Vor kurzer Zeit berichtete Westönnen-Online über die Renovierung der von Papen’schen Gruft auf dem Westönner Kirchplatz. Die letzte Renovierung fand 1975 statt. Der Westönner Malermeister Helmut Klenter hatte die eingemeißelte Inschrift wieder gut lesbar gemacht und mit goldener Farbe versehen.
Hausinschriften im Kirchspiel: Hof Linzbach an der Breiten-Strasse
Die Familie Linzbach, Besitzer des ehemaligen Hofes Hennemann, plante im Jahr 2009 den Neubau einer grossen Lager- und Maschinenhalle. Hierfür mußte ein einstiges landwirtschaftliches Gebäude weichen. Schon seit 1810 wurde dieses von den Besitzern des Hofes als Scheune und Lager genutzt. Über der Scheuneneinfahrt befand sich ein Deelenbalken, der uns das Baujahr dieses Hauses verrät. Natürlich ist der Balken behutsam entfernt und gesichert gelagert worden. Später wird er wieder einen besonderen Platz auf der Hofesstelle erhalten. Folgende Inschrift wurde von den Erbauern gewählt:
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Volkszählung von 1871 in Westönnen
Am 01. Dezember 1871 wurde in der ganzen Provinz Westfalen eine allgemeine Volkszählung durchgeführt. In der Ausgabe des Königlichen Statischen Bureau: „Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen und ihre Bevölkerung“ sind die Ergebnisse zusammengefasst und veröffentlicht.
Kirchenplätze in Westönner Pfarrkirche
In früheren Jahrhunderten war es üblich, dass die Kirchgänger einen festen „Stammplatz“ in der Kirche hatten. Die Kirchenstände wurden sozusagen vom Pfarrer und Kirchenvorstand vermietet.
Kaktusblüte in Westönnen
Besuch am 22.Juni bei einem Blumenliebhaber am Mawicker Weg. Zahlreiche Kakteengewächse hatten an diesem Tag ihre Blütenpracht geöffnet. Es handelt sich um eine Kaktusart aus der Gattung Echinopsis. In den Sommermonaten kann man sich an den farbenprächtigen Blüten dieser Art erfreuen.
Hausinschriften im Kirchspiel: Hof Sasse in Westönnen
Der hier beschriebene Deelenbalken stammt aus dem Jahre 1829. Denn am 20. Mai 1829 wurden mehrere Höfe und Gebäude des Dorfes ein Raub der Flammen. So auch der Hof Sasse, der früher als Hof Stewen bekannt war. Nach dem Brand wurde das Haus wieder im Fachwerkstil errichtet und mit dem dargestellten Balken versehen.
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