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Startseite » Historie » Seite 31

Das Saisonfinale der Fußball A-Kreisliga Soest in der Saison 1969/70

22. April 2020 von Alfred Risse

Mit diesem Bericht setzen wir die Serie fort, mit der wir an Ereignisse erinnern, die vor 50 Jahren in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht wurden. Die Zeitungsberichte wurden uns dankenswerterweise von Alfred Risse zur Verfügung gestellt, der schon seit einiger Zeit in den bekannten Zeitungsarchiven nach Berichten aus dem Kirchspiel sucht und umfangreich fündig geworden ist.

In der Saison 1969/70 ging es Ende April in der A-Kreisliga Soest in die entscheidende Phase im Kampf um die Meisterschaft.

Westönnen hatte nach einem 2:1 Sieg am 19. 4. gegen Wickede II die Tabellenführung mit 38:8 Punkten inne, hatte aber schon 23 Spiele ausgetragen. Eickelborn als Tabellenzweiter nur 19 Spiele bei 23:6 Punkten absolviert, was die Tabelle verdeutlicht. Ersichtlich sind auch die Tabellenstände der Vereine aus dem Kreis Soest in der Landes- bzw. Bezirksliga.

Westönnen gab in den folgenden Wochen einen Punkt in Ostinghausen ab, verlor in Niederense, während Eickelborn seine Spiele gewann. Am 24. Mai trafen die Mannschaften in Eickelborn aufeinander. Westönnen, dass das Hinspiel trotz eines frühen 2:0 Rückstandes noch mit 4:2 gewonnen hatte, verlor mit 2:1. Nach diesem Spieltag musste Westönnen nur noch ein Match austragen, Eickelborn gab in seinen Nachholspielen noch einige Punkte, konnte sich aber die Meisterschaft sichern.

Für Westönnen war nach Abschluss der Meisterschaft die Saison aber noch nicht vorüber.

Kategorie: Allgemein, Fussball, Historie

Ludwig Freiherr Vincke in Westönnen

15. April 2020 von Dieter Holtheuer

Porträt Ludwig Freiherr Vincke Ölbild von Karl Friedrich Adolf Boser 1849

Das es in Westönnen eine Vinckestraße gibt, wir wohl mancher wissen. Wer aber der Namensgeber war, ist sicherlich nicht allen bekannt.

Es handelt sich um den Oberpräsidenten der Provinz Westfalen Ludwig Freiherr Vincke. Am 23. Dezember 1774 ist er in Minden geboren und am 2. Dezember 1844 in Münster gestorben.

Vincke hat eine große Anzahl von Tagebüchern für die Zeit von 1789 bis 1844 hinterlassen. In diesen Büchern gewährt Vincke ausführlich Einblicke in sein Leben, wie Studium, Beruf, Privates und Reisen.

Im zuletzt erschienenen Band von 1840 bis 1844 ist auf Seite 84 folgender Eintrag notiert:

„(1840 Donnerstag) 1. Okt(ober) Um 6 auf. Noch einiges für Münster gearbeitet-noch vor 8 traf auch Georg von Heeren ein, und um 9 fuhren wir, nach schmerzlicher Trennung vom theuren Weibe ab, bei Lünen auf die Chaussee, dann in Werl Brod, bei Westönne dem trotz Regen zalreichen Soester Landwirthschaftlichen Verein begegnet, in Erwitte Kaffee und den A. Bölling begrüßt, um 7 in Paderborn, bei Metternichs Thee , bei Henz, Gehrken, nach Karte gegessen, Tenge – „

Kategorie: Allgemein, Historie Stichworte: Allgemein, Historie

Gruss aus Westönnen

8. April 2020 von Dieter Holtheuer

Heute stellen wir eine Ansichtskarte von Westönnen vor, die 1903 versandt wurde.

Außer der Gesamtansicht von Westönnen sind noch drei Einzelmotive dargestellt. Es sind die Pfarrkirche, die Molkerei und der Staatsbahnhof.

1903 erhielt ein Fräulein Josepha Schulte Tochtrop in Schoneberg bei Hovestadt tausend Grüße von G. Schulte aus Westönnen. Die Karte ist von dem Verlag Friedrich Pröpsel in Werl gedruckt worden.

Kategorie: Allgemein, Historie Stichworte: Allgemein, Historie

Westönner Bachstraße 1938

22. März 2020 von Dieter Holtheuer

Heute stellt Westönnen Online Ihnen ein Bild vor, dass 1938 von dem Architekten Paul Schennen (*1905 +1994) aus Neheim gezeichnet wurde.

Es handelt sich um ein Aquarell und dieses zeigt einen Teil der Westönner Bachstraße in Nord-Süd-Richtung, mit der Pfarrkirche im Hintergrund. Im Vordergrund ist das Haus des ehemaligen Dekorationsmalers Peter Topp und später des Maler- und Anstreichermeisters Wilhelm Luhmann zu sehen. (über Peter Topp hat Westönnen Online bereits am 30.09.2010 und 28.01.2011 ausführlich berichtet)

In der dargestellten Ansicht ist deutlich der noch nicht verrohrte Westönner Bach mit einer Brücke als Hauszugang zu sehen. Auf der Rückseite des Dokumentes hat der Künstler notiert:

„Meiner lieben Mutter zum 60. Geburtstag – Neheim/Ruhr, den 11. Januar 1938 „zwei Tage vorher, am 9.1.1938, hatte er das Bild gemalt.

Familie Schennen, vorne sitzend Clara Elisabeth

Die Mutter des Architekten Paul Schennen, Clara Elisabeth, war die am 11.Januar 1878 geborene Tochter des Peter Topp und seiner Frau Catharina Elisabeth Wittenkemper gt. Wellie. Am 27. August 1902 hatte sie in Arnsberg den Lohngerber Vinzens Karl Schennen geheiratet.

Eine weitere Notiz auf der Bildrückseite berichtet uns, dass Paul Schennen 40 Jahre später, am 5. November 1978, noch einmal Westönnen besucht hat. (siehe Foto mit Text)

Kategorie: Allgemein, Historie Stichworte: Allgemein, Historie

Todesanzeige Strunz von April 1845

20. März 2020 von Dieter Holtheuer

Mit diesem Bericht setzen wir die Serie fort, mit der wir an Ereignisse erinnern, die in früher Zeit in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht wurden. Die Zeitungsberichte wurden uns dankenswerterweise von Alfred Risse zur Verfügung gestellt, der schon seit einiger Zeit in den bekannten Zeitungsarchiven nach Berichten aus dem Kirchspiel sucht und umfangreich fündig geworden ist.

Vor 125 Jahren wurde die Todesanzeige von der Jungfrau Dorothea Strunz veröffentlicht. Auf den zweiten Blick erkennen wir als Angehörigen, einen Vikar Strunz. Und zu dieser Person fand Dieter Holtheuer interessante Informationen.

Vikar Kaspar Strunz (1868 – 1942)

Kaspar Strunz wurde am 13. April 1868 in Thüle bei Brilon geboren. Er wurde am 15.08.1891 im Hohen Dom zu Paderborn zum Priester geweiht. Von 1893 bis 1895 war er Vikar in Westönnen. Nach dem Tod von Dechant Franz Mönnig (*1814) am 28.07.1894; der seit 1871 Pfarrer von Westönnen war, wurde Vikar Strunz bis zur Ernennung von Pfr. Josef Anton Aßmann (*1841) am 05. Oktober 1894 als Pfarrverweser eingesetzt.

Seit dem 19.04.1910 war er als Pfarrer in der Franziskanerpfarre Eickel-Holsterhausen im Dekanat Wattenscheid tätig. Zum 06.02.1915 wurde er als Pfarrer von St. Pankratius in Gütersloh im Dekanat Wiedenbrück ernannt, zu dessen Dechant er gewählt wurde. Dort entwickelte er die Struktur und das Vereinswesen der kath. Gemeinde weiter, u.a. im kath. Vereinshaus, das Carl Miele stiftete. Im dritten Reich wurde gegen ihn durch die Oberstaatsanwaltschaft des Sondergerichtes Dortmund wegen angeblicher Verbreitung der Predigt des Dompfarrers Kraus von Eichstätt vom 31.01.1937 ermittelt. Nach einem Verhör erfolgte die Einstellung des Verfahrens. Am 01. Dezember 1942 starb der Geistliche Rat Kaspar Strunz im Alter von 74 Jahren in Gütersloh.

Dieter Holtheuer mit Unterstützung von Hermann Josef Dregger, Körbecke

Kategorie: Alte Bilder, Historie Stichworte: Alte Bilder, Historie

Metzgerei Goßling

10. März 2020 von Klaus Hennemann

Mit diesem Bericht setzen wir die Serie fort, mit der wir an Ereignisse erinnern, die in früher Zeit in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht wurden. Die Zeitungsberichte wurden uns dankenswerterweise von Alfred Risse zur Verfügung gestellt, der schon seit einiger Zeit in den bekannten Zeitungsarchiven nach Berichten aus dem Kirchspiel sucht und umfangreich fündig geworden ist..

Lang ist´s her, das wir in der Metzgerei Goßling Fleisch-und Wurstwaren aus eigener Schlachtung kaufen konnten. Gerne sind wir als Kinder dorthin einkaufen gegangen, weil wir dann immer ein Stück Fleischwurst extra bekamen.

Kategorie: Allgemein, Historie

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