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Vor 50 Jahren – Große Prunksitzung des MGV

20. Februar 2022 von Alfred Risse

Bilder vom närrischen Treiben in der Schützenhalle Westönnen. In einem zweieinhalbstündigem Programm wurden die 1500 Besucher immer wieder zu Beifallstürmen hingerissen. Dieses Fest wurde, wie in den Vorjahren, zum Höhepunkt des karnevalistischen Treibens im Kreis Soest.

Nichts an Attraktivität eingebüßt hatte die große Prunksitzung des MGV Cäcilia unter dem Motto „Närrisch wie alljährlich, froh und unbeschwert“ am 5. Februar 1972. Das bewies die Zahl von fast 1500 Gästen, die ihr Kommen wahrlich nicht bereuten. Erster Höhepunkt des Abends war die Proklamation des Prinzenpaares Marianne und Hubert Körner. Närrisch eingestimmt wurden die Närrinnen und Narren durch den neuesten Karnevalshit von Theo Hering: „Trimm dich fit“, heißt heute hier die Parole. Die Lachmuskeln strapazierten Hardy Potthoff und Christa Hasler mit ihren Büttenreden. Die Tanzdarbietungen der Tanzschule Illgen aus Soest sowie die der Garde aus Allagen begeisterten die Narrenschar. Das Geschehen im Dorf nahmen wie gewohnt Helmut Klenter und Heinz Schulte auf die Schippe.

Stimmungsvoll ging es mit dem Auftritt von Renate Steinkamp weiter. Sie glänzte mit Schlagern wie „Ja, ja der Eiffelturm“ oder „Ob es so oder so“. Als Jäger Hatzenfritz nahm Berni Schulte die Räuber aufs Korn. Dann folgte eines der Highlights der damaligen Zeit. Der Auftritt von Hans Nenne, der mit seinen Liedern, begleitet mit seiner Gitarre, die Leute von den Stühlen riss. Vor dem musikalischen Finale konnte Rudi Kliemt mit seiner Truppe überzeugen. Unvergessen als Zeremonienmeister Willi Kerkhoff, der mit seinem swingenden Gang, die Akteure zur Bühne geleitete. Zu den Klängen der Tanzkapelle wurde bis in den frühen Morgen gefeiert. Sicherlich freuten sich schon viele auf die Sitzung im nächsten Jahr.

Kategorie: Allgemein, Aus alten Tagen, MGV

Revierübergreifende Taubenjagd in Westönnen und Umgebung

18. Februar 2022 von Klaus Hennemann

Am letzten Samstag, dem 12. Februar 2022 fand unter anderem im Hegering Werl, dem der Gemeindejagdbezirk Westönnen angehört, die jährliche, revierübergreifende Taubenjagd statt. Westönnen Online Redakteur Klaus Hennemann stellt dazu zehn Fragen an den Westönner Jäger Heinz Rademacher.

Klaus Hennemann: Um was ging es bei dieser Jagd und was wurde bejagt?

Heinz Rademacher: Es ging darum, die Bestände an Arten, die nachteilig für die Landwirtschaft sind oder die sich von anderen Tieren – insbesondere von Vogelarten – ernähren, auf eine für den hiesigen Biotop erträgliche Größenordnung zu reduzieren. Gejagt wurde im Wesentlichen auf Ringeltauben, Rabenkrähen und Elstern. Aber auch andere Prädatoren wie Füchse oder Waschbären konnten erlegt werden.

Klaus: Wie können Tauben in der Landwirtschaft Schaden anrichten?

Heinz: Tauben sind Schädlinge für Gemüsepflanzen, Raps und teilweise auch Getreide. Tauben haben keine Zähne und können ihre Nahrung nicht abbeißen, sie können nur zupicken und dann das abreißen was sie im Schnabel haben. Bei Gemüsepflanzen reißen sie das nur das mittlere Blatt raus; der Rest wird stehen gelassen und sie gehen zur nächsten Pflanze. Das mittlere Blatt wird als das Herzblatt bezeichnet; es ist der zarteste Teil der Pflanze. Deshalb verzichten die Tauben auf den für sie weniger schmackhaften Teil der Pflanze. Fehlt dieses Herzblatt oder ist es stark beschädigt, stirbt die Pflanze ab.

Klaus: Kann es die Landwirtschaft nicht verkraften, ein paar Pflanzen zu verlieren?

Heinz: Eine Taube kann schon mal Pflanzenteile im Wert von mehreren Euro im Kropf haben. Und sie haben jeden Tag Hunger. Wir sehen jetzt im Winterhalbjahr auf den Westönner Feldern große Schwärme an Tauben und Krähen in deutlich dreistelliger Größenordnung. Die Masse machts. Da kann dann schon mal eine ganz beträchtliche Schadenshöhe zusammenkommen.

Klaus: Warum wurden auch Krähen bejagt?

Heinz: Für Krähen gilt das Gleiche wie für Tauben; sie verursachen ebenfalls Schäden auf landwirtschaftlichen Flächen. Speziell bei gelegtem Mais zupfen sie den Keimling aus der Erde und fressen dann das Korn. Auch hier ist es die Menge an Krähen, aus denen die Schäden resultieren. Weiterhin haben sie in regenarmen Sommern die Angewohnheit, Kohlköpfe, Wirsing, Kohlrabi etc. anzupicken, weil sie so an die in der Pflanze enthaltene Feuchtigkeit kommen. Die angepickten Pflanzen können dann im Einzelhandel nicht mehr angeboten werden. Landwirte haben schon versucht, dieser Angewohnheit entgegenzuwirken, indem sie Tränken an den entsprechenden Feldern aufgestellt haben. Das war erfolglos. Darüber hinaus sind Krähen auch erfolgreiche Nesträuber.

Klaus: Und warum standen Elstern mit auf der Bejagungsliste?

Heinz: Weniger wegen der Landwirtschaft; hauptsächlich wegen der Nesträuberei. Elstern gehören wie die Krähen zu den Rabenvögeln und diese sind generell bei der Beschaffung ihrer Nahrung sehr clever. Sie suchen Hecken, Baumreihen und auch den Boden systematisch nach Nestern und anderer Beute ab und bedienen sich dann. Sie ergreifen auch Nestlinge, erwachsene Vögel und Haarwild. Gegenwärtig beobachten wir nur eine geringe Population an Singvögeln in Westönnen. Vor einiger Zeit wurde in einem Beitrag auf Westönnen Online (Anm. der Redaktion: Artikel von Norbert Kienz vom 16. Juli 2017) der Rückgang an Kiebitzen in Westönnen beklagt. Das ist jetzt nicht mehr erforderlich; Kiebitze sind hier inzwischen ganz ausgerottet. Krähen und Elstern haben einen Anteil daran.

Klaus: Wie läuft eine solche Jagd ab?

Heinz: Anders die normalen Treibjagden, die als Gesellschaftsjagden bezeichnet werden, ist die Taubenjagd eine Einzeljagd. Alle Teilnehmer bekommen auf das ganze Revier verteilt einen individuellen Platz an Stellen zugewiesen, wo erwartet werden kann, dass sie von Tauben angeflogen werden. Das sind hohe Bäume und speziell zu dieser Jahreszeit Rapsfelder.

Klaus: Warum wird revierübergreifend gejagt?

Heinz: Wenn ein Schuss fällt oder die Tauben anderweitig wie etwa durch Spaziergänger aufgeschreckt werden, dann fliegen sie zu einem anderen Platz und verweilen dort bis sie sich wieder gestört fühlen. Wenn nun an vielen Stellen Jäger platziert sind, dann sind die Tauben viel in Bewegung, was den Jagderfolg verbessert. Und wenn das gleichzeitig in den umliegenden Revieren ebenfalls passiert, verbessert das den Gesamterfolg erneut.

Klaus: Warum wurde im Ort auch auf dem Friedhof gejagt?

Heinz: Ringeltauben gelten als Kulturflüchter, was bedeutet, dass sie Ortschaften meiden. Seit einigen Jahren hat sich das geändert. Wie auch die Krähen und andere Wildtiere haben sie sich an die menschliche Umgebung gewöhnt, weil sie in dieser Umgebung Futter finden. Sie übernachten bevorzugt an bestimmten, gleichen Stellen, den sogenannten Schlafbäumen. Von dort aus lassen sie ihre Stoffwechselprodukte fallen. An Plätzen, wo sie lange verweilen, kann da so einiges auf einen Haufen kommen, der bis zum nächsten großen Regen auch so da liegen bleibt. In einem Vorgarten mag es nicht so schlimm sein und als natürlicher Dünger gelten, aber beispielsweise im Ketteler-Park, wo sich häufig Kinder aufhalten, ist es nicht so schön. Und außerdem machen Tauben im Sommer frühmorgens zu Zeiten lautstark auf sich aufmerksam, zu denen man wirklich noch nicht aufstehen will und worüber nicht alle Dorfbewohner erfreut sind. Wenn wir die innerörtliche Population etwas einbremsen wollen, dann geht das nur auf bebauungsfreien Flächen, auf denen die Jagd zugelassen wird und an denen sich Tauben aufhalten. Der Friedhof ist eine solche Fläche, der Ketteler-Park wäre es nicht.

Klaus: Was wurde am letzten Samstag im Westönner Revier so alles erlegt?

Heinz: Wir hatten eine Strecke von 79 Tauben, einer Krähe, fünf Elstern und einen Fuchs.

Klaus: Also hauptsächlich Tauben. Was passiert denn jetzt mit denen?

Heinz: Die werden dem Verzehr zugeführt. Wie alles Wild ist auch die Taube ein Bio-Produkt. Und es wäre doch schade, ein solches Bio-Produkt nicht zu verwerten.

Vielen Dank Heinz Rademacher für das Interview und Dank an Franz-Josef Hering für das Bildmaterial.

Kategorie: Allgemein Stichworte: Jagd

Sternsinger übergeben Spenden

15. Februar 2022 von Klaus Hennemann

Im Bild v. li., Heike Hennemann, Leiterin Cäcilia Kindergarten, Ingo Schriek Leiter der Westönner Sternsinger und Gudrun Manzke, Leiterin der Kindertagesstätte bei der Spendenübergabe.

Die Sternsinger haben auch in diesem Jahr die Glück- und Segenswünsche „nur“ per Karte bis an die Türen bringen dürfen, dennoch sind sie mit dem Ergebnis der zugegangenen Spenden recht zufrieden.

Der Kindergarten Cäcilia erhält 1.214,71 Euro, die Kindertageseinrichtung erhält 670,81 Euro. Zusätzlich gehen 216,00 Euro an die Spendenaktion „Die Sternsinger“.

Die Kita verwendet die Spenden für eine vollständig ausgestattete Kinderküche.

Mit dieser neuen Kinderküche wird den Kindern das Kochen und Backen noch mal so viel Spaß bereiten

Der Cäcilia-Kindergarten kann die Wünsche seiner 3 Gruppen erfüllen, wobei hier eine Puppenspielecke angeschafft wird, sowie ein Spielteppich und eine trapezförmige Kindersitzecke.

Die Sternsinger danken allen Spendern recht herzlich und hoffen natürlich, im nächsten Jahr wieder wie gewohnt von Haus zu Haus ziehen zu dürfen, um in den Häusern singend die Glück- und Segenswünsche zu überbringen.

Kategorie: Allgemein, Kindergarten, Kindertagesstätte

Vor über 1000 Jahren – Erste Christen in Westönnen

6. Februar 2022 von Ursula Schlünder

Fund einer mittelalterlichen Kreuzscheibenfibel

Diese Fibel ist mehr als 1000 Jahre alt, sie stammt wahrscheinlich aus dem 9. /10. Jahrhundert n. Chr., also ungefähr aus der Zeit, in der unser Westönnen als „ Tiuni“ erstmals urkundlich erwähnt wird. Ich habe sie vor einiger Zeit mit der Metallsonde auf einem Westönner Feld gefunden.

Unter einer mittelalterlichen Fibel muss man sich eine Art Brosche vorstellen, die mit einer Nadel auf der Kleidung befestigt wurde. Diese sog. Kreuzscheiben-Fibel hat etwa die Größe einer 5 Ct-Münze und besteht aus Bronze. Man kann auf ihr noch die Darstellung eines Kreuzes erkennen. Im ursprünglichen Zustand war sie schön farbig gestaltet, in die Vertiefungen wurde bunte Glasemaille eingeschmolzen.

Unser heutiges Westfalen ist im 8. Jahrhundert durch Karl den Großen nach Unterwerfung der Sachsen christianisiert worden. Das Symbol des Kreuzes auf der Fibel auf der Vorderseite zeigte an: Ich bin Christ und bekenne mich zu meinem Glauben.

Außer diesen Kreuzscheibenfibeln gibt es auch solche mit einfachen Heiligendarstellungen oder anderen christlichen Zeichen.

Kategorie: Allgemein

Berni Keweloh – ein Westönner Urgestein wird 95

3. Februar 2022 von Klaus Hennemann

Wer Berni Keweloh sieht, der glaubt ihm die 95 Jahre erstmal nicht. Berni ist Agil, stets munter und immer dabei, wo Geselligkeit und Gemütlichkeit angesagt sind. Besser gesagt: Keine Feier ohne Berni. Heute wird Berni Keweloh 95 Jahre.

  • Berni Keweloh, in seinem lange zurück liegenden Arbeitsleben Bahnarbeiter, spielte über 50 Jahre als Trommler im Tambourcorps Einigkeit, ging über 30 Jahre den „Trecksack“ spielend mit den Sternsingern von Haus zu Haus. Nach seiner aktiven Musikerzeit verbrachte er seine Freizeit mit der „Rentnerband“ der Einigkeit regelmäßig auf Geburtstagen und geselligen Nachmittagen. Etliche der heutigen Einigkeitmusiker haben nach den wöchentlichen Übungsabenden von ihm das Kegeln gelernt. Nach 60 Mitgliedsjahren wurde ihm die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Heute ist Berni Keweloh ältestes und langjährigstes Mitglied mit 75-jähriger Vereinzugehörigkeit im Tambourcorps Einigkeit Westönnen.

Der regelmäßige Kirchgang gehört zu seinem festen Tagesablauf, wie auch die regelmäßigen Besuche in seinem großen Freundes- und Bekanntenkreis und natürlich die Einkäufe bei Edeka-Sauer und die dazugehörigen Prölken an der Ecke zur alten Schule.

Lange Jahre war das Drechseln seine Leidenschaft, heute sitzt Berni Keweloh vor dem Computer und dichtet Liedtexte zu alten Volksliedern und bekannten Melodien, die zu den feierlichen Anlässen von und mit den Gästen immer wieder gerne gesungen werden.

Wir gratulieren Berni Keweloh recht herzlich zu seinem Geburtstag und wünschen Ihm noch lange Jahre beste Gesundheit.

Kategorie: Allgemein

Neue Medien an der St. Josef Schule sind gar nicht mehr so „Neu“

1. Februar 2022 von Klaus Hennemann

Ein Bericht von Frau Steinhoff, Rektorin unserer Grundschule

Wolfgang Franke hatte schon früh die Vision von einer digitalen Schule

  • Lange bevor hier in Westönnen überhaupt das Wort „Digitalisierung“ oder „Digitalpakt“ gedacht wurde, hat ein Mann erkannt, dass die Bildung auch an Grundschulen durch die sogenannten neuen Medien zukunftsträchtig wird. Als engagierter Vater, Fördervereinsmitglied und Fan von Computern, hat Wolfgang Franke bereits 2002 alles daran gesetzt, um den Schülerinnen und Schülern den Umgang mit Tastatur und Maus näher zu bringen. Dafür war aber erstmal die passende Ausstattung notwendig. Wolfgang Franke hat als treibende Kraft zusammen mit der finanziellen Unterstützung des Fördervereins PCs angeschafft und in einem leeren Klassenraum einen Computerraum eingerichtet.

Dieser Computerraum musste den Bedürfnissen einer wachsenden Schulgemeinschaft weichen und immer wieder umziehen und fand seinen Platz dann für lange Zeit in einem Raum des Altbaus, wo er über viele Jahre durch eine von Herrn Franke geleitete Computer-AG genutzt wurde. Die Nachfrage nach der Computer-AG war groß. Nicht nur Grundschüler, sondern auch ältere Mädchen und Jungen aus Westönnen haben Frankes Angebot genutzt und sich in den frühen Abendstunden in der St. Josef- Schule eingefunden, um diese sich schnell entwickelnde Technik näher kennenzulernen.

Auch die KollegInnen der St. Josefschule nutzten dort mit ihren Klassen die für den Unterricht angeschafften Lernprogramme. Schnell wurde der Nutzen eines Computers im Unterricht erkannt und jeder Kollege wollte einen PC in seinem Klassenraum, an denen die Kinder in der Freiarbeit, bei der Recherche für Referate oder bestimmten Themen, oder aber zum Schreiben von Texten arbeiten konnten. Auch hier war Herr Franke treibende Kraft, um in jedem Klassenraum eine Computerecke zu installieren.

Herr Franke, selber Inhaber einer kleinen IT- Firma, wurde schnell zum Ansprechpartner in ALLEN IT- Fragen. Die Vernetzung des Verwaltungsgebäudes, die Ausstattung mit Speicherorten und die Vernetzung des Schulgebäudes mit WLAN. Alles das hat Herr Franke aus reinem Spaß an der Freude zusammen mit dem Hausmeister Werner Hennemann hier entwickelt und eingerichtet. So wurde diese kleine Dorfschule ganz groß und bereit für das, was dann kam:

Die Schule wurde durch die Stadt Werl im Rahmen des Digitalpaktes mit I-Pads ausgestattet, so, dass jedes Kind im Unterricht sein eigenes Gerät hat und die neuesten Apps, passend zum Lehrwerk oder zum Lernstand des Kindes, nutzen kann. Immer weniger Kolleginnen nutzen den Computerraum, die I-Pads werden zum festen Gegenstand im Unterricht, so groß sind die Möglichkeiten. Dank Herrn Franke ist auch der Zugang zum WLAN, die Nutzung von AppleTV und Beamer kein Problem. Nur durch seine hervorragenden Vorarbeiten im Netzwerk dieser Schule können wir das hier schon fast in jedem Fachraum nutzen.

Die wunderbare neue Technik, die wir hier in der Schule so sorglos nutzen können, zeigt die schnelle Entwicklung im Bereich der neuen Medien: Der Computerraum mit seiner liebevollen und immer noch zeitgemäßen Ausstattung bleibt ungenutzt. Zudem machen wieder die wachsenden Bedürfnisse nach mehr Platz, diesmal in den nachmittäglichen Betreuungseinrichtungen, eine Veränderung notwendig: der Computerraum wird zu einem Mehrzweckraum:

Eine Ausstattung von bis zu acht festen PCs ermöglicht eine weitere Nutzung von Tastatur und Maus und der Programme auf den Rechnern. Die Leitung der OGS bekommt endlich ihr eigenes Büro, wodurch in den Betreuungsräumen mehr Platz zum Spielen entsteht. Der Computerraum erhält noch einen Bereich, um ruhebedürftigen Kindern im Nachmittagsbereich einen Rückzugsort zu ermöglichen.

Mit der Zeit kamen digitale Endgeräte, neue Lehr- und Lernmethoden, ein neuer Umgang mit den „neuen Medien“, aber eben auch Corona, das verhindert, dass die Computer- AG weiter stattfindet. Durch die Umstrukturierung des It- Supports für alle Schulen seitens des Schulträgers liegt die Zuständigkeit nun in anderen Händen, so dass die Unterstützung durch Herrn Franke auslief. Daher hat er sich im Herbst 2020 entschlossen, nach rund 20 Jahren sein Engagement an der St.Josef Grundschule zu beenden.

Bescheiden wie er ist und ohne viel Federlesens hat sich Wolfgang Franke ganz schlicht mit der Übergabe der Schlüssel verabschiedet. Ein Geschenk lehnte er ab. Deswegen sollen diese Zeilen sein Ehrenamt ehren:

Vielen Schülergenerationen hat Wolfgang Franke nicht nur den Umgang mit Computern vermittelt, sondern sie auch aufmerksam und kritisch gegenüber den Möglichkeiten, die das Internet bietet, gemacht.

Ohne Herrn Franke wäre diese Schule, was die Ausstattung mit neuen Medien angeht, längst nicht so weit. Er hat mit seinem Engagement, seiner über all die Jahre ehrenamtlichen Arbeit, seiner Leidenschaft und mit seinem Einsatz dafür gesorgt, dass sich die St. Josef- Schule im Bereich Digitalisierung auf einer soliden Grundlage weiterentwickeln kann.

Herrn Franke gebührt Dank, Respekt und Ehrerbietung für seine Arbeit hier an der Grundschule Westönnen.

Text: Frau Steinhoff, Bild: Wolfgang Franke

Diesem Dank schließt sich Westönnen Online an, denn auch wir durften den Computerraum einige Male nutzen.

Kategorie: Allgemein, Schule

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