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Startseite » Archive für Tobias Baumann » Seite 16

Bauvorhaben an den neuen Windkraftanlagen in Mawicke schreitet stetig voran

10. Dezember 2023 von Tobias Baumann

Wie sicherlich jeder Gemeindebewohner bereits mitbekommen hat, werden bald zwei neue Windkraftanlagen die veralteten fünf aktuellen Mühlen im Mawicker Süden ersetzen. Im Laufe des Sommers konnte bereits der 95 m hohe, aus 33 Betonringen bestehende Grundsockel der ersten der beiden Windkraftanlagen errichtet werden. Vor kurzen wurden mit dem vor Ort neu errichteten Kran die fehlenden drei Stahlsegmente des ersten Turms aufgesetzt. Mit diesen Elementen und dem Maschinenhaus erreicht der Turm seine Nabenhöhe von 165 m. Inzwischen werden auch die zahlreichen Betonringe für den zweiten Turm aufeinandergereiht. Nachdem der erste der beiden Türme bereits auf seine vollständige Höhe von 162m angewachsen ist, wurden nun die ersten der 84 m langen Rotorblätter angeliefert. Dieser Transport warf bereits vor einiger Zeit seine Schatten voraus. Zu erkennen war dies schon länger an der Autobahnausfahrt „Werl-Zentrum“ und an der K3 von Mawicke aus in Richtung Gerlingen. An beiden Straßen wurden vor geraumer Zeit für die mit insgesamt knapp 100 m überlangen Transporte spezielle Stahlplatten zur Fahrbahnerweiterungen ausgelegt.

Insgesamt werden die beiden Anlagen circa 250 m hoch und zählen somit zu den NRW weit größten und fortschrittlichsten Anlagen. Sie werden die bislang drei höchsten Anlagen des Werler Stadtgebiets in Hilbeck, mit jeweils 200 m Gesamthöhe, um ganze 50 m überschreiten und rechnerisch für 12.000 Haushalte in Werl Strom produzieren. Somit ist der erwartete Windertrag der beiden Anlagen mit circa 34 Mio. kWh um etwa ein Drittel höher als der des Windparks in Hilbeck, der seit der Inbetriebnahme im Jahre 2015 als der größte in Werl gilt. Nichtsdestotrotz tragen alle im Stadtgebiet errichtete Windkraftanlagen zu einer klimaneutralen Energieversorgung der örtlichen Bevölkerung bei. Die beiden in Mawicke verbauten 6,6 MW Anlagen von Siemens können innerhalb eines Jahres zusammen circa 24.000 t CO2 einsparen und tragen somit fundamental zum lokalen Klimaschutz bei.

Die eingesparten Tonnen CO2 entsprechen in etwa 2.000 Dieselautos, welche mit 6,1 l/100 km Verbrauch jeweils 60.000 km fahren, und das jedes Jahr.

Kategorie: Allgemein, Gemeinde Stichworte: Allgemein, Gemeinde

Hubertusmesse in Mawicke

9. November 2023 von Tobias Baumann

Am Samstagabend wurde im Schützenhaus wieder die Hubertusmesse gefeiert. Diese wurde von Propst Feldmann zelebriert. Alexander Fischer sorgte für die Musik. Auch Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren aus Mawicke und Westönnen waren zahlreich vertreten.

Im Anschluss an den Gottesdienst ließen sich die Besucher*innen noch den angebotenen Grünkohl schmecken. Viele verbrachten noch einige Stunden in gemütlicher Runde.

Bild und Text: Alfred Risse

Kategorie: Kirche, Mawicke Stichworte: Kirche

Oldies but Goldies

25. Oktober 2023 von Tobias Baumann

Seit Wochen versuchte man dem Organisationsteam der diesjährigen Ü-18-Überraschungsfahrt einen Tipp zu entlocken, wohin die Reise geht. Aber jede der fünf Oldies um Michaela Schlummer, Beate Kohlmann, Heike Jochade, Evelyn Bonnekoh und Alexandra Krampe behielten das Geheimnis für sich. So trafen sich die Musiker und Musikerinnen des Vereins bereits am frühen Freitagnachmittag, um mit dem Bus die Reise anzutreten. Anhand der großen Mengen an Proviant wurde zumindest so langsam ersichtlich welche Art von Unterkunft die Gruppe beziehen würde. Aber auch mithilfe der Packliste, die einen Personalausweis, wetterfeste Kleidung, eine Toilettenpapierrolle und einen Gürtel beinhalteten, wurden zwar starke Diskussionen angeregt, aber das Rätsel nicht gelöst.

Mit gepackten Koffern und guter Laune, ließen sich die Teilnehmenden vom Feierabendverkehr auf den Autobahnen nicht aufhalten. Richtung Westen fahrend, nahm der Bus Anlauf auf die niederländische Grenze. Der Bus hielt vor einer Unterkunft in der Gemeinde Groesbeek, in der Nähe von Nijmegen. Neben den Hotelzimmern besaß die Unterkunft eine hauseigene Kneipe, die dem Verein für das Wochenende ganz allein zur Verfügung stand. Nach dem Beziehen der Zimmer, wurde sogleich die Theke eingeweiht und das Abendessen vorbereitet. Der herbstlichen Jahreszeit entsprechend, gab es eine Kartoffelsuppe mit Brot zur Stärkung, bevor Minispiele der Gruppe den Abend belustigten. Das Orga-Team nutze Spiele aus der Kindheit wie „Reise nach Jerusalem“ oder „Klopapierabrollen“, um die 30-köpfige Gruppe in Teams einzuteilen, die am darauffolgenden Tag noch Ihren Einsatz bekamen.

So machten sich die Teilnehmenden am Samstagmittag auf den Weg nach Nijmegen, um die Stadt unsicher zumachen. Mithilfe eines Sherlock Holmes-Detektiv-Spiels erkundeten die kleinen Teams Nijmegen und hatten danach noch Zeit zur freien Verfügung, die bei Sonnenschein bestmöglich genutzt wurde.

Am Abend traten die Musikerinnen und Musiker die Heimreise zur Unterkunft an, in der bereits ein Pasta-Buffet zum Abendessen auf alle wartete. Nach einer kurzen Pause wendete man sich dem nächsten Programmpunkt: Die perfekte Minute. Die am Freitagabend festgelegten Teams spielten nun gegeneinander in einem Punktesystem. Die Teammitglieder durften sich zum Besten geben in Geschicklichkeits- und Koordinationsspielen, die zuletzt das Team mit dem Namen „Alte Kameraden“ für sich entscheiden konnte. Einen kleinen Preis gab es natürlich auch noch zu vergeben. In den Abendstunden wurde weiterhin mit ausgelassener Stimmung gefeiert.

Am Sonntagmorgen hieß es dann erst mal ausschlafen und frühstücken, bevor es an das Kofferpacken ging. Nach einem Frühschoppen wurde die Heimfahrt angetreten. Im Nachmittagsbereich kehrten alle Musikerinnen und Musiker in ihre Heimat zurück und stärkten sich abschließend am Schnitzelbuffet in der Gaststätte Hagen.

Text und Bilder: Leonie Kraning

Kategorie: Jugendspielmannszug Stichworte: Jugendspielmannszug

12. Juli 2023 von Tobias Baumann

Liebes Tagebuch,

heute erhältst du einen kleinen Exkurs: „Ein ganz normaler Tag als Logistiker im Westönner Ferienlager in Bruchhausen“. Viel Spaß!

06:30 Uhr: Schon wieder geht der Wecker. Duschen, Zähne putzen, sich dumme Sprüche der Küchenkäfer auf dem Weg zurück von der Umkleide anhören.

07:00 Uhr: Kacken. Die einzigen 15 Minuten, in denen man hier Ruhe bekommt.

07:30 Uhr: Frühstück mit allen Betreuern und Küchenkäfern. Die ersten Tage wird hier noch gesprochen. Ab Tag 5 ist jeder froh seine Ruhe vor dem ersten Kaffee zu haben.

08:30 Uhr: Vorbesprechung mit Olaf. „Die Sonne soll heute scheinen, also fahren wir doch zum See!“. Toll, was für ein Arsch! Jetzt dürfen wir unseren Tagesablauf komplett neu planen… Aber auch auf Olafs Spontanität muss die Logistik vorbereitet sein.

09:00 Uhr: Die ersten Aufgaben stehen an. Ordnung machen, aufräumen, Klopapier auffüllen, Zeltplane hoch.

09:45 Uhr: Die Bullis werden mit Speisen und Getränken für den See beladen.

10:00 Uhr: Abfahrt zum See. Die Busse sind ausgefallen und nun haben die Logistiker die Ehre 95 Kids zum See zu shutteln. Dort angekommen wird das Verpflegungszelt aufgebaut.

11:00 Uhr: Den 11:00 Uhr Zug der Küchenkäfer zusammenbrauen! Eigentlich sollte dieser bereits pünktlich um 11:00 Uhr auf dem Tisch stehen, aber dann wird es heute mal fünf Minuten später.

11:15 Uhr: Alle Kinder sind am Ziel. Pause…denkste! Da in diesem Jahr mehr Logistiker als Küchenkäfer mitfahren, dürfen wir heute die Sanitäranlagen, 11 Duschen und 15 Toiletten putzen. Also nix mit Pause, zurück ins Lager und putzen.

11:30 Uhr: Jetzt wird geputzt. Viele Hände, schnelles Ende…denkste!

11:45 Uhr: Pitti nach Olsberg fahren um fehlende Utensilien zu besorgen.

13:00 Uhr: Zurück im Lager fällt den Sanitäterinnen auf, dass wichtige Globolies fehlen. Also noch mal zurück nach Olsberg.

13:30 Uhr: Diverse Reparaturen müssen erledigt werden. Die Kids bekommen aber auch alles kaputt.

14:00 Uhr: Kurze Mittagspause, es schmeckt saugut! Dafür kredenzen wir als Dankeschön auch morgen wieder den 11:00 Uhr Zug an die Küchenkäfer.

14:30 Uhr: Mittagsschlaf! Die Kids sind nicht da und es ist herrlich ruhig.

14:32 Uhr: Anruf von den Krankenschwestern. Ein Kind ist gegen einen Baum gelaufen und muss ins Krankenhaus.

14:45 Uhr: Ankunft am See. Kind ins Auto, los geht’s!

15:15 Uhr: Ankunft am Krankenhaus…röntgen…alles halb so wild, nur eine Prellung. Also zurück zum See.

15:45 Uhr: Die Verpflegungsstation wird abgebaut und verladen. Nun kann die ganze Bande wieder zurück zum Lager geshuttelt werden.

17:00 Uhr: Alle Kids sind wieder im Lager und fangen an die frisch geputzten Sanitäranlagen zu verwüsten. Heute wird nichts mehr geputzt. Das ist ein Problem für morgen!!!

17:30 Uhr: Feuerholz für das Lagerfeuer am Abend holen.

18:00 Uhr: Abendessen. Wieder einmal haben sich die Küchenkäfer übertroffen.

18:30 Uhr: Scheibenkleister, die Bande hat keinen Eistee mehr. Also fix zu Getränke Köster fahren und ca. 1 Hektoliter Eistee abholen.

19:15 Uhr: Getränke im Kühlhaus einlagern…wenn da Platz wäre…! Also Kühlhaus aufräumen und die Getränke anschließend kaltstellen.

19:45 Uhr: 2. Runde Feuerholz holen.

20:30 Uhr: Lagerrunde! Vorher noch diverse Kleinigkeiten für Schlag den Lagerleiter bereitstellen. Klebeband, Kabelbinder, Wischer und Besen…! Hätten die Betreuer auch früher dran denken können.

22:00 Uhr: Nehmt Abschied Brüder, Licht aus, Kerzen an, etc.

22:30 Uhr: Toll, die Oberlichter im Schlafbereich sind noch nicht geschlossen und die Damen frieren, also Fenster schließen.

22:45 Uhr: Nach dem Zähneputzen ist auf den WC’s das Chaos ausgebrochen und Papier muss aufgefüllt werden. Das überflüssige Papier, welches auf dem Boden liegt, sieht nicht schön aus. Also Toilettenboden fegen. Anschließend muss das Zelt der Jungen noch winddicht verschlossen werden.

23:15 Uhr: Nachbesprechung mit allen Erwachsenen. Was ist gut gelaufen, was weniger? Verbesserungsvorschläge? Vorbesprechung für den nächsten Tag… Was hat sich der Alte, ja Olaf wir meinen dich, jetzt wieder einfallen lassen? Wofür besprechen wir eigentlich alles? Morgen wird es sich eh wieder ändern. Besprechung mit der Küchenleitung. Wann muss morgen das Essen/Verpflegung wo aufgebaut werden? Fehlen noch Sachen? Muss etwas bestellt werden?

24:00 Uhr: Feierabend. Bierchen trinken und entspannen.

01:00 Uhr: Jetzt sind die Gedanken wieder sortiert. Der Kopf ist bereit fürs Bett. Gute Nacht.

Bilder und Text: Carolin Becker

https://www.westoennen.de/75035-2/

Kategorie: Allgemein, BDSJ, Ferienlager 2023 Stichworte: Ferienlager

Ferienlager Bruchhause Tag 13

11. Juli 2023 von Tobias Baumann

Liebes Tagebuch, 

heute Morgen bin ich wie fast jeden Morgen viel zu früh von meinem Wecker geweckt worden. An Tag 2 haben sich noch einige Mädels beschwert, dass dieser zu laut ist. Nun hört ihn niemand mehr. Selbst ich brauche mindestens eine Minute um zu realisieren, dass das scheiß Teil mich wecken soll. Naja, raus aus dem Bett, rein in die Dusche und danach ab zum Frühstück aller Betreuer, Logistiker und Küchenkäfer. Dort angekommen bin ich froh, dass ich an einem Tisch sitze, an dem vor dem ersten Kaffee nicht viel gesprochen wird. Eine Tasse und ein halbes Brötchen mit Käse später, lassen alle den gestrigen Tag Revue passieren. Welches Kind hat Strafdienst und warum? Was ist schlecht gelaufen und könnte besser gemacht werden? Gibt es dieses Jahr ein Lagerpärchen oder ist das mal wieder an mir vorbeigegangen?

Der heutige Tag sorgt schon seit Beginn des Ferienlagers für ein mulmiges Gefühl in meiner Magengegend. Olafs letzter kompletter Ferienlagertag… für immer! Schon seit Tagen bekomme ich von jedem Kind, Logistiker, Betreuer, Küchenkäfer und den Sanitäterinnen Sympathiebriefe für Olaf zugesteckt. Da das ganze heimlich und hinter dem Rücken des Lagerleiters passieren soll, erhalte ich selbst auf der Toilette Briefe, die unter der Kabine durchgeschoben werden. Olaf hat im Lager den 360 Grad Blick. Eigentlich kann man ihm nichts verheimlichen. Ich hoffe also, dass die Überraschung am Abend gelingt. 

Nun ist es so weit die Kinder zu wecken. Ein letztes Mal mit Musik und Wasserpistolen. Morgen werden diese nämlich für die Jungs im Zelt versteckt. Auch die sollen mal die Chance bekommen, die Gruppenleiter und Gruppenhelfer nass zu machen. Ab geht’s direkt nach dem Wecken zum Frühstück. Der Frühsport fällt heute Morgen aus, weil es direkt nach FortFun gehen soll. Ich versuche beim Frühstück der Kinder mir nicht so viele Gedanken über die kommende Abendveranstaltung zu machen und beschäftige mich lieber damit zu beobachten wie viel Liter Kakao von einem einzigen Kind getrunken werden kann. Hoffentlich muss es sich nicht auf der Fahrt nach FortFun übergeben. 

Ohne Zwischenfälle in FortFun angekommen, rennen alle Kinder direkt los. Vor allem die neue Yakari-Welt wird direkt erkundet. Zudem werden die unterschiedlichen Achterbahnen, Wasserbahnen, Karussells und Snackstände abgeklappert. Auch wenn wir eigene Verpflegung vor Ort haben, geht doch nichts über frisches überteuertes Popcorn, Slusheis oder Kartoffelchips-Spieße. Ich persönlich habe gelernt, dass ein Kinder-Powertower nicht für 8 Erwachsene geeignet ist, da diese das Gesamtgewicht überschreiten und man anschließend durch den Mitarbeiter des Freizeitparkes gerettet werden muss.

Wieder vollzählig und müde in der Schützenhalle angekommen fällt auf, dass die Küchenkäfer und Logistiker bereits so einiges aufgeräumt und abgebaut haben. Dies soll die Abreise am kommenden Tag erleichtern. Zum gemeinsamen Abendessen gab es Hotdogs für alle.

Auf geht’s zur letzten Lagerrunde für das diesjährige Ferienlager. Diese hat es in sich.

Programmpunkte:

1. Siegerehrung des Fußballturniers. Das Team rund um Tim Gerke hat gewonnen. Wie er das geschafft hat…fragt mich nicht.

2. Leon hat heute Geburtstag. Er wird mit unserem Geburtstagswagen durch die Halle gefahren und wirklich jeder singt in voller Lautstärke für ihn „Wie schön, dass du geboren bist“. Schade, dass ich nie im Ferienlager Geburtstag haben werde.

3. Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal zwei GvD-Könige. Als Strafdienst wird ab und zu GvD-Dienst verteilt. Hierbei müssen die betroffenen Personen der Gruppe vom Dienst den ganzen Tag über helfen die Becher zu spülen, die Halle zu fegen und Tische zu putzen. Der Rekord liegt in diesem Jahr bei 12 Straftagen GvD. Dies wurde von den Logistikern mit selbstgebauten Orden und einer Urkunde geehrt.

4. Vorletzter und schwerster Punkt… Olafs Verabschiedung. Nach der Überreichung der Sympathiebriefe aller Lagerteilnehmer habe ich versucht meinen Brief vorzulesen, um Olaf für die letzten Jahre harte Arbeit zu danken. Er hat einfach einen grandiosen Job über all die Jahre geleistet. Das muss ihm erstmal jemand nachmachen. Hendrik hat sich netterweise dazu bereiterklärt stellvertretend für alle Lagerteilnehmer einen weiteren Sympathiebrief an Olaf vorzulesen und ein Video mit Bildern ab 2010 bis 2023 abzuspielen. Es war eine gebührende Verabschiedung.

5. Das letzte Mal „Nehmt Abschied Brüder“ mit Kerzen in der Hand singen.

Eins kann ich versprechen. Nach dieser „Lagerrunde“ blieb kein Auge mehr trocken. Gott sei Dank ist meine Nachtwache heute übernommen worden. Der letzte Abend kann also noch einmal ein bisschen genossen werden, bevor es morgen nach Hause geht. Einige von uns haben sich dazu entschieden nachts noch einmal auf die Steine zu wandern, um den Sonnenaufgang von dort oben zu sehen. 24 Stunden wach zu sein werde ich nicht schaffen.

Liebes Tagebuch, ich bin durch und versuche gleich zu schlafen. Morgen ist der letzte Tag. Da werden nochmal alle Kräfte gebraucht. 

Bis dann, 

deine Caro

Text und Bilder: Carolin Becker

Kategorie: Allgemein, BDSJ, Ferienlager 2023 Stichworte: Ferienlager

Ohne diese geballte Kraft geht es nicht! 

9. Juli 2023 von Tobias Baumann

Zusammengehörigkeitsgefühl, Hilfsbereitschaft, Hand in Hand für eine gute Sache. Für manche ein alter Hut, aber nicht für das Westönner Ferienlager der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Westönnen. Landwirte des Kirchspieles steuern frische Lebensmittel bei, der örtliche Nahversorger trägt soziale Verantwortung und minimiert durch gesponserte Warenlieferungen seiner Lieferanten die Verpflegungskosten enorm. Die Mawicker Bruderschaft steuert inklusive Auf- und Abbau ihr Schützenfestzelt zu.  Westönner Unternehmer stellen LKWs für den Warentransport. Olaf Kohlmann und Carolin Becker waren als hauptverantwortliche Lagerleiter diejenigen, welche vor Ort wieder einmal sehr erfolgreich das Zepter in der Hand hielten. Unterstützt wurden sie dabei von den Gruppenleitern und Helfern, welche einen großartigen Job machten.

Der intensivste Arbeitsbereich liegt bei dieser Maßnahme aber ganz deutlich in der Lagerküche. Für bis zu 130 Personen vollwertiges Essen zuzubereiten erfordert ein hohes Maß an Erfahrung und natürlich ganz besonderen Einsatz. Die Westönner Bruderschaft ist sehr stolz auf so viel Frauenpower. Die Küchenkäfer bekommen vom eigentlichen Rahmenprogramm nicht so viel mit. Aber an der guten Stimmung im Lager nehmen sie Teil und mit selbstgedichteten Tagessprüchen und den Liedvorträgen tragen sie auch noch mit dazu bei. Küchenobermutti Beate Tschirch, sowie Karin Böning, Evi Bonnekoh, Ida Hennemann, Karen Herbst, Martina Hufelschulte, Silke Janik, Silvana Kampmann, Kathrin Kerkhoff, Heidi Kleine, Beate Kohlmann, Jeannine Messing und Bianca Nieder stellten den Erfolg in der wichtigsten Abteilung sicher.

Mit Elisabeth Wiemhöfer und Sonja Kobbeloer konnte man zwei ausgebildete Fachkräfte als Lagermedizinfrauen vorweisen, welche über die medizinischen Herausforderungen hinaus auch immer ein offenes Ohr für die kleinen Sorgen und Nöte der Lagerteilnehmer hatten und diesen mit Rat und Tat zur Seite standen. 

Aber auch die Abteilung der männlichen Betreuer ist von enormer Wichtigkeit für die Westönner Ferienfreizeit. So sorgten Bernhard Luig, Markus Schleep, Markus Risse, Gregor Grote, Christian Wiemhöfer, Elmar Nieder, Volker Pieper, Philipp Preker, Markus Becker, Peter Bonnekoh, Ralf Kleine, Vikar Liju und Sebastian Schlünder für das logistische Rundumpaket.   Auf dem Programm stehen dabei vorrangig die Ordnung und Sauberkeit in allen Bereichen, insbesondere in den Sanitärräumen, sowie alle anfallenden Reparaturen in der Haustechnik und am mitgebrachten Inventar. Ebenso der Einkauf vor Ort und die Verwaltung der Lagerfinanzen mit dem Lagershop und natürlich die Öffentlichkeitsarbeit.

Besonders dankbar zeigen sich die Organisatoren auch über die Bereitschaft der Westönner Bürger das Lager logistisch zu unterstützen. Ob bei der Anlieferung von Lebensmitteln, oder zum Beispiel bei der Bereitstellung von trockener Kleidung und Decken. Ein ganzes Heer von Personen bot sich immer wieder an, mit Fahrdiensten und anderen Hilfestellungen, das Lager zu unterstützen.

Von der Ferienlagerredaktion

Kategorie: Allgemein, BDSJ, Ferienlager 2023 Stichworte: Ferienlager

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