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Startseite » Schuetzen » Seite 33

Westönner Kinder Jugendferienlager wurde erneut abgesagt

9. Mai 2021 von Christoph Zeppenfeld

Das im zweijährigen Turnus stattfindende Westönner BdSJ- Kinder und Jugendferienlager stellt für die Kinder und Jugendlichen des Ortes einen besonderen Höhepunkt dar. Zudem ist es für die Gruppenleiter/innen , das Küchenteam und die Betreuer regelmäßig ein fester Bestandteil des Sommers.

Unzählige Stunden ehrenamtliche Arbeit fließen in die Vorbereitung und die Durchführung eines solchen Lagers. Viele Gruppenleiter/innen nehmen ihren Urlaub, um das Ferienlager zu unterstützen und für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen einen wertvollen Ausgleich zu schaffen, welcher gerade in dieser besonderen Lage sehr wichtig wäre.

Nach der Absage im vergangenen Jahr wird das diesjährige Lager nun auch nicht stattfinden. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leichtgemacht und auch sehr lange mit einer endgültigen Absage gewartet, immer in der Hoffnung, doch noch fahren zu können“, sagt Brudermeister Christoph Zeppenfeld aus dem Westönner Organisationsteam.

Aus heutiger Sicht ist an eine Durchführung des Lagers in gewohnter Weise nicht zu denken, da Freiheit, Nähe und Abenteuer im Vordergrund stehen sollten. Zudem wollen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen und einen Beitrag zur Eindämmung und Bewältigung der Pandemie leisten. „Die Gesundheit aller Teilnehmer sowie deren Familien steht für uns an erster Stelle“, teilt Christoph Zeppenfeld mit. Alle Teilnehmer wie auch die Familien sind bereits benachrichtigt. „Gemäß der Corona-Schutz-Verordnung des Landes NRW ist es uns als Ausrichter des Ferienlagers zudem nicht gestattet, Veranstaltungen mit Übernachtung durchzuführen“, begründen die Organisatoren die Absage.

Vom 03. Juli bis 15. Juli 2021 sollte das BdSJ-Kinder- und Jugendferienlager in Olsberg-Bruchhausen stattfinden. Es wäre die 17. Ferienfreizeit gewesen, die unter diesen Voraussetzungen stattgefunden hätte. Die Organisatoren, die Lagerleitung und alle Teilnehmer sind sehr traurig über die erneute Absage.

Wenn die Begebenheiten es zulassen, werden die Westönner vom 24. Juni 07.Juli 2023 ihr nächstes Ferienlager in Olsberg-Bruchhausen verbringen“, weisen die Organisatoren schon jetzt auf das nächstmögliche Lager hin. Der Mietvertrag für die zwei Wochen liegt bereits in der Schublade. So müssen nun alle noch weitere zwei Jahre auf die lang ersehnten Erlebnisse warten. Dazu gehören Besuche im Freizeitpark, Schwimmbad, auf der Sommerrodelbahnen, bei den Karl-May-Festspielen und viele weitere Aktionen.

Um diesen ungewöhnlich langen Zeitraum zu überbrücken soll im kommenden Jahr, mit einem „Ferienlager vor Ort“, versucht werden einen Hauch von Ferienlager im Sommer durch den Ort wehen zu lassen. Daher plant das Orga-Team vom 25.06.-02.07.2022 ein Ersatzprogramm aufzustellen, welches den dann geltenden Richtlinien entsprechen wird. Wie genau und in welchem Umfang dieses Programm aussehen wird, können die Verantwortlichen heute leider noch nicht sagen. Sobald ein Plan feststeht, soll dieser über die gewohnten Wege veröffentlicht werden.

Sicher ist in jedem Fall, dass die Westönner Schützenhalle einschließlich Außenbereich für diese Aktion bereits reserviert ist und auch das Mawicker Zelt zur Verfügung stehen wird. Abschließend möchten die Organisatoren noch Danke sagen: „Danke für das Verständnis, dass uns entgegengebracht wurde, dass wir eine solche Entscheidung nicht früher getroffen haben. Danke für die Spenden, die uns weiterhin erreichen. Danke für das Entgegenkommen unserer Vertragspartner. Danke für das ehrenamtliche Engagement aller Gruppenleiter/innen, des Küchenteams, der Betreuer und aller weiteren Helfer/innen, welche uns immer vor und nach dem Lager tatkräftig unterstützen. Für die Erfolgsgeschichte der Westönner BdSJ-Kinder und Jugendferienlager wird es garantiert eine Fortsetzung geben.“

Kategorie: Allgemein, BDSJ, Ferienlager, Schuetzen

Stand der Baumaßnahmen an der Schützenhalle

30. Dezember 2020 von L L

Als im September 2018 mit den Planungen für den Umbau der Westönner Schützenhalle begonnen wurde, war allen Beteiligten klar: „Das wird eine große Sache“.

Die Erweiterung der Mehrzweckhalle um eine der Zeit angepassten Räumlichkeit ist dringend nötig, war der bisherige Speisesaal für viele Feiern und Veranstaltungen für potentielle Mieter nicht mehr attraktiv genug.

Nach vielen Gesprächen und mit der Hilfe von Westönner Schützenbrüdern und Schützenschwestern stand der Plan: Das bis dahin als Garage genutzte und 1998 gebaute Gebäude im östlichen Teil des Schützengeländes sollte als Veranstaltungssaal eine neue, wichtige Rolle im Gesamtkomplex der Westönner Schützenhalle bekommen. Da durch diesen Umbau aber viel Lager und Stauraum verloren gehen würde, musste hierfür eine Lösung gefunden werden. Als Ersatz wurde die neue Doppelgarage am Eingang des Parkplatzes gebaut. Diese wurde durch tatkräftige Hilfe und Stunden von Eigenleistung 2019 fertig gestellt.

Der Weg für den Bauabschnitt 2, der neben dem neuen Veranstaltungssaal auch noch den neuen Schießstand mit 6 Bahnen und einem Aufenthaltsraum beinhaltet, war frei. Alles lief nach Plan und man konnte wöchentlich den Baufortschritt erkennen. Bei der Bestandsaufnahme der Versorgungsleitungen kam der erste kleine Rückschlag. Die existierenden Leitungen hatten ihren Nutzungszeitraum überschritten und mussten entgegen der Planungen erneuert werden. Aber auch diese Hürde wurde gemeistert, schließlich war das Handwerkerteam um Heinz Schlummer gut organisiert. Die stark besetzte Kemptner-Abteilung des Schützenvorstandes erledigte die zusätzlichen Arbeiten in kürzester Zeit.

Der zukünftige neue Saal

Dann der zweite Rückschlag: Corona. Die geplanten Eigenleistungen parallel zu den durch Handwerksbetriebe durchgeführten Arbeiten waren nicht mehr so einfach möglich. Auf die neue Situation angepasst, wurden die Arbeiten am neuen Veranstaltungssaal reduziert. Da aber der Hallenbetrieb komplett eingestellt wurde, konnten die für spätere Bauabschnitte eingeplanten Arbeiten schon 2020 beginnen. Diese vorgezogenen Arbeiten beinhallten die komplette Modernisierung der Sanitären Anlagen. Mit unzähligen Arbeitseinsätzen, meist in den Abendstunden, wurden aber alle am Jahresbeginn gesetzten Ziele erreicht. Der Rohbau inklusive Schießstand steht, das Dach ist dicht, der Zugang vom großen Teil der Halle zum neuen Saal wurde errichtet.

Verbindungsgang zwischen Halle und neuem Saal. Rechts das Behinderten-WC sowie der Zugang zur Küche. Links die Treppe zum Schießstand

Aber durch viel Eigenleistung wurde das Jahresziel sogar überschritten. So konnte der alte Speisesaal sowie die Herrentoilette komplett entkernt werden. Der Rückzugsort des Brudermeisters neben der Seitentheke musste sogar vollständig der Neuausrichtung der Schützenhalle weichen. In dem neu geschaffenen Raum wurden die Trockenbauarbeiten für Behinderten-, Damen- und Herren-Toiletten weit vorangetrieben. Eine Nutzung dieser ist in Zukunft, je nach Mietsituation und Veranstaltung, vom neuen Saal sowie dem großen Teil der Halle möglich.

Hier entsteht das neue und erweiterte Herren-WC

An eine neue, räumlich verkleinerte aber dennoch voll ausgestattete Küche wurde bei den Planungen auch gedacht. Außerdem entsteht im Bereich der alten Küche ein Stuhllager. Nicht benötigte Stühle, Tische und Bänke können somit in Zukunft ohne das wechseln der Ebene schnell und trocken eingelagert werden.

Zugang zur Küche und zum Stuhllager

Das Resümee zum Jahresende ist durchweg positiv. Die Ziele des Bauabschnitts 2 an der Westönner Schützenhalle konnten erfüllt werden. Außerdem stärkt ein solches Großprojekt trotz Sicherheitsabstand und Verhaltensregeln die in den Tagen so wichtig gewordene Gemeinschaft ungemein. Es zeigt sich, dass jede helfende Hand benötigt wird und jeder seinen Teil zum Gelingen bei dem auf 4 Jahre angesetzten Bauvorhaben beitragen kann. Zwar ist der letzte mögliche Fertigstellungstermin für das Jahr 2023 angesetzt, will die Schützenbruderschaft doch ihr 400-jähriges Bestehen im Jahr 2024 auch in ihren neuen Räumlichkeiten feiern. Kommen aber keine weiteren Rückschläge und kann der Bau in dem aktuellen Tempo weiter laufen, werden die letzten Arbeiten 2022 abgeschlossen sein.

Kategorie: Schuetzen

Jubelschützenpaar stiftet Sitzbank am Paradeplatz

18. September 2020 von Steffen Hünnies

Auf dem Foto von links: Christian Aßheuer, Theo Schriek, Burkhard Schriek, Kathrin Schriek, Andreas Finke

Auch wenn das 25 jährige Königsjubiläum Coronabedingt beim Westönner Schützenfest etwas kürzer ausgefallen ist, haben es sich Theo und Beate Schriek (Königspaar 1995) nicht nehmen lassen, sich an der Schützenhalle zu verewigen.


An der Schützenstraße entlang säumen schon einige Bänke den Paradeplatz, die Spaziergänger und die Zuschauer der Schützenparade zum Verweilen einladen. Seit 2016 hat die Avantgarde hier bereits einige Bänke unter den Königsbäumen aufgestellt. So haben auch jetzt Handwerker aus den Reihen der Schützen eine weitere Bank gebaut und aufgestellt.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen

Geburtstagsständchen nach dem Gottesdienst

4. August 2020 von Alfred Risse

Am vergangenen Sonntag beglückwünschte ein Teil der Gottesdienstbesucher/innen Pater Shijo aus Anlass seines Geburtstages in der vergangenen Woche mit einem Ständchen. Sichtlich gerührt dankte er für diese Aufmerksamkeit. Vikar Martin Hufelschulte, auf Heimaturlaub, dankte ihm im Namen der Gemeinde für sein Engagement stets mit einem Lächeln und seine offene, herzliche Art.

Kategorie: Allgemein, Kirche, Schuetzen

Ministerin Ina Scharrenbach besichtigt Schützenbaustelle

3. August 2020 von L L

Am Montag, den 27.07. besuchte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen die Baustelle des neuen Speisesaals an der Schützenhalle. Da der Umbau vom Land NRW gefördert wird, hatte sich Frau Scharrenbach vor einiger Zeit angekündigt, um sich persönlich über den Fortschritt der Baumaßnahmen zu informieren.

Um 10 Uhr morgens erklärte Brudermeister Christoph Zeppenfeld dem Besuch im Beisein von Landtagsabgeordneten Heinrich Frieling, einigen Lokalpolitikern sowie seinen Vorstandskollegen das Nutzungskonzept der Schützenhalle. So wird die Halle aktuell nicht nur von den Schützen und deren Jugendarbeit in Beschlag genommen, auch andere Vereine nutzen diese, zum Teil Corona bedingt, regelmäßig.

Weiter ging die Führung Richtung Parkplatz, wo Fritz Kenter, Werner Wanders und Franz Kunzelmann über die Bearbeitung von Grünsandstein informierten. Es wurde darüber berichtet, dass die „Kunst“ der Grünsandsteinbearbeitung dringend Nachwuchs braucht, damit das Wissen weitergegeben werden kann. Geeignete Kandidaten wurden hierfür schnell in den Reihen der Schützen gefunden. Ob und wann die Ausbildung beginnen kann, ist aber noch fraglich.

Im Anschluss ging es über die Baustelle. Dort wurden die dringend erforderlichen Umbauarbeiten erklärt. Bei der Führung mussten die Schützen Fragen über Planung und Umsetzung Rede und Antwort stehen.

Zufrieden über die Verwendung der investierten Fördermittel zeigte sich Ministerin Ina Scharrenbach zum Abschluss bei einer Tasse Kaffee auf dem Schützenplatz.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen

Die Geschichte mit den Schmunzelsteinchen

30. Juli 2020 von Klaus Hennemann

Zum Ende der Schützenmesse gab Propst Feldmann das Wort an den Brudermeister C.Zeppenfeld, der nach einigen Worten dem Jubelkönig Theo Schriek das Mikrofon übergab.

Theo Schriek erzählte die Geschichte von den Schmunzelsteinchen, wie sie wirklicher in der Gegenwart nicht sein könnte. Daher geben wir an dieser Stelle allen noch mal die Möglichkeit, sich dieser Geschichte zu erfreuen und besonders, sich auf das Ende der Geschichte zu besinnen.

Die Schmunzelsteinchen

In einem verwunschenen Dörflein lebten vor langer, langer Zeit viele fröhliche Zwergenmenschlein. Immer, wenn sie einander begegneten oder dem anderen eine Freude bereiten wollten, schenkten sie ein Schmunzelsteinchen. Das beschenkte Menschlein freute sich, schmunzelte, weil ihn der Schmunzelstein so anschmunzelte, war fröhlich und wusste, der andere mag mich. So war es immer. Jeder Zwergenmensch schenkte dem anderen ein Schmunzelsteinchen und bekam auch immer wieder eines geschenkt. Und – die kostbaren Steinchen der Freude gingen niemals aus.

In der Nähe der frohen, kleinen Menschen lebte aber ein finsterer Geselle, Griesgram und Neid waren seine treuen Weggefährten. Er konnte die Fröhlichkeit, die Freundlichkeit, das liebevolle Miteinander der kleinen Zwerge nicht nachvollziehen und gönnte aber auch den Zwergen ihre Unbekümmertheit nicht. Als nun ein Zwerglein durch den Wald marschierte, traf es den Kobold und überreichte ihm gleich ein Schmunzelsteinchen, damit er auch fröhlich sein könne. Doch der finstere Waldbewohner nahm das Steinchen nicht an, sondern flüsterte dem Zwerg ins Ohr: „Verschenke du nur deine Steinchen an alle und jeden, dann hast du bald selbst keine mehr.“ Das stimmte zwar nicht, denn wenn man etwas gab, bekam man auch wieder etwas zurück. So war das auch immer mit den Schmunzelsteinchen. Aber mit den Worten des Kobolds war die Saat ausgestreut und sie ging auf.

Die Schmunzelsteinchen wurden nicht mehr verschenkt, sondern im Beutel festgehalten, bald ging jeder seines Weges ohne nach dem anderen zu sehen, das Lachen verschwand, jeder kümmerte sich nur noch um das Anhäufen seines Besitzes. Missmut – Verschlossenheit – Freudlosigkeit – das waren nun die Merkmale eines einst so fröhlichen, liebenswerten Völkchens. Jahrzehnte gingen ins Land. Die Menschlein hetzten durch das Land. Sie schauten nicht nach rechts und nach links. „Hilf dir selbst und du hast ein gutes Werk getan“, das war ihre neue Lebensphilosophie.

Aber, irgendwo schlummerte noch die Geschichte von den fröhlichen Menschlein mit dem Schmunzelsteinchen. Ein alter „Narr“ hatte sie von seinem Vater, dieser wieder von seinem Vater… Und der erzählte „das Märchen von den guten Vorfahren“ seinem Enkel.

Nachdenklich machte dieser sich an das Werk. Er ging in seine Töpferstube, in der er sonst Krüge und Schalen herstellte, und formte kleine, lachende Tongesichter. In den nächsten Tagen verschenkte er an seine Freunde diese schmunzelnden Steinchen. Am Anfang wurde er belächelt und als netter, harmloser Spinner abgetan. Aber einigen gefiel die Idee. Die Schmunzelgesichter stimmten sie fröhlicher, auch wenn sie diese nur in der Tasche berührten. Und so wurden es immer mehr, die sich durch das Verschenken von Schmunzelsteinchen auch ihre Fröhlichkeit und Liebe zurück schenkten.

Nach dieser tollen Geschichte schob Theo Schriek eine lila Schubkarre zum Ausgang des Schützenplatzes, in der er zahlreiche Schmunzelsteinchen gelegt hatte. Er lud alle Besucher der Schützenmesse dazu ein, sich beim Verlassen des Schützenplatzes reichlich mit den Schmunzelsteinchen einzudecken.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen

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