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Startseite » Archive für Klaus Hennemann » Seite 101

Feierlicher Gottesdienst zum Patronatsfest

30. November 2019 von Klaus Hennemann

Am Gottesdienst zum Patronatsfest der heiligen Cäcilia nahmen die Vereine mit ihren Fahnenabteilungen wieder in großer Zahl teil.

Zelebranten waren Propst Michael Feldmann, Propst Norbert Schröer, Dechant Dr. Gerd Best und ´unser` Vikar Martin Hufelschulte. Musikalisch umrahmt wurde die Messe vom Stefan Lepping auf der Orgel, dem Projektchor unter der Leitung von Christoph Schlünder und von den Mühlenbachmusikanten. Insgesamt hatten sich über 150 Gläubige eingefunden.

In seiner eindrucksvollen Predigt erinnerte Propst Michael zunächst an berühmte Personen, die 1819, im Jahre der Grundsteinlegung unserer Kirche, geboren wurden. Das waren Queen Victoria, der Operettenkomponist Jacques Offenbach, der Dichter Theodor Fontane und, die Gründerin des Ordens der Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus, Franziska Schervier. Er führte an, dass die Kirche nicht nur ein Haus aus Stein ist, sondern auch eines aus lebendigen Steinen.

Auch unsere Kirchenpatronin hat einen Bezug zur Zahl 200. Sie erblickte 200 Jahre nach Christi Geburt das Licht der Welt. Das unsere Gemeinde auch 200 Jahre nach der Grundsteinlegung noch lebendig ist, zeigen die vielen Vereine, Gremien und Gruppen. Er gab auch einen Ausblick auf die geplanten Renovierungsarbeiten, die nach 30 Jahren wieder für 2021 geplant sind. Aber nicht nur bei unserer Kirche besteht eine Renovierungsbedürftigkeit, sondern auch bei der Weltkirche. Der synodale Weg soll die Kirche zukunftssicher machen und eine Erneuerung anstoßen.

Nach dem Gottesdienst gab es noch das Beisammensein im Christophorus-Heim. In einer kurzen Ansprache dankte die Vorsitzende des Gemeindeausschusses Michaela Schlummer dem Organisationsteam für den Vortrag zur Geschichte unserer Kirche. Sie erinnerte daran, dass 200 Jahre nach der Grundsteinlegung unserer Kirche anderorts schon viele Kirchen entweiht wurden. Sie forderte dazu auf, durch Aufbrüche, Umbrüche und Neuorientierungen Kirche so zu leben, dass sie in unsere heutige Zeit passt. Sie schloss ihre Rede mit dem Wunsch, dass unsere Gemeinde heute und in Zukunft eine auf Gott hörende und den Menschen zugewandte Kirche ist.

Kategorie: Allgemein, Kirche

Rassegeflügel in der Schützenhalle

29. November 2019 von Klaus Hennemann

Auch in diesem Jahr fand wieder die Ausstellung des Rassegeflügel-Zuchtvereins Werl und Umgebung in der Schützenhalle in Westönnen statt.

Schon seit 1981 stellen die Züchter ihre Tiere dort vor. 1974 organisierte der damalige Vorsitzende Alfred Poggenpohl die erste Ausstellung außerhalb Werls am Börn in Westönnen.

In diesem Jahr stellten die Züchter, unter ihnen junge, fast 150 ihrer besten Tiere der Öffentlichkeit vor. Außerdem werden sie von Preisrichtern bewertet. In kleinen Volieren konnten die Zuschauern die Lebensweise der Tiere in Gruppen beobachten. Wellensittiche wurden in einer Voliere gezeigt. Die ausgestellten Tiere waren in Käfigen zur Schau gestellt, um den Preisrichtern ihre Arbeit für die Prämierung zu erleichtern.

Bei den Enten konnten die Besucher z. B. Rassen sehen wie Cayuga oder Orpington. Besonders prächtig waren die Fränkischen Landgänse. Die Kingtauben, ursprünglich in den USA gezüchtet, sind eine große und massige Rasse. Sie wurden in weiß und schwarz ausgestellt. Bei den Hühnerrassen waren nicht nur deutsche zu sehen wie Zwerg-Niederrheiner oder Barnevelder sondern auch Tiere mit einem Ursprung in Asien. Das waren Asil aus Indien oder Koeyoshi aus Japan.

Abgerundet wurde diese Ausstellung durch eine große Tombola, sowie eine Cafeteria im Speisesaal der Halle.

Kategorie: Allgemein

Adventmarkt von RW findet nicht statt

27. November 2019 von Klaus Hennemann

Der für Sonntag angekündigte Adventmarkt am Sportlerheim ist wegen Todesfall abgesagt.

Die Spiele finden wie angekündigt statt. Das Vereinsheim wird um 18.00 Uhr geschlossen.

Kategorie: Allgemein

Ein rundum gelungener Abend – Orgel trifft Blech!

23. November 2019 von Klaus Hennemann

Zu dem aussergewöhnlichen Konzert anlässlich der 200. Grundsteinlegung schreibt uns auch Christoph Schlünder eine positive und fachliche Anerkennung an Konzert und Musiker, die wir an dieser Stelle gerne veröffentlichen.

Am Freitag, den 15. November 2019 fand anlässlich der 200. Jahrfeier der Grundsteinlegung der Westönner Kirche St. Cäcilia ein Konzert der besonderen Art statt.

In gut gewählten Stücken konzertierte die Orgel (gespielt von Stefan Lepping) abwechselnd mit Trompete (gespielt von Christian König) und Tenorhorn oder Posaune (gespielt von Matthias König). Die Zuhörer in der gut gefüllten Kirche konnten dem Leitfaden des Konzerts folgen, weil sich die Stücke an den wesentlichen Elementen eines Gottesdienstes orientierten.

Die Virtuosität der Blasinstrumente gepaart mit der Leichtigkeit einer gut registrierten Orgel machten das Konzert zu einem echten Erlebnis. Auch modernere Beiträge wie von Friedel W. Böhler waren in der Kombination sehr eingängig. Stefan Lepping verstand es, der gerade restaurierten und gut gestimmten Orgel mit interessanten Registrierungen einen wunderschönen Klang zu entlocken.

Im Besonderen trat das im Stück „O wunderbare Speise“ von Johann Ludwig Krebs hervor. Hier war dann der Choral von der Trompete gespielt deutlich zu hören und die Schönheit der leichten, warmen und klanglich durchsichtigen Registrierung füllte den Raum feierlich.

Die Musikauswahl war gut gewählt, von getragenen über nachdenkliche Stücke bis zur Leichtigkeit und Freude, die sich im Schlussstück des „Trumpet Voluntary“ von Jeremiah Clark entlud. Beide Blasinstrumente und die Orgel füllten den Raum und dazu hatte Stefan Lepping noch seinen Kirchenchor aus Bad Sassendorf mitgebracht, der das Schlussstück gesanglich unterstützte.

Autor: C. Schlünder

Kategorie: Allgemein, Gemeinde, Kirche, Pfarrgemeinde

Spirituelle Klänge in der Mutterkirche

21. November 2019 von Klaus Hennemann

Nach vielen Jahren stand in der St.-Cäcilia-Kirche in Westönnen wieder eine Reinigung der Stockmann-Orgel an. Gerade rechtzeitig zum 200. Geburtstag der Kirche und zum Patronatsfest in 2019 war sie wieder bereit, zum Lobe des Herrn zu erklingen.

Und dazu eignete sich hervorragend ein Konzert in St. Cäcilia, bei dem die sauber klingende Orgel von den Blechbläsern Christian und Matthias König mit ihrer Trompete und ihrem Horn begleitet wurde. Dieses Konzert war nun etwas ganz Besonderes. Stefan Lepping hat mit großer Kenntnis und viel Mühe ein außergewöhnliches Konzert zusammengestellt. Diese musikalische Stunde am Freitagabend war eine spirituelle Messe ohne menschliche Stimme.

Eine große Zahl an Mitgliedern der Gemeinde hatte sich eingefunden, um diese Messe mitzuerleben und sich an der Musik zu erfreuen. Die besonderen Phasen einer Heiligen Messe wurden exzellent durch genau passende Kompositionen thematisch und musikalisch wiedergegeben.

Das Anfangsstück: Vittoria, Vittoria (Sieg, Sieg) von G.G. Carissimi (17. Jh.) nimmt uns mit in eine beschwingte Grundstimmung wie wir sie im Gottesdienst lieben. Es folgt das Gebet: Pieta, Signore (Hab Erbarmen, Herr); danach das Gloria. Eine viersätzige Sonate von Benedetto Marcello als ein Erzählstück erinnert uns an die Verkündigung des Wortes Gottes. Für die Predigt und die Fürbitten als alte und immer gültige Botschaften des Glaubens steht eine zeitgenössische Deutsche Bearbeitung eines musikalischen Themas des Renaissance-Komponisten Giovanni Gabrieli.

Aus der Zeit des heutigen Kirchenbaus folgt eine Sequenz „Stabat mater“ von Gioaccino Rossini. Den Akt der Kommunion symbolisiert eine Choralbearbeitung: O wunderbare Speise von Joh. L. Krebs aus dem 18. Jh. Den großen und sehr eindringlichen Schluss bildete ein berühmtes und prächtiges Trompetenstück: Trumpet Voluntary von J. Clarke. Dieser massive Klang aller drei Instrumente füllte den heiligen Raum und die Herzen der Zuhörer! Wunderbar!

Dieses Konzert stand wirklich unter dem Thema: Preiset froh den König, lobt den Herrn der Welt!

Ich bin froh, dass ich mich nach der vorausgehenden Kirchenführung in St. Andreas in Ostönnen auf den Weg zu unserer (früheren) Mutterkirche St. Cäcilia in Westönnen gemacht habe. Eine herzliche Begrüßung hat mir den Abend noch freundlicher gestaltet. Vielleicht sieht man sich mal bei den hochrangigen Orgelkonzerten auf der ältesten bespielbaren Orgel in Ostönnen wieder.

Ein spiritueller und musischer Hochgenuss. Vielen Dank!

Autor: Dr. Helmut Reineke, Soest-Ostönnen

Kategorie: Allgemein

Volkstrauertag – Gedenkfeier für die Gefallenen und den verstorbenen beider Weltkriege

19. November 2019 von Klaus Hennemann

Unter großer Teilnahme der Vereinsvertreter mit den Fahnenabordnungen sowie der Westönner Bevölkerung wurde am Volkstrauertag der Gefallenen und verstorbenen der beiden Weltkriege gedacht.

Begonnen wurde die Gedenkveranstaltung mit einem von Pater Liju zelebrietem Hochamt. Im Anschluss folgte die Gedenkfeier am Ehrenmal.

Vereinsvertreter und die Westönner Bevölkerung versammelten sich zahlreich zur Gedenkfeier am Ehrenmal

Mit einem Zitat aus einem Besucherbuch einer Kriegsgräberstätte in Italien eröffnete Ortsvorsteher Martin Beudel die Gedenkveranstaltung. „Es ist schön in Frieden zu ruhen, aber es ist besser, in Frieden zu leben.“ Weiter sprach M.Beudel: „Die Gräuel des Zweiten Weltkrieges können wir nicht ungeschehen machen. Doch sind wir es den Opfern schuldig, die Schrecken des Krieges im Gedächtnis zu bewahren!“

Zum Abschuss seiner Rede mahnte Beudel mit den Worten: Wir alle sind mehr denn je verpflichtet, uns jeglichen Tendenzen entgegenzustellen, die Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Frieden untergraben wollen. Wir dürfen deshalb auch nicht das geringste Verständnis für Rechtsextremismus und Rassenhass zeigen. Wir dürfen nicht zu untätigen Beobachtern, egal welchen Terrors, werden.

Nach dem Gebeten mit Pater Liju entzündete Lorenz Luig-Hünnies zum Gedenken an die Gefallenen, Vermissten und zivilen Opfer der Kriege, sowie aller Menschen, die bei Flucht und Vertreibung ihr Leben gelassen haben, eine Kerze. Sowohl sein Urgroßonkel Ferdinand Luig-Hünnies als auch sein Großonkel Franz Luig-Hünnies kehrten nicht aus dem Krieg zurück. Beide Namen sind hier auf der Gedenktafel zu lesen.

Lorenz Luig-Hünnies entzündete die Kerze während der Gedenkfeier

Nach dem Lied „Heilig, Heilig“, gesungen vom Projektchor unter Leitung von C. Schlünder, fand die Kranzniederlegung statt. Hierzu spielte das Tambourcorps Einigkeit das Lied vom „Guten Kameraden“.

Mit einem Dank an die an die zahlreichen Teilnehmer beendete der Ortsvorsteher die Gedenkveranstaltung.

Kategorie: Allgemein, Kirche, Pfarrgemeinde

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