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Startseite » Schuetzen » Seite 31

Ehrungen nach der Schützenmesse

29. Juli 2021 von Klaus Hennemann

Im Bild v.li. Brudermeister C. Zeppenfeld, Jubelkönigin Hildegard Wittenbrink, Schützenkönig Steffen Hünnies und das 25-jährige Jubelkönigspaar Silvia und Karsten Heimann.

Nach der feierlichen Schützenmesse nahm Brudermeister C.Zeppenfeld die Ehrungen der Jubelpaare sowie der Schüler- und Jugendprinzen der letzten beiden Jahre vor.

Das Jubelpaar von vor 60 Jahren – Siegfried Cremer und Helga Cremer – hatten sich aus gesundheitlichen Gründen entschuldigt. Ihre Ehrung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Hildegard Wittenbrink, Schützenkönigin an der Seite von Schützenkönig Rudi Kliemt, wurde für 50 Jahre Jubelkönigin geehrt. Rudi Kliemt war im Jahr 2016 gestorben. C. Zeppenfeld erinnerte daran, das Rudi Kliemt der erste Schützenkönig war, der unter der neuen Vogelstange am Schützenplatz die Königswürde errang.

Das Jubelkönigspaar vor 40 Jahren – Ewald und Renate Hasenkamp – sind leider beide schon verstorben.

Das Jubelkönigspaar Karsten und Silvia Heimann wurden für 25 Jahre geehrt. Beide waren zu der Zeit aktive Mitglieder des Tambourcorps Einigkeit.

Ehrungen der Schüler-und Jugendprinzen der Jahre 2020 und 2021

Im Bild v.li. Schützenkönig Steffen Hünnies, Lukas Heimann, Tim Wiemhöfer – dahinter Brudermeister C.Zeppenfeld, Tim Gerke und Karsten Heimann,

Die Titel bei den Wettbewerben um die Schüler- und Jugendprinzenwürde errangen Tim Gerke zum Schülerprinz mit 28 Ringen in 2020, Tim Wiemhöfer zum Schülerprinz mit 26 Ringen in 2021.

Jugendprinz in 2020 wurde Phil Kaiser mit 25 Ringen, Lukas Heimann errang den Jugendprinz 2021 mit 23 Ringen.

Westönnen Online gratuliert den Jubelpaaren sowie den Schüler- und Jugendprinzen recht herzlich.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen, Schützenfest

Feierliche Schützenmesse mit Abschied von Pater Shijo

27. Juli 2021 von Klaus Hennemann

Mit einer großen Abordnung begingen die Schützen mit ihrem Schützenkönig Steffen Hünnies das Totengedenken vor der Schützenmesse.

Das diesjährige Schützenfest musste wie im Vorjahr der Corona-Pandemie weichen. Das Gedenken am Ehrenmal und die Schützenmesse in der Schützenhalle konnten jedoch unter den gegebenen Auflagen stattfinden.

Zu Beginn traf sich eine große Schützenabordnung mit einigen Musikern des Müscheder Musikvereins am Ehrenmal zum Totengedenken. In seiner Ansprache erinnerte Brudermeister C.Zeppenfeld an die Kriege und besonders an die Flutopfer im Rheinland. Vikar Martin Hufelschulte sprach am Ehrenmal die Gebete. Anschließend erfolgte die Kranzniederlegung.

Um 17:30 Uhr begann die feierliche Schützenmesse, die von Vikar Martin Hufelschulte zusammen mit Pater Shijo zelebriert wurde. Der Müscheder Musikverein, der die Messe musikalisch umrahmte, war in diesem Jahr zum 51 Mal dabei. In dieser Schützenmesse wurde zugleich der sehr beliebte Pater Shijo aus unserem Kirchspiel mit viel Wehmut verabschiedet. Zum 1. August ist Shijo Varghese Kottekaly zum Vikar im Pastoralverbund Finnentrop mit Wohnsitz in Heggen ernannt.

In seiner Predigt bedankte sich Pater Shijo für die 4 Jahre, die er in unserem Kirchspiel sein durfte, es war für ihn wie ein Geschenk und eine Gottesfügung, das die Chemie zwischen der Gemeinde um ihm immer gestimmt habe und besonders, das die Gemeinde ihn mit dem Herzen verstanden hat.

Bei der Kollekte für die Flutopfer im Bergischen und im Rheinland kamen beachtliche 1.641,37 Euro zusammen, die in den nächsten Tagen überwiesen werden.

Zu den weiteren Ereignissen um und nach der Schützenmesse, besonders zum Abschied von Pater Shijo, werden wir in weiteren Berichten näher eingehen.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen, Schützenfest

Jubelkönigspaare vor 50 und vor 60 Jahren

25. Juli 2021 von L L

Rudolf Kliemt und Hildegard Wittenbrink

1971 wurde erstmalig auf die neu errichtete Vogelstange auf dem Schützenplatz geschossen. Der auch heute noch genutzte Standort der Vogelstange wurde nötig, da das Straßenverkehrsamt nicht mehr bereit war, die Genehmigung zur Überquerung der B1 zu erteilen. Somit konnte die Vogelstange am Heideweg hinter der Bundesstraße nicht mehr durch die Schützen genutzt werden.

Vor Beginn des Vogelschießens konnte man anhand der Nummernschilder der rings um die Halle geparkten Fahrzeuge erkennen, dass viele Gäste von weither angereist waren, um den Wettkampf zu verfolgen. Neben den einheimischen Autofahrern aus dem Kreis Soest fanden sich auch Wagen aus dem Kreis Beckum, aus Dortmund, Lippstadt, aus dem Sauerland und aus dem weiteren Ruhrgebiet.

Als das Ringen um die Königswürde begann, drängten sich die Gäste bis dicht an die Absperrung des Schießplatzes. Gut, dass mit der neuen Vogelstange auch ein neuer Kugelfang installiert worden war, sodass keine Gefahr von Kugelsplitten ausging.

Nach 96 Schuss machte der Ratsherr Rudolf Kliemt dem zuvor so stolzen Vogel den Garaus. Als Mitregentin erkor er sich Hildegard Wittenbrink.

Abends hatten sich wohl an die 1000 Gäste in der Schützenhalle eingefunden, wo bald schon Geselligkeit Programmpunkt Nummer eins wurde. Bis in die Morgenstunden hielten es die letzten trinkfesten Gäste an der neuen Theke aus.

Zur großen Parade am Sonntag versammelte sich fast das ganze Dorf um dem Königspaar zuzujubeln. König Rudi konnte die Parade auf seinem Vereinsgelände, dem Sportplatz, abnehmen. Lange Zeit in RWW-Vorstand aktiv und zum Zeitpunkt der Regentschaft zweiter Vorsitzender von RW-Westönnen, kannte er sich hier sicher bestens aus.

Alle Festtage wurden musikalisch erstklassig von dem Tambourcorps „Einigkeit“ begleitet. Diese hatten im Jahr 1971 ihr 50 jähriges Bestehen, welches in den vorangegangenen Wochen, sowie dem Schützenfest ausgiebig gefeiert wurde. Als zweite musikalische Begleitung konnten die Westönner erstmalig eine 18 Mann starke Musikkappelle aus dem Sauerland engagieren. Diese Sauerländer Musiker spielen auch heute noch jedes Jahr auf dem Westönner Schützenfest. Dieses Jahr wird der Musikverein Müschede das Westönner Schützenfest zum 51. Mal bereichern.

Leider ist Rudolf Kliemt 2016 verstorben. Er ist vielen noch als aktiver Westönner in Erinnerung, der das Vereinsleben gelebt und entscheidend geprägt hat. Für seine Verdienste in der Werler Kommunalpolitik wurde er mit der Werler Ehrenmedaille, dem Ehrenring sowie der Williy-Brandt-Medaille ausgezeichnet.

Hildegard Wittenbrink wird an der Schützenmesse und den anschließenden Ehrungen teilnehmen.

Siegfried Cremer und Helga Hanke 1961

Das Schützenfest, welches im Jahr 1961 schon Anfang Juni gefeiert wurde, hatte von Beginn an die besten Voraussetzungen tolle drei Tage zu werden. Durch die relativ günstige finanzielle Lage der Bruderschaft, nicht zuletzt durch die gute Arbeit des damaligen Geschäftsführers Josef Keweloh, konnte im Vorfeld eine Preis- und Beitragserhöhung verhindert werden. Dies wurde durch überwältigende Mehrheit bei der Generalversammlung 1961 beschlossen. Diese günstige Begebenheit lockte sicherlich den einen oder anderen Besucher mehr nach Westönnen.

Leider sah die Wetterlage anfangs nicht so vielversprechend aus. Bei Regen marschierten Königsanwärter und Zuschauer geschlossen zur damaligen Vogelstange am Heideweg jenseits der B1. Hier ging es ganze 90 Minuten zur Sache. Als aus der Menge zu hören war, dass der Vogel endlich von der Stange geholt werden sollte, legte Siegfried Cremer, damals Posaunist in der Westönner Feuerwehrkapelle sein Instrument zur Seite und schritt mit festen Absichten zum Schießstand. Nach dem der letzte Rest des Vogels von der Stange geholt war, stand Siegfried Cremer als Sieger fest. Die Wahl wer mit ihm die Regentschaft führen sollte, viel auf Helga Hanke. Bereits am Abend feierten die Schützen in ihrer Halle das neue Königspaar.

Sonntags gesellte sich die Sonne als zusätzlicher Festgast dazu. Gerade noch zur rechten Zeit riss die Wolkendecke auf, sodass die große Parade auf dem Sportplatz abgehalten werden konnte.

Helga Cremer kam 4 Jahre später nochmal zur Königinnenwürde. Gemeinsam mit Helmut Schnell regierte sie nochmals die Westönner Schützen.

Siegfried und Helga, welche später heirateten, leben heute in Drensteinfurt-Walstedde und können leider am diesjährigen Schützenfest aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen.

Kategorie: Schuetzen, Schützenfest

Jubelkönigspaar vor 40 Jahren – Ewald und Renate Hasenkamp

24. Juli 2021 von L L

Als Schützenfest 1981, punkt 16 Uhr der erste Schuss fiel, hatten sich einige hundert Gäste unter der Vogelstange eingefunden. Der alte König feuerte den ersten Schuss. Nach einer kurzen Findungsphase kristallisierten sich schließlich drei ernsthafte Bewerber aus der Masse heraus. Es wurde versucht mit „Zielwasser“ und unter Anfeuerung des Publikums den glücklichen Treffer zu landen. Bereits nach einer Stunde stand der neue König fest. Ewald Hasenkamp ging als Sieger aus dem Wettkampf hervor. Der aus Oberbergstraße stammende neue Schützenkönig, konnte den entscheidenden 150. Schuss abfeuern, bevor der Holzvogel aus dem Kugelfang fiel. Zu seiner Königin erwählte er seine Ehefrau Renate.

Nach dem glänzenden Auftakt am Nachmittag konnte man auch abends „volles Haus“ auf dem Festball registrieren. Die schon etablierten Müscheder Musiker spielten in der frisch renovierten Schützenhalle zum Tanz.

Ewald Hasenkamp war Gründungsmitglied und 1. Vorsitzender der Siedler in Oberbergstraße. Daher war es nicht verwunderlich, dass auch sein Hofstaat größtenteils aus dieser Gemeinschaft bestand. Einige der Neubürger machten hierdurch das erste Mal die Bekanntschaft mit dem Westönner Schützenfest. Positiv gestimmt konnten die Schützen so zahlreiche Neuaufnahmen, insbesondere aus Oberbergstraße verzeichnen.

Ewald Hasenkamp war besonders in Oberbergstraße mit viel Engagement am Werk. Neben den Ehrenvorsitz in der Siedlergemeinschaft bekleidete er auch das Amt des Ortsvorstehers.

Leider sind beide Jubilare vor einigen Jahren verstorben.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen

Jubelkönigspaar Karsten Heimann und Silvia Sauermann

23. Juli 2021 von L L

Das Schützenfest 1996 stand ganz unter dem Motto 75 Jahre Tambourcorps „Einigkeit“ Westönnen. Daher war es für den damalige Adjutant Hennes Keweloh klar, aus welchen Reihen der neue Schützenkönig kommen sollte. Mit einem Augenzwinkern ließ er die Musiker der Einigkeit wissen: „wenn von euch keiner schießt, gibt es dieses Jahr keine Runde Bier“. So eine Aussage hatte Gewicht. Schnell fanden sich im Vorfeld geeignete Kandidaten. Als das Schützenfest aber immer näher rückte, fiel einer nach dem anderen krankheitsbedingt aus. So entstand bei Karsten Heimann, selber aktiver Musiker der Einigkeit, die Idee sein Glück zu versuchen. Den Traum einmal Schützenkönig zu werden, war er zwar schon mehrfach angegangen, wurde aber jedes Mal von seinen Kontrahenten geschlagen.

Ohne ein Wort darüber zu verlieren, schrieb er sich noch am Arbeitsplatz seinen Hofstaat auf einem Zettel zusammen. Als 1996 dann endlich die ersten Schüsse auf Apfel und Zepter abgegeben wurden, war Karsten Heimann noch damit beschäftigt, letzte Vorkehrungen zu treffen. Die Kasse der Einigkeit, die er damals verwaltete, musste an einen Vereinskameraden übergeben werden. Auch ein zuverlässiger Mitstreiter, der ihn beim Schießen unterstützten konnte, fehlte noch.

Als der angehende Schützenkönig unter die Vogelstange schritt, war die Jagd nach den Insignien gerade beendet. Der heutige Westönner Brudermeister Christoph Zeppenfeld hatte hierbei tatkräftig mitgeschossen und wurde schließlich von Karsten Heimann gefragt, ob er mit ihm weiter auf den Vogle schießen wolle. Keine Frage, die beiden Freunde mischten sich in den aus 6 Anwärtern bestehenden Wettkampf ein. Nach ein paar Durchgängen wurde dann die Frage in Richtung Karsten Heimann gestellt, wie lange er den die Absicht habe zu schießen. Es wurde nur geantwortet: „bis er ab ist“. Erst da wurde auch seinem Mitstreiter klar, dass es hier um die Königswürde gehen sollte.

Zielsicher und mit guten Absprachen, wo der Schützenvogel im Kugelfang getroffen werden sollte, erfüllte sich der damals 28-jährige schließlich seinen Traum.

Die zukünftige Königin Silvia Sauermann hatte von dem spannenden Wettkampf unter der Vogelstange wenig mitbekommen, eingeweiht in den Plan ihres Freundes war auch sie nicht. Leicht geschockt über die kommenden Aufgaben wurde sofort die ganze Familie mit eingebunden. Schnell war ein Fahrer organisiert, schließlich galt es zwei Königinnen-Kleider auszusuchen.

Es wurden mit dem aus befreundeten Musikern, Schützen und Fußball-Kameraden bestehenden Hofstaat ereignisreiche drei Tage gefeiert. Bei dem am Montag abgehaltenen Festzug mit anschließender Parade auf dem Sportplatz bekamen die Zuschauer so manche lustige Aktion zu sehen. Da die Einigkeit den sonst Pauke spielenden Karsten Heimann ersetzten musste, sprangen kurzerhand Helmut Bettenbrock und Franz Schlummer ein. Beide waren aber wegen ihres Alters nicht mehr in der Lage, weite Strecken zu laufen. So wurde kurzerhand ein Anhänger hinter ein Auto gehängt, auf dem die beiden auf einer Bank Platz nahmen. Mit Chauffeur konnten beide noch einmal beweisen, dass sie ihr musikalisches Handwerk nicht verlernt hatten.

1996 wurde vom amtierenden Königspaar der erste Königsbaum in Westönnen gepflanzt. Die am Kirchplatz in den Boden gesetzte Linde konnte sich in den letzten 25 Jahren prächtig entwickeln.

Silvia und Karsten, die später heirateten, erinnern sich gerne an das spannende Königsjahr zurück. Gerne hätten sie ihr 25-jähriges Jubiläum im großen Kreis gebührend gefeiert. In einem der Zeit entsprechenden Treffen mit Hofstaat, Freunden und Nachbarn freuen sich aber beide die Vergangenheit wieder aufleben zu lassen.

Silvia war lange Zeit aktive Musikerin im Tambourcorps „Einigkeit“ Westönnen. Karsten der 2005 in den Schützenvorstand wechselte bekleidet dort das Amt des Schießmeisters. Als Bezirksschießmeister kümmert er sich auch um die Belange der Schützen auf Bezirksebene. Außerdem ist er innerhalb der Bruderschaft ein wichtiger Ansprechpartner für die Jungschützinnen und Jungschützen. Die große Zahl der in beiden Abteilungen mitwirkenden jungen Erwachsenen geht sicherlich auch auf Karstens arbeitsintensives Bemühen zurück. Beide werden an der Schützenmesse und den anschließenden Ehrungen teilnehmen.

Kategorie: Schuetzen

Schützenmesse in der Halle

23. Juli 2021 von Klaus Hennemann

Die heutige Schützenmesse um 17:30 Uhr findet in der Schützenhalle statt.

Das bedeutet nun: Alle Teilnehmer der Schützenmesse müssen nachweislich 2x geimpft, einen negativen Test bei sich führen oder nachweislich genesen sein.

Bitte gebt diese Meldung auch in eurem Bekanntenkreis weiter.

Kategorie: Allgemein, Kirche, Schuetzen, Schützenfest

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