Die anwesenden Jubilare für 40-jährige Mitgliedschaft. Stehend vo.li.: Fahnenoffizier P. Preker, Markus und Thomas Newe, Bernhard Lienkamp, Martin Wulf, Brudermeister Wolfgang Hennemann und 2. Brudermeister Matthias Plattfaut, Bürgermeister Torben Höbrink. Reihe unten sitzend: Schützenkönig Max Sauer, Markus Jennebach, Bernd Hering, Rainer und Peter Bonnekoh, Franz-Josef Wittenkemper, Egbert Schwarze, Heinz Kiko und Landrat H. Frieling.
Der Schützenfestmontag beginnt traditionell mit dem Besuch beim Pastor mit anschließender Gefallenenehrung. Der Pastor empfängt die Schützenbrüder zu seinen Grußworten mit einem gut gekühlten klaren Tropfen, bevor es zur anschließenden Gedenkfeier zum benachbarten Ehrenmal geht.
Die Ansprache am Ehrenmal hielt Brudermeister Wolfgang Hennemann.
In seinen Worten richtete er nicht nur den Blick in die Vergangenheit, sondern auch in die Gegenwart. „Das Gedenken am Ehrenmal richtet sich nicht nur zurück in die Vergangenheit. Es ist auch ein stiller Appell an uns in der Gegenwart.
Denn Frieden ist keine Selbstverständlichkeit.
Er muss geschützt, gepflegt und immer wieder neu verteidigt werden – nicht mit Waffen, sondern mit Haltung, mit Worten, mit Zusammenhalt.
Wir dürfen nicht vergessen, wohin Hass, Hetze und Ausgrenzung führen können. Deshalb ist unser Erinnern heute auch ein Versprechen:Dass wir uns einsetzen – für ein friedliches Miteinander, für gegenseitigen Respekt und für die Würde jedes einzelnen Menschen.
Nach dem Musikstück vom Musikverein Müschede zog die Schützenbruderschaft weiter zum Schulgelände, wo sie vom Kinderschützenkönig erwartet wurden. Hier wurde der Kinderschützenkönig mit dem Kinderorden und einem Ständchen vom Musikverein Müsche beglückwünscht.
Anschließend marschierten die Schützenbrüder zurück zur Schützenhalle, wo der traditionelle Frühschoppen und die Ehrungen auf dem Programm standen.
Die Laudatio zu den Ehrungen sprach Brudermeister Wolfgang Hennemann.
Er bezeichnete die langjährige Mitgliedschaft nicht als selbstverständlich. In der Zeit, in der alles schneller wird und sich ständig verändert, setzt langjährige Vereinstreue ein starkes Zeichen. Er dankte den Jubilaren dafür, sich bei Festen und Versammlungen sowie bei Arbeitseinsätzen eingebracht und bei vielen weiteren Anlässen auch als stille Stützen im Hintergrund die Schützenbruderschaft unterstützt zu haben. „Ohne Menschen wie euch gäbe es keinen Verein, wie wir ihn heute erleben dürfen“. Er nannte die Jubilare Vorbilder, weil sie immer da waren, mit ihrem Engagement, mit ihrer Zeit und mit ihrer Loyalität.
Als äußeren Dank wurden anschließend die Nadeln an die Mitglieder übergeben. Die 60-jährigen Mitglieder erhielten zusätzlich eine handgefertigte Tuschezeichnung der Schützenhalle.
Die anwesenden Jubilare mit 50-jähriger Mitgliedschaft.

Die zur Ehrung anwesenden Jubilare zusammmen mit Landrat H. Frieling v.li.stehend, Fahnenoffizier P. Preker, Ferdinand Hershoff, Klaus Wegener, Michael Wegener und Bürgermeister Torben Höbrink, sitzend v.li.:Schützenkönig Max Sauer, Peter Schulte, Hubert Post und Berni Schulte.
Für 60 Jahre Mitgliedschaft

Im Bild die anwesenden Jubilare v.li. stehend Landrat H.Frieling und Torben Höbrink. Daneben Hermann Mertin, Walter Schlummer, Paul Linnemann, Peter Hirt, Edmund Luig.
Vordere Reihe sitzend v. li., Dieter Holtheuer, Walter Müller, Günter Düser, Bernhard Sögtrop und Konrad Radke.
Vorne einzeln sitzend, Gottfried Wiemhöfer, 70 Jahre Mitglied in der Schützenbruderschaft.
