Am Dienstag, den 19. Mai 2026, tauchten die Westönner Jungschützen in die faszinierende Welt der Honigbiene ein. Gastgeber Christoph Busemann öffnete ihnen die Türen zu seinem Imkereibetrieb und vermittelte eindrucksvoll, wie komplex und wertvoll das Leben im Bienenstock ist.
Zunächst erklärte Christoph den Lebenszyklus der Biene – von der Eiablage über die Entwicklung der Larven bis hin zur fertigen Arbeiterin, Drohne oder Königin. Die Jungschützen erfuhren, wie ein neues Bienenvolk entsteht und welche Techniken ein Imker nutzt, um Völker zu teilen oder zu vergrößern.
Besonders spannend war der Einblick in den Aufbau eines Bienenstocks. Die Jungschützen lernten, wie präzise die Bienen ihre Waben konstruieren, wie sie miteinander kommunizieren und wie aus Nektar schließlich der Honig entsteht, der später im Glas landet. Schritt für Schritt zeigte Christoph, welchen Weg der Honig nimmt – von der Sammelbiene über die Verarbeitung im Stock bis zur Ernte durch den Imker.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Gefahren für die Honigbiene. Die Jungschützen erfuhren, welche Schädlinge und Feinde den Bienen zu schaffen machen – darunter die Varroamilbe, die asiatische Hornisse oder auch andere Umweltfaktoren.
Der Besuch bot den Jugendlichen nicht nur neues Wissen, sondern auch ein tieferes Verständnis für die Bedeutung der Bienen für Natur und Landwirtschaft.
Christoph, vielen Dank für den lehrreichen Nachmittag!
Bericht: Hendrik Schüngel
