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Startseite » Schuetzen » Seite 42

Route Schützenfestumzug Sonntag

28. Juli 2019 von Klaus Hennemann

Die Route für den Umzug am heutigen Schützenfestsonntag ist wie folgt: Von der Schützenhalle durch den „Alten Hellweg“, danach die Breite Straße entlang bis Ecke Oststraße / Bruchstraße. Danach weiter durch die Oststraße zur Paradewiese. Die Abholung des Königspaares findet am Gasthof Hagen statt.

Kategorie: Schuetzen

Der neue Westönner Schützenkönig ist Steffen Hünnies

27. Juli 2019 von Klaus Hennemann

Es ist vollbracht. Mit dem 169. Schuss wurde Steffen Hünnies neuer Schützenkönig der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft. Königin an seiner Seite ist Sophie Oehler.

Passend zum 60.jährigen Jubiläum der Avantgarde konnte sich der Kommandeur Steffen Hünnies die Königswürde sichern.

Westönnen Online gratuliert dem neuen Westönner Königspaar recht herzlich und wünscht Ihnen und seinem Hofstaat ein schönes und ereignisreiches Regentenjahr.

Kategorie: Allgemein, Avantgarde, Schuetzen

Grusswort des Brudermeisters

26. Juli 2019 von Christoph Zeppenfeld

Liebe Schützenschwestern, Schützenbrüder, Freunde und Gäste.

Am kommenden Wochenende feiern wir unser traditionelles Schützenfest. Ich hoffe, dass alle, Jung und Alt, sich beteiligen und gemeinsam unser Fest des Jahres zum Erfolg werden lassen.

Seien Sie unsere Gäste, nutzen Sie die Möglichkeit dem Alltagsstress für kurze Zeit zu entfliehen und feiern Sie mit uns ein stimmungsvolles Schützenfest.

Unser Vorstand erhofft sich ein gleichermaßen erfolgreiches wie auch harmonisches Fest, welches in diesem Jahr mit dem 60-zigsten Geburtstag unserer Avantgarde einen seiner Höhepunkte findet. In einem kleinen Festakt werden wir zwei lebenden Gründungsmitgliedern die Ehre erweisen. Unsere Avantgarde ist seit ihrer Gründung für die Bruderschaft verlässlicher Stützpfeiler.

Alleine die Tatsache, dass aus unserer Nachwuchstruppe mehrfach Könige und Vorstandsmitglieder entsprungen sind, zeigt die unverzichtbare Bedeutung für die Zukunft unserer Bruderschaft.

Warum sollte man heute überhaupt in einen Schützenverein eintreten, oder gar einen gründen? Der wichtigste Grund für die Mitgliedschaft in einem Schützenverein ist die Gemeinschaft! Hier bekommt jedes Mitglied ein abwechslungsreiches und stabiles, soziales Leben. Auch wenn die Schützenvereine von außen meistens als reine „Feier“-Vereine angesehen werden, steht doch viel mehr dahinter. Man hält zusammen und unterstützt sich auch über das Vereinsleben hinaus. Immerhin ist der gesellschaftliche Zusammenhalt eine der bedeutendsten Herausforderungen unserer Gegenwart!

Ich bitte alle Westönner, ihre Häuser zu beflaggen, so dass unser Dorf einen festlichen Charakter erhält. Freuen können wir uns auch am Sonntag wieder auf befreundete Gastvereine samt ihren Majestäten aus Welver-Recklingsen, Oberense und Werl. Anlässlich des Avantgardengeburtstages werden zudem einige Jungschützengruppen und Avantgarden unseren Festzug bereichern.

Nach spannenden Wettkämpfen in den vergangenen beiden Jahren wurden wir beim Vogelschießen durch eine Vielzahl an Königsbewerbern mit Spannungsmomenten ja geradezu verwöhnt. Aber auch für dieses Jahr kann ich jetzt schon einen interessanten Wettkampf ankündigen, denn es sind mehrere Bewerber im Gespräch.

Bedanken möchte ich mich bei unserem scheidenden Königspaar Stefan Weber und Sandra Adrian mit ihrem Hofstaat, die durch ihre sympathische Ausstrahlung und ihren Einsatz die Bruderschaft im Jahre ihrer Regentschaft großartig und würdig repräsentiert haben. Ferner gilt mein Dank unseren Jubelkönigspaaren, die vor 70, 50, 40 und 25 Jahren die Königswürde getragen haben. Genauso werden wir am Montagmorgen insgesamt 35 verdiente Schützenbrüder für 70, 60, 50 und 40-jährige Mitgliedschaft mit den Orden des Bundes auszeichnen.

Denken wollen wir aber auch an alle Schützen und Mitbürger, die alters- oder krankheitsbedingt nicht mitfeiern können. Sie grüße ich ganz besonders.

Das Zusammenhalten in der Gemeinschaft gelingt am besten, wenn man miteinander feiert. Dazu kann das Schützenfest besonders beitragen. Feiern Sie mit uns und unterstützen Sie mit Ihrer Anwesenheit eine altbewährte Tradition.

Ich wünsche allen Schützenbrüdern, Westönnern, Ober und Niederbergsträßern und den vielen Gästen frohe und vergnügliche Schützenfesttage. Wir sehen uns-versprochen!

Ihr/ Euer Brudermeister

Christoph Zeppenfeld

Kategorie: Schuetzen

Grussworte des Königspaares 2018

25. Juli 2019 von Stefan Weber

Werte Schützenbrüder, treuer Hofstaat, geschätzter Vorstand, liebe Freunde, liebe Westönner und Festgäste des anstehenden Schützenfestes 2019.

Königspaar 2018/2019 Stefan Weber & Sandra Adrian

So schnell ist wieder ein Schützenjahr vergangen und im Ort werden bereits heute viele Vorbereitungen für das kommende Fest der Feste, dem Schützenfest Westönnen vom 27.-29. Juli 2019, getroffen. Doch schwelgen wir erst noch in Erinnerungen – was war das für ein ereignisreiches und aufregendes Jahr für uns!

Als absolute Dorfkinder mit großer Leidenschaft für das Schützenwesen haben wir für uns schon lange beschlossen eines Tages die Königswürde zu erringen, um ein Jahr als Repräsentanten für Glaube, Sitte und Heimat zu dienen. Eigentlich sahen wir diesen Tag in weiter Ferne, doch schien uns das 45. Jubiläumsjahr des Jugendspielmannszuges Westönnen e.V. als passende Gelegenheit. So entschlossen wir uns noch wenige Tage vor dem Fest und mit nur kurzer Vorbereitungszeit zu dem Versuch, dem Schützenvogel den Garaus zu machen. Nach einem spannenden Zweikampf besiegelte der 305. Schuss unseren Entschluss. Für diesen absolut spannungsgeladenen aber doch fairen Wettkampf möchten wir uns an dieser Stelle nochmals bei unserem Konkurrenten bedanken. Die zwei folgenden Festtage verlebten wir anschließend in geselligen Runden und mit vielen hochtemperierten Sonnenstunden.

Zusammen mit unserem Hofstaat durften wir im weiteren Verlauf unseres Königsjahres die St. Sebastianus Schützenbruderschaft beim Bezirksschützenfest in Hünningen-Lüttringen und bei dem erstmaligen sowie für uns einmaligen Stadtschützenfest in Werl repräsentieren. Auch an dem Umzug im Nachbardorf Mawicke nahmen wir in diesem Jahr teil. Ein besonderes Highlight war außer der vielen anderen zahlreichen Terminen das traditionelle Königsbaumpflanzen. Hier entschieden wir uns für eine Rotbuche, welche Sie gern an der Paradewiese in Westönnen in Augenschein nehmen können.

Langsam aber sicher verstreichen die letzten Tage unserer Regentschaft und so möchten wir die Gelegenheit zum Danksagen nutzen.

Bedanken möchten wir uns insbesondere bei unserem Hofstaat, unseren Familien und Freunden für die tolle Zeit mit euch, für euer großartiges Engagement und eure fantastische Hilfsbereitschaft. Nur dank euch bleibt es ein unvergessliches Jahr!

Vielen Dank an alle Vorstandsmitglieder für die offenherzige – aber doch leider viel zu kurzweilige – Aufnahme in euren Reihen. Ihr habt uns immer und überall fantastisch unterstützt.

Dank auch an alle aktiven Musiker, an alle aktiven Schützen für eure mannstarke Unterstützung bei den Auswärtsterminen.

Auch Martin Hufelschulte sei hier für die bewegenden Worte in der Schützenmesse erwähnt. Wir freuen uns schon jetzt auf Deine Worte beim diesjährigen Hochamt.

Mit Stolz und voller Freude werden wir noch sehr lange an diese schöne Zeit zurückdenken.

Die Sonne unserer Regentschaft geht bald unter und geht mit (hoffentlich) bald schon neuem Königspaar wieder auf. Wer jetzt noch zögert, dem können wir nur sagen, es lohnt sich und die Zeit ist wunderbar. Bei der Königswürde sollte es unserer Meinung nach nicht allein darum gehen in der ersten Reihe zu stehen und sich zu präsentieren bzw. zur Schau zu stellen. Vielmehr bekennt man sich mit der Königswürde öffentlich und mit voller Überzeugung zu unseren Werten der Bruderschaft GLAUBE – SITTE – HEIMAT und darf diese während der Regentschaft repräsentieren. Es ist bzw. war für uns eine Ehre.

Allen diesjährigen Anwärtern – an dieser Stelle noch einen herzlichen Glückwunsch an die Avantgarde Westönnen zum 60-jährigen Bestehen – wünschen wir eine ruhige Hand und ein treffsicheres Auge. Möge unser nachfolgendes Königspaar ein ebenso schönes Jahr genießen.

Abschließend möchten wir unsere Schützen, Musiker und Gäste zum Westönner Schützenfest 2019 einladen. Genießen wir beginnend mit einem spannenden Vogelschießen bei schönem Wetter und einer harmonischen Stimmung unter den Linden die Festtage!

Wir freuen uns darauf!

Königspaar 2018/2019

Stefan Weber & Sandra Adrian

Kategorie: Schuetzen

Königspaar vor 70 Jahren

24. Juli 2019 von L L

Als es 1949, im zweiten Schützenfest nach dem Krieg, darum ging, wer die Westönner St. Sebastianus Schützen bei dem anstehenden 325 jährigen Jubelfest regieren sollte, bewies Fritz Nieder, dass er am treffsichersten war.

Nach einem einstündigen Schießen, welches damals noch am Sportplatz durchgeführt wurde, holte Fritz, damals jugendliche 21 Jahre jung, den auch damals schon aus Holz gefertigten Vogel von der Stange. Eine besondere Herausforderung war sicherlich das freistehende Schießen mit der Armbrust, welches 1949 letztmalig durchgeführt wurde. Als erste Amtshandlung erkor der neue König Anni Deitelhoff (heute Langenhorst) aus Oberbergstraße als seine Mitregentin.

Anni Deitelhoff (heute Langenhorst), inzwischen stolze 87 Jahre alt, erinnert sich noch gut an das Schützenfest im Jahr 1949. Die damals 17-jährige Anni hatte zwar schon im Vorfeld von einer eventuellen Königinnenwürde erfahren. Als der Vogel dann fiel, konnte ihre Mutter zunächst nicht überzeugt werden. Vater Deitelhoff setzte dann mit „Das sagt man nicht ab“ der Diskussion ein Ende.

Vom Sportplatz ging es danach erstmalig wieder zur Schützenhalle. Hier konnten die Westönner endlich wieder, wie heute üblich, ihr Schützenfest feiern. Nach dem Krieg wurde die Schützenhalle durch die Veltrup-Werke und deren Dachziegelproduktion belegt und erst 1949 wieder für ihre eigentliche Bestimmung freigegeben. Auch wenn es damals an allem fehlte, konnte die Renovierung der Halle pünktlich zum Fest abzuschlossen werden.

Als Fritz Nieder 1949 den Vogel abschoss, legte er gleichzeitig den Grundstein für eine beispiellose Schützenkarriere. Mit insgesamt 42 Jahren Vorstandsarbeit, davon 12 Jahre als Adjutant und 25 Jahre als Brudermeister hat er die junge Geschichte der Bruderschaft wie kaum ein anderer geprägt. Seine Verdienste um die Schützenbruderschaft und das Schützenwesen im Allgemeinen wirken heute noch nach. 1991 verstarb Fritz Nieder überraschend und hinterließ eine Lücke die nur schwer geschlossen werden konnte. Jubelköniggin Anni Langenhorst wird am Samstag während der Königsproklamation den Ehrungen beiwohnen.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen

Königspaar vor 60 Jahren

23. Juli 2019 von L L

Da 1959 das 335 jährige Bestehen gefeiert werden sollte, beschloss der Vorstand, das Jubelfest durch ein zusätzliches Kaiserschießen aufzuwerten.

Hierzu waren 24 ehemalige Könige der Bruderschaft zur Teilnahme aufgerufen. Bevor das Spektakel aber beginnen konnte, musste noch der Schützenkönig für das Jahr 1959 ermittelt werden.

Gegen 15 Uhr traten die Schützenbrüder bei drückender Hitze an. Wiederholt mussten die Taschentücher auf dem Weg zur Vogelstange, welche sich noch oberhalb der Bundesstraße befand, in Tätigkeit treten „um den Schweiß aus den Augen“ zu nehmen. Die noch auf dem Weg zum damaligen Schießplatz einsetzende erste Gewitterfront verzögerte den Beginn der zwei Vogelschießen nur kurz, brachte aber die erhoffte Abkühlung. In den immer wieder vorhandenen Unwetterpausen gaben sich die Akteure unter der Vogelstange alle Mühe den Vogel schnell auf dem Boden zu befördern. Nach 184. Schuss kapitulierte dieser und Fritz Kiko war der neue König der St. Sebastianus Schützen. Als Mitregentin erkor er sich Franziska Göbel.

Die „Kaiserlichen“ hatten nicht so viel Wetterglück. Sie mussten schon nach den ersten Schüssen das Vogelstangenfeld räumen. Als die letzten Blitze verzuckt waren, zeigte man sich aber umso schießfreudiger. In kaum unterbrochener Reihenfolge donnerte Schuss auf Schuss auf den Kaiseradler, der sich entschieden zäher als sein „Königskollege“ erwies. Nach dem 226. Schuss war es dann soweit. Heinz Vogelsang war mit erst 25 Jahren neuer Schützenkaiser. Als Kaiserin erwählte er sich seine Frau Hildegard.

Ein weiterer Höhepunkt des 1959 gefeierten Schützenfestet war die Fahnenweihe und feierliche Übergabe der noch heute bei jedem Umzug getragenen Bruderschaftsfahne. Sonntagsmorgens, noch in der Schützenmesse geweiht, wurde diese nachmittags auf dem Sportplatz in Anwesenheit zahlreicher Gäste von Kreisbrudermeister Heinrich Cordes übergeben. Um die Kosten der in eine Krefelder Fahnenfabrik gefertigten Fahne tragen zu können wurde zu Jahresbeginn auf der Generalversammlung eine Spende von 2 DM von jedem Schützenbruder beschlossen. Durch zusätzliche freiwillige Mitgliederspenden in Höhe von 300 DM war die Finanzierung gesichert worden.

Leider ist as Königspaar von 1959 bereits verstorben. Die beiden Jubilare kamen aus zwei echten Westönner Schützenfamilien. Fritz Kiko war von 1957 – 72 im Vorstand aktiv. Paul Göbel, der Ehemann von Königin „Zissi“ war von 1954-60 im Vorstand aktiv. In den letzten drei Jahren seiner Tätigkeit für die Bruderschaft sogar als deren Geschäftsführer. Auch auf seine Initiative hin wurde 1959 die Avantgarde gegründet.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen

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