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Startseite » Kirche » Seite 38

Ich such die stille Nacht – Sie auch?

4. Dezember 2019 von Michaela Schlummer

Dann sind Sie  beim Adventskonzert der Westönner Gemeindeband MITEINANDER genau richtig.

Am 3. Advent laden die Musiker zum 11. Mal Jung und Alt ein in die  illuminierte Westönner Kirche  St. Cäcilia. Zusammen mit fast 40 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen präsentieren sie Lieder zum Mitsingen, zuhören, nachdenken sowie meditative Texte. Seit Oktober laufen die wöchentlichen Proben – das Konzert beginnt um 15.30 Uhr.

Der Eintritt ist frei – eine freiwillige Spende wird zum Großteil an die Aktion „Kinderlachen“ weitergeleitet, um erkrankten Kindern in der Region einen Herzenswunsch zu erfüllen. Vor und nach dem Konzert werden die Glocken gebeiert, die Pfarrbücherei bietet einen Buchflohmarkt an und der BDSJ verkauft im Anschluss Getränke  und Würstchen.  Eine zusätzliche Parkmöglichkeit besteht auf dem Hof der Grundschule. 

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Kirche

Feierlicher Gottesdienst zum Patronatsfest

30. November 2019 von Klaus Hennemann

Am Gottesdienst zum Patronatsfest der heiligen Cäcilia nahmen die Vereine mit ihren Fahnenabteilungen wieder in großer Zahl teil.

Zelebranten waren Propst Michael Feldmann, Propst Norbert Schröer, Dechant Dr. Gerd Best und ´unser` Vikar Martin Hufelschulte. Musikalisch umrahmt wurde die Messe vom Stefan Lepping auf der Orgel, dem Projektchor unter der Leitung von Christoph Schlünder und von den Mühlenbachmusikanten. Insgesamt hatten sich über 150 Gläubige eingefunden.

In seiner eindrucksvollen Predigt erinnerte Propst Michael zunächst an berühmte Personen, die 1819, im Jahre der Grundsteinlegung unserer Kirche, geboren wurden. Das waren Queen Victoria, der Operettenkomponist Jacques Offenbach, der Dichter Theodor Fontane und, die Gründerin des Ordens der Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus, Franziska Schervier. Er führte an, dass die Kirche nicht nur ein Haus aus Stein ist, sondern auch eines aus lebendigen Steinen.

Auch unsere Kirchenpatronin hat einen Bezug zur Zahl 200. Sie erblickte 200 Jahre nach Christi Geburt das Licht der Welt. Das unsere Gemeinde auch 200 Jahre nach der Grundsteinlegung noch lebendig ist, zeigen die vielen Vereine, Gremien und Gruppen. Er gab auch einen Ausblick auf die geplanten Renovierungsarbeiten, die nach 30 Jahren wieder für 2021 geplant sind. Aber nicht nur bei unserer Kirche besteht eine Renovierungsbedürftigkeit, sondern auch bei der Weltkirche. Der synodale Weg soll die Kirche zukunftssicher machen und eine Erneuerung anstoßen.

Nach dem Gottesdienst gab es noch das Beisammensein im Christophorus-Heim. In einer kurzen Ansprache dankte die Vorsitzende des Gemeindeausschusses Michaela Schlummer dem Organisationsteam für den Vortrag zur Geschichte unserer Kirche. Sie erinnerte daran, dass 200 Jahre nach der Grundsteinlegung unserer Kirche anderorts schon viele Kirchen entweiht wurden. Sie forderte dazu auf, durch Aufbrüche, Umbrüche und Neuorientierungen Kirche so zu leben, dass sie in unsere heutige Zeit passt. Sie schloss ihre Rede mit dem Wunsch, dass unsere Gemeinde heute und in Zukunft eine auf Gott hörende und den Menschen zugewandte Kirche ist.

Kategorie: Allgemein, Kirche

Ein rundum gelungener Abend – Orgel trifft Blech!

23. November 2019 von Klaus Hennemann

Zu dem aussergewöhnlichen Konzert anlässlich der 200. Grundsteinlegung schreibt uns auch Christoph Schlünder eine positive und fachliche Anerkennung an Konzert und Musiker, die wir an dieser Stelle gerne veröffentlichen.

Am Freitag, den 15. November 2019 fand anlässlich der 200. Jahrfeier der Grundsteinlegung der Westönner Kirche St. Cäcilia ein Konzert der besonderen Art statt.

In gut gewählten Stücken konzertierte die Orgel (gespielt von Stefan Lepping) abwechselnd mit Trompete (gespielt von Christian König) und Tenorhorn oder Posaune (gespielt von Matthias König). Die Zuhörer in der gut gefüllten Kirche konnten dem Leitfaden des Konzerts folgen, weil sich die Stücke an den wesentlichen Elementen eines Gottesdienstes orientierten.

Die Virtuosität der Blasinstrumente gepaart mit der Leichtigkeit einer gut registrierten Orgel machten das Konzert zu einem echten Erlebnis. Auch modernere Beiträge wie von Friedel W. Böhler waren in der Kombination sehr eingängig. Stefan Lepping verstand es, der gerade restaurierten und gut gestimmten Orgel mit interessanten Registrierungen einen wunderschönen Klang zu entlocken.

Im Besonderen trat das im Stück „O wunderbare Speise“ von Johann Ludwig Krebs hervor. Hier war dann der Choral von der Trompete gespielt deutlich zu hören und die Schönheit der leichten, warmen und klanglich durchsichtigen Registrierung füllte den Raum feierlich.

Die Musikauswahl war gut gewählt, von getragenen über nachdenkliche Stücke bis zur Leichtigkeit und Freude, die sich im Schlussstück des „Trumpet Voluntary“ von Jeremiah Clark entlud. Beide Blasinstrumente und die Orgel füllten den Raum und dazu hatte Stefan Lepping noch seinen Kirchenchor aus Bad Sassendorf mitgebracht, der das Schlussstück gesanglich unterstützte.

Autor: C. Schlünder

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Kirche, Pfarrgemeinde

22. November – Festtag der hl. Cäcilia

21. November 2019 von Dieter Holtheuer

Am kommenden Freitag feiert die St. Cäcilia Gemeinde nicht nur das Fest der Namenspatronin, sondern auch den 200. Jahrestag der Grundsteinlegung der Westönner Kirche.

Um 18.00 Uhr feiern wir das Patronatshochamt. Es zelebrieren Propst Michael Feldmann, Dechant Dr. Gerd Best und Vikar Martin Hufelschulte. Der Projektchor unter der Leitung von Christoph Schlünder und die Mühlenbach-Musikanten umrahmen musikalisch diesen feierlichen Gottesdienst.

Vorab hatte WESTÖNNEN ONLINE bereits einige Beiträge zur Kirchen- und Kirchenbaugeschichte veröffentlicht. Hier noch ein letzter aufschlussreicher Bericht. Bei Recherchen zum Bau unserer heutigen Kirche St. Cäcilia wurde ein hochinteressantes Dokument entdeckt.

Im Landesarchiv NRW-Westfalen Münster, unter dem Titel Reg. Arnsberg II C Nr.947, befinden sich ca. über 400 Schriftstücke bezüglich des Baues einer neuen Kirche zu Westönnen, über einen Zeitraum von 1809 bis 1840.

Im heutigen Beitrag wird nur über die Lage und den Standort der alten und neuen Kirche berichtet. Die Erbauung und Bauausführung, mit allen Problemen und Schwierigkeiten, hat R. Preising in „Westönnen-Geschichte eines Kirchspiels und seiner Höfe im Kurkölnischen Amte Werl“ 1977 ausführlich behandelt.

Unter all den Münsterschen Dokumenten sticht besonders ein hochinteressanter Lageplan über das Umfeld der Kirche und den Dorfmittelpunkt hervor. Übrigens, die einzige Zeichnung unter den 400 Dokumenten. Siehe Foto und Ausschnitt des Planes.

Wie man deutlich sieht, ist im rechten Winkel zur geplanten neuen, die Lage der alten Kirche eingezeichnet. Auch sie war nicht ganz in der traditionellen Ost-West-Richtung gesetzt. Sie wich ca. 25 Grad davon ab und ihr Grundriss war nur ein Drittel so groß wie der der neuen Kirche.

Über den Standort der neuen Kirche gab es im Vorfeld erhebliche Meinungsverschiedenheiten. Dies geht aus dem umfangreichen Schriftwechsel der Institutionen hervor. (Pfarrer Voss/ Schultheiß Pielsticker/ Landrat von Essellen/ Regierung Arnsberg). Während des Abbruchs der alten Kirche und noch sieben Monate vor der Grundsteinlegung zur neuen Kirche dauerten die Unstimmigkeiten.

Da sich das Gerücht verbreitet hatte, die neue Kirche außerhalb des Dorfkerns zu bauen, gaben im August 1818 die Kirchspielvorstände und Deputierte der zur Kirchengemeinde gehörenden Orte eine Erklärung ab. Aus Westönnen hatten 16, aus Mawicke 13, aus Oberbergstraße 6, aus Niederbergstraße 6 und aus Sieveringen 5 Personen die Erklärung unterschrieben.

Sie lautete:

„Sie stimmen alle darin überein, daß nach dem alten Sprichwort, die Kirche im Dorfe zu stehen hat. Ihr Wunsch und Wille sei also, daß die neue Kirche wieder auf den alten Kirchhof gesetzt werde“.

Am 8. September 1818 berichtet der Landrat von Essellen der Regierung zu Arnsberg, vom Vorschlag des Schultheißen Pielsticker die neue Kirche nicht wieder auf dem Platze der alten im Dorfe, sondern außerhalb auf dem Thiekamp (heute Teekamp) oder auf einer anderen schicklichen Stelle erbauen zu lassen. (Auf dem Plan sehen Sie die vorgeschlagenen Standorte zur neuen Kirche) Der Landrat schreibt auch, dass der Schultheiß für 1 Morgen a 40 000 Quadratfuß 600 Reichstaler erhalten wünscht. Die Vorschläge des Schultheißen waren natürlich mit einigen Hintergedanken behaftet. Denn der Teekamp war in seinem Besitz und er wohnte auch zu der Zeit ganz in der Nähe; neben dem heutigen Hause Hagen. Außerdem mußte er mit seiner zweiten Frau Gertrud, geborene Abraham, zwölf Kinder ernähren?!

Im Auftrag der Königlichen Regierung zu Arnsberg, vom 6. November 1818, begab sich der Landbaumeister Plaßmann aus Arnsberg nach Westönnen, um vor Ort die ganze Situation zu klären. Im Beisein des Pfarrers Voss, des Kirchenprovisors Potthoff, des Schultheißen Pielstickers und des von den Vorständen und Deputierten der einzelnen Ortschaften gewählten Deputierten Deitelhoff aus Mawicke, nahm er eine Besichtigung der Ortsmitte vor. In einer 24 seitigen Dokumentation vom 24. März 1819 hat er alle Argumente zum Bauplatz der neuen Kirche der Arnsberger Regierung überreicht. Hier nur ein Detail aus dem Bericht, wo Plaßmann auch das Umfeld beschreibt:

„…. Das ganze Dorf Westönnen hat eine tiefe feuchte Lage. In mehreren Vertiefungen bleibt das Wasser das ganze Jahr durch stehen und bei nasser Jahreszeit fließt das Wasser, welches wegen den am oberen Ende in dem Orte und oberhalb dem Orte vorhandenen Quellen bedeutend wird, wegen dem geringen Falle (Gefälle) nur langsam durch die Straßen des Dorfes nach Norden zu ab…..“

Nach dem Bericht des Landbaumeisters wurde entschieden die neue Kirche auf dem alten Kirchplatz zu errichten. Man einigte sich, vom Nachbarn, Kolon Rienhoff, Land zur Vergrößerung des Bauplatzes anzukaufen. Zusätzlich mußten drei Bürgerhäuser weichen. Für die Zeit zwischen Abbruch der alten und Fertigstellung der neuen Kirche stellte Kolon Rienhoff für 60 Reichstaler seine Scheune als Notkirche zur Verfügung. Am 22. November 1819 wurde dann der Grundstein zum Neubau gelegt.

Kategorie: Allgemein, Kirche, Pfarrgemeinde Stichworte: Allgemein, Kirche

Volkstrauertag – Gedenkfeier für die Gefallenen und den verstorbenen beider Weltkriege

19. November 2019 von Klaus Hennemann

Unter großer Teilnahme der Vereinsvertreter mit den Fahnenabordnungen sowie der Westönner Bevölkerung wurde am Volkstrauertag der Gefallenen und verstorbenen der beiden Weltkriege gedacht.

Begonnen wurde die Gedenkveranstaltung mit einem von Pater Liju zelebrietem Hochamt. Im Anschluss folgte die Gedenkfeier am Ehrenmal.

Vereinsvertreter und die Westönner Bevölkerung versammelten sich zahlreich zur Gedenkfeier am Ehrenmal

Mit einem Zitat aus einem Besucherbuch einer Kriegsgräberstätte in Italien eröffnete Ortsvorsteher Martin Beudel die Gedenkveranstaltung. „Es ist schön in Frieden zu ruhen, aber es ist besser, in Frieden zu leben.“ Weiter sprach M.Beudel: „Die Gräuel des Zweiten Weltkrieges können wir nicht ungeschehen machen. Doch sind wir es den Opfern schuldig, die Schrecken des Krieges im Gedächtnis zu bewahren!“

Zum Abschuss seiner Rede mahnte Beudel mit den Worten: Wir alle sind mehr denn je verpflichtet, uns jeglichen Tendenzen entgegenzustellen, die Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Frieden untergraben wollen. Wir dürfen deshalb auch nicht das geringste Verständnis für Rechtsextremismus und Rassenhass zeigen. Wir dürfen nicht zu untätigen Beobachtern, egal welchen Terrors, werden.

Nach dem Gebeten mit Pater Liju entzündete Lorenz Luig-Hünnies zum Gedenken an die Gefallenen, Vermissten und zivilen Opfer der Kriege, sowie aller Menschen, die bei Flucht und Vertreibung ihr Leben gelassen haben, eine Kerze. Sowohl sein Urgroßonkel Ferdinand Luig-Hünnies als auch sein Großonkel Franz Luig-Hünnies kehrten nicht aus dem Krieg zurück. Beide Namen sind hier auf der Gedenktafel zu lesen.

Lorenz Luig-Hünnies entzündete die Kerze während der Gedenkfeier

Nach dem Lied „Heilig, Heilig“, gesungen vom Projektchor unter Leitung von C. Schlünder, fand die Kranzniederlegung statt. Hierzu spielte das Tambourcorps Einigkeit das Lied vom „Guten Kameraden“.

Mit einem Dank an die an die zahlreichen Teilnehmer beendete der Ortsvorsteher die Gedenkveranstaltung.

Kategorie: Allgemein, Kirche, Pfarrgemeinde

Orgelkonzert in der Pfarrkirche St. Cäcilia

14. November 2019 von Klaus Hennemann

Zur 200-jährigen Grundsteinlegung unserer Pfarrkirche findet im Rahmen der Jubiläumsveranstaltungen morgen, am Freitag, den 15.11.2019 um 18:00 Uhr das Konzert „Orgel trifft Blech“ statt.

Bei diesem Konzert werden Orgel, Trompete, Posaune und Horn zu einem besonderen Klangerlebnis. Gespielt werden Stück von Giacomo Carissimi, Alessandro Stradella u.w.

Die Konzertanten sind Christian König (Trompete), Matthias König (Tenorhorn, Posaune), Stefan Lepping (Orgel)

Wie bei allen Jubiläumsveranstaltungen ist der Eintritt natürlich frei.

Kategorie: Allgemein, Kirche

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