Trotz der Anröchter und Kliever Wurzeln und einem derzeitigen Wohnort außerhalb Westönnens
bezeichne ich Westönnen gerne als meine Heimat und bin Stolz das Dorf Westönnen in dem
besonderem Jubiläumsjahr 2024/2025 als König vertreten und regiert haben zu dürfen.
Schon des Öfteren hatte ich über einen möglichen Zeitpunkt zum errangen der Königswürde
nachgedacht. Immer neue private und berufliche Ereignisse, sowie Herausforderungen ließen
die Gedanken aber auch immer wieder erlöschen. Aus diesem Grund kann ich meinem Vater mit
dem Erreichen der Kaiserwürde nur danken, mir die Entscheidung über den richtigen Zeitpunkt
abgenommen zu haben.
Ohne meine großartige Frau und Königin Kathrin, welche ich beim Vogelschießen überraschen
durfte, wäre ein solches Regentenjahr natürlich auch nicht möglich gewesen. Danke Kathrin.
Danke auch an meine Konkurrenten, die das Schießen bis zum Schluss spannend hielten, all
unseren Freunden, unserer Familie, dem Hofstaat, den Musikvereinen, dem Vorstand und der
kompletten Schützenbruderschaft mit allen Gruppierungen sowie dem komplettem Dorf.
Viele Dorf- und Schützenveranstaltungen durften wir als Königspaar begleiten und besuchen.
Als besondere Veranstaltungen außerhalb des eigenen Schützenfestes zählen sicherlich das
Bezirksschützenfest im eigenen Dorf, die Musikveranstaltungen von Jugendspielmannszug und
Einigkeit Westönnen, der Besuch der auswärtigen Schützenbruderschaften wie Bremen,
Müschede und Mawicke.
Die Mitarbeit im Vorstand hat ebenfalls viel Freude bereitet und gab mir völlig neue Einblicke in
die wichtige und nicht selbstverständliche ehrenamtliche Arbeit der Vorstandskollegen. Die
Schützenbruderschaft stellt dabei einen absoluten Mittelpunkt im gesamten Kirchspiel
Westönnen dar und leistet dabei Arbeit weit über das Schützenwesen hinaus.
Mit etwas Wehmut, aber mit dem Wissen einen würdigen Nachfolger zu bekommen, wird die
Regentschaft für uns am Samstag, dem 26.08.2025 nach dem Vogelschießen enden. Mit dem
Leitspruch unsere beiden Königsoffiziere „Alles kann, aber nichts musss“, wünsche ich meinem
Nachfolger oder meiner Nachfolgerin ein vergleichbares, aber ohne Knochenbrüche, schönes
Jahr.
Grußwort des Königspaares – Burkhard und Kathrin Schriek
