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Startseite » Archive für L L » Seite 4

Schützenhalle Westönnen: Mietanfragen ab jetzt online möglich

11. Oktober 2025 von L L

Viele von euch wissen es schon: Unsere Schützenhalle ist nicht nur für Schützenfeste da, sondern wird auch regelmäßig für Geburtstagsfeiern, Hochzeiten oder Firmenveranstaltungen gemietet. Bisher liefen die Mietanfragen ganz klassisch per Telefon – das hat sich nun geändert.

Ab sofort bitten wir euch, alle Mietanfragen ausschließlich über unser neues Webformular zu stellen.

Das macht die Planung für uns einfacher und für euch schneller und sicherer, weil direkt alle wichtigen Informationen erfasst werden.

Keine Sorge: Der persönliche Kontakt bleibt natürlich weiterhin bestehen! Wenn ihr euch die Halle vorher anschauen möchtet, einen Besichtigungstermin braucht oder Fragen habt, könnt unser Team für die Hallenvermietung (Carsten und Philipp) wie gewohnt ansprechen oder anrufen.

Das Formular und weitere Infos findet ihr hier: schuetzen-westoennen.de/schuetzenhalle-miete

Kategorie: Allgemein

50 Jahre – Kaiser neuer König – Bernhard Kaiser & Christel Schulte

25. Juli 2025 von L L

Trotz wechselhaften Wetters ließen sich die Schützen und ihre Gäste das Feiern nicht nehmen. Rund 1.000 Zuschauer verfolgten am Schützenfestsamstag 1975 das traditionelle Vogelschießen in Westönnen. Zwischen strahlendem Sonnenschein und plötzlichen Regenschauern wechselte das Wetter ständig hin und her, doch das tat der Stimmung keinen Abbruch.

Eine besondere Tradition prägte in diesem Jahr den Auftakt: Die ersten beiden Schüsse auf den hölzernen Vogel gab nicht, wie üblich, ein männlicher Schütze ab, sondern die scheidende Königin und die Kaiserin des Jubeljahres 1974. Grund dafür war das Motto des Jahres: „1975 – Das Jahr der Frau“.

Eine Lokalzeitung schrieb damals: „Vielleicht kann etwas mehr Training der Damen in einigen Jahren mal zu einer Sensation führen; nämlich dann, wenn sich die Königin einen König suchen muss.“ Damals als Sensation betitelt, ist dies 50 Jahre später möglich.

1975 wurden die ersten beiden Schüsse auf den Vogel, damals ausnahmsweise, von zwei Frauen abgefeuert

Nach einem spannenden Wettbewerb gelang es schließlich Bernhard Kaiser, mit dem 183. Schuss den Vogel von der Stange zu holen. Er wurde unter großem Jubel zum neuen Schützenkönig proklamiert. Als Königin an seiner Seite regierte Christel Schulte.

Auch die heimischen Landwirte feierten kräftig mit. Der Regen hatte ihnen die schwere Entscheidung abgenommen, ob die Gerstenernte Vorrang hat oder nicht. Statt auf dem Feld zu stehen, wurde deshalb „feucht-fröhlich“ in der Schützenhalle getanzt und bis in die Nacht hinein gefeiert.

Kategorie: Schützenbruderschaft St. Sebastianus Westönnen Stichworte: Jubiläum

Schützenfest 1985 – Michael Wegener und Sabine Adler – Als die Jugend den Vogel holte

24. Juli 2025 von L L

1985 war für Michael Wegener und seine Clique ein ganz besonderes Jahr und für das Schützenfest in Westönnen ein Jahr des Umbruchs. Für Michael Wegener und seine Freunde waren es gefühlt meist ältere Herren oder angesehene Geschäftsleute, die die Königswürde errangen. Das wollte Michaels Clique ändern.

„Was braucht man eigentlich, um Schützenkönig zu werden?“, hatte Michael Wegener bereits ein Jahr zuvor den Brudermeister Fritz Nieder gefragt. Dessen Antwort war knapp: „Gut schießen können.“ Es verging ein Jahr, doch der Gedanke, als junger Mann die Königswürde zu erringen, blieb, auch wenn das Vorhaben nie ganz konkret war.

Nach der Generalversammlung 1985 nahm die Idee plötzlich Fahrt auf. Auf dem gemeinsamen Heimweg in die Kolpingstraße, dort traf man sich häufig nach dem Feiern noch auf einen Absacker, erzählte Michael Wegener Vorstandsmitglied Heinrich Gerke von dem Plan. Dieser war sofort begeistert und machte Mut.

Als dann beim Vogelschießen 1985 alle Insignien bereits aus dem Kugelfang geholt waren, trat Heinrich Gerke an Michael Wegener heran und sagte: „Wenn du König werden willst, dann jetzt!“. Ein Problem gab es allerdings: Michaels damalige Freundin, die verletzungsbedingt auf Krücken unterwegs war, fiel als zukünftige Königin aus. Doch Heinrich Gerke beruhigte ihn: „Es gibt genug Frauen auf dem Schützenfest, die gerne einmal Königin werden wollen. Das bekommen wir hin.“

Also wurde auf den Vogel angelegt. Mit tatkräftiger Unterstützung des scheidenden Königs Franz Sauer, der als fachkundiger Schütze mithalf, holte Michael schließlich den Vogel von der Stange. Sabine Adler, ebenfalls Mitglied der Clique, wurde seine Königin.

Viele Nachbarn und Freunde waren völlig überrascht von der Aktion, doch alle waren spontan genug und machten sofort mit. Gefeiert wurde, wie es sich für eine junge Clique gehört: vielleicht etwas wilder als üblich, ausgelassen und voller Lebensfreude.

Aus diesem Hofstaat entstand später der Kegelverein „Lovemachines“, der sich bis heute aktiv trifft. Die Jubiläumskegeltour zum 40-jährigen Bestehen ist bereits fest eingeplant

Kategorie: Schützenfest Stichworte: Jubiläum

Grußwort des Königspaares – Burkhard und Kathrin Schriek

23. Juli 2025 von L L

Trotz der Anröchter und Kliever Wurzeln und einem derzeitigen Wohnort außerhalb Westönnens
bezeichne ich Westönnen gerne als meine Heimat und bin Stolz das Dorf Westönnen in dem
besonderem Jubiläumsjahr 2024/2025 als König vertreten und regiert haben zu dürfen.
Schon des Öfteren hatte ich über einen möglichen Zeitpunkt zum errangen der Königswürde
nachgedacht. Immer neue private und berufliche Ereignisse, sowie Herausforderungen ließen
die Gedanken aber auch immer wieder erlöschen. Aus diesem Grund kann ich meinem Vater mit
dem Erreichen der Kaiserwürde nur danken, mir die Entscheidung über den richtigen Zeitpunkt
abgenommen zu haben.
Ohne meine großartige Frau und Königin Kathrin, welche ich beim Vogelschießen überraschen
durfte, wäre ein solches Regentenjahr natürlich auch nicht möglich gewesen. Danke Kathrin.
Danke auch an meine Konkurrenten, die das Schießen bis zum Schluss spannend hielten, all
unseren Freunden, unserer Familie, dem Hofstaat, den Musikvereinen, dem Vorstand und der
kompletten Schützenbruderschaft mit allen Gruppierungen sowie dem komplettem Dorf.
Viele Dorf- und Schützenveranstaltungen durften wir als Königspaar begleiten und besuchen.
Als besondere Veranstaltungen außerhalb des eigenen Schützenfestes zählen sicherlich das
Bezirksschützenfest im eigenen Dorf, die Musikveranstaltungen von Jugendspielmannszug und
Einigkeit Westönnen, der Besuch der auswärtigen Schützenbruderschaften wie Bremen,
Müschede und Mawicke.
Die Mitarbeit im Vorstand hat ebenfalls viel Freude bereitet und gab mir völlig neue Einblicke in
die wichtige und nicht selbstverständliche ehrenamtliche Arbeit der Vorstandskollegen. Die
Schützenbruderschaft stellt dabei einen absoluten Mittelpunkt im gesamten Kirchspiel
Westönnen dar und leistet dabei Arbeit weit über das Schützenwesen hinaus.
Mit etwas Wehmut, aber mit dem Wissen einen würdigen Nachfolger zu bekommen, wird die
Regentschaft für uns am Samstag, dem 26.08.2025 nach dem Vogelschießen enden. Mit dem
Leitspruch unsere beiden Königsoffiziere „Alles kann, aber nichts musss“, wünsche ich meinem
Nachfolger oder meiner Nachfolgerin ein vergleichbares, aber ohne Knochenbrüche, schönes
Jahr.

Kategorie: Allgemein

Grußwort des Brudermeisters

22. Juli 2025 von L L

Liebe Schützenschwestern, liebe Schützenbrüder,

liebe Freunde und Gäste aus nah und fern.

Am kommenden Wochenende feiert die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Westönnen 1624 e.V. ihr Schützenfest. Dazu laden wir Sie alle, auch im Namen unseres Königspaares, Kathrin und Burkhard Schriek sehr herzlich ein.

Beginnen werden wir am Samstag mit der hl. Messe in der Pfarrkirche. Im Anschluss daran beginnt das Vogelschießen an der Schützenhalle. Für Kathrin und Burkhard endet am Samstagabend das Königsjahr und die Königskette und die Königinnenkrone wird den neuen Majestäten übergeben. Wir hoffen auf ein spannendes Schießen um die Königswürde und wünschen allen Schützen schon jetzt eine ruhige Hand und das notwendige Glück.

Am Samstagabend spielt die Partyband „Planlos“ aus Hemer zum Tanz auf und an den anderen Schützenfesttagen wird DJ „Doka“ für Partystimmung sorgen.

Der Sonntag wird ganz im Rahmen der farbenprächtigen Parade stehen. Erleben Sie unser Schützenfest im Schatten der Linden oder in unserer wunderschönen Schützenhalle, deren 100 jährigen Geburtstag wir erst im Juni gefeiert haben. Genießen Sie ein stimmungsvolles und harmonisches Fest. Unser Schützenfest soll wieder ein generationsübergreifendes Fest sein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Erleben Sie die von unseren Musikkapellen und den Spielmannszügen dargebotenen Musikstücke und Konzerte, sei es bei der Schützenmesse, bei den Umzügen, zum Zapfenstreich oder am Montagmorgen beim Frühschoppen.

Ich bitte alle Westönner, ihre Häuser zu beflaggen, so dass unser Dorf einen festlichen Charakter erhält. Unser Dank gilt bereits jetzt all denen, die durch Ihren Einsatz und Ihre Unterstützung zum Gelingen des Festes beitragen. Denken wollen wir aber auch an alle Schützen und Mitbürger, die alters- oder krankheitsbedingt nicht mitfeiern können. Sie grüße ich ganz besonders.

Ich wünsche allen Schützenbrüdern, Westönnern und Gästen frohe und vergnügliche Schützenfesttage.

Wolfgang Hennemann

Kategorie: Allgemein

25 Jahre – Ein unvergessliches Schützenfest 2000 – Rainer und Gitte Wiemer erinnern sich

21. Juli 2025 von L L

Auch wenn inzwischen einige Jahre vergangen sind, denken Rainer und Gitte noch immer mit einem Lächeln an ihr Schützenjahr 2000 zurück. Es war ein Fest voller Emotionen, Überraschungen und vor allem mit vielen guten Freunden an ihrer Seite.

Wie alles begann – eine Bierlaune mit Folgen

Alles begann bereits an Silvester 1999/2000. Am Sportplatz gerieten Rainer und Meinolf Westerhoff, damals Mitglied des Schützenvorstands, ins Gespräch. Aus einer lockeren Bierlaune heraus warf Meinolf ein: „Wenn bei euch am neuen Haus alles fertig ist, dann wäre es doch an der Zeit, Schützenkönig zu werden!“
Was zunächst nur ein Scherz war, entwickelte sich in den darauffolgenden Wochen zu einer ernsthaften Idee. Meinolf blieb hartnäckig: bei jeder Geburtstagsfeier in den kommenden Wochen kam das Thema erneut auf den Tisch. Rainer und seine Frau Gitte, die erst drei Jahre zuvor von Ostönnen zurück nach Westönnen gezogen waren, begannen schließlich tatsächlich darüber nachzudenken.

Die Entscheidung

Der entscheidende Moment kam auf dem Schützenfest in Ostönnen, als Rainer und Meinolf sich erneut trafen. Gitte und Rainer hatten sich inzwischen gemeinsam mit ihrem Sohn Sebastian entschlossen, unter der Vogelstange anzugreifen. Meinolf bekam seine Zusage, seine Hartnäckigkeit hatte sich ausgezahlt. Doch bis zum Westönner Schützenfest blieben nur vier Wochen, um alles zu organisieren.

Der große Wettkampf um die Königswürde

Am Schützenfest-Samstag kam es unter der Vogelstange zu einem echten Krimi. Rainer, unterstützt von Willi Mertin, trat gegen Martin Wulf an, der Udo Clemens an seiner Seite hatte. Mehrfach wechselte die Führung, bis Martin einen satten Treffer landete. Ein Raunen ging über den Schützenplatz. Gitte war überzeugt, der Traum sei ausgeträumt und Martin der neue König. Doch noch hingen Holzreste im Kugelfang.
Mit einer cleveren Taktik, Rainer und Willi schossen fast gleichzeitig, gelang schließlich der entscheidende Treffer. Rainer, damals 44 Jahre alt, war der neue Westönner Schützenkönig.

Freunde, Regen und ein unvergesslicher Hofstaat

Für Rainer und Gitte war klar: Ihr Hofstaat sollte aus vielen guten Freunden bestehen. So kamen stolze 27 Paare zusammen. Jung und Alt, darunter zahlreiche Mitglieder des Sportvereins.
Das Wetter spielte allerdings nicht immer mit. Am verregneten Sonntag wartete der Hofstaat über eine Stunde im Hausflur, ehe sich eine Regenlücke auftat und der Schützenumzug starten konnte. Kaum draußen, war Gittes Kleid binnen Sekunden durchnässt. Damit die schönen Kleider und weißen Hosen nicht von der roten Asche des Sportplatzes verschmutzt wurden, fand die Parade kurzerhand vor der alten Molkerei statt. In der Schützenhalle wurde dann eilig ein Föhn organisiert, um die nassen Kleider zu trocknen.

Montag, Kinderjubel und ein rauschender Muckentag

Am Montag meinte es das Wetter dann besser und die Parade konnte wie üblich auf dem Sportplatz abgehalten werden. Besonders in Erinnerung geblieben ist Rainer und Gitte der Jubel der vielen Kindergartenkinder und Minikicker am Rand des Platzes. In der Halle ging es dann hoch her. Wir haben „Alle zusammen wie verrückt gefeiert“, erinnern sich beide noch heute.
Den traditionellen Muckentag ließen das Königspaar, der Hofstaat und Mitglieder des Schützenvorstands im eigenen Garten ausklingen: feucht-fröhlich und voller guter Laune.

Die Jugendfussballer brachten zur Freude des Königspaares ein Banner am Sportplatz an

Jubiläum mit Freunden

Vor zwei Wochen trafen sich Rainer, Gitte und ihr Hofstaat erneut zu einer großen Jubiläumsfeier und auch dabei wurde noch einmal kräftig in Erinnerungen geschwelgt.

Gruppenfoto bei der Jubiläumsfeier auf der Tribüne am Sportplatz

Kategorie: Allgemein

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