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Tag der offenen Tore am Bahndamm

27. November 2019 von Alfred Risse

Viele Tore bekamen die Zuschauer am Sonntag am Bahndamm geboten. Die Erste besiegte Tabellenkind Westfalen Liesborn mit 6:2. Der Gast ging zwar in der 13. Minute mit 1:0 in Führung. Doch Tobias Schumacher konnte schon in der 16. Minute ausgleichen.

Kurz vor der Pause gingen die Rot-Weißen durch M. Heinz (39.) und Lennart Kaulmann (42.) in Führung. Michael Heinz erzielte das 4:1(51.). Zwar kam Liesborn in der 57. Minute auf 2:4 heran. Doch Tobias Schumacher (70.) und erneut Michael Heinz (85.) stellten den 6:2 Endstand her. Da Bockum-Hövel und Drensteinfurt ihre Spiele ebenfalls gewannen, bleibt RWW auf dem dritten Tabellenplatz. Am 1. Dez. erwartet Westönnen den TUS Allagen zum letzten Heimspiel des Jahres. An diesem Sonntag findet auch der Adventsmarkt statt.

Unerwartet arg kam die zweite Mannschaft im Spiel gegen die SPVG Möhnesee unter die Räder. Das Spiel wurde mit 0:4 verloren. Möhnesee ging in der 25. Minute in Führung. Nach dem Wechsel erzielte der Gast in der 67. Minute das 2:0. Die weiteren Treffer fielen in der Nachspielzeit. In 14 Tagen erwartet RWW II den TuS Niederense.

Kategorie: Allgemein, Fussball

Elisabethtag der Westönner Caritas-Konferenz

26. November 2019 von Dieter Holtheuer

Am 19. November, den Elisabeth-Tag, erinnern wir uns an die heilige Elisabeth von Thüringen. Sie lebte im 13. Jahrhundert als Landgräfin auf der berühmten Wartburg.

Während der Adel damals für die Ärmsten der Armen nichts übrig hatte, sorgte sich Elisabeth erst als Landgräfin und später als Franziskanerin stets um bedürftige Menschen.

Bereits um ca. 1935 besuchte die Westönner Frauengemeinschaft, mit
dem damaligen Vikar Waldemar Jurowski, die berühmte Wartburg.

Den diesjährigen Elisabethtag feierte die Caritas-Konferenz St. Cäcilia in der Westönner Schützenhalle. Der Nachmittag begann mit einem Gottesdienst; gehalten von Pastor Jörg Kutrieb. Anschließend stärkten sich die Besucher bei Kaffee und Kuchen. Die Kinder der Westönner Kita unterhielten mit zwei lustigen Tanzvorführungen die Gäste.

Friedel und Christel Bücker aus Budberg zeigten anschließend einen interessanten Dia-Vortrag. Mit herrlichen Fotos und einfühlsamen Texten dokumentierten sie die Natur im Wandel der Jahreszeiten.

Maria Kemper, die Vorsitzende der Caritas-Konferenz, bedankte sich zum Schluß bei allen Vortragenden, Helfern und Besuchern.

Es war ein schöner und besinnlicher Nachmittag.

Kategorie: Allgemein, Caritas Stichworte: Allgemein, Caritas

Ein rundum gelungener Abend – Orgel trifft Blech!

23. November 2019 von Klaus Hennemann

Zu dem aussergewöhnlichen Konzert anlässlich der 200. Grundsteinlegung schreibt uns auch Christoph Schlünder eine positive und fachliche Anerkennung an Konzert und Musiker, die wir an dieser Stelle gerne veröffentlichen.

Am Freitag, den 15. November 2019 fand anlässlich der 200. Jahrfeier der Grundsteinlegung der Westönner Kirche St. Cäcilia ein Konzert der besonderen Art statt.

In gut gewählten Stücken konzertierte die Orgel (gespielt von Stefan Lepping) abwechselnd mit Trompete (gespielt von Christian König) und Tenorhorn oder Posaune (gespielt von Matthias König). Die Zuhörer in der gut gefüllten Kirche konnten dem Leitfaden des Konzerts folgen, weil sich die Stücke an den wesentlichen Elementen eines Gottesdienstes orientierten.

Die Virtuosität der Blasinstrumente gepaart mit der Leichtigkeit einer gut registrierten Orgel machten das Konzert zu einem echten Erlebnis. Auch modernere Beiträge wie von Friedel W. Böhler waren in der Kombination sehr eingängig. Stefan Lepping verstand es, der gerade restaurierten und gut gestimmten Orgel mit interessanten Registrierungen einen wunderschönen Klang zu entlocken.

Im Besonderen trat das im Stück „O wunderbare Speise“ von Johann Ludwig Krebs hervor. Hier war dann der Choral von der Trompete gespielt deutlich zu hören und die Schönheit der leichten, warmen und klanglich durchsichtigen Registrierung füllte den Raum feierlich.

Die Musikauswahl war gut gewählt, von getragenen über nachdenkliche Stücke bis zur Leichtigkeit und Freude, die sich im Schlussstück des „Trumpet Voluntary“ von Jeremiah Clark entlud. Beide Blasinstrumente und die Orgel füllten den Raum und dazu hatte Stefan Lepping noch seinen Kirchenchor aus Bad Sassendorf mitgebracht, der das Schlussstück gesanglich unterstützte.

Autor: C. Schlünder

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Kirche, Pfarrgemeinde

Gelungener Jahresabschluss der BdSJ-Gruppenleiter

22. November 2019 von Christiane Kiko

Am vergangenen Freitagabend trafen sich knapp 25 Gruppenleiter und Gruppenhelfer des BdSJ zu ihrer Weihnachtsfeier am Westönner Bahnhof.

Nach einer Runde Glühwein und Kinderpunsch ging es zum Verlag Tomicek. Hier wurde von den Gruppenleitern und Gruppenhelfern zunächst das Atelier besichtigt und gezeigt, wie die Karikaturen entstehen. Anschließend ließ man den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen. Zusammen wurde auf ein entspanntes Jahr 2019 zurückgeblickt.

Mit dem nächsten Jahr steht auch schon wieder ein Großereignis vor der Tür: das Ferienlager in Bruchhausen an den Steinen, welches vom 27. Juni bis zum 10. Juli 2020 stattfindet.

Bild: Carolin Becker

Kategorie: Allgemein, BDSJ

22. November – Festtag der hl. Cäcilia

21. November 2019 von Dieter Holtheuer

Am kommenden Freitag feiert die St. Cäcilia Gemeinde nicht nur das Fest der Namenspatronin, sondern auch den 200. Jahrestag der Grundsteinlegung der Westönner Kirche.

Um 18.00 Uhr feiern wir das Patronatshochamt. Es zelebrieren Propst Michael Feldmann, Dechant Dr. Gerd Best und Vikar Martin Hufelschulte. Der Projektchor unter der Leitung von Christoph Schlünder und die Mühlenbach-Musikanten umrahmen musikalisch diesen feierlichen Gottesdienst.

Vorab hatte WESTÖNNEN ONLINE bereits einige Beiträge zur Kirchen- und Kirchenbaugeschichte veröffentlicht. Hier noch ein letzter aufschlussreicher Bericht. Bei Recherchen zum Bau unserer heutigen Kirche St. Cäcilia wurde ein hochinteressantes Dokument entdeckt.

Im Landesarchiv NRW-Westfalen Münster, unter dem Titel Reg. Arnsberg II C Nr.947, befinden sich ca. über 400 Schriftstücke bezüglich des Baues einer neuen Kirche zu Westönnen, über einen Zeitraum von 1809 bis 1840.

Im heutigen Beitrag wird nur über die Lage und den Standort der alten und neuen Kirche berichtet. Die Erbauung und Bauausführung, mit allen Problemen und Schwierigkeiten, hat R. Preising in „Westönnen-Geschichte eines Kirchspiels und seiner Höfe im Kurkölnischen Amte Werl“ 1977 ausführlich behandelt.

Unter all den Münsterschen Dokumenten sticht besonders ein hochinteressanter Lageplan über das Umfeld der Kirche und den Dorfmittelpunkt hervor. Übrigens, die einzige Zeichnung unter den 400 Dokumenten. Siehe Foto und Ausschnitt des Planes.

Wie man deutlich sieht, ist im rechten Winkel zur geplanten neuen, die Lage der alten Kirche eingezeichnet. Auch sie war nicht ganz in der traditionellen Ost-West-Richtung gesetzt. Sie wich ca. 25 Grad davon ab und ihr Grundriss war nur ein Drittel so groß wie der der neuen Kirche.

Über den Standort der neuen Kirche gab es im Vorfeld erhebliche Meinungsverschiedenheiten. Dies geht aus dem umfangreichen Schriftwechsel der Institutionen hervor. (Pfarrer Voss/ Schultheiß Pielsticker/ Landrat von Essellen/ Regierung Arnsberg). Während des Abbruchs der alten Kirche und noch sieben Monate vor der Grundsteinlegung zur neuen Kirche dauerten die Unstimmigkeiten.

Da sich das Gerücht verbreitet hatte, die neue Kirche außerhalb des Dorfkerns zu bauen, gaben im August 1818 die Kirchspielvorstände und Deputierte der zur Kirchengemeinde gehörenden Orte eine Erklärung ab. Aus Westönnen hatten 16, aus Mawicke 13, aus Oberbergstraße 6, aus Niederbergstraße 6 und aus Sieveringen 5 Personen die Erklärung unterschrieben.

Sie lautete:

„Sie stimmen alle darin überein, daß nach dem alten Sprichwort, die Kirche im Dorfe zu stehen hat. Ihr Wunsch und Wille sei also, daß die neue Kirche wieder auf den alten Kirchhof gesetzt werde“.

Am 8. September 1818 berichtet der Landrat von Essellen der Regierung zu Arnsberg, vom Vorschlag des Schultheißen Pielsticker die neue Kirche nicht wieder auf dem Platze der alten im Dorfe, sondern außerhalb auf dem Thiekamp (heute Teekamp) oder auf einer anderen schicklichen Stelle erbauen zu lassen. (Auf dem Plan sehen Sie die vorgeschlagenen Standorte zur neuen Kirche) Der Landrat schreibt auch, dass der Schultheiß für 1 Morgen a 40 000 Quadratfuß 600 Reichstaler erhalten wünscht. Die Vorschläge des Schultheißen waren natürlich mit einigen Hintergedanken behaftet. Denn der Teekamp war in seinem Besitz und er wohnte auch zu der Zeit ganz in der Nähe; neben dem heutigen Hause Hagen. Außerdem mußte er mit seiner zweiten Frau Gertrud, geborene Abraham, zwölf Kinder ernähren?!

Im Auftrag der Königlichen Regierung zu Arnsberg, vom 6. November 1818, begab sich der Landbaumeister Plaßmann aus Arnsberg nach Westönnen, um vor Ort die ganze Situation zu klären. Im Beisein des Pfarrers Voss, des Kirchenprovisors Potthoff, des Schultheißen Pielstickers und des von den Vorständen und Deputierten der einzelnen Ortschaften gewählten Deputierten Deitelhoff aus Mawicke, nahm er eine Besichtigung der Ortsmitte vor. In einer 24 seitigen Dokumentation vom 24. März 1819 hat er alle Argumente zum Bauplatz der neuen Kirche der Arnsberger Regierung überreicht. Hier nur ein Detail aus dem Bericht, wo Plaßmann auch das Umfeld beschreibt:

„…. Das ganze Dorf Westönnen hat eine tiefe feuchte Lage. In mehreren Vertiefungen bleibt das Wasser das ganze Jahr durch stehen und bei nasser Jahreszeit fließt das Wasser, welches wegen den am oberen Ende in dem Orte und oberhalb dem Orte vorhandenen Quellen bedeutend wird, wegen dem geringen Falle (Gefälle) nur langsam durch die Straßen des Dorfes nach Norden zu ab…..“

Nach dem Bericht des Landbaumeisters wurde entschieden die neue Kirche auf dem alten Kirchplatz zu errichten. Man einigte sich, vom Nachbarn, Kolon Rienhoff, Land zur Vergrößerung des Bauplatzes anzukaufen. Zusätzlich mußten drei Bürgerhäuser weichen. Für die Zeit zwischen Abbruch der alten und Fertigstellung der neuen Kirche stellte Kolon Rienhoff für 60 Reichstaler seine Scheune als Notkirche zur Verfügung. Am 22. November 1819 wurde dann der Grundstein zum Neubau gelegt.

Kategorie: Allgemein, Kirche, Pfarrgemeinde Stichworte: Allgemein, Kirche

Spirituelle Klänge in der Mutterkirche

21. November 2019 von Klaus Hennemann

Nach vielen Jahren stand in der St.-Cäcilia-Kirche in Westönnen wieder eine Reinigung der Stockmann-Orgel an. Gerade rechtzeitig zum 200. Geburtstag der Kirche und zum Patronatsfest in 2019 war sie wieder bereit, zum Lobe des Herrn zu erklingen.

Und dazu eignete sich hervorragend ein Konzert in St. Cäcilia, bei dem die sauber klingende Orgel von den Blechbläsern Christian und Matthias König mit ihrer Trompete und ihrem Horn begleitet wurde. Dieses Konzert war nun etwas ganz Besonderes. Stefan Lepping hat mit großer Kenntnis und viel Mühe ein außergewöhnliches Konzert zusammengestellt. Diese musikalische Stunde am Freitagabend war eine spirituelle Messe ohne menschliche Stimme.

Eine große Zahl an Mitgliedern der Gemeinde hatte sich eingefunden, um diese Messe mitzuerleben und sich an der Musik zu erfreuen. Die besonderen Phasen einer Heiligen Messe wurden exzellent durch genau passende Kompositionen thematisch und musikalisch wiedergegeben.

Das Anfangsstück: Vittoria, Vittoria (Sieg, Sieg) von G.G. Carissimi (17. Jh.) nimmt uns mit in eine beschwingte Grundstimmung wie wir sie im Gottesdienst lieben. Es folgt das Gebet: Pieta, Signore (Hab Erbarmen, Herr); danach das Gloria. Eine viersätzige Sonate von Benedetto Marcello als ein Erzählstück erinnert uns an die Verkündigung des Wortes Gottes. Für die Predigt und die Fürbitten als alte und immer gültige Botschaften des Glaubens steht eine zeitgenössische Deutsche Bearbeitung eines musikalischen Themas des Renaissance-Komponisten Giovanni Gabrieli.

Aus der Zeit des heutigen Kirchenbaus folgt eine Sequenz „Stabat mater“ von Gioaccino Rossini. Den Akt der Kommunion symbolisiert eine Choralbearbeitung: O wunderbare Speise von Joh. L. Krebs aus dem 18. Jh. Den großen und sehr eindringlichen Schluss bildete ein berühmtes und prächtiges Trompetenstück: Trumpet Voluntary von J. Clarke. Dieser massive Klang aller drei Instrumente füllte den heiligen Raum und die Herzen der Zuhörer! Wunderbar!

Dieses Konzert stand wirklich unter dem Thema: Preiset froh den König, lobt den Herrn der Welt!

Ich bin froh, dass ich mich nach der vorausgehenden Kirchenführung in St. Andreas in Ostönnen auf den Weg zu unserer (früheren) Mutterkirche St. Cäcilia in Westönnen gemacht habe. Eine herzliche Begrüßung hat mir den Abend noch freundlicher gestaltet. Vielleicht sieht man sich mal bei den hochrangigen Orgelkonzerten auf der ältesten bespielbaren Orgel in Ostönnen wieder.

Ein spiritueller und musischer Hochgenuss. Vielen Dank!

Autor: Dr. Helmut Reineke, Soest-Ostönnen

Kategorie: Allgemein

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