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Startseite » Historie » Seite 21

Vor 50 Jahren – Goldene Hochzeit im Hause Keweloh

20. Mai 2021 von Alfred Risse

Die Westfalenpost berichtete in ihrer Ausgabe vom 19. Mai 1971 über die goldenen Hochzeit von Margarete und Franz Keweloh. Lange Zeit haben sie den Hof an der Weststrasse bewirtschaftet.

Franz Heinrich Keweloh war der Sohn von Christian Mellmann gt. Keweloh und Gertrud Gramen. Sein Geburtsdatum war der 12. Okt. 1888. Am 18. Mai 1921 heiratete er Margarethe Rath in der Kapelle zu Uentrop. Er starb am 16. 8. 1980, sie am 17. März 1973. – Diese Daten verdanken wir der Recherche von Dieter Holtheuer.

Kategorie: Allgemein, Aus alten Tagen, Historie

Abschluss des zweiten Nähkurses 1971

3. Mai 2021 von Alfred Risse

Anfang Mai 1971 endete der zweite von der VHS organisierte Nähkurs in Westönnen. Die Teilnehmerinnen zeigten sich begeistert Kleidungsstücke selbst zu nähen und wollten auch am kommenden Kurs im Herbst teilnehmen.

Vielleicht erkennt eine/r unserer Leser/innen die Teilnehmerinnen auf dem Bild. Für Hinweise sind wir wie immer sehr dankbar. War der Veranstaltungsort das Christophorusheim?

Ich glaube, dass es einige Jahre vorher auch Nähkurse im Schwesternhaus gegeben hat. Vielleicht kann sich da noch jemand erinnern.

Kategorie: Historie

Doppelhochzeit von 100 Jahren

23. April 2021 von Dieter Holtheuer

Braut, Bräutigam und Trauung mal zwei ist ein nicht alltägliches Ereignis. Dies geschah aber vor fast genau 100 Jahren in Westönnen. Zwei Geschwister aus Westönnen gaben sich in der hiesigen Pfarrkirche das Ja-Wort.

Am 20. April 1921 fand also eine sogenannte Doppelhochzeit statt. Die Geschwister Elisabeth und Eberhard Luig-Kaune aus der Kirchstraße, 25 und 24 Jahre alt, Kinder des Landwirts Ferdinand Luig-Kaune und seiner Frau Anna geborene Hollmann, waren die glücklichen Brautleute.
Elisabeth ehelichte den Landwirt Franz Christian Vogelsang aus Sintel bei Wiedenbrück, Sohn des Bernhard Vogelsang und der Christina Heihaus.

Eberhard heiratete die Maria Menne aus Liesborn. Sie war die Tochter des Landwirts Gerhard Menne und der Anna Senger. Es war sicherlich eine große Bauernhochzeit mit sehr vielen Gästen.

Von dieser Feier ist ein interessantes Schriftstück erhalten geblieben. Es handelt sich um ein kleines Liederheft mit zehn Liedern, die auf der Hochzeitsfeier gesungen wurden.

Die einzelnen Lieder waren betitelt:

Hochzeitshymne – Dem Brautpaare – Den Eltern – Den Gästen – Den Damen – Junggesellenlied – Trinklied – Westfalenlied – Abschied vom Brautpaar – Schlußkantus.

Kategorie: Aus alten Tagen, Historie Stichworte: Aus alten Tagen, Historie

Ein Gemeindeprotokoll von 1879

21. April 2021 von Klaus Hennemann

Im letzten Jahr wurde an der Ecke Mummelstr. / Westönner Bachstr. eines der letzten alten Häuser aus unserer Ortsmitte abgerissen. Äußerlich war das Haus gar nicht in schlechtem Zustand, aber eine Renovierung auf den heutigen Standard und deren Erfordernisse war nicht mehr wirtschaftlich. Es gab also nur diese Lösung.

Aber wer wohnte dort früher? Elisabeth Tolles, die das Haus mit Ihrer Familie lange Zeit bewohnte, konnte uns hier mit einigen Unterlagen weiterhelfen.

Mit freundlicher Unterstützung von Dieter Holtheuer haben wir eine Kopie des Protokolls einer Gemeinderatssitzung vom 19. Januar 1879 übersetzen können und somit auch den Besitzer aus der Zeit herausgefunden.

Es handelte sich zu der Zeit um den Tagelöhner Bernhard Stoltefaut. Bernhard Stoltefaut hatte am 23.01.1862 die Elisabeth Kerkhoff geheiratet. Er war Knecht in Westönnen und Sohn der verstorbenen u. unverheirateten Catharina Stoltefaut; er war zur Heirat 36 Jahre, 10 Monate und 14 Tg alt. Seine Ehefrau Elisabeth war die Tochter des Tagelöhners Philipp Kerkhoff und der Maria Salome Michel, sie war 26 Jahre, 6 Monate u. 9 Tage alt.

In der Gemeinderatssitzung erklärte sich Bernhard Stoltefaut u.a. bereit, für die Anlage des Westönner Baches zu einem befahrbaren Wege den notwendigen Grund seines Gartens abzugeben.

Weiter entnehmen wir der Übersetzung von Dieter Holtheuer den Originaltext wie folgt:

Es erschien der Tagelöhner Bernhard Stoltefaut von hier und erklärte.

daß er bereit sei den bei Anlage des Westönner Baches zu einem fahrbaren Wege hierzu von seinem angrenzenden Garten nothwendigen Grund und Boden pro Quadr. Ruthen 6 Tha(ler) buchstäblich sechs Thr mit der Bedingung herzugeben, daß sein Garten auf Kosten der Gemeinde Westönnen mit einer neuen Weißdornhecke eingefriedigt und so lange unterhalten werde, bis dieselbe vollständsig zugewachsen resp(ektive) den zum Garten gegen Vieh notwendigen Schutz vollständig gewähren und ausserdem die Anlage des Weges so ausgeführt werde, daß seine beidennicht weit von der Grenze stehenden größten Birnbäume sten bleiben können.

Übersetzung des linken Teils vom Protokoll:

Die Gemeinde Westönnen wird durch den Vorsteher 6 Gemeinde Verortneten und 1 Rittergutsbesitzer vertreten.

Anwesend sind: 1.Vorsteher und Beigeordneter Kerkhoff

Gem.-Verord. Schulte 3. „ Pieper 4. „ Gordes 5. „ W. Stewen 6. „ Plattfaut 7. für Gut Lohe Verwalter Schulte

Im rechten Teil des Protokolls:

In der heutigen durch Currende vom 13. t(en) d(es) M(onats) vorschrift mäßig zusammenberufenen Gemeinde – Versammlung wurde folgendes verhandelt und beschlossen:Nr. 483 Die von dem Tagelöhner abgegebene Erklärung betreffend der zur Anlage des Baches von seinem Garten erforderlichen Grund und Boden, wurde genehmigt und bewilligt, daß derselbe pro Preus. Quadr. Ruthen 6 rt. erhalten, sowie der Graben wie verlangt eingefaßt und unterhalten werde.

Für die Unterstützung zu diesem Bericht danken wir Elisabeth Tolles für die Leihgabe und Einsicht in die Unterlagen und Dieter Holtheuer für die Übersetzung der Urkunden und der Findung des B. Stoltefaut.

Kategorie: Allgemein, Alte Bilder, Aus alten Tagen, Historie

Vor 50 Jahren – RW Westönnen macht Aufstieg in die Bezirksklasse 1971 klar

19. April 2021 von Alfred Risse

Drei Spieltage vor Saisonende gelingt der ersten Mannschaft durch einen 2:1 Sieg über Möhnesee der Aufstieg in die Bezirksklasse. Allerdings war dieser Erfolg am 18. April ein hartes Stück Arbeit.

Die Führung der Gäste glich Friedel Humpert mit einem Kopfball aus. Werner Schulte erzielte den Siegtreffer schon vor der Pause. In der zweiten Halbzeit drängte Möhnesee vehement auf den Ausgleich. Aber mit Glück und Geschick sicherte sich die Bahndammelf den Erfolg und den Aufstieg.

Kategorie: Fussball, Historie

Heiligenhäuschen nach Kollision mit PKW 1971 zerstört

14. April 2021 von Alfred Risse

Am Karfreitag, den 9. April 1971, kam es zu einem schweren Unfall im Bereich Breite Straße/Oststraße. Über diesen Unfall berichtete die Westfalenpost am 13. April.

Wegen zu hoher Geschwindigkeit war der Fahrer von der Fahrbahn abgekommen und dann mit dem Heiligenhäuschen kollidiert. Das Heiligenhäuschen wurde nicht wieder aufbaut, sondern ein Neues wurde Auf´m Hackenfeld errichtet.

Zu diesem Thema hatte Friedrich Schleep schon 2006 für westönnen-online einen interessanten Bericht geschrieben, den wir nochmals in der früheren originalen Version veröffentlichen.

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Historie

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