Einmal im Jahr rücken wir dem Unkraut auf dem Kirchplatz gemeinsam mit Harke, Schere, Eimer und Besen zu Leibe. Wir freuen uns über jede helfende Hand, die am kommenden Samstag (18.07.) in der Zeit von 9-12 Uhr mit anpackt. Als Dankeschön gibt es im Anschluss einen kleinen Imbiss.
RWW bestreitet Testspiel gegen die Bundeswehr Nationalmannschaft
Am 02.07.2026 bestreitet die erste Mannschaft von Rot-Weiß Westönnen ein Testspiel gegen die Bundeswehrnationalmannschaft.
Das Spiel findet um 19:30 Uhr am Bahndamm statt.
Tanz in den Mai in Westönnen: Feiere mit uns!
Am 30. April ist es wieder so weit. Wir begrüßen den Frühling und laden euch herzlich ein, gemeinsam mit uns in den Mai zu feiern. Egal ob ihr aus der direkten Nachbarschaft kommt oder von weiter her anreist: Freut euch auf einen Abend, der den perfekten Mix aus Geselligkeit und Party bietet.
Der Auftakt: Maibaum & Dämmerschoppen
Los geht es um 17:30 Uhr direkt vor der Schützenhalle. Wir starten traditionell mit dem Maibaumaufstellen. Im Anschluss genießen wir die entspannte Biergartenatmosphäre beim Dämmerschoppen. Freut euch auf kühle Getränke und frische Bratwurst vom Grill – der ideale Start in den Abend.
Wetter-Update: Wir lassen uns die Laune nicht verderben! Sollte es regnen, verlegen wir das Geschehen einfach direkt nach drinnen in die Halle.
Ab 20:00 Uhr: Die Halle bebt
Wenn die Sonne untergeht, drehen wir auf! In diesem Jahr legen wir wieder technisch noch eine Schippe drauf: Das Team von MJ Music sorgt mit seinem Licht- und Soundkonzept für die richtige Atmosphäre. An den Reglern steht DJ DROB, der euch mit einem Mix aus aktuellen Hits und den besten Partyklassikern auf die Tanzfläche lockt.
Schnappt euch eure Freunde und feiert mit uns den Start in den Mai. Wir freuen uns auf euch!

Gemeinschaftskonzert mit besonderem Klang: Spielmannszüge setzen auf Konzertflöten
Ein außergewöhnliches musikalisches Erlebnis erwartet die Besucher am 14. November im Bürgerhaus Wickede: Der Spielmannszug Bausenhagen und der Jugendspielmannszug Westönnen (zusammen sind das knapp 100 Musikerinnen und Musiker) veranstalten gemeinsam ein Gemeinschaftskonzert, das traditionelle Klänge mit modernen Einflüssen verbindet.
Das Repertoire des Abends verspricht eine große musikalische Bandbreite: Von klassischen Märschen über bekannte Popstücke bis hin zu gefühlvollen Schlagern wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, das sowohl Liebhaber traditioneller Blasmusik als auch Freunde moderner Arrangements anspricht.
Eine Besonderheit des Konzerts liegt in der Instrumentierung: Anders als bei Spielmannszügen üblich, kommen ausschließlich Konzertflöten zum Einsatz. Mit diesem Ansatz nehmen die beiden Vereine in der Region eine Sonderstellung ein, denn sie sind die einzigen, die über diese spezielle Ausstattung verfügen. Dadurch entsteht ein besonders klarer und zugleich vielseitiger Klang, der dem Publikum ein neues Hörerlebnis verspricht.
Ergänzt wird das Klangbild durch eine umfangreiche Ausstattung im Bereich der Mallets und Percussion. Die rhythmische Begleitung hebt das musikalische Niveau zusätzlich an und sorgt für ein ausgewogenes Zusammenspiel zwischen Melodie- und Schlagwerk.
Mit dem Gemeinschaftskonzert setzen die beiden Spielmannszüge nicht nur auf musikalische Qualität, sondern auch auf Zusammenarbeit und Austausch. Die intensive Probenarbeit beider Vereine mündet in ein Konzert, das die Vielfalt und Weiterentwicklung moderner Spielmannsmusik eindrucksvoll unter Beweis stellt.
Weitere Informationen zum Ticketverkauf werden in Kürze bekannt gegeben.

Ein Milchwagen in Westönnen
Titelbild: Foto aus:“ Werler Zeitreise“ von Helmuth Euler 2005
Bei der Suche nach Material zur alten Molkerei fanden wir einen Zeitungsartikel aus 1929 zum 40-jährigen Bestehen der Westönner Molkerei.

Innerhalb des Berichtes taucht der Name Ludmann auf. Zitat: „Für die Werler Bevölkerung ist es vielleicht erwähnenswert, dass seit nunmehr 30 Jahren die Familie Ludmann den Milchwagen fährt“. In der Zeit ein Milchwagen. Es kann in den Jahren eigentlich nur ein Fuhrwerk gewesen sein. Und dann ein Milchwagen?
Das wirft Fragen auf. Der Name Ludmann ist für die älteren in Westönnen nicht unbekannt. Bei der Suche stoßen wir im Archiv Westönnen Online auf zwei Berichte, einmal von unserem verstorbenen Ehrenmitglied Friedrich Schleep – Die Breite Straße – Ihr Anfang, und in einem weiteren Bericht von Dieter Holtheuer, Theater 1908 in Westönnen.
In beiden Berichten wird von Herrn Ludmann berichtet. In erstem berichtet F. Schleep vom „Pourierufer“. Es war das steile Stück Breite Straße vom Hellweg bis zu ehemaligen B1.
„Schlimm wurden diese Probleme, wenn die Straße im Winter glatt wurde. Schon wenig Schnee war oft in kurzer Zeit durch die mit Eisen bereiften Ackerwagen zu Eis geworden. Dann war das Hindernis nur zu überwinden, wenn die Pferde scharf gemacht worden waren. Was bedeutete das?

Die Hufeisen für den Sommer wurden von den Hufen der Pferde gerissen und durch schwerere Eisen ersetzt, in die man spitze Stollen schrauben konnte. Das war teuer und gefährlich. Die Schmiede bekamen Arbeit; wir hatten immerhin drei davon im Dorf. Bei glatten Straßen ließ man die Pferde gerne im Stall, aber das ging nicht immer. So holten drei Milchwagen bei jedem Wetter die Milch von den Bauern und lieferten sie bei der Westönner Molkerei ab“.
„Ich weiß, dass die Wagen in Schneewehen stecken blieben. Sie mussten dann erst freigeschaufelt werden. Die bearbeitete Milch wurde teilweise von zwei kleinen geschlossenen Milchwagen, die nur von einem Pferd gezogen wurden, von Büderich und von Westönnen in die Stadt Werl geliefert. Von Westönnen aus besorgte das die Familie Ludmann vom Opferteich“.


Bild li.: Das Haus am rechten Bildrand ist das Haus, in dem die Familie Ludmann gewohnt haben. Sie brachten die Milch mit dem abgebildeten Milchwagen (im Bild re.) von der Molkerei nach Werl.
Es war zu der Zeit mit den Straßenverhältnissen gar nicht so einfach, das kostbare Gut zu von einem zum anderen Ort zu bringen. Schließlich sollte die Menge am Entladeort gleich der geladenen Menge sein.
In dem Bericht von D. Holtheuer erfahren wir von Herr Ludmann etwas mehr. Am 6. August 1908 stellt der Milchhändler Bernhard Ludmann aus Westönnen folgenden Antrag bei der Amtsverwaltung in Werl.
Als Ausschnitt: „Es erscheint der Milchhändler Bernhard Ludmann aus Westönnen und erklärt: Der Dilletanten Verein „ Frohsinn“ Westönnen beabsichtigt am 16. August er (Sonntag) in Werl im Germaniasaale einen Theaterwettstreit zu veranstalten. Die Feier dauert von Nachmittags 3 Uhr bis Nachts 2 Uhr. Auch findet ein Festzug statt und wird derselbe folgende Straßen passieren: Bachstr.,Kemperstr.,und Steinerstr.„
Der Milchhändler Ludmann wohnte am Opferteich in Westönnen und war scheinbar ein Verantwortlicher des Westönner Dilletantenverein Frohsinn Westönnen. So nannten sich früher mehrere Laientheatergruppen.
Mit freundlicher Unterstützung von Dieter Holtheuer erfahren wir über die Familie Ludmann mehr.
Johann Bernhard wurde am 04.04.1870 in Westönnen als 3.Kind u. 3. Sohn geboren
die Eltern waren: Bernhard Ludmann, von Beruf Steinhauer und Anna Maria Wichard gen. Rehbein
2. Trauung:
Bernhard Ludmann, Milchhändler in Westönnen, heiratete am 26.11.1902 Westönnen
Sophia Brune aus Herdringen -geb.: 23.04.1881
3. gestorben:
Bernhard Ludmann starb als Invalide am 25.03.1949 Westönnen als Ehemann der Sophie Brune
am 07.10.1962 verstarb Sophia Ludmann , geb. Brune, Witwe in Westönnen
Sicherer 3:0 Erfolg vor heimischen Publikum
Im Nachholspiel gegen TuRa Freienohl feierte die Damen-Mannschaft am Dienstagabend vor heimischem Publikum einen verdienten 3:0-Erfolg. Von Beginn an war die Unterstützung durch die Zuschauerinnen und Zuschauer sowie die Juniorinnen deutlich zu spüren. Zwar ging der erste Aufschlag an die Gäste, doch die Westönnerinnen fanden schnell ins Spiel. Eine kurze Angabenserie von Sabrina Reffelmann sorgte früh für Sicherheit. Die Punkte wurden variabel und aus allen Positionen heraus erspielt, während eigene Fehler die Ausnahme blieben. Besonders die starke Annahme legte den Grundstein für das Spiel. Auch im Angriff überzeugte das Team mit viel Durchschlagskraft, die manchmal fast schon zu groß war. Lilli Dörnemann setzte dabei mit ihren kraftvollen Angriffsschlägen immer wieder Akzente und punktete nahezu nach Belieben. Freienohl hielt zu Beginn noch gut dagegen, doch der erste Satzgewinn war zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr.

Im zweiten Satz starteten die Gastgeberinnen zunächst etwas unkonzentriert und gerieten durch ungenaue Annahmen kurz in den Rückstand. Doch eine Angabenserie von Stephanie Hershoff brachte die Wende. Hinzu kamen viele Eigenfehler auf Seiten der Gäste, die zusätzliche Punkte einbrachten. Auch das Blockspiel funktionierte gut, sodass viele Angriffe abgefangen werden konnten. Insgesamt dominierten die Westönnerinnen diesen Durchgang klar, und auch Auszeiten der Gegnerinnen konnten daran nichts ändern.

Der dritte Satz begann mit einem Punkt der eingewechselten Ann-Kathrin Becker. Die Mannschaft zeigte weiterhin große Laufbereitschaft und kämpfte um jeden Ball. Durch einige eigene Fehler wie einen Aufstellungsfehler, einen verschlagenen Aufschlag und eine Netzberührung kam jedoch kurzzeitig Unsicherheit auf. Freienohl nutzte diese Phase und ging erstmals in Führung. Eine Auszeit brachte wieder Ruhe ins Spiel. Anschließend übernahm das Team erneut die Kontrolle. Vor allem Paula Bauza-Noll bewahrte am Netz die Übersicht und verwandelte auch schwierige Bälle sicher. Zur Mitte des Satzes entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, doch am Ende setzten sich die Westönnerinnen durch.
Am Ende steht ein verdienter 3:0-Heimsieg, bei dem die Mannschaft ihre Stärken konsequent ausspielte und den Hallenvorteil an den entscheidenden Stellen nutzte.
