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Startseite » Archive für Klaus Hennemann » Seite 77

Einigkeit nimmt Probebetrieb wieder auf

5. Juli 2021 von Klaus Hennemann

Am vergangenen Donnerstag nahm das Tambourcorps Einigkeit den Probebetrieb wieder auf. Im großen Teil der Westönner Schützenhalle waren alle Rahmenbedingungen für die ordnungsgemäße Probe gegeben.

Zwar konnten noch nicht alle aktiven Musiker an der Probe teilnehmen, dennoch wurden zahlreiche Musikstücke gespielt. Bei den nächsten Übungsabenden werden es bestimmt wieder mehr Musiker sein, und vielleicht ist ja auch ein offizieller Auftritt zum 100-jährigen Jubiläum der Einigkeit in diesem Jahr noch möglich.

Kategorie: Einigkeit

Westönner Tauben schnitten prozentual gut ab

4. Juli 2021 von Klaus Hennemann

Gute Flugergebnisse erreichten die Brieftauben der Westönner Züchter beim Preisflug ab Regensburg am 27. Juni. Insgesamt machten sich 810 Tauben von 32 Züchtern auf den 419 km langen Flug.

Eingesetzte Tauben Preise ProzenteBester Platz
Jürgen Schmidt271866,750
Norbert Kienz19842,174

In der RV Meisterschaft liegt Norbert Kienz mit 34 von 45 möglichen Preisen auf Platz 7, Jürgen Schmidt mit 32 Preisen auf Platz 11.

Bei den besten Vögeln liegt Norbert Kienz mit der maximalen Preiszahl von 9 auf Platz 3.

Am heutigen Sontag, den 4. 7. startet der nächste Flug wieder in Regensburg.

Kategorie: Tauben

Team des WDR drehte in Oberbergstraße

3. Juli 2021 von Klaus Hennemann

Zusammen mit einem Kameramann und einem Tontechniker drehte Redakteurin Susanne D`Alquen einen Beitrag für die Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ bei unserem Redaktionsmitglied Alfred Risse.

Dieser hat seit Dezember 2020 einen Listenhund. Lilly wurde im Juni 2020 in einer Sendung aus dem Tierheim Gelsenkirchen vorgestellt. Nach Dreharbeiten im Haus und im Garten, bei einem Spaziergang endete der Drehtag mit Aufnahmen bei der Tierärztin Dr. Barbara Tichy.

Wann der Beitrag in der Sendung unter der Rubrik `Zuhause gefunden´ gesendet wird, ist noch nicht bekannt.

Kategorie: Allgemein

Ostönner Orgelsommer 2021

24. Juni 2021 von Klaus Hennemann

Unsere Nachbargemeinde Ostönnen lädt zum Ostönner Orgelsommer ein. Gerne veröffentlichen wir diese Einladung zu einem besonderen Konzert auf einem ebenso besonderen Instrument.

Das zweite Konzert im Rahmen unseres Ostönner Orgelsommers 2021 startet am Samstag den 26.Juni 2021 um 17.00 Uhr in der St.Andreaskirche zu Soest-Ostönnen.

Organistin wird CORINA MARTI aus Basel sein. Trotz der langen Anreise wird sie ihr Clavisimbalum mitbringen.  

Aurea vel Argentea (Gold oder Silber) ist das Konzert für Orgel und Clavisimbalum überschrieben, das Corina Marti am Samstag, 26. Juni, ab 17.00 Uhr präsentiert. Die Schweizerin unterrichtet an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel, ist Solistin und Kammermusikerin. Bei ihrem Clavisimbalum handelt es sich um den Nachbau eines mittelalterlichen Tasteninstruments, das als Vorgänger des Cembalos gilt. Zu hören sind unter anderen Werke von Mikołaj Radomski (* um 1400, † nach 1450), Philippe de Vitry (1291 – 1361), Petrus Wilhelmi de Grudencz (1392 – 1480), Guillaume Dufay (1397 – 1474) sowie Gilles Binchois (1400 – 1460).  

Also eine ganz besondere Gelegenheit, einmalige Musik auf alten Instrumenten von einer international anerkannten Solistin und Ensemble-Musikerin geboten zu bekommen.  

Zu beachten!  

Die Zahl der zugelassenen Zuhörer ist begrenzt. Daher ist eine Anmeldung erforderlich bei folgender eMail-Adresse:  leon.berben@gmail.com  Außerdem notwendig: eine doppelte Impfbescheinigung  oder ein negativer Bürgertest! Ein anhängender Eincheck-Bogen muss ausgefüllt mitgebracht werden. Während des Konzertes ist ein medizinischer Mund-Nasenschutz zu tragen.   Dies alles ist zu Ihrem und unseren Schutz unbedingt notwendig!  

Für Interessierte: Eine Anmeldung  über QR-Code von Gastident.de ist möglich; vorherige Anmeldung über folgenden Link ist möglich:   https://gastident.de/guest-registration   

Dann braucht man nur noch den QR-Code zu scannen.

Herzliche Grüße aus Ostönnen Ihre
 Helmut Reineke und Leon Berben

Kategorie: Allgemein

Westönner Tauben verpassten knapp die Top 20

20. Juni 2021 von Klaus Hennemann

Am vergangenen Sonntag starteten 1101 Tauben von 37 Züchtern in Pocking zum siebten Wettflug. Auflass war um 6,45 Uhr. Die Flugstrecke betrug 522 Kilometer.

Eingesetzte TaubenPreise Prozente Bester Platz
Jürgen Schmidt341647,127
Team Czerner27311,126
Norbert Kienz20105021

In der RV Meisterschaft der besten Tauben liegt Jürgen Schmidt auf Platz 10 mit 27 von 35 möglichen Preisen, Norbert Kienz auf Platz 16 mit 25 Preisen.

Bei den besten Vögeln liegt Norbert Kienz auf Platz 6 mit der optimalen Preisanzahl 7, Jürgen Schmidt mit zwei Tauben auf Platz 20 und 24 mit 6 Preisen.

Der Wettflug ist heutigen Sonntag ist ab Neumarkt.

Kategorie: Tauben

Vor 125 Jahren Registrierung der Sauerkrautfabrik Kerkhoff

18. Juni 2021 von Klaus Hennemann

In seiner Ausgabe vom 4. Juni 1896 meldet das Centralvolksblatt, dass Gutsbesitzer Kerkhoff eine Sauerkrautfabrik anlegen will. Vorbilder sind Fabriken in Mainz und Magdeburg.

Was auf den ersten Blick als allgemeiner Hinweis erscheint, sollte sich schon einige Jahre später als der Grundstein für ein unternehmerisches Erfolgserlebnis herausstellen.

Schon mehrfach hatte Westönnen Online über die Unternehmerfamilie Kerkhoff, den Bürgermeistern Kerkhoff und über deren Leben und Wirken berichtet. Mit diesem Beitrag möchten wir die Familien- und Unternehmensgeschichte zum 125-jährigen Jubiläum zur Registrierung der Sauerkrautfabrik in Erinnerung rufen.

Der Gründer: Caspar Kerhoff *1865 +1915 Bild aus der Famlienchronik Kerkhoff

Links im Bilde ist ein Teil der alten Ziegelei zu sehen. Dort befand sich später die Küferei. Nach Abbruch des Gebäudes ist dort ein Bürohaus entstanden.

Die Famliengeschichte beginnt mit Philipp Romberg, genannt Kerkhoff. Er wurde am 28. Juni 1787 als Sohn der Eheleute Friedrich Romberg und Elisabeth Kerkhoff geboren. Am 11.Oktober 1813 hat er die Ehe geschlossen mit Anna Maria Elisabeth Schulte. Ihre Geburtsurkunde besagt, dass sie am 25.September 1781 in Werringsen bei Menden geboren ist. Als sie am 8.Novemebr 1842 starb, war der Hoferbe, Heinrich, erst 17 Jahre alt.
Diese haben das große Bauernhaus im üblichen Fachwerkstil erbaut. Das Innere des Hauses ist im Laufe der Zeit mehrfach um- und ausgebaut und den jeweiligen Bedürfnissen seiner Bewohner angepasst worden.

In der Familienchronik wird aus dem Heimatbuch von H.Westhues wie folgt zietiert: „Um die Mitte des vorigen Jahrhunderts, Anfang dieses Jahrhunderts (1850-1910) wurde auf dem Kerkhoff´schen Hof, einem Hof in der Nähe der Kirche, der laut einer Urkunde in Corvey kurz nach dem 30jährigen Kriege von einem Vorfahren namens Romberg in Besitz genommen wurde, eine Ziegelbrennerei betrieben. Hergestellt wurden Hohlziegel (Dachziegel) und Ziegelsteine„. Soweit zur Herkunft und Entstehung des Hofes Kerkhoff.

Wir übernehmen an dieser Stelle einen Teil der Berichte in Westönnen Online von Eberhard Holin vom 11. März 2009 auf, Sauerkrautwochen: Teil 3 – Sauerkrautfabrik Caspar Kerkhoff.

1896 ließ sein Sohn Caspar Kerkhoff beim Königlichen Amtsgericht in Werl eine „Sauerkrautfabrik mit Dampfbetrieb“ registrieren, die er am 10.August gegründet habe“, zitiert nach Werler Anzeiger, Ausg. vom 28.07.1971.

Im Archiv der Stadt Werl finden sich Angaben über die „durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeiter“ vom Winter 1918/19 bis Winter 1924/25. Die Belegschaftsstärke wird nicht für die einzelnen Monate ausgewiesen sondern lediglich nach „Sommer“ und „Winter“ getrennt aufgeführt. Beginn der täglichen Arbeitszeit ist morgens um 7.00 Uhr, das Ende abends um 18.00 Uhr. Sie betrug damit 11 Stunden, abgezogen davon 2 Stunden Pause. Nach genannter Fundstelle schwankt in den Sommern die Zahl der Beschäftigten zwischen 4/Sommer 1919, 6 Sommer/1920, 2 Sommer/1921, 4 Sommer/1922, 3 Sommer/1923 und in den Wintern zwischen 16/Winter 1918/19, 18 Winter 1919/20, 18 Winter 1921/22, 20 Winter 1922/23, 18 Winter 1923/24. Für den Winter 1924/25 werden nur 2 Belegschaftsmitglieder angegeben, zitiert nach Katasterblatt für die gewerbliche Anlage, 2 Blätter, zuletzt unterschrieben am 3.2.1925.

Auf Caspar Kerkhoff folgte dessen Sohn Hubert Kerkhoff, der zu den eigenen 200 Morgen im weiteren Verlauf jährlich rd. 600 Morgen entweder selbst hinzupachtete oder mit den heimischen Landwirten entsprechende Lieferverträge abschloss, um die Auslastung bzw. Vergrößerung seines Produktionsbetriebes zu sichern.

Ab 1956 übernahm sein Sohn Theo Kerkhoff die Leitung des Hofes und der „Sauerkraut- und Konservenfabrik“.

Infolge des Todes des Firmeninhabers Theodor Kerkhoff 1978 wurde die Firma noch bis 1980 weitergeführt und dann geschlossen. Ein Teil der früheren Betriebsstätten sind inzwischen abgebrochen.

Ein Steinbruch südlich der damaligen B1 sicherte der Familie Kerkhoff in früheren Jahren ihre Einkünfte. In seinen besten Tagen verdienten hier über 20 Arbeiter ihren Lebensunterhalt. Zum Bau unserer Schützenhalle haben die Schützenbrüder damals den Grünsandstein aus dem Kerkhoff´schen Steinbruch kostenlos brechen dürfen. Weiterhin produzierte die Fa. Kerkhoff einige Jahre Rübenkraut sowie eine Molkerei, aus der später die Molkereigenossenschaft entstand.

Ein sprichwörtlich bahnbrechendes Ereignis geht auf die Mitwirkung der Familie Kerkhoff zurück. Aus der Familienchronik erfahren wir: „Die bedeutendste Entscheidung, mit der mein Vater, Caspar Kerkhoff, in seiner Amtszeit sich durchgesetzt hat, ist der Anschluss des Dorfes an die Eisenbahnstrecke Soest-Unna.
Zitat: Heinrich Westhues:
„…alle gingen daran, da die Eisenbahnverwaltung für den Bau eines Bahnhofsgebäudes einen Zuschuss von der Stadt, bzw. von dem Dorf, forderte, diesen beizeiten aufzubringen, damit auch ihr Ort Haltestelle werde. Einige Westönner schienen allerdings dafür keinen Sinn zu haben. Man wollte das Dorf vor fremden und bösen Einflüssen bewahren. Erst in den Jahren 1898/99 gelang es den Bemühungen des damaligen Vorstehers Caspar Kerkhoff, trotz der hier und da bestehenden Abneigung, die Mittel aufzubringen.

Und tatsächlich, der Bahnhof wurde gebaut.

Familienbild aus der Famlienchronik Kerkhoff

Die Kerkhoff´s waren nicht nur Unternehmer, sie waren auch Bürgermeister von Westönnen, Heinrich Kerhoff von 1853 – 1890, Caspar Kerhoff von 1890 – 1905, der Sohn von Caspar Kerkhoff, Hubert Kerkhoff, war von 1924 – 1945 Bürgermeister von Westönnen, dessen Sohn Theodor war von 1966 – 1979 stellvetr. Bürgermeister der Stadt Werl und Ortsvorsteher von Westönnen.

Weitere interessante Berichte zur Famlie Kerkhoff finden Sie von unseren Autoren Ehrenmitglied Friedrich Schleep +, Dieter Holtheuer und Eberhard Holin.

Sauerkrautwochen: Zur Sauerkrautproduktion in Werl-Westönnen – Teil 1
Sauerkrautwochen: Teil 3 – Sauerkrautfabrik Caspar Kerkhoff

Quellen: Famlienchronik der Familie Kerkhoff, Archiv der Lokalzeitung, Zitate aus dem Heimatbuch von H.Westhues

Fotos: Archiv Lokalzeitung, Familienchronik der Familie Kerkhoff

Kategorie: Allgemein, Geschichte, Historie

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