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Startseite » Archive für Alfred Risse » Seite 24

Kapitale Hirsche in Ungarn erlegt

29. September 2020 von Alfred Risse

Westönner erlegten zwei kapitale Hirsche in Ungarn

In ihrer Ausgabe vom 24. Sept. 1970 berichtet die Westfalenpost über den Jagdausflug von Heinz Dohe und Theo Hering nach Ungarn. Zwei schwere Geweihe brachten sie aus dem Land, das damals noch zum Warschauer Pakt gehörte, mit. Für ihre Abschüsse erhielten die Jagdfreunde zusätzlich noch eine Medaille. Das Bild zeigt die Beiden vor ihren Trophäen. Es stellt sich die Frage ob die Geweihe heute noch existieren.

Kategorie: Allgemein, Alte Bilder, Historie

Bilanz der Meierei Westönnen von 1895

21. September 2020 von Alfred Risse

Am 17. September 1895 veröffentlichte das Centralvolksblatt die Bilanz der Westönner Meierei vom 1. 4. 1895. Die Molkereigenossenschaft wurde 1889 gegründet. Im Jahr 1895 hatte sie zwei neue Mitglieder aufgenommen und zählte jetzt 81 Mitglieder. In diesem Jahr erwirtschaftete sie einen Gewinn von fast 2487 Reichsmark, was in dieser Zeit eine beachtliche Summe darstellte. Der Vorsitzende war Josef Holthoff, sein Stellvertreter Fr. Schulte.

Kategorie: Allgemein, Aus alten Tagen, Historie

Die Flugsaison der Brieftauben neigt sich dem Ende zu

19. September 2020 von Alfred Risse

Nur noch 26 Züchter beteiligten sich mit 1318 Brieftauben am vorletzten Preisflug ab Erlangen. Auf der 305 km langen Strecke bekamen 440 Tiere einen Preis.

Ab ErlangenTaubenPreise ProzenteBester Platz
Alfred Göbel2613,8232
Team Czerner481735,411
Norbert Kienz20840193

Kategorie: Allgemein

Zur Wallfahrt nach Stromberg..

19. September 2020 von Alfred Risse

…so hieß es viele Jahrzehnte auch in unserer Gemeinde. Doch diese Wallfahrten wurden in den 50 oder 60 er Jahren icht mehr fortgesetzt. Aber immer noch pilgern mit der Werler Kreuzbruderschaft auch Westönner(innen) mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß nach Stromberg.

In den vergangenen Jahren sind wir samstags noch Beckum gegangen und haben dort in einem Pfarrheim übernachtet. Sind dann am Sonntag die restliche Strecke nach Stromberg gegangen. Dort sind dann auch die anderen Pilger zu uns gestoßen. Diese Wallfahrt ist in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Trotzdem wollte ich diese Tradition nicht unterbrechen und habe mich daher am Samstag zu Fuß um 8,30 Uhr auf den Weg nach Stromberg gemacht.

Allerdings habe ich einen anderen Weg genommen. Ich bin von Oberbergstraße über Schwefe, Borgeln, Oestinghausen nach Hovestadt gegangen. Früher war auch Hovestadt das erste Ziel der Westönnenr Pilger. Sie fuhren mit der Kleinbahn dorthin und gingen dann zu Fuß über Herzfeld und Diestedde die 20 km lange Wegstrecke nach Stromberg. Da man in der Gruppe langsamer geht schätze ich, dass die Pilger für diesen Weg mindestens 5 Stunden gebraucht haben. Auch die Versorgung mit Flüssigkeit muss organisiert werden. Ohne Trinken ist es sehr schwer zu schaffen.

Da die viel befahrene Hauptstrecke über keinen Fußgängerweg verfügt bin über Nebenstraßen zunächst nach Diestedde und dann nach Stromberg gegangen. Nach etwas über 40 km habe ich nach dem schwierigen Aufstieg zur Burganlage kurz nach 18 Uhr die Kreuzkirche, eine gotische Hallenkirche, die 1344 eingeweiht wurde, erreicht. Nach einer kurzen Station in der Kirche habe ich mich erschöpft, aber zufrieden in mein Hotel begeben.

Am Sonntag habe ich mich um 7,30 Uhr auf dem Burgplatz mit den Werler Pilgern, die in diesem Jahr mit dem Auto gekommen sind, getroffen. Wir sind dann den 10 km langen großen Kreuzweg mit den 14 Stationen rund um Stromberg gegangen. Diese 14 Bildstöcke wurden 1907 neu errichtet. Das ist jetzt auch der Weg auf dem das Heilige Kreuz in der Kreuztracht jedes Jahr getragen wird. Schon im 17. Jahrhundert gingen die Gläubigen die Kreuztracht über unbefestigte Feld- und Waldwege. Diese damals 14 km lange Strecke soll 8-9 Stunden gedauert haben.

Um 10,30 Uhr haben wir dann am Gottesdienst zum Fest der Kreuzerhöhung teilgenommen. Dieser fand dank des guten Wetters auf dem Burghof mit dem nötigen Sicherheitsabstand statt. Zu Beginn wurde das Kreuz, das sonst über dem Altar in der Kirche hängt, aus der Kirche getragen und an einer Vorrichtung aufgehängt. Dieses romanische Kreuz wurde vor 1100 Jahren aus Eiche gefertigt und hat einen Silbermantel. In seiner Predigt reflektierte Pfarrer Georg Michael Ehlert über das Kreuz, das zu den Menschen getragen und dann wieder erhöht wurde.

In einem alten Tordurchgang hängt eine dicke Kette. Hierzu trug Heinz-Josef Luig eine Anekdote bei. Wer 7 Jahre nach Sromberg pilgert und dann nicht verheiratet ist muss in die Kette beißen. Dann steht mir diese Prozedur bald auch bevor.

Kategorie: Allgemein, Kirche

Nichts zu holen im ersten Saisonspiel für die Volleyballdamen

18. September 2020 von Alfred Risse

Zum ersten Saisonspiel reisten die Volleyballdamen zum Titelfavoriten nach Soest. Im Kader waren auch einige Nachwuchsspielerinnen. Es gab zwar die vielleicht erwartete Niederlage. Das Ergebnis ist mit 3:0 relativ eindeutig. Doch die Spielerinnen konnten auch fleißig punkten. Die Sätzen wurden mit 15, 20 und 18 Punkten abgeben. Es gab gute Ansätze, die Hoffnung auf positivere Ergebnisse in den nächsten Begegnungen machen.

Kategorie: Volleyball

RWW überrollt die Westfalen aus Liesborn

17. September 2020 von Alfred Risse

Beeindruckender 8.0 Sieg – Die Zweite schlägt Preußen Werl I 4:0

Westönnen trumpfte beim Gastspiel in Liesborn groß auf. Schon in der dritten Minute zog Tobias Schmacher volley ab. Der Torwart konnte kaum reagieren und der Ball zappelte im Netz. In der 8. Minute nahm Steffen Topp Kurs auf den Strafraum und wurde gefoult. Der Schiedsrichter pfiff und zeigte auf den Punkt. Stefan Schwarze, der freie Sicht auf das Geschehen hatte, informierte mit einem fairen Hinweis den Schiedsrichter, dass das Foul außerhalb war.

Statt Elfmeter gab es Freistoß. Michael Heinz schoss den Ball scharf und flach vor das Tor. Ein Liesborner Abwehrspieler fälschte den Ball ins eigne Tor ab. 2:0. Jetzt vielen 4 Tore in 8 Minuten. Neuzugang Sandro Osterhoff baute die Führung in der 20. Minute aus. Tobias Schumacher traf in der 22. Minute. Jetzt trug sich auch Nichael Heinz in die Torschützenliste ein. . Er traf in der 25. und 28. Minute. 6:0 war der Pausenstand.

Motiviert kam Liesborn aus der Kabine und drängte vehement auf den Ehrentreffer. Ins Westönner Spiel schlich sich der Schlendrian ein. Aber Goalkeeper Marcel Brylka, in der ersten Halbzeit nicht geprüft, hielt den Kasten mit einigen guten Paraden sauber. Westönnen fing sich aber wieder. Michael Heinz (57.) und Lennart Kaulmann (61.) stellten mit ihren Treffern den Endstand her. Sonntag kommt es in Westönnen zum Topspiel. Der Meisterschaftsfavorit TuS Freckenhorst gibt um 15 Uhr am Bahndamm seine Visitenkarte ab.

Unsere zweite Mannschaft trat auswärts bei den Werler Preußen an. Früher ein Aushängeschild des Fußballkreises in der Landesliga. Durch zwei Tore von Tom Scheele sowie von Bernd Rienhoff und Niklas Pleuger gewann die Zweite ihr erstes Saisonspiel mit 4:0. Sonntag kommt mit dem SC Lippetal um 13 Uhr ein Aufstiegskandidat an den Bahndamm.

Kategorie: Allgemein, Fussball

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