Jeremiah Clark entlud. Beide Blasinstrumente und die Orgel füllten den Raum und dazu hatte Stefan Lepping noch seinen Kirchenchor aus Bad Sassendorf mitgebracht, der das Schlussstück gesanglich unterstützte.

Autor: C. Schlünder

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Kirche, Pfarrgemeinde

22. November – Festtag der hl. Cäcilia

21. November 2019 von Dieter Holtheuer

Am kommenden Freitag feiert die St. Cäcilia Gemeinde nicht nur das Fest der Namenspatronin, sondern auch den 200. Jahrestag der Grundsteinlegung der Westönner Kirche.

Um 18.00 Uhr feiern wir das Patronatshochamt. Es zelebrieren Propst Michael Feldmann, Dechant Dr. Gerd Best und Vikar Martin Hufelschulte. Der Projektchor unter der Leitung von Christoph Schlünder und die Mühlenbach-Musikanten umrahmen musikalisch diesen feierlichen Gottesdienst.

Vorab hatte WESTÖNNEN ONLINE bereits einige Beiträge zur Kirchen- und Kirchenbaugeschichte veröffentlicht. Hier noch ein letzter aufschlussreicher Bericht. Bei Recherchen zum Bau unserer heutigen Kirche St. Cäcilia wurde ein hochinteressantes Dokument entdeckt.

Im Landesarchiv NRW-Westfalen Münster, unter dem Titel Reg. Arnsberg II C Nr.947, befinden sich ca. über 400 Schriftstücke bezüglich des Baues einer neuen Kirche zu Westönnen, über einen Zeitraum von 1809 bis 1840.

Im heutigen Beitrag wird nur über die Lage und den Standort der alten und neuen Kirche berichtet. Die Erbauung und Bauausführung, mit allen Problemen und Schwierigkeiten, hat R. Preising in „Westönnen-Geschichte eines Kirchspiels und seiner Höfe im Kurkölnischen Amte Werl“ 1977 ausführlich behandelt.

Unter all den Münsterschen Dokumenten sticht besonders ein hochinteressanter Lageplan über das Umfeld der Kirche und den Dorfmittelpunkt hervor. Übrigens, die einzige Zeichnung unter den 400 Dokumenten. Siehe Foto und Ausschnitt des Planes.

Wie man deutlich sieht, ist im rechten Winkel zur geplanten neuen, die Lage der alten Kirche eingezeichnet. Auch sie war nicht ganz in der traditionellen Ost-West-Richtung gesetzt. Sie wich ca. 25 Grad davon ab und ihr Grundriss war nur ein Drittel so groß wie der der neuen Kirche.

Über den Standort der neuen Kirche gab es im Vorfeld erhebliche Meinungsverschiedenheiten. Dies geht aus dem umfangreichen Schriftwechsel der Institutionen hervor. (Pfarrer Voss/ Schultheiß Pielsticker/ Landrat von Essellen/ Regierung Arnsberg). Während des Abbruchs der alten Kirche und noch sieben Monate vor der Grundsteinlegung zur neuen Kirche dauerten die Unstimmigkeiten.

Da sich das Gerücht verbreitet hatte, die neue Kirche außerhalb des Dorfkerns zu bauen, gaben im August 1818 die Kirchspielvorstände und Deputierte der zur Kirchengemeinde gehörenden Orte eine Erklärung ab. Aus Westönnen hatten 16, aus Mawicke 13, aus Oberbergstraße 6, aus Niederbergstraße 6 und aus Sieveringen 5 Personen die Erklärung unterschrieben.

Sie lautete:

„Sie stimmen alle darin überein, daß nach dem alten Sprichwort, die Kirche im Dorfe zu stehen hat. Ihr Wunsch und Wille sei also, daß die neue Kirche wieder auf den alten Kirchhof gesetzt werde“.

Am 8. September 1818 berichtet der Landrat von Essellen der Regierung zu Arnsberg, vom Vorschlag des Schultheißen Pielsticker die neue Kirche nicht wieder auf dem Platze der alten im Dorfe, sondern außerhalb auf dem Thiekamp (heute Teekamp) oder auf einer anderen schicklichen Stelle erbauen zu lassen. (Auf dem Plan sehen Sie die vorgeschlagenen Standorte zur neuen Kirche) Der Landrat schreibt auch, dass der Schultheiß für 1 Morgen a 40 000 Quadratfuß 600 Reichstaler erhalten wünscht. Die Vorschläge des Schultheißen waren natürlich mit einigen Hintergedanken behaftet. Denn der Teekamp war in seinem Besitz und er wohnte auch zu der Zeit ganz in der Nähe; neben dem heutigen Hause Hagen. Außerdem mußte er mit seiner zweiten Frau Gertrud, geborene Abraham, zwölf Kinder ernähren?!

Im Auftrag der Königlichen Regierung zu Arnsberg, vom 6. November 1818, begab sich der Landbaumeister Plaßmann aus Arnsberg nach Westönnen, um vor Ort die ganze Situation zu klären. Im Beisein des Pfarrers Voss, des Kirchenprovisors Potthoff, des Schultheißen Pielstickers und des von den Vorständen und Deputierten der einzelnen Ortschaften gewählten Deputierten Deitelhoff aus Mawicke, nahm er eine Besichtigung der Ortsmitte vor. In einer 24 seitigen Dokumentation vom 24. März 1819 hat er alle Argumente zum Bauplatz der neuen Kirche der Arnsberger Regierung überreicht. Hier nur ein Detail aus dem Bericht, wo Plaßmann auch das Umfeld beschreibt:

„…. Das ganze Dorf Westönnen hat eine tiefe feuchte Lage. In mehreren Vertiefungen bleibt das Wasser das ganze Jahr durch stehen und bei nasser Jahreszeit fließt das Wasser, welches wegen den am oberen Ende in dem Orte und oberhalb dem Orte vorhandenen Quellen bedeutend wird, wegen dem geringen Falle (Gefälle) nur langsam durch die Straßen des Dorfes nach Norden zu ab…..“

Nach dem Bericht des Landbaumeisters wurde entschieden die neue Kirche auf dem alten Kirchplatz zu errichten. Man einigte sich, vom Nachbarn, Kolon Rienhoff, Land zur Vergrößerung des Bauplatzes anzukaufen. Zusätzlich mußten drei Bürgerhäuser weichen. Für die Zeit zwischen Abbruch der alten und Fertigstellung der neuen Kirche stellte Kolon Rienhoff für 60 Reichstaler seine Scheune als Notkirche zur Verfügung. Am 22. November 1819 wurde dann der Grundstein zum Neubau gelegt.

Kategorie: Allgemein, Kirche, Pfarrgemeinde Stichworte: Allgemein, Kirche

Volkstrauertag – Gedenkfeier für die Gefallenen und den verstorbenen beider Weltkriege

19. November 2019 von Klaus Hennemann

Unter großer Teilnahme der Vereinsvertreter mit den Fahnenabordnungen sowie der Westönner Bevölkerung wurde am Volkstrauertag der Gefallenen und verstorbenen der beiden Weltkriege gedacht.

Begonnen wurde die Gedenkveranstaltung mit einem von Pater Liju zelebrietem Hochamt. Im Anschluss folgte die Gedenkfeier am Ehrenmal.

Vereinsvertreter und die Westönner Bevölkerung versammelten sich zahlreich zur Gedenkfeier am Ehrenmal

Mit einem Zitat aus einem Besucherbuch einer Kriegsgräberstätte in Italien eröffnete Ortsvorsteher Martin Beudel die Gedenkveranstaltung. „Es ist schön in Frieden zu ruhen, aber es ist besser, in Frieden zu leben.“ Weiter sprach M.Beudel: „Die Gräuel des Zweiten Weltkrieges können wir nicht ungeschehen machen. Doch sind wir es den Opfern schuldig, die Schrecken des Krieges im Gedächtnis zu bewahren!“

Zum Abschuss seiner Rede mahnte Beudel mit den Worten: Wir alle sind mehr denn je verpflichtet, uns jeglichen Tendenzen entgegenzustellen, die Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Frieden untergraben wollen. Wir dürfen deshalb auch nicht das geringste Verständnis für Rechtsextremismus und Rassenhass zeigen. Wir dürfen nicht zu untätigen Beobachtern, egal welchen Terrors, werden.

Nach dem Gebeten mit Pater Liju entzündete Lorenz Luig-Hünnies zum Gedenken an die Gefallenen, Vermissten und zivilen Opfer der Kriege, sowie aller Menschen, die bei Flucht und Vertreibung ihr Leben gelassen haben, eine Kerze. Sowohl sein Urgroßonkel Ferdinand Luig-Hünnies als auch sein Großonkel Franz Luig-Hünnies kehrten nicht aus dem Krieg zurück. Beide Namen sind hier auf der Gedenktafel zu lesen.

Lorenz Luig-Hünnies entzündete die Kerze während der Gedenkfeier

Nach dem Lied „Heilig, Heilig“, gesungen vom Projektchor unter Leitung von C. Schlünder, fand die Kranzniederlegung statt. Hierzu spielte das Tambourcorps Einigkeit das Lied vom „Guten Kameraden“.

Mit einem Dank an die an die zahlreichen Teilnehmer beendete der Ortsvorsteher die Gedenkveranstaltung.

Kategorie: Allgemein, Kirche, Pfarrgemeinde

Jubiläumsveranstaltung zur 200-jährigen Grundsteinlegung

9. November 2019 von Klaus Hennemann

Gut besucht war die erste Jubiläumsveranstaltung zur 200-jährigen Grundsteinlegung unserer Pfarrkirche.

Vikar Martin Hufelschulte, Dieter Holtheuer, Hermann-Josef Dregger und Wolfgang Wiemhöfer hatten in den vergangenen Wochen und Monaten umfangreiches Material von 1819 – 2019 über unsere Pfarrkirche in Archiven gesucht und gefunden.

Zusammen mit zahlreichen Bildern wurde daraus ein sehr unterhaltsamer Vortrag, der das Zeitfenster von der Planung von 1819 – 2019 in Berichten und Geschichten aufzeigte.

Dies ist das bisher älteste Foto von unserer Kirche

Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste durch Michaela Schlummer führten Vikar Martin Hufelschulte und Dieter Holtheuer als Moderatoren durch die Veranstaltung.

Besonders sehenswert waren die originalen Urkunden, Genehmigungen und besonders die Lagezeichnung von 1819, aus denen die unterschiedlichen Planungen und Auffassungen über den neuen Standort der zu bauenden Kirche hervorgingen. Bekannt für sein fundiertes Hintergrundwissen, konnte Dieter Holtheuer zur Auswahl des Standortes bemerkenswerte Informationen liefern.

Im Bild li. die Auflistung über die Kosten zur Einweihung der Kirche.

Aber auch die vielen Informationen zu den Renovierungen und Veränderungen, die unsere Kirche besonders nach 1960 erfahren hat, waren für die Zuschauer sehr wissenswert.

Natürlich wurden auch die sakralen Gegenstände aus unserer Pfarrkirche gezeigt und deren Herkünfte erklärt. Im Anschluss konnten die Gäste sich die sonst nicht zugänglichen Kelche, Monstranzen und Gewänder aus der Nähe betrachten.

Fotos und Urkunden: Dieter Holtheuer

Kategorie: Allgemein, Alte Bilder, Gemeinde, Geschichte, Kirche, Pfarrgemeinde

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