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Startseite » HISTORY Denkmäler

HISTORY Denkmäler

17. Juni 2002 von Friedrich Schleep

Seit 1845/1846 wurden die Toten auf dem zweiten Westönner Friedhof bestattet. Es ist der Platz des heutigen Ehrenmales.

Westhues berichtet in seinem Heimatbuch von 1966, dass der alte „Kirchhof“ (Friedhof) in den Jahren 1855/56 in keiner guten Ordnung war. Es gab damals aber noch drei Denkmäler.

Seit 1730 wurden die Geistlichen und die Adeligen nicht mehr in der Kirche bestattet. Der Pfarrer Bernhard Voss, der Erbauer der jetzigen Kirche, starb 1840 und wurde an der Nordseite der Kirche beerdigt. Seine Gruft hatte einen sehr hohen Grabstein aus einer grünen Sandsteinplatte. Die schwere Platte war an die Mauer der Kirche angelehnt. Es ist nicht klar, ob der Stein immer an der Wand Halt fand, oder ob man ihn da abstellte, weil das Fundament den schweren Stein nicht mehr sicher trug. Der Bildhauer hatte neben den Daten zur Person noch einen Priesterkelch, ein Kreuz und eine Geißel aus dem Stein geschlagen. Leider waren die Arbeiten des Bildhauers bald verwittert. Der Stein selbst blieb wenigstens bis 1967 an der Kirche stehen.

Bevor die Kirche 1966 erneuert und nach Norden hin erweitert wurde, konnte man um das Gotteshaus gehen und kam dann immer an dem Grabstein vorbei, aber kaum jemand wusste um die Bedeutung dieses Steines. Die Inschriften konnten nicht mehr gelesen werden.

Der Gang um die Kirche wurde auch an den Sonntagen zwischen Ostern und Christi Himmelfahrt zu den damals üblichen Auferstehungsprozessionen genutzt. Die ganze Gemeinde ging während des Hochamtes um die Kirche. An der Westseite wurde dann ein kleiner Segensaltar aufgestellt.

Als man 1966 mit der Erweiterung der Kirche anfing, musste das Denkmal beseitigt werden. Es wurde aber sofort wieder aufgestellt, als die Arbeiten das zuließen. Später stand es rechts vom Eingang zur Sakristei. (Siehe die Bilder!) Wo und wann es dann beseitigt wurde, ist mir unbekannt. Wohl als Ersatz wurde an der gleichen Stelle folgende Inschrift in einen Stein der Kirchenmauer eingemeißelt:

BERNHARD VOSS

Pfarrer in Westönnen

von 1809 – 1840 geb. 7.2.1770 + 19.4.1840

liegt hier begraben.

Von 1820 – 23 hat er dieses

Gotteshaus erbaut +

PAUL WITTE

Pfarrer in Westönnen

von 1958 – 1969 geb. 31.8.1908 + 24.10.1969

Liturg. Umgestaltung von 1967 – 69

Das zweite Denkmal, ein weißes Holzkreuz, war für den 1843 verstorbenen Vikar Wolbert

errichtet worden. Es ist wohl nicht alt geworden.

Beachtenswert ist das Denkmal der Familie von Papen Lohe an der Westseite der Kirche.

Man sollte sich einmal die Zeit nehmen, und es genau betrachten und die eingemeißelten Sprüche lesen. Es gehört zu einem Totenkeller, der zu Beginn des 19.Jahrhunderts angelegt wurde.

Westhues sagt dazu in seinem Heimatbuch von 1966: “ Dieser Totenkeller war recht unglücklich angelegt, so dass Regenwasser hineindrang, Särge und Leichen verdarben, und das Wasser in die nahegelegenen Keller durchsickerte. Auf Grund dessen durfte dort nicht mehr beerdigt werden.“

Die letzte Bestattung war wohl zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Eine Verwandte der Familie von Papen starb in Lohe, als sie dort zu Besuch war. Mein Vater ( geb. 1884 ) erzählte davon. Er hatte bei der Gelegenheit den Totenkeller aufsuchen können und bestätigte das, was Westhues vom Zustand des Totenkellers berichtet.

Das Denkmal der Familie von Papen ist fast 200 Jahre alt. Es ist für sein Alter in einem erstaunlich guten Zustand. Der Obelisk, der mit dem aufgesetzten Kreuz etwa 2,50 Meter hoch ist, zeigt kaum Spuren der Verwitterung. Der Stein muss sehr fest sein. Das eingemeißelte Wappen und die Ornamente kann man gut erkennen. Die Inschriften, die an den vier Seiten in den Stein eingeschlagen wurden, sind durch goldene Farbe hervorgehoben und gut lesbar.

Die Ostseite berichtet von dem ersten Toten, der an der Stelle bestattet wurde. Es war Kaspar Theodor von Papen, der 1825 starb.

Im Westen lesen wir: Grabstätte der Familie von Papen Lohe. Herr! hier bin ich, und da sind auch die Meinigen, die Du mir gegeben hast!

Im Süden steht geschrieben: Beim Schöpfer ist sein Geist. Sein Andenken lebt bei uns.

Die Nordseite berichtet: Friede sei mit Ihm, dem geliebten Gatten. Mir der Trost des Wiedersehens.

Das Denkmal ist von einem massiven Eisengitter umgeben. Es kann noch viele Jahre halten,

auch wenn es nicht gestrichen würde.

Westönnen Online vom 17.06.2002 – Text + Fotos: Friedrich Schleep

Autor: Friedrich Schleep

Das Denkmal des Pfarrers Bernhard Voss, des Erbauers der heitigen Kirche
Die Ostseite
Die Westseite
Die Nordseite
Die Südseite

Kategorie: Gemeinde, Geschichte

Über Friedrich Schleep

unser Ehrenmitglied seit 2012, leider verstorben

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