In Westönnen startet die Umsetzung des Förderprojekts „Schaffung eines multifunktionalen Erholungs- und Naturraums“. Im Mittelpunkt steht die Erneuerung des bestehenden, in die Jahre gekommenen Kleinspielfeldes. Dieses wird durch ein modernes Kleinspielfeld ersetzt und das Umfeld zugleich zu einem attraktiven Aufenthalts-, Begegnungs- und Naturraum weiterentwickelt. Die Fertigstellung ist für November vorgesehen.
Mit einem Gesamtvolumen von rund 118.000 Euro verbindet das Projekt die Verbesserung der Freizeit- und Aufenthaltsqualität mit Maßnahmen für Klimaschutz und Klimafolgenanpassung. Der Verein „Gemeinsam für Westönnen e.V.“ erhält eine Förderung in Höhe von 70 Prozent. Bei der Fördermittelantragstellung wurde der Verein von Fördermittelkoordinatorin Anja Stakemeier und dem Kommunalbetrieb Werl (KBW) unterstützt. Die Planung stammt vom Büro B.S.L. Landschaftsarchitekten, die bauliche Umsetzung übernimmt die Firma Vogel.
Neben der Erneuerung des Kleinspielfeldes sind verschiedene Maßnahmen vorgesehen, die den Bereich insgesamt aufwerten. Dazu gehören neue Sitzmöglichkeiten sowie eine Tischtennisplatte. Neue Bäume und weitere Bepflanzungen sollen Schatten spenden, einer starken Aufheizung an warmen Tagen entgegenwirken und zugleich Lebens- und Nahrungsräume für Vögel und Insekten schaffen.
Neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sowie Scooter und Roller sollen insbesondere Kindern und Familien eine sichere Möglichkeit bieten, den Bereich ohne Auto zu erreichen. Darüber hinaus wird die Beleuchtung des Kleinspielfeldes auf energieeffiziente LED-Technik umgestellt. Dies reduziert den Energieverbrauch.
Ortsvorsteher Martin Beudel begrüßt den Beginn der Arbeiten: „Wir freuen uns sehr, dass die Maßnahme nun sichtbar startet. Das bisherige Kleinspielfeld ist in die Jahre gekommen und wird durch eine moderne und attraktive Anlage ersetzt.“
Auch Bürgermeister Torben Höbrink freut sich über den Projektstart: „Eine schöne Maßnahme gerade für die jüngeren Mitbürger. Das Freizeitangebot wird dadurch verbessert. Mein Dank gilt dem Verein Gemeinsam für Westönnen und allen Beteiligten. Durch ihr Engagement können wir jetzt in die Umsetzung gehen.“
Bericht: Martin Beudel
