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Das Westönner Schützenfest wird nicht nur drei Tage gefeiert

21. Juli 2019 von L L

Bevor das dreitägige Festprogramm des Westönner Schützenfestes am kommenden Samstag, 27.06. startet, haben die aktiven Schützen schon einige arbeitsreiche Tage hinter sich, der Festplatz muss schließlich auf Hochglanz gebracht werden.

Der Kugelfang wird auf seine Funktion geprüft, die Ausschankwagen positioniert und die Halle geschmückt. Aber auch das Dorf bereitet sich in teils langer Tradition auf das Wochenende vor. So gibt es in einigen Straßen ein Nachbarschaftliches zusammenkommen um gemeinsam die Straßen mit Fahnen und Wimpeln zu schmücken. Hierzu treffen sich teils seit Generationen Alt und Jung und feiern schon einmal unter den Namen Fahnenweihe oder Straßenschützenfest ein kleines Einstimmen auf das Schützenfest.

Wurde 1990 noch im Blumenweg für die dort wohnende Königin die Straße geschmückt, ist aus diesem Schmücken eine schöne Tradition entstanden. So trifft sich seit dem die Nachbarschaft jeden Freitag vor Schützenfest um gemeinsam eine Fahnenweihe zu feiern und das Schützenfest einzuläuten. Auch in Kleegarten, am krummen Rücken oder im Wiesenweg beginnt das Schützenfest freitags. Natürlich wurden hier alle Fahnen schon vor Jahren feierlich geweiht, was die Anwohner aber nicht daran hindert, sich immer noch für ein paar Stunden zu versammeln und die Gemeinschaft zu pflegen.

Besonders Mühe gibt sich aber sicherlich die Gemeinschaft im Ringweg. Hier wird seit 1994 ein großes Straßenschützenfest gefeiert. Jedes Jahr wird zu beginn auf eine Kohlrabi geschossen, der Schütze dei dem die Kolrabi zu boden fällt, darf sich bis zum nächsten Straßenschützenfest „Kohlrabikönig vom Ringweg“ nennen. In einem extra aufgebauten Zelt feiert die lebendige Nachbarschaft anschließend bis spät in die Nacht. Neben dem Kohlrabikönig hat sich auch das 25 jährige Jubelkönigspaar Klaus und Maria Wegener angekündigt. Ihr Königsbaum steht im Ringweg und so ist es toller passender Anlass diesen noch einmal zu begießen.

In der Oststraße wird das Schützenfest am Donnerstag vor dem Großen Fest eingeläutet. So wird bei guten Wetter einfach eine lange Tafel auf der Straße aufgebaut und zusammen gegessen. Jeder steuert seinen Teil zum gelingen des Festes bei. Auch in der Oststraße feiern dieses Jahr zwei Jubelköniginnen mit. Die 70 jährige Jubelkönigin Anni Langenhorst sowie die 50 jährige Jubelkönigin Helma Mertin leben in der Oststraße und werden es sich nicht nehmen lassen, am Donnerstag vor Schützenfest, interessierten Nachbarn von „Ihren Schützenfest“ zu erzählen.

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Zwei alte Anzeigen zum Westönner Schützenfest im 19. Jahrhundert

20. Juli 2019 von Alfred Risse

Die erste Anzeige erschien am am 14. 6. 1844 im Soester Kreisblatt. Das Schützenfest war im Juni. Der erste Festtag, der 22. Juni, war ein Samstag. Das wird sicherlich ein Zufall gewesen sein, denn 1848 begann das Westönner Schützenfest an einem Mittwoch.

Die zweite Anzeige erschien am 5. 7. im Central Volksblatt. Der erste Festtag war der 7. 7. 1869. Das war ein Mittwoch. Gefeiert wurde bei Gastwirt Buck. Interessant ist der frühe Beginn. Die Fahnenweihe und das Hochamt begannen um 7 Uhr. Das Vogelschießen sollte dann um 9 Uhr sich anschließen.

Kategorie: Allgemein

Nee, so geht das ja gar nicht….

19. Juli 2019 von Klaus Hennemann

Da hegen und pflegen die Hausbesitzer ihr Haus und Hof und ringsherum und müssen erleben, wie einige wenige unbelehrbare Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner vor den Häusern anderer liegen lassen.

Diese Woche gipfelte es erst darin, das die Tüte mit den Hinterlassenschaften z.B. am Wagen einer Anwohnerin in der Weststraße abgelegt wurde. In aller Dreistheit läßt am Folgetag an gleicher Stelle wieder ein/e Hundebesitzer/in die Hinterlassenschaft ohne Tüte vor gleichem Haus liegen.

Liebe achtlose Hundebesitzer, so funktioniert das nicht. Bei aller Liebe zu Haustieren muss gesagt werden, schön wer sie hat und sich die Zeit dafür nimmt. Aber bitte nehmt die Hinterlassenschaften eurer Liebsten Vierbeiner von den Gehwegen auf und entsorgt diese wie vorgeschrieben in euren Abfalltonnen zu Hause. Niemand möchte diese Tretminen mit zu sich ins Haus tragen. Im übrigen nutzen viele Familien mit Ihren Kleinkindern die Gehwege. Eben bei diesen Kleinen liegt es in der Natur, dass sie bei all ihrer Neugier nicht unterscheiden können, was für sie gut ist und was nicht.

Habt also bitte Einsicht, damit wir auch zukünftig in einer guten Gemeinschaft zusammen leben und wohnen können.

Kategorie: Allgemein

Reparaturcafe erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit

19. Juli 2019 von Alfred Risse

Das Reparaturcafe ist weiterhin eine beliebte Anlaufstelle für die Bürger um ihre defekten Geräte wieder gangbar machen zu lassen.

Repariert werden von den ehrenamtlichen Helfern Fahrräder, Kleinmöbel aus Holz sowie Elektrogeräte. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit bei Kaffee, Waffeln oder anderem Selbstgebackenem zu verweilen und mit anderen Besuchern ins Gespräch zu kommen.

Geöffnet ist das Reparaturcafe jeden ersten Mittwoch im Monat von 15 – 18 Uhr.

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95 km zur Trösterin der Betrübten – Die Olper Fußwallfahrt

17. Juli 2019 von Alfred Risse

Der dritte Tag: Von Hüsten nach Werl

Heute gibt es von Frauen aus Hüsten vorbereitet ab 5,30 Uhr Frühstück. Der der Verladung des Gepäcks ist um 6,30 Uhr die heilige Messe. Danach begeben wir uns auf die letzte Wegstrecke mit 25 km zum Gnadenbild nach Werl.

Weitere Pilger, die mit dem Bus gekommen sind, schließen sich uns an. Von Hüsten aus geht es entlang der Ruhr nach Neheim, wo auf einem Kinderspielplatz um 8,30 Uhr die erste Pause ist. Kurz nach 10 Uhr erreichen wir Haus Füchten, wo nochmals eine kurze Rast ist. Weiter geht es über Hünningen, an der Waterlappe vorbei zum Werler Wallfahrtskreuz. Dort ist eine Mittagspause von 60 Minuten. Es gibt Erbsensuppe und wie an allen Tagen Nachtisch, wie Jogurt. Das Essen gab es immer in Porzellantellern und die Löffel waren aus Metall. Ein Beitrag zur Müllvermeidung. Die Malteser haben wieder ihre Einsätze. Aber behandelt werden mussten nur Blasen und Insektenstiche, zum Glück gab es an allen Tagen keine schweren gesundheitlichen Probleme.


Durch die Fußgängerzone kommend ziehen wir zur Dankandacht in die Basilika ein.

Der Anblick der Kirchtürme der Basilika setzt dann bei vielen neue Kräfte frei. Nach einer letzten Pause unter der Autobahnbrücke am Blumenthalerweg werden wir an der alten Petrikirche von weiteren Buswallfahrern und Pater Ralf erwartet. Durch die Fußgängerzone kommend ziehen wir laut singend zur Dankandacht in die Basilika ein.

Ich hole mein Gepäck im Pfarrheim von St. Peter ab. Dort übernachten die Olper Wallfahrer, die nach der Lichterprozession noch nicht mit dem Bus nach Hause fahren wollen. Sie kehren erst um 16 Uhr am Sonntag nach Olpe zurück.

Zur Wallfahrerandacht um 18 Uhr für alle Pilger, die heute zum Gnadenbild gekommen sind, bin ich wieder in Werl. Vorher schaue ich mir der spektakulären Einzug der Pilger aus Much an.

Als Fazit kann ich sagen, dass ich mit den Olper Pilgern trotz der Anstrengungen (ich persönlich hatte nur einen Sonnenbrand an den Armen und etwas Muskelkater in den Waden) drei tolle Tage verbracht habe, die ich nicht missen möchte. Ich habe viele nette Leute kennengelernt und wenn möglich werde ich wieder mit ihnen nach Werl pilgern.

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95 km zur Trösterin der Betrübten – Die Olper Fußwallfahrt

15. Juli 2019 von Alfred Risse

Der zweite Tag: Von Rönkhausen nach Hüsten

Ab fünf Uhr bieten Frauen aus Rönkhausen im Saal des Pfarrzentrums Frühstück an. Nach der heiligen Messe brechen wir auf. Heute steht uns die längste Etappe mit 38 km bevor.

Von Rönkhausen aus geht es wieder in den Wald. Es geht zum Teil stark nur bergauf. Nach einiger Zeit hoffe ich, dass die erreichte Anhöhe die letzte ist, aber es folgen weitere. Teilweise müssen wir die Marschordnung, dass 2 Personen nebeneinander hergehen aufgeben, wir kommen nur einer hinter dem anderen weiter. Aufpassen muss man, dass man nicht über hervorragende Wurzeln oder Steine stolpert. Auch die Wege teilweise mit Grobschotter belegt sind tückisch. Nach zwei Stunden haben wir endlich den Gipfel erreicht.

St. Petri in Hüsten

Um 9,30 Uhr ist an der Kapelle `Neues Brünneken` oberhalb von Allendorf (Sundern) die erste Pause und es gibt den Tagesimpuls. Wie auch an allen anderen Pausenstationen steht der Versorgungswagen bereit und jeder kann seine Getränkevorräte auffüllen. Kurz vor 12 Uhr erreichen wir die zweite Pausenstation. Die Krause Eiche bei Amecke. Weiter geht es durch den Wald entlang des Sorpesees. In der Höhe von Stemel ist dann gegen 13,30 endlich eine Stunde Mittagspause. Es gibt Nudeln mit einer Hackfleischsoße.

Danach geht es durch Hachen, einem der wenigen Orte, die wir durchqueren. Bei der letzten Pause haben die Malteser, die auch an jeder Station parat stehen viel zu tun. Einige haben nach der Anstrengung dieses Tages Kreislaufprobleme und werden im Bulli mitgenommen. Kurz vor 18 Uhr erreichen wir dann endlich St. Petri in Hüsten. Ich finde im Keller des Pfarrheims, in dem die meisten übernachten, einen Jugendraum mit einem Sofa. So kann ich nachts weich liegen. Leider gibt es keine Dusche vor Ort, so muss eine gründliche Wäsche reichen.

Ab 19 Uhr gibt es ein gemeinsames Abendessen mit dem Olper Verein, der eigens für die Unterstützung der Wallfahrer aus Olpe in Hüsten gegründet wurde. Den Abschluss dieses Tages bildet das Komplet in der Kirche. Anschließend nutzen viele noch die Möglichkeit zum Eisessen in einer nahegelegenen Eisdiele bevor es dann in das Quartier geht.

Kategorie: Allgemein

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