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Startseite » Archive für Klaus Hennemann » Seite 91

Reparaturcafe wieder geöffnet

14. August 2020 von Klaus Hennemann

Auch auf das Westönner Reparaturcafe der Caritas-Konferenz hatte die Coronapandemie Auswirkungen. Im April, Mai und Juni konnten keine Reparaturen durchgeführt werden und auch das Cafe konnte nicht geöffnet werden. Im Juni gab es grünes Licht und nachdem mit den Ehrenamtlichen die Coronaschutzbestimmungen besprochen waren, freuten sich die Handwerker auf den Öffnungstag am 1. Juli, denn es gab schon telefonische Anfragen.

Leider muss das Cafe geschlossen bleiben, denn die Räumlichkeiten sind zu klein um den geforderten Abstand zu halten. Wer aber gerne eine frisch gebackene Waffel zum Kaffee geniessen möchte, kann sich diese im Reparaturcafe abholen. Geöffnet ist das Cafe immer am ersten Mittwoch im Monat ab 15.00 Uhr. Der nächste Öffnungstag ist der 3.September.

Text: Ria Kemper

Kategorie: Allgemein, Caritas

Rot-Weißer Nachwuchs ist gefragt!

13. August 2020 von Klaus Hennemann

Endlich dürfen auch die Jüngsten wieder auf dem Sportplatz loslegen und trainieren. Für alle interessierten Kinder und Eltern bieten wir deshalb ein Schnuppertraining an. Das Training richtet sich an Kinder im Alter von 4-6 Jahren. Trainiert wird auf unserem modernen Kunstrasenplatz in Westönnen.
Wir freuen uns darauf, viele neue Gesichter begrüßen zu dürfen!
Natürlich legen wir großen Wert darauf, die Hygieneregeln einzuhalten und bereiten dies entsprechend vor.

Mit sportlichem Gruß

Ingo Schriek

Kategorie: Fussball

Neuwahl des Westönner Gemeindevorstehers im August 1845

11. August 2020 von Klaus Hennemann

Der Amtmann Fickermann lädt in einer Zeitungsanzeige vom 11. 08.1845 die Meistbeerbten zur Wahl eines neuen Gemeindevorstehers ein. Aus Genwiki erfahren wir zu dem Begriff „Meistbeerbten“, das es sich hier um diejenigen handelt, die im Verhältnis zu den übrigen Beteiligten mehr besitzen und dadurch besondere Vorrechte und Pflichten halten.

Der Oeconom Sauer, der am 24. Januar 1844 durch Brustfieber u. Gelbfuß starb, war ein Bernhard Christoph Sauer ex Scheidingen, Landwirt und ehemaliger Schuldheiß. Er wurde 68 Jahre alt und hinterließ die Gattin und 4 ältere Kinder.    

Für Westönnen galt es, einen Nachfolger für den bisherigen Gemeindevorsteher Heinrich Ebell gt. Schulte zu Westönnen, Landwirt, zu wählen. Er war 49 Jahre, 8 Monate u. 22 Tage alt, als er am Werler Weg tod gefunden wurde. Er hinterließ die Gattin Franziska Sauer, 1 älteres Kind u. 9 minderjährige Kinder.

In einem Bericht von Dieter Holtheuer vom 15. April 2011 erfahren wir, das ein Johann Müller-Stratmann, geb. 1775 – gest. 1858 zu seinem Nachfolger gewählt wurde. Dieser bekleidete das Amt des Gemeindevorstehers von 1845-1849.

Mit freundlicher Unterstützung von Dieter Holtheuer.

Mit diesem Bericht, der vor 175 Jahren in der Lokalzeitung erschien, setzen wir die Serie fort, mit der wir an Ereignisse erinnern, die in früher Zeit in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht wurden. Die Zeitungsberichte wurden uns dankenswerterweise von Alfred Risse zur Verfügung gestellt, der schon seit einiger Zeit in den bekannten Zeitungsarchiven nach Berichten aus dem Kirchspiel sucht und umfangreich fündig geworden ist.

 

Kategorie: Historie

Grillen bei der Einigkeit

1. August 2020 von Klaus Hennemann

Wie schon seit Jahren üblich, lädt das Tambourcorps Einigkeit seine Musiker/innen einige Tage vor Schützenfest zum Grillen ein. Gastgeber waren in diesem Jahr Ralf und Heidi Kleine, die die Einigkeit in Ihren gepflegten Garten für den Grillabend eingeladen hatte. In Ihrer Begrüßung bedankte sich die 1. Vors. Angela Seifert von der Einigkeit für Ihre nette Gastfreundschaft. Weiter betonte sie die langjährige enge Verbundenheit zum Musikverein Müschede.

Die Müscheder Musiker Andre und Thomas hatten sich wieder hervorragende Leckereien einfallen lassen, um die befreundeten Musiker/innen der Einigkeit vom Grill zu beköstigen.

Die 1. Vorsitzende Angela Seifert bedankte sich bei den beiden Grillmeistern mit einer netten Aufmerksamkeit, bevor die Musiker/innen den gemütlichen Abend gemeinsam bei guter Unterhaltung gesellig ausklingen ließen.

Kategorie: Allgemein, Einigkeit

Die Geschichte mit den Schmunzelsteinchen

30. Juli 2020 von Klaus Hennemann

Zum Ende der Schützenmesse gab Propst Feldmann das Wort an den Brudermeister C.Zeppenfeld, der nach einigen Worten dem Jubelkönig Theo Schriek das Mikrofon übergab.

Theo Schriek erzählte die Geschichte von den Schmunzelsteinchen, wie sie wirklicher in der Gegenwart nicht sein könnte. Daher geben wir an dieser Stelle allen noch mal die Möglichkeit, sich dieser Geschichte zu erfreuen und besonders, sich auf das Ende der Geschichte zu besinnen.

Die Schmunzelsteinchen

In einem verwunschenen Dörflein lebten vor langer, langer Zeit viele fröhliche Zwergenmenschlein. Immer, wenn sie einander begegneten oder dem anderen eine Freude bereiten wollten, schenkten sie ein Schmunzelsteinchen. Das beschenkte Menschlein freute sich, schmunzelte, weil ihn der Schmunzelstein so anschmunzelte, war fröhlich und wusste, der andere mag mich. So war es immer. Jeder Zwergenmensch schenkte dem anderen ein Schmunzelsteinchen und bekam auch immer wieder eines geschenkt. Und – die kostbaren Steinchen der Freude gingen niemals aus.

In der Nähe der frohen, kleinen Menschen lebte aber ein finsterer Geselle, Griesgram und Neid waren seine treuen Weggefährten. Er konnte die Fröhlichkeit, die Freundlichkeit, das liebevolle Miteinander der kleinen Zwerge nicht nachvollziehen und gönnte aber auch den Zwergen ihre Unbekümmertheit nicht. Als nun ein Zwerglein durch den Wald marschierte, traf es den Kobold und überreichte ihm gleich ein Schmunzelsteinchen, damit er auch fröhlich sein könne. Doch der finstere Waldbewohner nahm das Steinchen nicht an, sondern flüsterte dem Zwerg ins Ohr: „Verschenke du nur deine Steinchen an alle und jeden, dann hast du bald selbst keine mehr.“ Das stimmte zwar nicht, denn wenn man etwas gab, bekam man auch wieder etwas zurück. So war das auch immer mit den Schmunzelsteinchen. Aber mit den Worten des Kobolds war die Saat ausgestreut und sie ging auf.

Die Schmunzelsteinchen wurden nicht mehr verschenkt, sondern im Beutel festgehalten, bald ging jeder seines Weges ohne nach dem anderen zu sehen, das Lachen verschwand, jeder kümmerte sich nur noch um das Anhäufen seines Besitzes. Missmut – Verschlossenheit – Freudlosigkeit – das waren nun die Merkmale eines einst so fröhlichen, liebenswerten Völkchens. Jahrzehnte gingen ins Land. Die Menschlein hetzten durch das Land. Sie schauten nicht nach rechts und nach links. „Hilf dir selbst und du hast ein gutes Werk getan“, das war ihre neue Lebensphilosophie.

Aber, irgendwo schlummerte noch die Geschichte von den fröhlichen Menschlein mit dem Schmunzelsteinchen. Ein alter „Narr“ hatte sie von seinem Vater, dieser wieder von seinem Vater… Und der erzählte „das Märchen von den guten Vorfahren“ seinem Enkel.

Nachdenklich machte dieser sich an das Werk. Er ging in seine Töpferstube, in der er sonst Krüge und Schalen herstellte, und formte kleine, lachende Tongesichter. In den nächsten Tagen verschenkte er an seine Freunde diese schmunzelnden Steinchen. Am Anfang wurde er belächelt und als netter, harmloser Spinner abgetan. Aber einigen gefiel die Idee. Die Schmunzelgesichter stimmten sie fröhlicher, auch wenn sie diese nur in der Tasche berührten. Und so wurden es immer mehr, die sich durch das Verschenken von Schmunzelsteinchen auch ihre Fröhlichkeit und Liebe zurück schenkten.

Nach dieser tollen Geschichte schob Theo Schriek eine lila Schubkarre zum Ausgang des Schützenplatzes, in der er zahlreiche Schmunzelsteinchen gelegt hatte. Er lud alle Besucher der Schützenmesse dazu ein, sich beim Verlassen des Schützenplatzes reichlich mit den Schmunzelsteinchen einzudecken.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen

Einigkeit bringt Schützenständchen

29. Juli 2020 von Klaus Hennemann

Das die Westönner trotz ausfallendem Schützenfest nicht die Füße still halten, war absehbar. So machte das Tambourcorps Einigkeit das, was sie sonst auf Schützenfest auch machen. Sie bringen ein Ständchen. Mit freundlicher Unterstützung vom Mawicker Brudermeister Theo Hünnies wurden zu Beginn dem Jugendspielmannszug und den ehemaligen Avantgardisten ein Ständchen gespielt.

Als Dank gab es für die Einigkeit vom Jugendspielmannszug einen kleinen Umtrunk

Danach ging es zur Familie Willi Mertin nach Oberbergstraße. Willi und Anettte Mertin stellen seit einigen Wochen der Einigkeit ihre geräumige Tenne für Registerproben zur Verfügung. Dies hilft der Einigkeit ganz besonders bei den Vorbereitungen für das 100-jährige Bestehen im nächsten Jahr.

Anette und Willi Mertin waren zusammen mit ihren Gästen sichtlich überrascht, als die Einigkeit in lang gezogener Reihe aufmarschierte und mit Schützenfestmärschen die passenden Melodien zu ihrer Feierlichkeit beisteuerte. Als Dank gab es für die Musiker ein gut gekühltes Bierchen.

Angela Seifert, 1. Vorsitzende der Einigkeit, nutzte die Gelegenheit, sich im Namen aller Musiker bei der Familie Mertin für die freundliche Unterstützung zu bedanken.

Anschließend ging es weiter zum Vorstand der Schützenbruderschaft, der sich bei ihrem Brudermeister C. Zeppenfeld mit Ehefrauen eingetroffen hatte. Auch hier war die Überraschung gelungen. Christoph Zeppenfeld dankte der Einigkeit für diesen Überraschungsbesuch und lud die Musiker zum Umtrunk ein.

Keine offizielle Meldung an den Brudermeister, aber eine
herzliche Begrüßung zur gelungenen Überraschung.

Als letzte Station wurde das Königspaar und Hofstaat besucht. Auch hier wurde die Überraschung mit großer Freude aufgenommen. In großer Runde wurden dem Königspaar zünftige Märsche gespielt, abschließend die „Westönner Hymne“ Mars der Medici.

Kategorie: Einigkeit

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