Sehr geehrte, liebe Freunde und Freundinnen der Ostönner Orgel,
wir laden Sie/Dich herzlich zum Eröffnungskonzert des Ostönner Orgelsommers 2026 in der St. Andreas Kirche in Ostönnen/Soest ein.
Am Samstag den 30. Mai, wie immer um 17:00 Uhr, konzertiert der Ostönner Titular-Organist Léon Berben.
Berben spielt ein bunt gemischtes Programm. Eine Hauptrolle spielt der Komponist John Dowland, der heute weltbekannt ist mit seinem Lied „flow my tears“. Dowland starb vor 400 Jahren. Obwohl er nichts für Orgel komponiert hat, gibt es viele schöne Bearbeitungen von seinen Liedern.
Auch andere englische Musik von W. Byrd und Thomas Preston steht auf dem Programm, neben Musik von Scheidemann und Correa de Arauxo dessen Orgelschule „Facultad organica“ vor 400 Jahren gedruckt wurde: Grund genug diese großartige Musik zu spielen und zu genießen.
Léon Berben darf am Cembalo und an der Orgel als Meister seines Fachs gelten. Darüber hinaus weisen ihn umfassende Kenntnisse in Musikgeschichte und historischer Aufführungspraxis als einen der führenden Köpfe seiner Generation der »Alten Musik«-Szene aus.
Als senior organist in residence ist er verbunden an der Pieterskerk in Leiden (NL) mit der van Hagerbeer-Orgel aus 1643.
Auch ist er Co-Künstlerischer Leiter der Berner Abendmusiken in Berne mit der Lampeler-Kröger Orgel aus 1596/1643.
Seit 2000 war er als Cembalist bei Musica Antiqua Köln (Reinhard Goebel) tätig. In dieser Eigenschaft gastierte er in Europa,
Nord- und Südamerika sowie Asien und spielte zahlreiche CDs für Deutsche Grammophon/Archiv Produktion ein. Seit der Auflösung
des Ensembles Ende 2006 verfolgt er eine ausgedehnte Solo-Karriere, die ihn auf renommierte internationale Festivals führte.
Er ist Gast-Dozent Orgel (Repertoire vor Bach) an LUCA, (Leuven university) School of Arts in Leuven (B).
Wir hoffen, Euch beim Konzert an der wunderschönen und immer wieder faszinierenden Orgel in Ostönnen begrüßen zu dürfen!
Eintritt ist wie immer frei, es wird um eine Spende zur Finanzierung der Konzertreihe am Ausgang gebeten.
Bis dahin mit herzlichen Grüßen,
Léon Berben & Helmut Reineke
Bericht: Helmut Reinecke