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Startseite » Archive für Alfred Risse » Seite 37

95 km zur Trösterin der Betrübten – Die Olper Fußwallfahrt

15. Juli 2019 von Alfred Risse

Der zweite Tag: Von Rönkhausen nach Hüsten

Ab fünf Uhr bieten Frauen aus Rönkhausen im Saal des Pfarrzentrums Frühstück an. Nach der heiligen Messe brechen wir auf. Heute steht uns die längste Etappe mit 38 km bevor.

Von Rönkhausen aus geht es wieder in den Wald. Es geht zum Teil stark nur bergauf. Nach einiger Zeit hoffe ich, dass die erreichte Anhöhe die letzte ist, aber es folgen weitere. Teilweise müssen wir die Marschordnung, dass 2 Personen nebeneinander hergehen aufgeben, wir kommen nur einer hinter dem anderen weiter. Aufpassen muss man, dass man nicht über hervorragende Wurzeln oder Steine stolpert. Auch die Wege teilweise mit Grobschotter belegt sind tückisch. Nach zwei Stunden haben wir endlich den Gipfel erreicht.

St. Petri in Hüsten

Um 9,30 Uhr ist an der Kapelle `Neues Brünneken` oberhalb von Allendorf (Sundern) die erste Pause und es gibt den Tagesimpuls. Wie auch an allen anderen Pausenstationen steht der Versorgungswagen bereit und jeder kann seine Getränkevorräte auffüllen. Kurz vor 12 Uhr erreichen wir die zweite Pausenstation. Die Krause Eiche bei Amecke. Weiter geht es durch den Wald entlang des Sorpesees. In der Höhe von Stemel ist dann gegen 13,30 endlich eine Stunde Mittagspause. Es gibt Nudeln mit einer Hackfleischsoße.

Danach geht es durch Hachen, einem der wenigen Orte, die wir durchqueren. Bei der letzten Pause haben die Malteser, die auch an jeder Station parat stehen viel zu tun. Einige haben nach der Anstrengung dieses Tages Kreislaufprobleme und werden im Bulli mitgenommen. Kurz vor 18 Uhr erreichen wir dann endlich St. Petri in Hüsten. Ich finde im Keller des Pfarrheims, in dem die meisten übernachten, einen Jugendraum mit einem Sofa. So kann ich nachts weich liegen. Leider gibt es keine Dusche vor Ort, so muss eine gründliche Wäsche reichen.

Ab 19 Uhr gibt es ein gemeinsames Abendessen mit dem Olper Verein, der eigens für die Unterstützung der Wallfahrer aus Olpe in Hüsten gegründet wurde. Den Abschluss dieses Tages bildet das Komplet in der Kirche. Anschließend nutzen viele noch die Möglichkeit zum Eisessen in einer nahegelegenen Eisdiele bevor es dann in das Quartier geht.

Kategorie: Allgemein

Die Olper Fußwallfahrt – 95 km zur Trösterin der Betrübten

13. Juli 2019 von Alfred Risse

Der erste Tag: Von Olpe nach Rönkhausen

In diesem Jahr habe ich mir mit der Teilnahme an einer längeren Wallfahrt einen langgehegten Wunsch erfüllt. Ich habe mich für die Fußwallfahrt von Olpe nach Werl angemeldet.

Am Donnerstag, den 4. 7. brachte Bernhard Pater seine Frau Gertrud, Uschi Altehenger und mich um 4,30 Uhr nach Olpe zur Kirche Maria Himmelfahrt (Bild 1). Dort wurde zunächst das Gepäck in einen LKW verladen. Nach dem Aussendungsgottesdienst um 6 Uhr machten sich die 65 Pilger und Pilgerinnen auf den Weg ins 32 km entfernte Rönkhausen, einem Ortsteil von Finnentrop. Ich startete doch mit einigen Selbstzweifeln und der Frage: Auf was hast du dich da eingelassen. Doch diese Sorge war schnell verflogen, kam ich doch unverzüglich mit den anderen ins Gespräch.

Aber es wurden an diesem Tag, wie auch an den anderen, viele Rosenkränze gebetet und vor allem Marienlieder gesungen. Kurz vor 10 Uhr gab es eine Frühstückspause von 30 Minuten. Nach dem Tagesimpuls ging es eine Stunde schweigend durch den Wald. Diese Schweigestunde gab es an allen drei Tagen. Eine wunderbare Möglichkeit in sich zu gehen und über seine persönliche Situation nachzudenken. Gegen 12 Uhr gab es am Dünscheder Hölzchen eine Mittagspause (Foto oben) von einer Stunde. Alle konnten sich an einer kräftigen Gemüsesuppe, die von einem Begleitfahrzug gebracht wurde, stärken und sich etwas erholen.

Weiter ging es wieder durch Wälder bevor wir in Finnentrop ankamen und entlang der Lenne Richtung Lenhausen pilgerten. Dort wurde die Gruppe von der Familie von Plettenberg auf Schloß Lenhausen (Bild 3) mit selbstgemachtem Holundersaft bewirtet. Als Dank brachten ihnen die Pilger ein kleines Ständchen dar.

Weiter ging es wieder mit einem steilen Anstieg in den Wald, bis wir endlich den Ort Rönkhausen, der tiefer unter uns lag erblickten. Die Kirchenglocke von St. Antonius Einsiedler (Bild 4) begrüßte uns schon von weitem, Vor der Kirche wurden wir vom Pfarrgemeinderat begrüßt. Nach einer kurzen Andacht ging es zum Pfarrheim, das für die meisten das Nachtquartier werden sollte. Nachdem alle sich einen Schlafplatz gesucht hatten, gab es Kaffee und Kuchen. Danach ging es unter die Dusche in der nahegelegen Turnhalle.

Am Abend hatte der Pfarrgemeinderat von Rönkhausen ein Abendessen organisiert, das wegen des guten Wetters draußen stattfand. Um 21 fand in der Kirche das Komplet (Nachtgebet) statt. Danach ging es zu den Schlafgelegenheiten (bei mir Luftmatratze), denn morgen steht uns ein harter Tag bevor.

Kategorie: Allgemein

Acht Mädchen und Jungen als Messdiener aufgenommen

2. Juli 2019 von Alfred Risse

Im Hochamt, zelebriert von Pater Shijo, wurden am vergangenen Sonntag acht Jungen und Mädchen als neue Ministranten aufgenommen.

Vorbereitet auf den Altardienst wurden sie von Nele Horlbeck, Jakob Esser und Torben Köhler. Jedes Kind hielt Buchstaben des Wortes Ministrant in den Händen und leitet daraus Tätigkeiten für ihre Zeit als Ministrant ab. In seiner Predigt dankte Pater Shijo den Kindern für den Entschluss Messdiener zu werden.

Zunächst werden die neuen Ministranten darauf vorbereitet in den Schulmessen den Dienst am Altar zu versehen.

Auch westoennen-online wünscht den neuen Ministranten viel Spaß bei ihrer neuen Tätigkeit.

Kategorie: Kirche

Zum Mawicker Schützenfest

19. Juni 2019 von Alfred Risse

Am kommenden Wochenende findet das Mawicker Schützenfest statt.

Als Einstimmung veröffentlichen wir 3 Zeitungsanzeigen von 1844, 1869 und 1894. Zu beachten ist, das 1869 und 1894 in der Woche jeweils Dienstag und Mittwoch das Schützenfest gefeiert wurde. Warum mag das so gewesen sein? Vielleicht können uns die Mawicker eine Antwort darauf geben.

Westönnen-Online wünscht den Maukern einen schönen Festverlauf und vor allen Dingen gutes Wetter.

Gut Schuss.

Kategorie: Allgemein

Einweihung des Heiligenhäuschens

18. Juni 2019 von Alfred Risse

Die Renovierungsarbeiten am Heiligenhäuschen in Oberbergstraße, das dem heiligen Antonius geweiht ist, sind fast abgeschlossen.

Das Häuschen hat einen neuen Farbanstrich bekommen, eine Sitzbank ist aufgestellt, der Weg wurde mit Splitt versehen und die Bepflanzung ist fast abschlossen. Am Sonntag, dem 30. 6., findet die feierliche Einweihung mit einer Andacht um 15 Uhr statt. Anschließend sind alle noch zu Kaffee und Kuchen im Bürgerheim eingeladen.

Kategorie: Gemeinschaft Oberbergstrasse

Kreuz im Johann-Ketteler-Park wieder beschädigt

7. Juni 2019 von Alfred Risse

Schon wieder wurde die Christusfigur am Kreuz im Johann-Ketteler-Park Opfer einer sinnlosen Zerstörungswut. Das ist jetzt schon das zweite Mal, dass die Figur beschädigt wurde.

Die Arme wurde abgebrochen. Das Kreuz wurde 2014 vom Verein ´Gemeinsam für Westönnen` aufgestellt. Nachdem es wochenlang durch die in unmittelbarer Nähe aufgestellte Wahlplakatwand quasi verschandelt wurde, folgte nun dieser sinnlose Akt der Zerstörung. Was Leute zu so einer Tat antreibt, kann kaum jemand nachvollziehen.

Fotos: Dieter Holtheuer

Kategorie: Allgemein, Gemeinsam für Westönnen

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