Die Resonanz auf die Einladung zum gemeinschaftlichen Frühstück in Oberbergstraße war dieses Mal überschaubar. Aber die, die gekommen waren, haben ihr Kommen am Samstag sicherlich nicht bereut. Konnten sie doch ein reichhaltiges Frühstück, das von einem Team um Uwe Frieg organisiert worden war, genießen. In gemütlicher Runde blieben die Gäste bei angeregten Gesprächen noch einige Zeit im Bürgerheim zusammen. Sicherlich hoffen alle auf eine Wiederholung dieses Zusammenseins, um die Gemeinschaft im Ort zu stärken.
Gemeinschaft Oberbergstraße wanderte am 1. Mai
Am 1. Mai konnte auch in Oberbergstraße der traditionelle Maigang wieder stattfinden. Über 40 Personen starteten am Bürgerheim zu einer knapp 2stündigen Wanderung, die über die Vöhde in Richtung Mawicke führte und entlang der Bahntrasse wieder zurück nach Oberbergstraße.

Natürlich war unterwegs für erfrischende Getränke gesorgt. Am Bürgerheim wieder angekommen konnten sich alle mit Gegrilltem und selbstgemachten Salaten stärken. Aber auch Kaffee und Kuchen konnte am Nachmittag noch genossen werden. Die Kinder vertrieben sich die Zeit mit diversen Spielen.

Osterfeuer der Fußballer am Bahndamm
In diesem Jahr veranstaltete die Fußballabteilung von Rot-Weiß Westönnen wieder das traditionelle Osterfeuer. Wieder hatten sich zahlreiche Besucher:innen eingefunden, um auf der Sportanlage einige Stunden bei Würstchen und Getränken zu feiern. Als es nach dem Untergang der Sonne draußen zu kühl geworden war, feierten die Gäste noch einige Zeit im Sportlerheim weiter.

Rowdys zerstören zwei junge Obstbäume in Oberbergstraße
Anfang letzten Jahres wurden vom Kommunalbetrieb Werl am Merklingser Weg in Oberbergstraße einige Apfelbäume gepflanzt. In den letzten Tagen wurden an zwei dieser Bäume die Spitzen abgebrochen und somit zerstört.
Vor 100 Jahren – Auch in Oberbergstraße soll es bald abends hell bleiben
Dies meldete der Soester Anzeiger in seiner Ausgabe vom 27. Febr. 1922. Im Frühling desselben Jahres solle Oberbergstraße an das Stromnetz der Elektrizitätswerke Kruckel (Dortmund) angeschlossen werden. Laut Wikipedia wurde das an der Stadtgrenze zu Witten gelegene Werk 1908 in Betrieb genommen. Die Stilllegung des Kraftwerkes erfolgte jedoch schon im Jahre 1931 nach nur 23 Jahren Laufzeit. Zur Stromerzeugung diente Steinkohle aus der nahegelegen Zeche Wiendahlsbank.
Eigenartig ist, dass der Strom aus Dortmund kam. In Westönnen gibt es dagegen eine Stromversorgung seit dem Jahr 1898. Allerdings aus dem Elektrizitätswerk Werl.
Die Nationalhymne der Ukraine erklang im Gottesdienst
Aufgrund der aktuellen Ereignisse in der Ukraine, betete Lektor Christian Grümme am letzten Sonntag ein Friedensgebet mit den Besuchern der heiligen Messe. Das Gebet wurde ursprünglich von Papst Johannes Paul II verfasst und anlässlich des derzeit herrschenden Krieges durch Pfarrer Christoph Severin aktualisiert. Zusätzlich wurde vor dem Schlusssegen die ukrainische Nationalhymne als Zeichen der Solidarität von Stefan Lepping gespielt.