Westönnen Online hat schon mehrmals ausführlich über die ehemaligen Westönner Grünsandsteinbrüche berichtet. Diese Brüche lieferten Steine für den Hausbau; Werksteine für Treppen, Fensterstürze und Denkmäler; Platten für Deelen, Flure und Küchen und vieles mehr. Auch beim Kirchenbau von 1819 bis 1823, sowie 1925 beim Errichten der Schützenhalle kamen die Grünsandsteine zum Einsatz. Dass die Arbeiten in den Steingruben der damaligen Zeit sehr schwer, gefährlich und anstrengend waren, kann man sich gut vorstellen. Zumal auch die alten Werkzeuge und Hilfsmittel, sowie die Transporte mit den heutigen Möglichkeiten nicht vergleichbar sind.
Neue Ortsbegrüßungsschilder: Anmerkungen zu Tiuni
Hier noch ein Nachtrag zur bisherigen Berichterstattung. Wie Sie vielleicht wissen, hatte Westönnen Online bereits Ende März in einem Beitrag über das in Grünsandstein gemeißelte Wort TIUNI ausführlich berichtet.
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Hexerei in Westönnen
Die Hexenverfolgungen im Herzogtum Westfalen fanden hauptsächlich von Ende des 16. Jahrhunderts bis ca. 1728 statt. Westfalen war der Schwerpunkt der Verfolgungen und Prozesse. Um 1590-1600 erreichte uns die erste Welle der Nachstellungen. Höhepunkt war die Zeit um 1630 mit den Prozessen und Hinrichtungen. Spätere gab es noch um 1640/50. Die letzte Hinrichtung in Westfalen fand sogar noch 1728 in Winterberg statt.
Hausinschriften: Hof Radberg zu Sieveringen
In unserer Serie Hausinschriften im Kirchspiel Westönnen, möchten wir heute den Hof Radberg vorstellen. Es handelt sich um einen der ältesten und prächtigsten Höfe der Gemeinde Sieveringen. Was aber hat der Hof Radberg mit unserer Gemeinde zu tun, da er doch weit ab, südöstlich von Westönnen liegt?
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Hausinschriften im Kirchspiel: Holthoff und Stratmann-Müller
Offensichtlich besitzen die beiden Inschriften, die wir heute vorstellen, einige Gemeinsamkeiten. Zur ersten handelt es sich um eine Schrift auf dem Hof Holthoff an der Breite Straße. Bei der zweiten um eine Schrift des Hofes Stratmann-Müller an der Mummelstraße. Die Texte der Inschriften lauten wie folgt:
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Hausinschriften im Kirchspiel: Hof Schroeder-Schilling Mawicke
Heute möchten wir zwei Inschriften des Hofes Schroeder-Schilling in Mawicke vorstellen. Es soll, wie bereits bei den vorherigen Darstellungen diverser Inschriften, nur über das Umfeld der auf den Balken genannten Personen berichtet werden. Nicht aber über die Geschichte des ganzen Hofes. Die Inschrift über der Haustür des alten Fachwerkhauses von 1803 lautet buchstaben-und zeilengetreu:
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