Zur Gedenkfeier am Volkstrauertag trafen sich die Abordnungen der Vereine des Kirchspiels Westönnen am Sonntagmorgen zum Antreten zum Kirchgang. Musikalisch begleitet vom Tambourcorps Einigkeit Westönnen ging es zum Kirchgang. Die Messe wurde gemeinsam mit Vikar Liju und Pastor Martin Hufelschulte gefeiert. In dieser Messe wurden die Kommunionkinder vorgestellt, die im nächsten Jahr zur Erstkommunion gehen.

Nach dem Gottesdienst gingen die Vereins- und Fahnenabordnungen im losen Schritt zum Ehrenmal.
In seiner Ansprache begrüßte der Westönner Ortsvorsteher Martin Beudel die versammelten Vereinsabordnungen. Er beschrieb die sich wandelnde globale Ordnung, die sich in einer Phase der Deligitimierung befindet. „Wir erleben Veränderungen und Herausforderungen historischen Ausmaßes – geopolitisch, ökologisch, digital und im Inneren unserer Gesellschaft. Wir sind Zeuge einer in weiten Teilen ungeordneten Migration und des Erstarkens extremistischer Kräfte jeglicher Motivlage. Dies alles und vieles andere mehr fordert uns als Gesellschaft in bislang nicht gekanntem Ausmaß“.
„Wir gedenken der Vergangenheit, um die Zukunft menschlicher zu gestalten. Wir erinnern uns, damit das Leid von einst uns mahnt, die Würde jedes Menschen zu achten. Und wir bekennen uns zu unserer Verantwortung: für Frieden, Freiheit und ein solidarisches Miteinander – hier bei uns und überall auf der Welt.
An unserem Ehrenmal in Westönnen erinnern wir uns an die vielen gefallenen und vermissten Soldaten und getöteten Zivilisten beider Weltkriege, Angehörige aus unserem Kirchspiel mit den Orten Westönnen – Mawicke – Ober- und Niederbergstraße Ihnen und ihren Familien gedenken wir im Besonderen.
Im Anschluss seiner Ansprache sprach Vikar Liju gemeinsam ein Gebet mit den Versammelten. Die Mitglieder der FFW Westönnen legten zum Lied des guten Kameraden einen Kranz am Ehrenmal nieder.
Zum Abschluß der Gedenkfeier bedankte sich M. Beudel bei allen Beteiligten, die verlässlich zum Gelingen der Gedenkfeier beigetragen haben. Einen besonderen Dank richtete er an Heinz Kiko, der am Ehrenmal nach dem Rechten sieht und zu feierlichen Anlässen die Fahne hisst. Mit den besten Wünschen zu einem friedlichen Sonntag lud M. Beudel die Versammelten zum Abmarsch in die Gaststätte Hagen ein.
