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Startseite » Feuerwehr » Seite 5

Die Westönner Feuerwehrkapelle

2. Juni 2024 von Klaus Hennemann

Dieses Bild der Feuerwehrkapelle Westönnen ist eines der ältesten Bilder, die uns vorliegen.

Aus einer fünfseitigen Niederschrift eines „Mitbegründers“, auf Schreibmaschine geschrieben, wird der Werdegang der Feuerwehrkapelle bis ca. 1961 beschrieben. Unterzeichnet ist das Schriftwerk mit „Der Mitbegründer“, so wollen wir ihn auch in den weiteren Texten nennen. Die gesamte Niederschrift ist neutral gehalten. Geheimnisse, oder gar Interna sind in der Niederschrift nicht aufgeführt. Der Schreiber erzählt über die Gründung der Kapelle und deren langjährige erfolgreiche Zeit. Auch die beiden Kriege bleiben nicht unerwähnt. Einen Anspruch auf Vollständigkeit zur Geschichte der FFW-Kapelle erheben wir hiermit nicht.

Die „Freiwillige Feuerwehr Westönnen“ wurde am 21. 5. 1911 gegründet. Nur einige Zeit später äußerten einige Aktive Feuerwehrmänner den Wunsch, eine Feuerwehrkapelle zu gründen. Schon im November desselben Jahres wurde der Wunsch in die Tat umgesetzt.

Der Feuerwehrmann Anton Wittmers, der schon immer ein begeisterter Musiker war und bereits der Werler Stadtkapelle angehörte, wurde mit der Bildung der neuen Kapelle beauftragt. Er fand zwar in Westönnen keine gelernten Musiker, aber doch junge wie ältere Männer, die sich gerne musikalisch engagieren wollten. Und mancher von ihnen hat es mit Fleiß und Hingabe zu einem tüchtigen Musiker gebracht.

Die ersten, die sich meldeten, waren: Anton Wittmers, Kaspar Struck, Anton Grothe, Josef Hupertz, Fritz Wittmers, Fritz Preker und Ferdinand Müller. Sie stammten aus Westönnen. Aus dem benachbarten Mawicke kamen hinzu: Josef Flüchter, Heinrich Vester und Fritz Bock.

Die Beschaffung der Instrumente vollzog sich ohne Schwierigkeiten. Sie wurden von den Männern selbst gekauft und bezahlt; nur die Anschaffung der „dicken Pauke“ zum Preis von 52 Mark ging auf Kosten der gesamten Feuerwehr.

Die ersten Übungen fanden in der Wohnung des nunmehr einstimmig zum Kapellmeister ernannten Anton Wittmers statt. Als diese aber zu klein wurde, siedelten die angehenden Musiker in das Vereinslokal der „Freiwilligen Feuerwehr“ Karl Nacke an der Breite Straße.

Um sich unter den schon bestehenden Musikkapellen anderer meist größerer Orte Geltung und Anerkennung zu verschaffen und bald vor die Öffentlichkeit treten zu können, setzten Dirigent und Musiker alles daran, die Übungsstunden möglichst effizient zu gestalten. Ihr Engagement war so ausgeprägt, dass die Blechbläser regelmäßig zur Ostönner Linde fuhren, um sich dort von einem Militärmusiker, der bei der Bahn arbeitete, weiter ausbilden zu lassen.

Leider wurde dieser „Lehrer“ Ende 1913 versetzt und konnte daher die Musiker nicht weiter ausbilden. Zu seinem Abschied in der Gastwirtschaft Övel in Ostönnen wurde sein Abschied gefeiert. Er gab den Musikern die Mahnung mit auf dem Weg: „Bleibt Kameraden und haltet treu zusammen, dann werdet ihr gute Musiker“. Im Sommer 1912 spielten wir zum Schützenfest in Enkesen-Paradiese und in Mawicke. Neben weiteren Orten folgte 1914 auch Westönnen. Die Kapelle erntete für ihre guten musikalischen Darbietungen überall großen Beifall, das gab allen Musikern weiteren An­trieb, ihr Repertoire an Musikstücken zu erweitern. Für die immer mehr werdenden Schützenfeste musste die Feuerwehrkapelle weitere Musiker engagieren, da die Kapelle eine gute Musik garantieren musste. Außer zu den Schützenfesten spielte die Kapelle noch auf Jubiläen, Hochzeiten, Kriegerfesten, sowie zahlreiche weitere Anlässe.

Dann kam der erste Weltkrieg, der alle Pläne jäh unterbrach. Von den 12 Musikern wurden acht zum Militär einberufen. Diese waren Anton Wittmers, Josef Flüchter, Fritz Bock, Heinrich Vester, Th. Finger, Fritz Wittmers, Anton Grothe, Kasper Struck, Ferdinand Müller, Wilhelm Michel, Franz Schmitt und Fritz Preker.

Die übrigen vier wurden von ihrer Dienststelle, der Staatsbahn, als unabkömmlich reklamiert und zur vermehrten Arbeit herangezogen. Josef Hupertz kehrte aus dem Kriege nicht heim. Der letzte Kriegsteilnehmer kam erst 1920 aus der Gefangenschaft zurück.  Vier konnten wegen der sich im Kriege zugezogenen Krankheiten nicht mehr mitmachen oder waren aus Westönnen verzogen. Diese Lücken mussten wieder ausgefüllt werden. Als erster meldete sich 1920 Anton Hoffmann. Ihm folgten bald Theodor Hoffmann, Wilhelm Schulte, Wilhelm Bonnekoh, Johannes Jolk aus Westönnen und Kaspar Lugger aus Werl.

Später traten auch Wilhelm Hoffmann (der dritte der musikliebenden Familie Hoffmann), Franz Janke, Franz Müller und 1928 auch der Tambourmajor Franz Bömelburg der Feuerwehrkapelle bei.

Das Jahr 1924 brachte eine große Veränderung im Westönner Musikleben. Die hiesige Kapelle verband sich mit der Werler Musikkapelle, die unter Leitung des Dirigenten Anton Knepper stand. Beide nannten sich nunmehr „Orchester-Vereinigung Westönnen—Werl“.

Vermutlich zeigt auch dieses Bild von 1929 die Orchestervereinigung vor der Saline in Werl.

Wenn auch jede Kapelle für sich bestehen blieb, so hielten sie doch ihre wöchentlichen Übungsstunden gemeinsam abwechselnd in Werl und Westönnen ab.  Die Probestunden waren stets gut besucht, es herrschte Harmonie in ausgezeichneter Kameradschaft. So wurde Großes erreicht.

Dieses Bild von 1931 zeigt die Orchestervereinigung vor der Kapelle an der heutigen Stadthalle in Werl

In den Jahren 1925 bis 1933 konnte die „Orchester Vereinigung“ in Werl und in Königsborn bei Unna große Konzerte mit Marschmusik und klassische Musik zu Gehör bringen. Diese Konzerte fanden zahlreiche Zuhörer. Für die Westönner Kapelle war in diesen Jahren kaum noch ein Sonntag frei. Sie spielte bei zahlreichen Schützen-, Krieger- und Feuerwehrfesten, bei Hochzeiten und Polterabenden. Sie stellte die Musik bei Prozessionen und anderen kirchlichen Festen. Die Beerdigungen eines Kriegers, Feuerwehrmannes oder eines hohen Würdenträgers gehörten ebenso zu ihren Terminen.  Natürlich stand die Feuerwehrkapelle bei allen Anlässen der ihr nahestehenden Westönner „Freiwilligen Feuerwehr“ zur Verfügung. Bei ihr fühlten sich die Musiker am wohlsten.  Sie kannten sich ja schon von der Gründung an.

Diesen und den zweiten noch folgenden Bericht zur Westönner Feuerwehrkapelle haben Christoph Zeppenfeld und Klaus Hennemann aus der Niederschrift eines „Mitbegründers“ und in Anlehnung aus dem Heimatbuch „Westhues“ verfasst. Das Bildmaterial verdanken wir einigen Westönner Familien, die uns das Bildmaterial zur Verfügung gestellt haben. Hierzu sagen wir recht herzlichen Dank für die Unterstützung, besonders an Werner Hoffmann, der uns bei der Namenssuche eine besondere Hilfe war.

Den 2. Teil zur Geschichte der FFW-Kapelle veröffentlichen wir in nächster Zeit.

Kategorie: Allgemein, Feuerwehr Stichworte: Allgemein, Feuerwehr, Feuerwehrkapelle Westönnen

Feuerwehrwesen in Westönnen schon älter

16. Mai 2024 von Hubert Post

Bei der Überarbeitung unserer Seite „Feuerwehr“ hat Hubert Post mit Unterstützung von Willi Sasse und Willi Topp interessante Aufzeichnungen aus den Zeiten vor der Gründung der Westönner Feuerwehr zusammen getragen, die wir euch heute vorstellen wollen.

Lange vor der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Westönnen verfügte das Dorf über Gebäude zur Unterbringung von Feuerwehrspritzen und Zubehör. Nach einer Polizeiverordnung von 1843 hatte der Gemeindevorsteher Buch über Gebäude, Spritzen, Löscheimer aus Holz und Leder zu führen. Das erste bekannte Gerätehaus stand auf dem Grundstück, Bachstr. / Im Winkel, danach stand dort jahrelang das Postamt in Westönnen. Heute ist dort der Parkplatz des Hauses Westönner Bachstr. 4. In einer Gebäudebestandsaufnahme aus dem Jahr 1829 ist es verzeichnet. Fotos exitieren leider nicht von diesem Gebäude, aber im Kartenausschnitt aus dem Kreisarchiv ist es eingezeichnet gewesen.


Am 16.03.1848 lange vor Gründung der Feuerwehr beantragte der Ortsvorsteher den Bau eines neuen Spritzenhauses, damit die Feuerwehrgerätschaften darin untergebracht werden konnten. Erst am 09.03.1855 wurde der Bau eines neuen Spritzenhauses beschlossen. Das alte Gebäude sollte verkauft werden. Die Gemeindevorsteher in der Zeit waren Stratmann-Müller Johann / * 1775 + 1858 / 1845 – 1849 und Schilling Peter / * 1812 + 1853 / 1849 – 1853.

Am 21.01.1856, also 8 Jahre nach Antragstellung wurde das neue Spritzenhaus an der Breiten Strasse, auf dem Grundstück Linzbach, an der Grenze zu  Familie Michel fertig gestellt. Laut den Gemeindeausschussprotokollen kostete das Gebäude damals 70 Thaler, 2 Silbergroschen und 11 Pfennige. Der Nachbar dieses neuen Spritzenhauses, ein Ackerer Franz Plattfaut besaß zwei Pferde, er wurde verpflichtet, bei Brandeinsätzen die Feuerwehrspritze mit seinen Pferden zum Einsatzort zu fahren.

Auf dieses Spritzenhaus, es war massiv aus Bruchsteinen gebaut, konnte die Feuerwehr bei ihrer Gründung 1911 zurückgreifen. Ebenso auf das Spritzenhaus an der Weststrasse. Es war nicht einmal so groß wie eine heutige Garage. Hier war nur eine Handspritze, eine Spritze, die von Hand gezogen und bedient wurde, untergebracht. In diesem Gebäude wurden hier „kleine Diebe“ je nach Straftat für mehrere Tage eingesperrt. Das waren noch Zeiten.


Kategorie: Allgemein, Feuerwehr, Historie Stichworte: Feuwehr, Gerätehaus, Spritzenhaus

Einladung zur Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr am 22.03.2024

13. März 2024 von Tobias Baumann

Die Freiwillige Feuerwehr Westönnen lädt am Freitag, den 22.03.2024 zur ordentlichen Mitgliederversammlung in den Stützpunkt Westönnen am Grünsandsteinweg 1 ein. Beginn wird um 20:00 Uhr sein. Neben der Tagesordnung können weitere Anträge beim Vorstand schriftlich unter diesteinis@t-online.de (Angela Steinkötter) eingereicht werden.

Kategorie: Feuerwehr Stichworte: Feuerwehr, Mitgliederversammlung

Westönner Feuerwehr Karneval

27. Januar 2024 von Angela Steinkötter

Ausgelassene Stimmung herrschte beim diesjährigen Feuerwehrkarneval am 20.01.2024.

Unter dem Motto „Oldies but Goldies“ wurden, die zum größten Teil verkleideten Jeckinnen und Jecken, pünktlich um 20.11 Uhr vom Löschgruppenführer Daniel Kenter begrüßt. Dieses tat er mit einer kurzen und knackigen Rede, in der er auch den Kameraden dankte, die die Einsatzbereitschaft sicherstellten.

Darauf folgte der Einmarsch des Siebener- Rates. Jeder Einzelne wurde hierbei, mit auf seinen Charakter abgestimmter Musik, vorgestellt. Den Anfang machte hierbei Thomas Schmidt. Der gewählte Song „ Let it be“ unterstrich seine Begeisterung für Festivals, in diesem Fall war es Woodstock.

Ihm folgte Wolfgang Hennemann als Ricky Shane mit dem Titel „Ich sprenge alle Ketten“. Fast der schönste im Saale betrat nun das Parkett. Hubert Langenhorst wählte den Song „Call on me“. Darauf kündigte sich königlicher Besuch an. Queen Elisabeth, oder doch wohl eher Petra Hershoff folgte mit „Sexbomb“. Hubert Weber stellte sich dann als Problemlöser vor, jedoch frei wie ein Schmetterling, wie in dem Song „Butterfly“. Als bunter Vogel trat Willi Gerke in den Saal, oder war es doch „Somewhere over the Rainbow“ ?

Alex Fischer, erstmalig als Sitzungspräsident in diesem Jahr tätig, jedoch mit viel Bühnen-und Karnevalserfahrung, wurde mit dem Song „Music“ begrüßt.

Komplementiert wurde der „Siebener Rat“ durch das amtierende Prinzenpaar, Werner und Gaby Hennemann. Als Freddy Mercury mit den Glocken von „ Hells Bells“ und als Rocklady nach „We will rock you“ von Queen wurden sie stürmisch ,vom Publikum, in Empfang genommen.

Als sich die Jecken wieder beruhigt hatten übernahm Alex Fischer das Wort. Als Sitzungspräsident begrüßte er die Narrenschar und stellte das Prinzenpaar, für diejenigen die die beiden nicht kannten, etwas genauer vor. Das Prinzenpaar stand schon zu zweiten mal dem Karnevalsrat vor. Vor 30 Jahren waren beide Prinzenpaar des damaligen Männergesangsverein.

Hieran schloss sich die Prinzenrede an, bei der die Narrenschaft begrüßt wurde und so manche Anekdoten zum Besten gegeben wurden, alles in einer Art Büttenrede.

Die erste Showeinlage folgte. Nach ihrem Debüt im letzten Jahr, ließen sie es sich in diesem Jahr nicht nehmen. „ Young Future“ präsentierten sich mit einer Tanzdarbietung zu einem Medley von Abba.

Jenny und Mel, alias Monika Schleep und Stefan Fischer, wurden nun auf die Bühne gebeten.Den Song „Shu, shu, shu, aus der Amazon Serie LOL, sangen beide zum ersten mal gemeinsam, live auf der Bühne.

Ein Highlight folgte dem nächsten. Die schon seit einigen Jahren auftretende Tanzgarde „Reloaded“ tanzte nach dem Motto: „Girls just wanna have fun“. Den Spaß konnte man ihnen auf jeden Fall ansehen.

Eine Überraschung wurde nun angekündigt, eine Surprise – nicht nur für die Zuschauer, sondern auch fürs Prinzenpaar. Die Bewohner der Schützenstraße ließen es sich nicht nehmen ihre Nachbarn zu huldigen. Hierzu wurden die Liedtexte, nach der Musik von Abba, passend fürs Prinzenpaar umgetextet. Alles wurde live gesungen. Es war ein gelungener Auftritt.

16 Frauen, des neugegründeten Frauenverein St. Cäcilia, tanzten im Anschluss. Zu „YMCA“ von Village People. Passend zum Feuerwehrkarneval, bekleideten sie sich mit dem Arbeitsanzug der Feuerwehr. Keine leichte Angelegenheit, wie manche der Damen feststellten.

Aus Oestinghausen kommend, im letzten Jahr als Überraschungsact für das damalige Prinzenpaar auftretend, die „Goldkehlchen vom Ahsestrand“. Aus goldener Kehle, sangen die Damen über das Schlanksein und Tollaussehen. Hierbei reichte es ihnen aber, das sie wissen, das sie es könnten. Zum Jahresbeginn, für den einen oder anderen, die vermutlich richtige Entscheidung.

Eine Verabschiedung folgte. Nach 35 Jahren wurde Jürgen Jennebach, als Zeremonienmeister, verabschiedet. Der Förderverein der Löschgruppe Westönnen sowie auch der Sitzungspräsident , bedankten sich für seine langjährige, geleistete Arbeit, mit einem Orden.

Zum Durchschnaufen folgte eine Schunkelrunde. Dem schloss sich der Auftritt der „Freunde des Westönner Karneval“ an. Der Einmarsch erfolgte nach dem Songtitel, den Henry Maske auch benutzte „Conquest of Paradise“. Einige Beispiele aus dem Leben von Werner und Gaby, wurden karnevalistisch aufgearbeitet.

Es wurde über das Arbeitsleben und die Hobbys der beiden berichtet. Alles musikalisch verpackt in die ZWF- Hitparade, die Zweite Westönner Fersehen- Hitparade. Moderiert von Janis Hennemann als Dieter Thomas Heck.

Nach kurzer Umbauphase auf der Bühne, nahmen Gaby Lutter und Monika Schleep im Wartezimmer eines Arztes Platz. Dabei wurde dann genau erklärt, welcher Arzt für welche Krankheiten zuständig ist.

Der Hausmeister vom Dienst, Jörg Reinhold, schob nachfolgend 5 Mülltonnen auf die Bühne.Das Publikum rätselte, was sich wohl dahinter verbarg. Dann ein Teil der Auflösung. Hausmeister und Reinigungskräfte positionierten sich hinter den Mülltonne, Mit Klobürsten bewaffnet wurde nach „Safri Duo“ auf den Mülltonnen getrommelt, oder so etwas in der Art.

Ein knarrendes Geräusch unterbrach das Ganze. Jodelnd kam eine Tonnenbesetzerin , mit dem Kopf, aus der Tonne hervor. Auch ein Schnäpschen wurde mit den Nachbartonnenbesetzer geteilt. Danach öffneten sich nach und nach unterschiedliche Tonnen, nach der Musik „Bada, da, da“ aus dem Film “Die sieben Zwerge“.

Nun brannte die Schule, zumindest musikalisch. Dieser kurze Break wurde dazu genutzt, damit sich die Tonnenbesetzer in der Tonne umkleiden konnten, um anschließend nach „Mana, Mana“ ihre Köpfe passend aus den Tonnen zu strecken. Das irgendwann mal Schluß sein muss, stellte Paulchen Panther klar. Das irgendwer an der Uhr gedreht haben muss, da es schon so spät war.

Doch es war noch nicht ganz Schluss, denn es konnte noch ein nacktes Hinterteil, beim Umdrehen der Tonnen, erspäht werden. Besonderheit des Auftritts, in diesem Jahr, 2 Mitwirkende waren die Söhne des Prinzenpaars. Auf Wunsch von Gaby Hennemann, sang Alex Fischer die „Westönner Hymne“. Ein Lied, wo er über das schöne Westönnen singt- ein Dorf wo seine Familie lebt, sein Herz für schlägt, seine Kirche steht und der Verein für lebt.

Alljährlich wird zu Ende des Programms das amtierende Prinzenpaar verabschiedet und das neue vorgestellt. In der Session 2024/2025 regieren nun Phillip Lutter und seine Gemahlin Kathrin Lutter die Westönner Jecken.

Zum großen Finale wurden nun alle Akteure auf die Bühne gebeten. Alex Fischer bedankte sich bei allen Mitwirkenden und eröffnete die Karnevalsparty.

Der Förderverein der freiwilligen Feuerwehr bedankt sich auf diesem Wege bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Besonderer Dank gebührt der Avantgarde, die die Thekencrew gestellt hat.

Kategorie: Allgemein, Feuerwehr Stichworte: Förderverein Feuerwehr, Karneval

Oldies but Goldies beim Westönner Feuerwehrkarneval

13. Januar 2024 von Klaus Hennemann

Das Prinzenpaar Gaby und Werner Hennemann mit dem neuen Sitzungspräsidenten Alex Fischer (Bildmitte)

Am 20.01.2024 ist es wieder soweit. Die Löschgruppe der freiwilligen Feuerwehr lädt alle Jeckinnen und Jecken zur diesjährigen Karnevalsveranstaltung ein.

Unter dem Motto „ Oldies but Goldies“ – Wir feiern die Vergangenheit – sind alle recht herzlich eingeladen, einen karnevalistischen Abend mit dem Prinzenpaar Werner und Gaby Hennemann zu verbringen.

Erstmalig führt Alex Fischer als neuer Sitzungspräsident durch das abwechslungsreiche Programm. Er ist seit Jahren sehr engagiert im Karneval, somit können sich alle auf eine gut organisierte, echt karnevalistische Veranstaltung freuen.

Die Veranstaltung findet in der Westönner Schützenhalle statt. Einlass ist ab 19.00 Uhr, das Programm beginnt um 20.11 Uhr.

Alle Mitwirkenden freuen sich auf einen närrischen Abend mit allen, die Freude am Karneval haben.

Kategorie: Allgemein, Feuerwehr Stichworte: Feuerwehr, Feuerwehrkarneval, Karneval

Hydrantenüberprüfung der Feuerwehr

15. Dezember 2023 von Angela Steinkötter

Wie in jedem Jahr, am ersten Übungsabend im Dezember, stand auch in diesem Jahr die Überprüfung der Hydranten an. Dieses geschieht kurz vor der Winterzeit, um die Unterflurhydranten winterfest zu machen.

Das Prozedere ist bei allen Unterflurhydranten gleich :

Zur Überprüfung muss erst einmal der Deckel des Hydranten am Aushebesteg, mit dem Hydrantenschlüssel geöffnet werden, was bei manchen Deckeln gar nicht mal so einfach ist. Diese sind gegebenenfalls verschmutzt oder durch viel Verkehr ziemlich „festgefahren“, so das sie sich schwer öffnen lassen.

Im geöffneten Zustand, kann dann überprüft werden, ob der Schacht voll Wasser steht oder verschlammt ist. Auch nach den Abdeckungen, dem Klauendeckel, der sich auf der Hydrantenklaue befindet, wird dabei geschaut. Manchmal liegt der Deckel daneben oder fehlt.

Treten Mängel auf, werden sie aufgelistet und dem Wassernetzbetreiber mitgeteilt.

Ist alles überprüft ,wird, bevor der Hydrant geschlossen wird, noch eine Folie zwischen Schacht und Deckel gelegt. Dieses soll das öffnen bei Frost erleichtern.

Doch wie findet man einen Hydranten? Viele der „Alten Hasen“ kennen die Standorte auswendig, durch die jährliche, wiederkehrende Hydrantenüberprüfung. In der heutigen Zeit sind die Standorte auch digital erfasst und über ein Tablet zu erfragen.

Die rot umrandeten Standortschilder zeigen die genaue Lage des Unterflurhydranten an, der zur Löschwasserentnahme geeignet ist.

Hier kann die Größe der Rohrleitung abgelesen werden, bzw.den Durchmesser der Zuleitung in mm. o Daraus ergibt sich dann die Durchflussmenge, die zur Verfügung steht (Durchmesser x10 = Durchflussmenge in l/min)

Die Lage wird durch die seitliche Angabe und nach vorne zur Straßenmitte angezeigt. Somit kann man erkennen, wo im Notfall Wasser entnommen werden kann.

Somit dient die Hydrantenüberpfrüfung auch der Prävention, damit die Versorgung mit Wasser gewährleistet ist.

Kategorie: Allgemein, Feuerwehr Stichworte: Feuerwehr, Hydrantenprüfung

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