Vor 50 Jahren veranstaltete die Feuerwehr Westönnen einen Erste-Hilfe-Kurs. Auf dem Bild der Ausgabe der Westfalenpost vom 17. Februar sind unter anderem Fritz Nieder und Johannes Keweloh zu erkennen. Die Teilnehmer des Kurses hatten sich an mehreren Abenden praktische sowie theoretische Kenntnisse angeeignet und den Kurs mit Erfolg abgeschlossen.
Vor 50 Jahren – Große Prunksitzung des MGV
Bilder vom närrischen Treiben in der Schützenhalle Westönnen. In einem zweieinhalbstündigem Programm wurden die 1500 Besucher immer wieder zu Beifallstürmen hingerissen. Dieses Fest wurde, wie in den Vorjahren, zum Höhepunkt des karnevalistischen Treibens im Kreis Soest.

Nichts an Attraktivität eingebüßt hatte die große Prunksitzung des MGV Cäcilia unter dem Motto „Närrisch wie alljährlich, froh und unbeschwert“ am 5. Februar 1972. Das bewies die Zahl von fast 1500 Gästen, die ihr Kommen wahrlich nicht bereuten. Erster Höhepunkt des Abends war die Proklamation des Prinzenpaares Marianne und Hubert Körner. Närrisch eingestimmt wurden die Närrinnen und Narren durch den neuesten Karnevalshit von Theo Hering: „Trimm dich fit“, heißt heute hier die Parole. Die Lachmuskeln strapazierten Hardy Potthoff und Christa Hasler mit ihren Büttenreden. Die Tanzdarbietungen der Tanzschule Illgen aus Soest sowie die der Garde aus Allagen begeisterten die Narrenschar. Das Geschehen im Dorf nahmen wie gewohnt Helmut Klenter und Heinz Schulte auf die Schippe.
Stimmungsvoll ging es mit dem Auftritt von Renate Steinkamp weiter. Sie glänzte mit Schlagern wie „Ja, ja der Eiffelturm“ oder „Ob es so oder so“. Als Jäger Hatzenfritz nahm Berni Schulte die Räuber aufs Korn. Dann folgte eines der Highlights der damaligen Zeit. Der Auftritt von Hans Nenne, der mit seinen Liedern, begleitet mit seiner Gitarre, die Leute von den Stühlen riss. Vor dem musikalischen Finale konnte Rudi Kliemt mit seiner Truppe überzeugen. Unvergessen als Zeremonienmeister Willi Kerkhoff, der mit seinem swingenden Gang, die Akteure zur Bühne geleitete. Zu den Klängen der Tanzkapelle wurde bis in den frühen Morgen gefeiert. Sicherlich freuten sich schon viele auf die Sitzung im nächsten Jahr.

Weihnachtskrippe abgebaut
Am Montag baute ein eingespieltes Team den Weihnachtsbaum und die Krippe in der Kirche wieder ab. Der Altarbereich wurde danach noch gereinigt und die Sachen wieder für das nächste Jahr verstaut. Nach dem Motto ´Viele Hände, schnelles Ende´ dauerte die Aktion gut zwei Stunden.

Vor 50 Jahren – Närrisches Treiben in den Ortsteilen
In ihrer Ausgabe vom 24. Januar 1972 berichtete die Westfalenpost über die Karnevalsveranstaltungen, die am vergangenen Samstag in den Ortsteilen stattgefunden hatten.
Karneval der Feuerwehr Mawicke
Wieder musste die Mawicker Feuerwehr in die Westönner Schützenhalle ausweichen. 400 Närrinnen und Narren waren der Einladung zu einigen fröhlichen Stunden gefolgt. Und die Anwesenden bereuten ihr Kommen nicht. Sie erlebten ein buntes Feuerwerk an karnevalistischem Frohsinn. Gäste aus Werl waren Willibald und Willi. Alfred Böhmer glänzte mit seinen Mädchengeschichten. Bei den Klängen der Tanzkapelle Ostönnen wurde bis tief in die Nacht gefeiert.

Auch Oberbergstraße wurde vom Karnevalsbazillus heimgesucht


Vor 50 Jahren – 80. Geburtstag von Olga Jennebach
Am 12. Januar 1972 berichtete die Westfalenpost über den 80. Geburtstag von Olga Pauline Jennebach. Sie wurde in Bielefeld geboren und starb am 10. Okt. 1978. Verheiratet war sie mit dem Händler Johann Otto Jennebach, geb. 9. 12. 1896, gest. 28. 6. 1968. Die Eheleute Jennebach hatten 11 Kinder. Einer ihrer Söhne war der langjährige Vorsitzende von Rot-Weiß Westönnen Otto Jennebach.

Vielen Dank an Dieter Holtheuer für die ergänzenden Daten.
Der Maler Hubert Bungart – Ein weiteres Gemälde
Vor kurzer Zeit wurde auf einem Online-Verkaufsportal ein Bild von Hubert Bungart angeboten. Es ist ein Ölbild auf Leinwand gefertigt und hat die Größe von 115 x 95 cm. Leider ist das Entstehungsdatum nicht vermerkt. Man findet rechts unten nur die Signatur des Künstlers.

Das Bild zeigt einen Bauernhof mit vielen Gebäuden zur Winterzeit, da die Bäume kein Laub tragen. Im Vordergrund rechts sind einige Vögel zu erkennen. Da im linken Teil des Bildes ein kleiner Abhang zu erkennen ist, liegt die Vermutung nahe, dass es kein Motiv aus unserer Gemeinde ist. Leider ist rückseitig auf dem Rahmen nichts vermerkt was eine Lokalisierung möglich macht. So kann Hubert Bungart dieses Werk vielleicht im Sauerland gemalt haben. Oder er hat es sogar nach einem Foto geschaffen und die Farbkomposition entstammt seiner Fantasie.

Weitere Berichte zu dem Maler Bungart haben wir in den folgenden Berichten veröffentlicht.
„Ein fast unbekannter Maler“ vom 08.07.2007 und vom 20.10.2007
Dieses Bild unserer Schützenhalle war viele Jahre im alten Speisesaal der Schützenhalle zu sehen.