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Startseite » Allgemein » Seite 171

Zum Wietborn – ist der Straßenname des neuen Baugebietes

5. August 2021 von Klaus Hennemann

Diese Wiese vor den 3 Reihenhäusern ist das Baugebiet, welches zukünftig „Zum Wietborn“ heißt. Die Scheue oben rechts im Bild wurde durch ein Feuer vollständig zerstört.

Das neue Baugebiet an der oberen Weststraße bekommt den Straßennamen „Zum Wietborn“.

Auf Vorschlag des Heimatvereins in Abstimmung mit dem Orstvorsteher Martin Beudel und Ortsheimatpfleger Werner Wanders wurde der neue Straßenname dem zuständigen Ausschuss für Jugend, Soziales und Kultur vorgeschlagen.

Was es mit dem Wietborn zu tun hat, schrieb unser verstorbenes Ehrenmitglied Friedrich Schleep in seinen Bericht aus dem Jahr 2001, den wir aus Anlass der Straßenbenennung noch einmal in Erinnerung rufen wollen.

Der Wietborn und der Opferteich – Friedrich Schlepp 01.09.2001

Diese beiden Quellteiche haben bei der früheren Besiedlung des heutigen Dorfes Westönnen ganz sicher eine bedeutende Rolle gespielt. Auch in der jüngeren Vergangenheit waren sie wichtiger als heute. Man denke in diesem Zusammenhang nur daran, dass unser Dorf erst ab 1970 an eine Wasserleitung angeschlossen wurde. Auch war die Menge des Quellwassers früher eindeutig größer. Das kann durch Schriftquellen, aber auch durch eigene Beobachtungen bestätigt werden.

Der Wietborn (gesprochen „Wuitborn“) liegt auf dem ehemaligen Hofe Kerkhoff und war früher von einem gepflegten Park umgeben. Von dem Park ist nichts geblieben. Die halbe Fläche dieser Anlage gehört heute zum Hofe Luig-Hünnies und wurde teilweise bebaut. Der Opferteich befindet sich westlich der Kirche. Über die Bedeutung der Namen oder ihre Herkunft ist nichts bekannt. Aber vielleicht ist dieses von Interesse: Der erste Nachbar des Wietborn, Herr Kleine, der in der Hohle Straße wohnte, wurde allgemein Wuithoff genannt. Wahrscheinlich ist die Bezeichnung uralt.

Lageplan vom Wietborn und vom Opferteich

Über Generationen hinweg lernten die Kinder unseres Dorfes, dass der Westönner Bach auf Kerkhoffs Hof im Wietborn entspringt. Das Wasser findet dann seinen Weg durch den Anfang des Westönner Baches zwischen den Höfen Luig-Hünnies, Hesse-Kaune und Kerkhoff (heute: Schulze-Brünning). In den sechziger Jahren wurde der Bach bis zur Kirchstraße verrohrt (Bild links).
Wer heute den Wietborn sucht, wird ihn kaum finden, aber es gibt ihn noch. Er ist lediglich mit einem Kanaldeckel verschlossen.

Der Wietborn speist aber nicht nur den Westönner Bach, sondern in den dreißiger und vierziger Jahren versorgte er auch einen gepflegten Teich mit Wasser, in dem zeitweise Karpfen und zu einer anderen Zeit Forellen schwammen. Die Lebensbedingungen waren aber wohl nicht optimal für die Fische. Dieser Teich wurde später zugeschüttet, nachdem die Familie Kerkhoff 1979 den Hof verkauft hatte. Von dem Gewässer blieb nur eine nasse Wiese übrig (Bild rechts). (Anmerkung der Redaktion: Der Teich sollte vom Nachbesitzer noch mal frei gelegt werden, dazu ist es leider nicht mehr gekommen.)

Dies ist ein Lageplan des Hofes Kerkhoff aus dem Jahre 1955 (digital aufbereitet).

Franz-Josef Schulze-Brünning, der das Wohnhaus Kerkhoff und die dazugehörigen Gebäude 1999 erwarb, versicherte dem Autor, dass er den Teich wieder freilegen will, zumal die Bodenplatte des alten Teiches noch erhalten sein soll. Wer sich auskennt und den Boden genau betrachtet, kann auch heute noch die Lage des ehemaligen Teiches erkennen.

Ein anderer Teil des Quellwassers wurde bergauf zur Sauerkrautfabrik gepumpt, die zum Hofe Kerkhoff gehörte. Die Saugleitungen sind noch vorhanden. Der Betrieb Kerkhoff hatte noch zwei zusätzliche Brunnen. Einer lag südlich der Fabrik. Ein zweiter Brunnen, der sehr ergiebig ist, liegt auch heute noch unter einem der Stallgebäude. Dieser Brunnen wurde vor wenigen Tagen gereinigt und liefert heute wieder sauberes Wasser.

Andreas Kerkhoff, der auf dem Hofe Kerkhoff aufwuchs, weiß zu berichten, dass es bis in die zwanziger Jahre eine Pferdeschwemme gab, die auch vom Wietborn gespeist wurde. An heißen Tagen konnten die Knechte mit den Pferden in das Wasser reiten, damit sich die Tiere nach der Arbeit abkühlen konnten. Der Duden sagt zur Schwemme: „Flache Stelle eines Gewässers als Badeplatz für das Vieh“.

Und nun zum Opferteich:

Das Wasser des Opferteiches fließt ein Stückchen in den Johann–Kettler-Park hinein, wo man gut beobachten kann, wie es dann durch ein Eisengitter in den Kanälen unter dem Rasen verschwindet, um den Westönner Bach zu erreichen.

Immerhin brachten die Quellen so viel Wasser, dass sie auch noch die Gräfte um das alte Pfarrhaus speisen konnten. Das ist ziemlich genau die Fläche des heutigen Kettlerparkes. Rudolf Preising schreibt dazu in seinem Buche „Westönnen – Geschichte eines Kirchspiels“ von 1977 auf der Seite 256:„Das Pfarrhaus , ein altes schönes Fachwerkhaus, ist heute im städtischen Besitz—-. In alten Zeiten waren Haus und Garten von einer breiten Gräfte umgeben, so dass das ganze Anwesen wie ein alter Gräftenhof wirkte. Der Zugang über die Gräfte lag an der östlichen Seite des Hauses. Unter Pfarrer Schütze (1864 – 1871) wurde die Gräfte zugeschüttet“. Warum das geschah, ist unbekannt.

Aber da waren noch andere Personen an der Nutzung des Wassers der Quellen interessiert. Heinrich Westhues bringt dazu einen interessanten Artikel in seinem “ HEIMATBUCH DES KIRCHSPIELS WESTÖNNEN“ von 1966. Es geht zunächst gar nicht um Wasser und seine Nutzung. In den Jahren von 1823 bis 1837 wurden „unkultivierte“ Gebiete nördlich der heutigen Bahnlinie neu erschlossen, verteilt und verkauft. Dabei spielten die Nutzung des Wassers und der Wasserrechte offensichtlich auch eine bedeutende Rolle. So heißt es auf der Seite 86: “ Laut Vertrag erklärt sich Frau von Papen —-bereit, zu gestatten, “ diejenigen Theile des Westönner Bruchs, welche den neuen Eigentümern zufallen werden und sich zur Wiesencultur eignen, jedes Jahr vier Wochen lang, vom 15. März bis zum 15. April, durch Benutzung des Westönner Baches zu bewässern“. Nur für den wahrscheinlich seltenen Notfall bei Wassermangel sollte das Bewässern der Wiesen entfallen, damit der Lohmühle genügend Wasser zur Verfügung stand.

Die Quellen stellten also in der Kalkulation der Lohmühle einen fester Posten dar. Wie wichtig unseren Vorvorderen dieser Vertrag war, mag man daraus ersehen, dass die Urkunde ihre letzte Anerkennung noch am 09.01.1837 in Münster fand.

Der Autor weiß aus eigener Anschauung, dass die Teiche hin und wieder von der Feuerwehr bei Übungen benutzt wurden. Frauen aus der Nachbarschaft spülten ihre Wäsche im Opferteich klar. Im dem Teiche lebten auch Stichlinge (kleine Fische bis 7 cm Länge, die drei Stacheln ausfahren können). Diese Fische wurden gerne von den Jungen des Dorfes gefangen.

Zu den Stichlingen gibt es eine lustige Geschichte. Dazu muss man wissen, dass die Osterliturgie in den dreißiger Jahren in manchen Teilen anders gefeiert wurde als heute. So wurde das Weihwasser schon am Karsamstag in aller Frühe geweiht. Da damals in allen Familien Weihwasser vorrätig war, und es auch regelmäßig benutzt wurde, war der Verbrauch groß. Vom Küster wurde ein Holzfass neben der Kirche aufgestellt und mit Wasser aus dem Opferteich gefüllt. Die Kirche hatte keine eigene Wasserversorgung. Ich denke, das Fass hatte etwa einen Durchmesser von 1,20 m und eine Höhe von 0,70 m. Nach der Weihe des Wassers rückten die Kinder des Dorfes mit Flaschen und Kannen an, um von dem Wasser zu schöpfen. In einem Jahr schwammen Stichlinge in dem geweihten Wasser. Wir Kinder kamen zu einer unerwarteten Freude. Wie die Fische in das Wasser kamen, blieb ein Rätsel.

Als in den sechziger Jahren die Straßen des Dorfes nach und nach asphaltiert wurden, bekam auch die Kirchstraße, die in einem Bogen um den Opferteich herumführt, eine neue Teerdecke. Da konnte man noch einmal die Kraft des Quellwassers sehen. Immer wieder brach an verschiedenen Stellen die Straßendecke auf, und das Wasser quoll zwischen den Steinen hervor.

Zum Schluss noch eine Anekdote, die mein Vater (geb. 1884) gerne erzählte: Sein Lehrer Fritz Flashar, der von 1866 bis 1902 in Westönnen wirkte, hatte folgende Erziehungsmethode. Wenn ein Schüler gar zu dreckig in die Schule kam, erhielt er einen Pfennig vom Lehrer geschenkt. Dafür hatte er Schmierseife beim Kaufmann Kappen, gleich neben der Kirche, zu erwerben. Bis zum Opferteich, wo dann die Wäsche zu erfolgen hatte, war es nicht weit.

Westönnen Online vom 01.09.2001 – Text + Fotos: Friedrich Schleep

Kategorie: Allgemein

Avantgarde zum Schützenfest

2. August 2021 von Klaus Hennemann

In einem umfangreichen Bericht schildert unsere Avantgarde über ihren Kommandeur Janis Hennemann, wie sie das „Schützenfest“ gefeiert haben. Vielen Dank für euren Bericht.

Ablauf der Schützenfestwoche 2021 – Avantgarde Westönnen

Da das Schützenfest aus bekannten Gründen nicht unter normalen Bedingungen ablaufen konnte, sah sich auch die Avantgarde Westönnen 2021 erneut gezwungen, ihren gewohnten Wochenablauf zu verändern. Um Ihnen/Euch zu zeigen, wie intensiv unsere Abteilung das Schützenfest begleitet, mitgestaltet und prägt, skizzieren wir für euch einmal unseren diesjährigen Wochenablauf:

Am Montag, den 19.07.2021, stand zunächst sportliche Ertüchtigung auf unserem Plan. So begannen wir unsere Woche mit dem liebgewonnen „Boßeln“. Hier bestritten wir einen Wettstreit durch die Westönner Flur, bei dem zwei zuvor festgelegte Teams versuchen, mit möglichst wenig Würfen eine bestimmte Strecke mit Boßelkugeln zurückzulegen. Auch wenn das gelbe Team den Wettstreit schlussendlich für sich entscheiden konnte, so konnten sich beide Mannschaften über schönes Wetter und den Anblick schöner Feldfluren freuen.

Am Dienstag, den 20.07.2021, freuten wir uns über das -inzwischen vergessen geratene- „Maschieren-Üben“. Mit unserem Trainer Marcel Seifert gingen wir unsere Kommandos durch und versuchten uns im Paradeschritt auf der Paradewiese. Auch wenn hier noch Verbesserungspotential besteht, war es doch für sämtliche Beteiligten ein willkommener Schritt in Richtung Normalität. Den Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Grillen mit dem Vorstand der Bruderschaft an der Schützenhalle.

Am Mittwoch, den 21.07.2021, wurde die Avantgarde zum sogenannten „Glücksschießen“ an der Halle eingeladen. Da der Schießsport eine elementare Säule unseres Vereinslebens darstellt, findet auch dieser Wochentag bei uns helle Begeisterung. Organisiert von unserem Schießleiter Lars Bettenbrock durfte jeder Avantgardist nach vorherigen Übungsdurchgängen drei Schuss mit dem Luftgewehr auf eine verdeckte Glückskarte mit Punktefeldern abgeben. Hierbei entschied Kommandeur Janis Hennemann den Wettbewerb für sich. Das Schlusslicht bildete Tim Gerke, welcher für seine „Leistung“ mit der „roten Laterne“ honoriert wurde. Doch mit der roten Laterne gab sich Tim nicht zufrieden, wie sich am Ende der Woche noch zeigen sollte ….

Am Donnerstag, den 22.07.2021, unterstützte die Avantgarde den Vorstand beim Vorbereiten der Schützenhalle, sowie beim Hissen der Schützenfahnen im Kirchturm. Der Gemeinschaftsraum der Avantgarde wurde beispielsweise vom Staub befreit, gewischt und für die kommenden Festtage auf Vordermann gebracht. Der Abschluss des Donnerstages fand gemeinsam mit dem Vorstand in der Gaststätte Hagen statt, bei belegten Schnittchen, verschiedensten Kaltgetränken und netten Gesprächen.

Am Freitag, den 23.07.2021, stand zum Abschluss unserer Vorbereitungswoche nochmals körperliche Ertüchtigung an. So trafen wir uns am Spätnachmittag mit verkehrssicherem Fahrrad an der Schützenhalle, um zunächst das Testangebot an der Schützenhalle wahrzunehmen. Im Anschluss fuhren wir über Oberbergstraße in Richtung Welver-Borgeln, wo wir nach einigen Steigungen und schwierigem Untergrund in der Gaststätte Kilp unverletzt einkehren durften. Nach unterschiedlichsten Stärkungen ging es zurück in uns-bekannte Gefilde, in welchen wir schließlich in großer Runde den Abend im Landgasthof Luigsmühle bei zünftigem Essen gesellig beendeten.

Am Samstag, den 24.07.2021, war schließlich der lang ersehnte Tag gekommen. So kamen wir nachmittags an der Schützenhalle in unserer Schützenuniform zusammen, um gemeinsam dem Gottesdienst in der Schützenhalle beizuwohnen. Im Anschluss an die Ehrungen und den Abschied von Pater Shijo freuten sich die aktiven Mitglieder auf einen feuchtfröhlichen Abend in der Schützenhalle Westönnen, bei welchem wir unsere Liederfibel wiederbelebten und der Gemeinschaft der Avantgarde intensiv frönten. So mancher Avantgardist konnte sich den ganzen Abend über das Lächeln nicht verkneifen. (S. Titelbild)

Am folgenden Sonntag, den 25.07.2021, trafen wir uns bereits um 11:00 Uhr, um die Aufräumarbeiten des Vorstands tatkräftig zu unterstützen. Im Anschluss an eine kleine Nachbereitung des vorherigen Abends, ging es für die Avantgarde zum Frühschoppen bei unserem Trainer Marcel und seiner Ehefrau Angela. Als Beweis, wie eng die Zusammenarbeit zwischen „Ehemaligen“ und aktiven Avantgardisten ist, versprach Marcel, in Zukunft regelmäßig das Frühshoppen auf seinem Anwesen auszurichten. Angela stimmte diesem Anliegen im Verlauf des Frühschoppens begeistert zu. Hierfür gilt dem Ehepaar ein besonderer Dank. Den Abschluss unseres Sonntages verlebten wir auf dem Anwesen von Haus Lohe, bei welchem wir uns auch über die Anwesenheit des „Primo Taxis“ freuen konnten.

Am Montag, den 26.07.2021, trafen wir uns abermals um 11:00 Uhr, um unsere Feierstätten besenrein zu hinterlassen. Daraufhin wurde die Festwiese der Fassschützen aufgesucht, um das Schützenfest in Ruhe ausklingen und Revue passieren zu lassen. Höhepunkt unseres „Mukkentags“ war das Vogelschießen. Nach einem intensiven Wettstreit gab sich Tim Gerke nicht nochmals (wie bereits am Mittwoch beim Glücksschießen) die Blöße und holte den Vogel schließlich mit ruhiger Hand und treffsicherem Auge von der Vogelstange. Tim nahm unsere weitere Neuaufnahme Justus Kohlmann zur Mukkenkönigin und beide durften sich im Anschluss über tolle Verkleidungen freuen. Das Abmelden des Schützenfestes verlief in diesem Jahr ungewohnt kurz und leise. Wir versprechen unserem Adjutanten jedoch, für das kommenden Jahr lediglich Anlauf zu nehmen….

Schlusswort

Über die gesamte Vorbereitungswoche konnte sich der Vorstand der Avantgarde über eine rege Beteiligung sämtlicher Mitglieder freuen. Auch wenn ein normales Schützenfest jedem besser gefallen hätte, so blicken wir trotz Corona auf eine tolle und intensive Gemeinschaft aus 44 aktiven Mitgliedern, welche durch jeden einzelnen von uns geprägt und ausgestaltet wird. Wir freuen uns auch für die Zukunft, mit euch gemeinsam Feste zu feiern und das Dorf sowie unsere Bruderschaft tatkräftig zu unterstützen.

Kategorie: Allgemein, Avantgarde, Schuetzen

Tambourcorps Einigkeit feierte Schützenfest

31. Juli 2021 von Klaus Hennemann

Ganz ohne Schützenfest zum eigenen 100 jährigen Jubiläum geht auch nicht, dachte sich die Einigkeit. Daher trafen sich die Musiker am Donnerstag vor dem geplanten Schützenfest an der Schützenhalle zum Aufladen von Tische und Bänke. Anschließend zog die Einigkeit Märsche spielend durch die Straßen zum Keweloh´s Hof, um für das Wochenende die Gemütlichkeit herzurichten.

Dabei wurde der „Umzug“ zur Überraschung der Musiker zweimal unterbrochen. Die Anwohner baten die Musiker zur Einkehr, um bei ihrer Fahnenweihe mit Ihnen auf das Schützenfest anzustoßen. Diese Einladungen wurden natürlich gerne angenommen und mit einem Ständchen im Garten belohnt.

Am Samstag trafen sich die Musiker nach der feierlichen Schützenmesse auf Keweloh´s Hof und feierten – natürlich mit eigenen Märschen spielend – das kleine Schützenfest zusammen mit ihren Partnern/innen.

Kategorie: Allgemein, Einigkeit

Kirchenrenovierung im großen Umfang steht bevor.

30. Juli 2021 von Klaus Hennemann

Unserer unter Denkmalschutz stehende Pfarrkirche steht eine umfangreiche Renovierung bevor. Nach aktuellem Stand sollen die Arbeiten nach Weißen Sonntag 2022 beginnen und zu Weihnachten 2022 beendet sein. Die Architektinnen Maas und Clemens wurden mit der Planung einer Gesamtrenovierung der Pfarrkirche St.Cäcilia beauftragt.

Im Jahr 1819, nachdem die Orgelbühne eingestürzt war, wurde damit begonnen die alte romanische Kirche in Westönnen abzureißen, um den heutigen Kirchenbau zu errichten. Am 22. November 1819 wurde der Grundstein gelegt und im Jahr 1822 wurde der heutige Kirchenbau als Grünsandsteinbasilika fertig gestellt.

In den Jahren 1965 – 69 unter Pfarrer Paul Witte hat unsere Kirche eine größere Renovierung erhalten. Hierbei wurden wurden Turm, Turmdach, Turmspitze und Kirchendach instand gesetzt. Weiterhin wurde die Heizungsanlage auf Öl umgestellt.

Unsere Kirche mit den Ausmalungen von 1875
(Quelle: Jubiläumsschrift zum 150-jährigen Bestehen)
Kircheninnere nach der Ausmalung 1947
(Quelle: Jubiläumsschrift zum 150-jährigen Bestehen)

Im Inneren wurde 1967 der Chorraum umgestaltet und eine Meßdiener-Saktristei angebaut. 1968 -1969 wurden eine neue Kasettendecke für das Tonnengewölbe eingebaut, die Wände wurden neu verputzt und gestrichen, die Grundpfeiler erhielten Grünsandstein, neue Fenster wurden verbaut und die Taufkapelle wurde umgestaltet. Der neue Altar wurde am 1.2.1969 geweiht.

Die letzte große Renovierung außen und innen wurde unter Pfarrer Spannenkrebs von 1991 – 93 vorgenommen. Hierbei wurde der Turm und die Dacheindeckung erneuert, bzw. instand gesetzt. Es wurde ein Drainagesystem um das gesamte Aussenmauerwerk gelegt, Steinquader wurde ausgetauscht. Im Kirchenraum wurden neue Pendelleuchten eingebaut und der Orgeltisch in die Mitte der Orgelbühne verlegt.

Aus dem Pfarrbrief vom 18.7.21 geht hervor, das die Gesamtkosten ca. 750.000 Euro betragen und die Gemeinde davon fast 50 % tragen muss. Das ist eine gewaltige Summe, mit der das Westönner Gotteshaus für die nächste Generation „wetterfest“ gemacht werden soll.

Über die einzelnen Maßnahmen der umfangreichen Renovierung werden wir in nächster Zeit weiter berichten.

Kategorie: Allgemein, Kirche

Ehrungen nach der Schützenmesse

29. Juli 2021 von Klaus Hennemann

Im Bild v.li. Brudermeister C. Zeppenfeld, Jubelkönigin Hildegard Wittenbrink, Schützenkönig Steffen Hünnies und das 25-jährige Jubelkönigspaar Silvia und Karsten Heimann.

Nach der feierlichen Schützenmesse nahm Brudermeister C.Zeppenfeld die Ehrungen der Jubelpaare sowie der Schüler- und Jugendprinzen der letzten beiden Jahre vor.

Das Jubelpaar von vor 60 Jahren – Siegfried Cremer und Helga Cremer – hatten sich aus gesundheitlichen Gründen entschuldigt. Ihre Ehrung wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Hildegard Wittenbrink, Schützenkönigin an der Seite von Schützenkönig Rudi Kliemt, wurde für 50 Jahre Jubelkönigin geehrt. Rudi Kliemt war im Jahr 2016 gestorben. C. Zeppenfeld erinnerte daran, das Rudi Kliemt der erste Schützenkönig war, der unter der neuen Vogelstange am Schützenplatz die Königswürde errang.

Das Jubelkönigspaar vor 40 Jahren – Ewald und Renate Hasenkamp – sind leider beide schon verstorben.

Das Jubelkönigspaar Karsten und Silvia Heimann wurden für 25 Jahre geehrt. Beide waren zu der Zeit aktive Mitglieder des Tambourcorps Einigkeit.

Ehrungen der Schüler-und Jugendprinzen der Jahre 2020 und 2021

Im Bild v.li. Schützenkönig Steffen Hünnies, Lukas Heimann, Tim Wiemhöfer – dahinter Brudermeister C.Zeppenfeld, Tim Gerke und Karsten Heimann,

Die Titel bei den Wettbewerben um die Schüler- und Jugendprinzenwürde errangen Tim Gerke zum Schülerprinz mit 28 Ringen in 2020, Tim Wiemhöfer zum Schülerprinz mit 26 Ringen in 2021.

Jugendprinz in 2020 wurde Phil Kaiser mit 25 Ringen, Lukas Heimann errang den Jugendprinz 2021 mit 23 Ringen.

Westönnen Online gratuliert den Jubelpaaren sowie den Schüler- und Jugendprinzen recht herzlich.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen, Schützenfest

Liebe Freunde der Ostoenner Orgelmusik!

28. Juli 2021 von Klaus Hennemann

Es ist zwar unter Corona-Bedingungen nicht einfach, aber es ist uns gelungen, den excellenten Sietze de Vries aus den Niederlanden/Groningen zu verpflichten. Ein hervorragender Orgelspieler und Improvisator, den wir öfter im Krummhörner Orgelfrühling bewundern durften. Es ist ganz sicher ein besonderes Erlebnis, Sietze de Vries auf der Ostönner Orgel spielen zu hören.

Wir laden herzlich ein zum vorletzten Orgelkonzert des Ostönner Orgelsommers 2021 am Samstag, den 31. Juli um 17:00 Uhr in der St. Andreaskirche in Soest-Ostönnen.
Solist ist der international renommierte Organist Sietze de Vries (*1973) aus den Niederlanden. Er ist Kirchenorganist der Groninger Martinikirche und besonders bekannt für seine Improvisationen.
Während und nach seinem Studium an den Konservatorien von Groningen und Den Haag machte er sich einen Namen, indem er nicht weniger als 15 Preise bei verschiedenen Orgelwettbewerben gewann. Ein Höhepunkt dieser Periode war das Gewinnen des Internationalen Improvisationswettbewerbes zu Haarlem im Jahre 2002.
Er konzertiert mittlerweile in vielen europäischen Ländern, aber auch in den Vereinigten Staaten, Kanada, Russland, Süd-Afrika und Australien. Als (Improvisations-)Dozent ist er international viel gefragt und auch dem Prins Claus Conservatorium zu Groningen verbunden.
Im Konzert spielt er Werke von Michael Praetorius (1571-1621) und Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621). Und natürlich wird er uns mit Improvisationen überraschen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich (z.Zt. Inzidenzstufe 0). Notwendig ist aber eine doppelte Impfbescheinigung, ein negativer Bürgertest oder Nachweis einer Corona-Genesung. (3 G !!!!) In der Kirche ist Abstand zu halten. Wir hoffen, dass die Stufe 0 (Null) bestehen bleibt!!
Wie immer ist der Eintritt frei und am Ausgang wird um eine angemessene Spende gebeten.

Wir hoffen Sie am 31. Juli begrüßen zu dürfen,
Dr. Helmut Reineke & Léon Berben

Kategorie: Allgemein

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