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Startseite » Archive für L L » Seite 22

Goldener Stern für Friedel Grümme

18. September 2019 von L L

Eine der höchsten Auszeichnungen im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften.

Als am Samstag, 31.08. die Schützen das in diesem Jahr von der St. Hubertus Schützenbruderschaft aus Scheidingen ausgerichtete Bezirksschützenfest besuchten, ging es diesmal nicht nur um den dort ausgetragenen Wettkampf um die Bezirkskönigswürde.

Der für 13:00 Uhr bestellte Bus brachte alle zur Westönner Schützenfamilie gehörenden Gruppierungen, ausgenommen die BdSj Schülerschützen, zum Festplatz nach Scheidingen. Dort angekommen wurde nach einer kurzen Begrüßungsphase der gemeinsame Wortgottesdienst gefeiert. Im Rahmen dieses durch Bezirkspräses Pastor Christoph Severin abgehalten Festaktes, wurde der Westönner Ehrenbrudermeister und Ehren-Bezirksbrudermeister Friedel Grümme mit dem Goldenen Stern zum St.-Sebastianus-Ehrenkreuz ausgezeichnet.

Der stellv. Bundesschützenmeister Walter Finke stellte in seiner an Friedel Grümme gerichteten Ansprache den Werdegang da:

„Schon in jungen Jahren kamst Du zu den Schützen, übernahmst bald Verantwortung und brachtest Dich und Deine Fähigkeiten in die Schützengemeinschaft ein.

1972 wurdest Du bereits in den Vorstand der SBS Westönnen gewählt. Von 1980 – 1992 warst Du Geschäftsführer der Bruderschaft, bevor Du nach dem plötzlichen Tode des damaligen Brudermeisters Fritz Nieder an die Spitze der Westönner Schützen gewählt wurdest.

In deine Amtszeit fielen viele wichtige Projekte. Bei den vielen Baumaßnahmen, insbesondere die größte nach dem Hallenbau, dem Parkplatz, war seine umsichtige Art einer der Garanten für das Gelingen. Der BdSJ und damit das Ferienlager, wären ohne Friedel nicht das was sie heute sind. Hier war er der Motor, die treibende Kraft. Und die Terminabsprache der Verein des Kirchspiels Westönnen, die er ins Leben rief, dokumentiert seine integrativen Fähigkeiten. Die Mitgliederzuwächse in seiner Amtszeit sind sicherlich auch ein Ergebnis seiner modernen Interpretation des Schützenwesens, die sich auszeichnet durch den immerwährenden Blick über den Tellerrand auf die Säulen des Schützenbundes „Für Glaube, Sitte und Heimat“. Der Umweltpreis für die Schützenbruderschaft im Jahre 2007 steht exemplarisch dafür.

Von 1995-2005 war Friedel Grümme Bezirksbrudermeister des Bezirksverbands Werl-Ense, deren Ehren-Bezirksbrudermeister er heute ist. Im Jahre 1995 bestand der Bezirksverband noch aus dem ersten Bezirksbrudermeister und einem Schriftführer. Friedel Grümme war es zu Beginn seiner Amtszeit klar, dass er zunächst wieder einen arbeitsfähigen Bezirksvorstand implementieren muss. Aufgrund seines schon damals großen Ansehen gelang ihm dieses sehr zügig umzusetzen und der Vorstand konnte komplementiert werden. Der damalige Präses seiner Heimatbruderschaft in Westönnen, Herr Pastor Spannenkrebs, übernahm nach Vorlage von Friedel seinem Konzept, das letzte noch frei gewordene Amt des Bezirkspräses.

Friedel Grümme schaffte es innerhalb von 2 Jahren, dass der Bezirk Werl-Ense endlich auf Diözesan- und Bundesebene wahrgenommen wurde. Diese Bestrebungen und vor allen Dingen auch sein Einsatz für ein gerechtes und bezahlbares Beitragssystem, für die von Ihm zu vertretenden Bruderschaften brachten Ihm höchste Anerkennung. In enger Zusammenarbeit mit den verantwortlichen aus der Diözese, war er immer bestrebt Zukunftsgerichtet den Bezirk Werl-Ense zu vertreten und zu repräsentieren. Die vorbildliche Arbeit in seiner Bruderschaft mit der Förderung und Akzeptanz für die Jungschützen übertrug er in den Bezirk und es war der Anfang von einer bis heute großen Beteiligung an unseren Bezirksfesten.“

Walter Finke lobte auch die menschliche Seite:

„Friedel Grümme schaffte in seiner Vorstandstätigkeit, als Brudermeister in Westönnen und auch als Bezirksbrudermeister im Bezirksverband Werl-Ense, immer ein vertrauensvolles Miteinander, weil er den Austausch förderte und andere und ihre Meinung gelten lies. Seiner Menschlichkeit, Ruhe und Zielstrebigkeit ist es zu verdanken, dass der Bezirk Werl-Ense bis zum heutigen Tag, eine lebendige und Mitgliederwachsende Gemeinschaft ist.

Nicht selten musste für die Ausübung deiner Ämter die Familie zurückstecken, Freiwilliges Engagement schließt oftmals den Verzicht auf eigene Freizeitaktivitäten mit der Familie mit ein. Mein Dank, der am heutigen Tage nicht nur Friedel Grümme, sondern auch seiner Familie, insbesondere seiner Frau Rita gilt, kann somit gar nicht groß genug sein.“

Nach der Übergabe dieser außergewöhnlichen Auszeichnung gab es zahlreiche Gratulanten die unter Applaus ihre Glückwünsche überbringen konnten.

Während des dann stattfinden Bezirksschießens, an dem auch der Westönner Schützenkönig Steffen Hünnies, leider mit wenig Erfolg, teilnahm stand der Rest des Schützenvorstandes bei herrlichem Wetter zusammen und stieß mit dem geehrten auf diese tolle Auszeichnung an.

Nachdem die Bezirkskönigswürde an Michael Melcher aus der Nachbarbruderschaft Holtum gegangen war, wurde wie üblich eine Parade durch die Scheidingen Straßen durchgeführt. Der ereignisreiche Tag endete für die Meisten Schützen mit der für 21:30 Uhr angesetzten Heimreise.

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Schuetzen

Festablauf des diesjährigen Schützenfestes

27. Juli 2019 von L L

Alle aktiven Schützen aus Westönnen laden vom 27. bis zum 29 Juli zu ihrem Schützenfest unter den Linden. Damit auch dieses Jahr wieder unbeschwert gefeiert werden kann, sind Alt und Jung schon seit Wochen mit den Vorbereitungen beschäftigt.

Wie jedes Jahr wird versucht, auf die Vorschläge und Anregungen, welche aus der Dorfbevölkerung oder den eigenen Reihen kommen, zu reagieren und das Fest für alle Gäste so attraktiv wie möglich zu gestalten. So wird es wieder einige Änderungen und Überraschungen in den drei Tagen geben. Samstags wird es erstmalig eine Longdrinkbar geben.

Los geht es aber wie gewohnt um 14:00 Uhr mit dem Abholen des amtierenden Königspaares Stefan Weber und Sandra Adrian. Nach einem kurzen Umzug und einer Verschnaufpause auf dem Festplatz steht um 16:15 Uhr der gemeinsame Kirchgang auf dem Programm. Da es erfahrungsgemäß immer ziemlich voll in der Westönner Kirche wird, werden die Seitenteile mit Stühlen aus dem Pfarrheim erweitert, um allen Gottesdienstteilnehmern einen Platz zu bieten.

Anschließend geht es zur Sache. Das um 17:30 Uhr beginnende Vogelschießen hat in den letzten Jahren manch spannenden Wettkampf gezeigt. Gegen 19:00 Uhr stehen dann Königsproklamation und Ehrung der Jubelkönigspaare auf der Agenda. Um 20 Uhr startet der Große Festball mit Livemusik auf dem Festplatz und in der Schützenhalle.

Nach einer langen Nacht geht es am Sonntag um 15:00 Uhr mit dem Antreten an der Schützenhalle weiter. Von hier geht es für die Schützen sowie die in diesem Jahr erwarteten Gastvereine samt ihrer Majestäten aus Welver-Recklingsen, Oberense und Werl zum Abholen des Königspaares mit anschließender Parade auf der Wiese an der Schützenhalle. Nach dem anschließenden Königstanz wird die Avantgarde im Fokus stehen. Bei einem kleinen Festakt werden die zwei noch lebenden Gründungsmitglieder zu Ehren kommen, feiert die Avantgarde doch in diesem Jahr ihren 60. Geburtstag.

Der Kindertanz findet wie gewohnt um 18:30 Uhr statt.

Auf keinen Fall verpassen sollte man den Großen Zapfenstreich der pünktlich um 21:30 Uhr durchgeführt wird. Sicher ein Höhepunkt für jeden Musikbegeisterten.

Der Montag beginnt um 08:30 Uhr mit dem Antreten an der Schützenhalle. Nach dem Abholen des Präses und der Gefallenenehrung geht es zum Besuch der Schule, des Kindergartens und der Kita. Hier wird besonders das Kinderkönigspaar Jonas Bonnekoh und Pia Radke begrüßt. Das schon im Juni im Rahmen der diesjährigen Abschlussfeier des Kindergartens ermittelte Kinderschützenpaar wird am Montagnachmittag an dem Umzug und der anschießenden Parade zu großen Ehren kommen. Vorher steht aber noch der Frühschoppen mit Frühstück und Musik auf dem Programm. Die Jubilarehrungen finden ab 10:30 Uhr statt.

Um 16:00 Uhr heißt es wieder Antreten an der Schützenhalle zum Abholen des Königspaares mit anschließender Parade auf der Wiese an der Schützenhalle. Der letzte Festtag klingt dann ab 20:00 Uhr mit dem Festball mit der Band Happy Nation aus.

Kategorie: Allgemein

Königspaar vor 70 Jahren

24. Juli 2019 von L L

Als es 1949, im zweiten Schützenfest nach dem Krieg, darum ging, wer die Westönner St. Sebastianus Schützen bei dem anstehenden 325 jährigen Jubelfest regieren sollte, bewies Fritz Nieder, dass er am treffsichersten war.

Nach einem einstündigen Schießen, welches damals noch am Sportplatz durchgeführt wurde, holte Fritz, damals jugendliche 21 Jahre jung, den auch damals schon aus Holz gefertigten Vogel von der Stange. Eine besondere Herausforderung war sicherlich das freistehende Schießen mit der Armbrust, welches 1949 letztmalig durchgeführt wurde. Als erste Amtshandlung erkor der neue König Anni Deitelhoff (heute Langenhorst) aus Oberbergstraße als seine Mitregentin.

Anni Deitelhoff (heute Langenhorst), inzwischen stolze 87 Jahre alt, erinnert sich noch gut an das Schützenfest im Jahr 1949. Die damals 17-jährige Anni hatte zwar schon im Vorfeld von einer eventuellen Königinnenwürde erfahren. Als der Vogel dann fiel, konnte ihre Mutter zunächst nicht überzeugt werden. Vater Deitelhoff setzte dann mit „Das sagt man nicht ab“ der Diskussion ein Ende.

Vom Sportplatz ging es danach erstmalig wieder zur Schützenhalle. Hier konnten die Westönner endlich wieder, wie heute üblich, ihr Schützenfest feiern. Nach dem Krieg wurde die Schützenhalle durch die Veltrup-Werke und deren Dachziegelproduktion belegt und erst 1949 wieder für ihre eigentliche Bestimmung freigegeben. Auch wenn es damals an allem fehlte, konnte die Renovierung der Halle pünktlich zum Fest abzuschlossen werden.

Als Fritz Nieder 1949 den Vogel abschoss, legte er gleichzeitig den Grundstein für eine beispiellose Schützenkarriere. Mit insgesamt 42 Jahren Vorstandsarbeit, davon 12 Jahre als Adjutant und 25 Jahre als Brudermeister hat er die junge Geschichte der Bruderschaft wie kaum ein anderer geprägt. Seine Verdienste um die Schützenbruderschaft und das Schützenwesen im Allgemeinen wirken heute noch nach. 1991 verstarb Fritz Nieder überraschend und hinterließ eine Lücke die nur schwer geschlossen werden konnte. Jubelköniggin Anni Langenhorst wird am Samstag während der Königsproklamation den Ehrungen beiwohnen.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen

Königspaar vor 60 Jahren

23. Juli 2019 von L L

Da 1959 das 335 jährige Bestehen gefeiert werden sollte, beschloss der Vorstand, das Jubelfest durch ein zusätzliches Kaiserschießen aufzuwerten.

Hierzu waren 24 ehemalige Könige der Bruderschaft zur Teilnahme aufgerufen. Bevor das Spektakel aber beginnen konnte, musste noch der Schützenkönig für das Jahr 1959 ermittelt werden.

Gegen 15 Uhr traten die Schützenbrüder bei drückender Hitze an. Wiederholt mussten die Taschentücher auf dem Weg zur Vogelstange, welche sich noch oberhalb der Bundesstraße befand, in Tätigkeit treten „um den Schweiß aus den Augen“ zu nehmen. Die noch auf dem Weg zum damaligen Schießplatz einsetzende erste Gewitterfront verzögerte den Beginn der zwei Vogelschießen nur kurz, brachte aber die erhoffte Abkühlung. In den immer wieder vorhandenen Unwetterpausen gaben sich die Akteure unter der Vogelstange alle Mühe den Vogel schnell auf dem Boden zu befördern. Nach 184. Schuss kapitulierte dieser und Fritz Kiko war der neue König der St. Sebastianus Schützen. Als Mitregentin erkor er sich Franziska Göbel.

Die „Kaiserlichen“ hatten nicht so viel Wetterglück. Sie mussten schon nach den ersten Schüssen das Vogelstangenfeld räumen. Als die letzten Blitze verzuckt waren, zeigte man sich aber umso schießfreudiger. In kaum unterbrochener Reihenfolge donnerte Schuss auf Schuss auf den Kaiseradler, der sich entschieden zäher als sein „Königskollege“ erwies. Nach dem 226. Schuss war es dann soweit. Heinz Vogelsang war mit erst 25 Jahren neuer Schützenkaiser. Als Kaiserin erwählte er sich seine Frau Hildegard.

Ein weiterer Höhepunkt des 1959 gefeierten Schützenfestet war die Fahnenweihe und feierliche Übergabe der noch heute bei jedem Umzug getragenen Bruderschaftsfahne. Sonntagsmorgens, noch in der Schützenmesse geweiht, wurde diese nachmittags auf dem Sportplatz in Anwesenheit zahlreicher Gäste von Kreisbrudermeister Heinrich Cordes übergeben. Um die Kosten der in eine Krefelder Fahnenfabrik gefertigten Fahne tragen zu können wurde zu Jahresbeginn auf der Generalversammlung eine Spende von 2 DM von jedem Schützenbruder beschlossen. Durch zusätzliche freiwillige Mitgliederspenden in Höhe von 300 DM war die Finanzierung gesichert worden.

Leider ist as Königspaar von 1959 bereits verstorben. Die beiden Jubilare kamen aus zwei echten Westönner Schützenfamilien. Fritz Kiko war von 1957 – 72 im Vorstand aktiv. Paul Göbel, der Ehemann von Königin „Zissi“ war von 1954-60 im Vorstand aktiv. In den letzten drei Jahren seiner Tätigkeit für die Bruderschaft sogar als deren Geschäftsführer. Auch auf seine Initiative hin wurde 1959 die Avantgarde gegründet.

Kategorie: Allgemein, Schuetzen

Jubelpaar vor 50 Jahren

22. Juli 2019 von L L

Als die Bruderschaft St. Sebastianus Westönnen vor 50 Jahren den Auftakt zum Vogelschießen gab, herrschte an der Kreisstraße zwischen Westönnen und Heideröschen schnell Hochbetrieb, wurde dort doch das Vogelschießen ausgetragen.

Schon zu Beginn des Schießens waren zahlreiche Gäste erschienen um sich den Wettkampf anzusehen. Schnell wurde klar, dass alle Teilnehmer, die kein „Zufallskönig“ werden wollten, unter der Vogelstange nichts mehr zu suchen hatten. Durch gezielte Schüsse war der Vogel in zwei Teile gespalten, sodass praktisch jeder erneute Treffer das Aus für den stolzen Adler bedeuten konnte.

Helmut Klenter erzielte nach 105 Schuss genau diesen. Das ganze Spektakel ging so schnell, dass die Schützen es noch nicht einmal geschafft hatten, den Vogel von seiner Krone zu befreien. Zusammen mit seiner Königin Helma Mertin und dem Hofstaat wurde in den nachfolgenden Tagen fröhlich und stimmungsvoll gefeiert. So stand, wie auch heute noch üblich, neben der Parade und dem Frühshoppen der Besuch des Kindergartens auf dem Programm. Genauso war es in diesen Jahren eine gute Tradition, am Montagabend mit der gesamten Festgemeinschaft eine Polonäse durch das Dorf zu machen.

Helmut Klenter, leider schon vor Jahren verstorben, war aktiver Schützenbruder. Von 1972 bis 1982 war er im Vorstand der Schützenbruderschaft aktiv.

Auch Jubelkönigin Helma Mertin hat ihren Bezug zum Schützenwesen seitdem nie verloren. Viele nachfolgende Schützenfeste haben ihren Anfang in der Gaststätte Bömelburg genommen. Bevor die Schützen am Samstag den amtierenden König abholten, traf man sich dort zu einem ersten Bier. Wirtin der Gaststätte in all den Jahren war Helma Mertin. Und bevor 1971 erstmalig ein Festwirt verpflichtet wurde, hatten dies die Gastwirte des Dorfes übernommen, so auch die Gastwirtschaft Bömelburg. Jubelkönigin Helma Mertin wird am Samstag während der Königsproklamation den Ehrungen beiwohnen.

Kategorie: Allgemein

Das Westönner Schützenfest wird nicht nur drei Tage gefeiert

21. Juli 2019 von L L

Bevor das dreitägige Festprogramm des Westönner Schützenfestes am kommenden Samstag, 27.06. startet, haben die aktiven Schützen schon einige arbeitsreiche Tage hinter sich, der Festplatz muss schließlich auf Hochglanz gebracht werden.

Der Kugelfang wird auf seine Funktion geprüft, die Ausschankwagen positioniert und die Halle geschmückt. Aber auch das Dorf bereitet sich in teils langer Tradition auf das Wochenende vor. So gibt es in einigen Straßen ein Nachbarschaftliches zusammenkommen um gemeinsam die Straßen mit Fahnen und Wimpeln zu schmücken. Hierzu treffen sich teils seit Generationen Alt und Jung und feiern schon einmal unter den Namen Fahnenweihe oder Straßenschützenfest ein kleines Einstimmen auf das Schützenfest.

Wurde 1990 noch im Blumenweg für die dort wohnende Königin die Straße geschmückt, ist aus diesem Schmücken eine schöne Tradition entstanden. So trifft sich seit dem die Nachbarschaft jeden Freitag vor Schützenfest um gemeinsam eine Fahnenweihe zu feiern und das Schützenfest einzuläuten. Auch in Kleegarten, am krummen Rücken oder im Wiesenweg beginnt das Schützenfest freitags. Natürlich wurden hier alle Fahnen schon vor Jahren feierlich geweiht, was die Anwohner aber nicht daran hindert, sich immer noch für ein paar Stunden zu versammeln und die Gemeinschaft zu pflegen.

Besonders Mühe gibt sich aber sicherlich die Gemeinschaft im Ringweg. Hier wird seit 1994 ein großes Straßenschützenfest gefeiert. Jedes Jahr wird zu beginn auf eine Kohlrabi geschossen, der Schütze dei dem die Kolrabi zu boden fällt, darf sich bis zum nächsten Straßenschützenfest „Kohlrabikönig vom Ringweg“ nennen. In einem extra aufgebauten Zelt feiert die lebendige Nachbarschaft anschließend bis spät in die Nacht. Neben dem Kohlrabikönig hat sich auch das 25 jährige Jubelkönigspaar Klaus und Maria Wegener angekündigt. Ihr Königsbaum steht im Ringweg und so ist es toller passender Anlass diesen noch einmal zu begießen.

In der Oststraße wird das Schützenfest am Donnerstag vor dem Großen Fest eingeläutet. So wird bei guten Wetter einfach eine lange Tafel auf der Straße aufgebaut und zusammen gegessen. Jeder steuert seinen Teil zum gelingen des Festes bei. Auch in der Oststraße feiern dieses Jahr zwei Jubelköniginnen mit. Die 70 jährige Jubelkönigin Anni Langenhorst sowie die 50 jährige Jubelkönigin Helma Mertin leben in der Oststraße und werden es sich nicht nehmen lassen, am Donnerstag vor Schützenfest, interessierten Nachbarn von „Ihren Schützenfest“ zu erzählen.

Kategorie: Allgemein

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