Im Nachholspiel gegen TuRa Freienohl feierte die Damen-Mannschaft am Dienstagabend vor heimischem Publikum einen verdienten 3:0-Erfolg. Von Beginn an war die Unterstützung durch die Zuschauerinnen und Zuschauer sowie die Juniorinnen deutlich zu spüren. Zwar ging der erste Aufschlag an die Gäste, doch die Westönnerinnen fanden schnell ins Spiel. Eine kurze Angabenserie von Sabrina Reffelmann sorgte früh für Sicherheit. Die Punkte wurden variabel und aus allen Positionen heraus erspielt, während eigene Fehler die Ausnahme blieben. Besonders die starke Annahme legte den Grundstein für das Spiel. Auch im Angriff überzeugte das Team mit viel Durchschlagskraft, die manchmal fast schon zu groß war. Lilli Dörnemann setzte dabei mit ihren kraftvollen Angriffsschlägen immer wieder Akzente und punktete nahezu nach Belieben. Freienohl hielt zu Beginn noch gut dagegen, doch der erste Satzgewinn war zu keinem Zeitpunkt ernsthaft in Gefahr.

Im zweiten Satz starteten die Gastgeberinnen zunächst etwas unkonzentriert und gerieten durch ungenaue Annahmen kurz in den Rückstand. Doch eine Angabenserie von Stephanie Hershoff brachte die Wende. Hinzu kamen viele Eigenfehler auf Seiten der Gäste, die zusätzliche Punkte einbrachten. Auch das Blockspiel funktionierte gut, sodass viele Angriffe abgefangen werden konnten. Insgesamt dominierten die Westönnerinnen diesen Durchgang klar, und auch Auszeiten der Gegnerinnen konnten daran nichts ändern.

Der dritte Satz begann mit einem Punkt der eingewechselten Ann-Kathrin Becker. Die Mannschaft zeigte weiterhin große Laufbereitschaft und kämpfte um jeden Ball. Durch einige eigene Fehler wie einen Aufstellungsfehler, einen verschlagenen Aufschlag und eine Netzberührung kam jedoch kurzzeitig Unsicherheit auf. Freienohl nutzte diese Phase und ging erstmals in Führung. Eine Auszeit brachte wieder Ruhe ins Spiel. Anschließend übernahm das Team erneut die Kontrolle. Vor allem Paula Bauza-Noll bewahrte am Netz die Übersicht und verwandelte auch schwierige Bälle sicher. Zur Mitte des Satzes entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, doch am Ende setzten sich die Westönnerinnen durch.
Am Ende steht ein verdienter 3:0-Heimsieg, bei dem die Mannschaft ihre Stärken konsequent ausspielte und den Hallenvorteil an den entscheidenden Stellen nutzte.

