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Westönnen Online - für unser Kirchspiel

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Startseite » Kirche » Seite 15

JOSEF BARON, KÜNSTLER AUS HEMMERDE, VERSTARB KURZ VOR SEINEM 100. GEBURTSTAG

14. Januar 2020 von Dieter Holtheuer

WESTÖNNEN ONLINE hatte bereits am 9. März 2015 zu seinem 95. Geburtstag über sein Wirken in Westönnen ausführlich berichtet. Zum seinem Tode möchten wir diesen Beitrag nach fünf Jahren nochmals vorstellen.  

Josef Baron, Künstler aus Hemmerde, ist 95 Jahre geworden

“ Die Farben kann er kaum noch erkennen; dennoch setzt Josef Baron mit seiner Kunst immer noch bunte Akzente. „Solange mein Kopf noch läuft“, sagt der Künstler, der am Donnerstag (19.02.2015) seinen 95. Geburtstag feierte“.

[Weiterlesen…] ÜberJOSEF BARON, KÜNSTLER AUS HEMMERDE, VERSTARB KURZ VOR SEINEM 100. GEBURTSTAG

Kategorie: Geschichte, Kirche, Pfarrgemeinde Stichworte: Geschichte, Kirche, Pfarrgemeinde

Fröhliche Weihnachten

24. Dezember 2019 von Dieter Holtheuer

Mit diesem Beitrag möchte WESTÖNNEN ONLINE  Ihnen/Euch  eine Frohe Weihnacht wünschen.  Es handelt sich um das Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ in Plattdeutscher  Sprache. Geschrieben hatte es Geistlicher Rat und Pfarrer Richard Luig.    Pfarrer Luig wurde am 12. Januar 1910 in Mawicke geboren. Im Hohen Dom zu Paderborn empfing er am 6. April 1935 die Priesterweihe. Letztlich war er bis  zu seinem Ruhestand seit 1962 Pfarrer in Welver. An seinem Lebensabend galt  seine priesterliche Sorge den Bewohnern im Altenheim St. Michael in Werl.

„Stille Nacht, Heilige Nacht“

 Stille Nacht, hillige Nacht!
Alles schlöpt, alloin waakt
Bläoß dat leiwe, hillige Paar,
Holder Junge im kriuesliken Hor,
Schlop in hiemlisker Riuh!
Schlop in hiemlisker Riuh!

Stille Nacht, hillige Nacht!
Guorres Suohn, o biu lacht
Leiw uit duinen guottliken Munt,
Do us schlätt de reddende Stunn,
Christ in duiner Gebuort!
Christ in duiner Gebuort!

Stille Nacht, hillige Nacht!
Hoiers oist künnichmaakt;
Dör der Engel Halleluja
Klingt et harre van färn un noh,
Christ de Redder is do!
Christ de Redder is do!

Kategorie: Allgemein Stichworte: Allgemein, Kirche

22. November – Festtag der hl. Cäcilia

21. November 2019 von Dieter Holtheuer

Am kommenden Freitag feiert die St. Cäcilia Gemeinde nicht nur das Fest der Namenspatronin, sondern auch den 200. Jahrestag der Grundsteinlegung der Westönner Kirche.

Um 18.00 Uhr feiern wir das Patronatshochamt. Es zelebrieren Propst Michael Feldmann, Dechant Dr. Gerd Best und Vikar Martin Hufelschulte. Der Projektchor unter der Leitung von Christoph Schlünder und die Mühlenbach-Musikanten umrahmen musikalisch diesen feierlichen Gottesdienst.

Vorab hatte WESTÖNNEN ONLINE bereits einige Beiträge zur Kirchen- und Kirchenbaugeschichte veröffentlicht. Hier noch ein letzter aufschlussreicher Bericht. Bei Recherchen zum Bau unserer heutigen Kirche St. Cäcilia wurde ein hochinteressantes Dokument entdeckt.

Im Landesarchiv NRW-Westfalen Münster, unter dem Titel Reg. Arnsberg II C Nr.947, befinden sich ca. über 400 Schriftstücke bezüglich des Baues einer neuen Kirche zu Westönnen, über einen Zeitraum von 1809 bis 1840.

Im heutigen Beitrag wird nur über die Lage und den Standort der alten und neuen Kirche berichtet. Die Erbauung und Bauausführung, mit allen Problemen und Schwierigkeiten, hat R. Preising in „Westönnen-Geschichte eines Kirchspiels und seiner Höfe im Kurkölnischen Amte Werl“ 1977 ausführlich behandelt.

Unter all den Münsterschen Dokumenten sticht besonders ein hochinteressanter Lageplan über das Umfeld der Kirche und den Dorfmittelpunkt hervor. Übrigens, die einzige Zeichnung unter den 400 Dokumenten. Siehe Foto und Ausschnitt des Planes.

Wie man deutlich sieht, ist im rechten Winkel zur geplanten neuen, die Lage der alten Kirche eingezeichnet. Auch sie war nicht ganz in der traditionellen Ost-West-Richtung gesetzt. Sie wich ca. 25 Grad davon ab und ihr Grundriss war nur ein Drittel so groß wie der der neuen Kirche.

Über den Standort der neuen Kirche gab es im Vorfeld erhebliche Meinungsverschiedenheiten. Dies geht aus dem umfangreichen Schriftwechsel der Institutionen hervor. (Pfarrer Voss/ Schultheiß Pielsticker/ Landrat von Essellen/ Regierung Arnsberg). Während des Abbruchs der alten Kirche und noch sieben Monate vor der Grundsteinlegung zur neuen Kirche dauerten die Unstimmigkeiten.

Da sich das Gerücht verbreitet hatte, die neue Kirche außerhalb des Dorfkerns zu bauen, gaben im August 1818 die Kirchspielvorstände und Deputierte der zur Kirchengemeinde gehörenden Orte eine Erklärung ab. Aus Westönnen hatten 16, aus Mawicke 13, aus Oberbergstraße 6, aus Niederbergstraße 6 und aus Sieveringen 5 Personen die Erklärung unterschrieben.

Sie lautete:

„Sie stimmen alle darin überein, daß nach dem alten Sprichwort, die Kirche im Dorfe zu stehen hat. Ihr Wunsch und Wille sei also, daß die neue Kirche wieder auf den alten Kirchhof gesetzt werde“.

Am 8. September 1818 berichtet der Landrat von Essellen der Regierung zu Arnsberg, vom Vorschlag des Schultheißen Pielsticker die neue Kirche nicht wieder auf dem Platze der alten im Dorfe, sondern außerhalb auf dem Thiekamp (heute Teekamp) oder auf einer anderen schicklichen Stelle erbauen zu lassen. (Auf dem Plan sehen Sie die vorgeschlagenen Standorte zur neuen Kirche) Der Landrat schreibt auch, dass der Schultheiß für 1 Morgen a 40 000 Quadratfuß 600 Reichstaler erhalten wünscht. Die Vorschläge des Schultheißen waren natürlich mit einigen Hintergedanken behaftet. Denn der Teekamp war in seinem Besitz und er wohnte auch zu der Zeit ganz in der Nähe; neben dem heutigen Hause Hagen. Außerdem mußte er mit seiner zweiten Frau Gertrud, geborene Abraham, zwölf Kinder ernähren?!

Im Auftrag der Königlichen Regierung zu Arnsberg, vom 6. November 1818, begab sich der Landbaumeister Plaßmann aus Arnsberg nach Westönnen, um vor Ort die ganze Situation zu klären. Im Beisein des Pfarrers Voss, des Kirchenprovisors Potthoff, des Schultheißen Pielstickers und des von den Vorständen und Deputierten der einzelnen Ortschaften gewählten Deputierten Deitelhoff aus Mawicke, nahm er eine Besichtigung der Ortsmitte vor. In einer 24 seitigen Dokumentation vom 24. März 1819 hat er alle Argumente zum Bauplatz der neuen Kirche der Arnsberger Regierung überreicht. Hier nur ein Detail aus dem Bericht, wo Plaßmann auch das Umfeld beschreibt:

„…. Das ganze Dorf Westönnen hat eine tiefe feuchte Lage. In mehreren Vertiefungen bleibt das Wasser das ganze Jahr durch stehen und bei nasser Jahreszeit fließt das Wasser, welches wegen den am oberen Ende in dem Orte und oberhalb dem Orte vorhandenen Quellen bedeutend wird, wegen dem geringen Falle (Gefälle) nur langsam durch die Straßen des Dorfes nach Norden zu ab…..“

Nach dem Bericht des Landbaumeisters wurde entschieden die neue Kirche auf dem alten Kirchplatz zu errichten. Man einigte sich, vom Nachbarn, Kolon Rienhoff, Land zur Vergrößerung des Bauplatzes anzukaufen. Zusätzlich mußten drei Bürgerhäuser weichen. Für die Zeit zwischen Abbruch der alten und Fertigstellung der neuen Kirche stellte Kolon Rienhoff für 60 Reichstaler seine Scheune als Notkirche zur Verfügung. Am 22. November 1819 wurde dann der Grundstein zum Neubau gelegt.

Kategorie: Allgemein, Kirche, Pfarrgemeinde Stichworte: Allgemein, Kirche

Pfarrkirche St. Cäcilia Westönnen Grundsteinlegung vor 200 Jahren

1. November 2019 von Dieter Holtheuer

„Dort, wo am Hange die Kirche hoch steht,
Heimat, bist du;
drin man den Segen des Himmels erfleht,
Heimat, bist du;………….“

So lautet der Anfang der dritten Strophe des Westönner Heimatliedes. Getextet und komponiert um 1954 von Studienrat Heinrich Meyer (*1888;+1964).

Dieser, hier dichterisch beschriebene Standort beherbergt noch heute, auf einer Anhöhe im Zentrum Westönnens, das der Heiligen Cäcilia geweihte Gotteshaus.

Die Pfarrnachrichten der Propstei Werl berichten in der Ausgabe Anfang Februar 2019: „Das Jahr 2019 ist ein Jahr mit vielen Jubiläen; u.a. auch: die Grundsteinlegung der Westönner Kirche St. Cäcilia ist am 12. November 2019 200 Jahre her.“

Leider irren hier die Pfarrnachrichten und auch der Werler Anzeiger vom 24.10.2019, denn 1977 schreibt Rudolf Preising in „Westönnen, Geschichte eines Kirchspiels im Kurkölnischen Amte Werl“ auf Seite 275: Am 22. November 1819 wurde der Grundstein zum Neubau der Westönner Kirche gelegt. Dieses Datum hat auch seinen Grund; denn am 22. November feiert die katholische Kirche das Namensfest der Heiligen Cäcilia, der Patronin der Westönner Kirche.

Im Band 6/Abt.3 im Westönner Pfarrarchiv erfahren wir durch eine Urkunde vom 18. November 1819 eine schriftliche Bestätigung. Aus Köln-Deutz erhält der Westönner Pfarrer Bernhard Voss (Pfarrer in Westönnen von 1809 – 1840) nachstehende Nachricht:

Liebster Herr Confrater!

Hierbei übersende ich Ihnen die verlangte Vollmacht zum
Einsegnen und Legen des ersten Steins
zur neuen Kirche.

Der Herr Vicarius Generalis war wegen
einer kleinen Unpäßlichkeit abwesend,
und deswegen konnte die Expedition (Zusendung)
nicht ehender geschehen,
obgleich Ihre Vorstellung am 16. t(en) hier eintraf.

Die vorigen Gebühren sind richtig eingegangen,
und die diesmaligen betragen 2 Rthlr 40 Stbr.
Ich empfehle mich bestens zur Freundschaft,
und bin mit aller Hochachtung.


Deu(t)z den 18 t(en) 9ber (=November) 1819.

Ihr ergebenster Diener Hirschmann

Confrater = Mit-oder Amtsbruder Rthlr = Reichstaler; Stbr = Stüber

Offensichtlich hatte Pfarrer Voss den Generalvikar in Köln um die Vollmacht zum Legen des Grundsteins für die neue Kirche gebeten und gleichzeitig auch den 22. November als Datum vorgeschlagen. Leider ist sein Schriftstück, weder im Westönner Pfarrarchiv noch im Historischen Archiv des Erzbistums Köln auffindbar.

Es muss gefragt werden: Wieso findet der Schriftwechsel zwischen Pfarrer Voss und dem Erzbistum Köln statt? Westönnen gehörte bis 1821 kirchlich zum Erzbistum Köln. Erst durch die Neugliederung der deutschen Bistümer, durch die Bulle „De salute animorum“ von Papst Pius VII vom 16. Juli 1821, kam Westönnen zur Erzdiözese Paderborn.

Kategorie: Allgemein, Alte Bilder, Geschichte, Kirche Stichworte: Allgemein, Alte Bilder, Geschichte, Kirche

Kreuz am Ketteler-Park erneut beschädigt

2. August 2019 von Dieter Holtheuer

Anfang Juni hat WESTÖNNEN ONLINE über die sinnlose Zerstörung der Christus-Figur am Kreuz im Ketteler-Park berichtet.

Nun haben die Kulturvandalisten wieder zugeschlagen. Montagmorgen, beim Marsch der Schützenbrüder zum Ehrenmal und Kindergarten, mussten die Schützen sehen, dass das Kreuz erneut beschädigt wurde. Es ist inzwischen die dritte Verletzung des Kreuzes.

Man kann nur mit dem Kopf schütteln!

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Kirche Stichworte: Allgemein, Gemeinde, Kirche

Kulturvandalismus

3. Juli 2019 von Dieter Holtheuer

Anfang Juni berichtete WESTÖNNEN ONLINE bereits über die sinnlose Zerstörung der Christus-Figur am Kreuz im Ketteler-Park.

Heute müssen wir erneut über einen mutwilligen Übergriff berichten. In der letzten Woche wurde die Marien-Figur und der Kerzenleuchter im alten Heiligen-Häuschen, an der Kreuzung Mawicker-Weg/ Elwieden, durch einen gewaltsamen Eingriff von Unbekannten beschädigt.

Über den in letzter Zeit häufig auftretenden Kulturvandalismus kann man nur den Kopf schütteln.

Kategorie: Allgemein, Kirche Stichworte: Allgemein, Kirche

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