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Startseite » Archive für Tobias Baumann

Start in den Frühling bei den Caritas-Radlern

15. März 2026 von Tobias Baumann

Sonnenschein, angenehme Temperaturen und wenig Wind. Die Caritas-Radler nutzten diesen herrlichen Tag zum Start in die neue Saison. 13 Radler starteten am Kettlerpark zu einer kleinen Tour über Mawicke, Ostönnen, Röllingsen, Ampen, Schwefe, Ehningsen und Oberbergstraße. Kultureller und historischer Höhepunkt der Tour war der Besuch des Memorials zum Absturz des britischen Lancaster Jagdbombers vom 17.05.1943 in der Nähe von Ostönnen. Hierbei waren alle Insassen des Fliegers ums Leben gekommen. Dieses Mahnmal liegt etwas abseits, die Radler mussten leider eine Ehrenrunde drehen, da sie vorab den falschen Weg eingeschlagen hatten.

Nach 27 km wurde in der Gaststätte Hagen der Tag besprochen.

Die nächste Fahrt der Caritas-Radler findet am 09.04.2026 statt.

Text und Bilder: Michael Post

Kategorie: Allgemein

Realitätsnahe Übung in leerstehendem Gebäude in Westönnen

13. März 2026 von Tobias Baumann

Ein leerstehendes Gebäude bietet für die Feuerwehr eine ideale Möglichkeit, realitätsnahe Einsatzsituationen zu trainieren. Besonders wertvoll wird eine solche Übung, wenn – wie im echten Einsatz – auch mit wassergefüllten Schläuchen gearbeitet werden kann. Genau diese Gelegenheit nutzten die Kameradinnen und Kameraden der Löschgruppen Westönnen, Mawicke und der Innenstadt am vergangenen Samstag bei einer gemeinsamen Übung in Westönnen.
Möglich gemacht wurde dieses besondere Übung durch die Familie Hufelschulte, die der Feuerwehr ihr leerstehendes Gebäude vor dem Abriss zur Verfügung stellte. Für diese Unterstützung bedankt sich die Feuerwehr ganz herzlich.

Im Rahmen der Übung wurde das Einsatzstichwort „Feuer 3 Y – Gebäudebrand“ angenommen. Dieses Szenario bedeutet für die Einsatzkräfte eine Alarmierung zu einem größeren Brandereignis, bei dem Menschenleben in Gefahr sind. In der Übungslage war ein Feuer in einer Wohnung ausgebrochen, das bereits auf eine angrenzende Werkstatt übergegriffen hatte. Zusätzlich wurden mehrere vermisste Personen im Gebäude gemeldet.


Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde sofort die Menschenrettung eingeleitet. Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen in das Gebäude vor, um nach den vermissten Personen zu suchen und diese aus der verrauchten Wohnung zu retten. Parallel dazu bauten weitere Einsatzkräfte den Löschangriff auf, um das angenommene Feuer zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Im Verlauf der Übung konnten insgesamt fünf Personen aus dem Gebäude gerettet werden. Für die Feuerwehrkräfte stellte das Szenario eine besonders wertvolle und realistische Trainingssituation dar. Durch das komplett nutzbare, leerstehende Gebäude konnten viele Abläufe unter realen Bedingungen geprobt werden.


Ein besonderer Übungseffekt entstand außerdem dadurch, dass mit wassergefüllten Schläuchen gearbeitet wurde. Diese verhalten sich im Einsatz deutlich anders als leere Schläuche – sie sind schwerer, reagieren anders auf Bewegungen und erfordern ein anderes Handling. Einsatztaktiken können dann in der Praxis erprobt und optimiert werden. Genau diese Erfahrungen sind für die Einsatzkräfte wichtig, um im Ernstfall schnell und sicher handeln zu können.

Text und Bilder: Kevin Teipel

Kategorie: Feuerwehr Stichworte: Alte Molkerei, Feuerwehrübung, Übung

Frauenverein fährt zur Freilichtbühne Heesen

12. März 2026 von Tobias Baumann

Der Frauenverein St. Cäcilia lädt herzlich zur Fahrt zur Freilichtbühne Heesen im Spätsommer ein. Am Freitag, den 28. August, steht das Stück „Kein Pardon“ auf dem Programm. Diese Veranstaltung richtet sich an alle Mitglieder sowie interessierte Damen aus unserem Kirchspiel. Auch die Ehepartner sind selbstverständlich willkommen. Für Mitglieder beträgt der Ticketpreis 15 €, für Nichtmitglieder 18 €. Der Treffpunkt für die Fahrt ist um 18:30 Uhr am Parkplatz der Grundschule Westönnen.

Anmeldungen sind absofort bei Ingrid Beckmann 01577-0265427 möglich.

Samstagabend im Ruhrpott: Die Eurovisions-Hymne dröhnt, Schnittchen werden serviert, und die Familie stimmt schunkelnd mit der Titelmelodie der Samstagabendshow ein. Seit Jahren träumt Peter Schlönzke davon, einmal Kultmoderator Heinz Wäscher die Hand zu schütteln. Als er durch ein Casting das wahre Gesicht Wäschers kennenlernt, platzt ihm vor laufender Kamera der Kragen. Der Programmdirektor ist begeistert und macht ihn kurzerhand zum Nachfolger. Peter wird plötzlich ein Star, doch bald merkt er, wie sehr das Fernsehen ihn verändert.

Kategorie: Frauenverein St. Cäcilia e.V. Stichworte: Ausflug, Freilichtbühne Heesen

Spätschicht der Caritas

11. März 2026 von Tobias Baumann

Bei der Spätschicht der Caritas am 26. 2. gab es Betrachtungen zu drei Personen vom alten Testament auf unsere Zeit. Zunächst gab es einen Blick auf den Propheten Daniel, der Susanna nach einer falschen Anschuldigung vor dem Tode rettete. Die zweite Person war aus dem neuen Testament Simon von Kyrene. Dieser erwies Jesus, zwar unter Zwang, einen großen Liebesdienst als er ihm beim Tragen des Kreuzes half. Die dritte Person war Juman, die als Christin ihren Weg geht. In unser Leben übertragen bedeutet es, das wir als Christen, jeder auf seine eigene Art und Weise, den Glaubensweg im Dienst an unseren Nächsten und Christus gehen.

Text und Bild: Nina Wanders

Kategorie: Caritas Stichworte: Spätschicht

Kinder schützen Schulung in Westönnen

24. Februar 2026 von Tobias Baumann

Am 28.02. und 21.03. finden im Westönner Pfarrheim erneut Präventionsschulungen zum verantwortungsvollen Umgang mit Kindern und Jugendlichen statt. Die Teilnahme ist Voraussetzung für die Mitarbeit in der katholischen Jugendarbeit und wird außerdem für den Erwerb des Jugendschießleiterscheins benötigt.

Die Schulung beginnt um 10 Uhr und dauert ca. 6 Stunden. Für Verpflegung ist gesorgt und der Kurs ist umsonst.

Themen sind unter Anderem:

Was heißt „Kindeswohl“ überhaupt?
Welche Bedürfnisse haben Kinder und Jugendliche?
Wie können Angebote auf die Teilnehmenden angepasst werden?

Anmeldelink 28.02.:

https://www.bdsj.org/detail/Kinder-schuetzen-Schulung-in-Westoennen-Februar-2026.02.28/?instancedate=1772269200000

Anmeldelink 21.03.:

https://www.bdsj.org/detail/Kinder-schuetzen-Schulung-in-Westoennen-Maerz-2026.03.21/?instancedate=1774083600000

Bild: bdsj.org

Kategorie: BDSJ Stichworte: BdSJ

Neue archäologische Funde im Baugebiet „Elwieden“

10. Februar 2026 von Tobias Baumann

Prof. Dr. Michael Baales, Leiter der LWL-Außenstelle Olpe und David Petö, Grabungsleiter der ausführenden Fachfirma

Im Bereich des geplanten Neubaugebietes in Westönnen haben archäologische Untersuchungen spannende Einblicke in die frühe Geschichte unseres Ortes ermöglicht. Bereits im Vorfeld der Bauarbeiten waren dort Funde bekannt, die nun durch gezielte Grabungen genauer untersucht wurden.

Dabei konnte das Team um Grabungsleiter David Petö nachweisen, dass das Gebiet bereits vor rund 2.500 Jahren genutzt wurde. In der Eisenzeit wurde an dieser Stelle offenbar, begünstigt durch die Nähe zu den Westönner Quellen (Börn), Salz gewonnen. Salz war damals ein zentraler Rohstoff, da es zur Haltbarmachung von Lebensmitteln über lange Zeiten diente. Hinweise darauf liefern unter anderem spezielle Keramikreste sowie Spuren einer Ofenanlage, in der die Salzsole gesiedet wurde.

Damit gelang es den Archäologen, neben Werl die einzige bislang bekannte eisenzeitliche Salzsiedestelle in Westfalen nachzuweisen. Dies unterstreicht den besonderen Stellenwert der Gegend um Westönnen, der weit über die fruchtbaren Böden hinausgeht.

Am Rand der Fläche entdeckten die Archäologinnen und Archäologen zudem einen kreisförmigen Graben, der vermutlich zu einem vorgeschichtlichen Grabhügel (2000–500 v. Chr.) gehört. Möglicherweise war dieser Teil eines heute nicht mehr erhaltenen Gräberfeldes, das sich unter den Häusern an den Straßen „Auf’m Hackenfeld“ / „Am Börn“ befunden haben könnte.

Auch aus der Zeit um Christi Geburt gibt es deutliche Spuren einer germanischen Hofstelle. Anhand von Bodenverfärbungen konnten Gebäudegrundrisse, Vorratsgruben und Wirtschaftsbereiche nachgewiesen werden. Zwei für unsere Region untypische Wandgräbchenhäuser sind dabei zentral auf der Fläche zu finden. Ein römisches Metallfundstück zeigt zudem, dass die damaligen Bewohner Kontakte in den römischen Einflussbereich hatten. Kurzzeitig war das Westönner Gebiet sogar von den Römern besetzt.

Die Ergebnisse wurden sorgfältig dokumentiert, bevor die Erschließung des neuen Baugebietes fortgesetzt wird. Bevor die nächsten Schritte erfolgen können, wird jedoch noch ein kleiner Teil der westlichen Fläche archäologisch untersucht. Nach derzeitigen Erkenntnissen werden die Grabungen noch etwa zwei Monate andauern, sofern keine grundlegenden neuen Funde gemacht werden.

  • Vorratskammer oder Restegrube
  • Exponate
  • Ausgrabungen des Ofens
  • Fundplan (LWL, 2026) https://www2.lwl.org/de/LWL/portal/presse/pressemitteilungen/mitteilung/63122/
  • Römisches Pferdegschirr (LWL, 2026) https://www2.lwl.org/de/LWL/portal/presse/pressemitteilungen/mitteilung/63122/

Bilder: Klaus Hennemann

Quelle LWL, 2026 (https://www2.lwl.org/de/LWL/portal/presse/pressemitteilungen/mitteilung/63122/)

Kategorie: Baugebiete, Geschichte Stichworte: Baugebiet, Geschichte

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