Unter dem Titel Wüstenzeiten gestaltete die Gemeindeband MITEINANDER am Sonntag einen besonderen Gottesdienst, zu dem sich viele Besucherinnen und Besucher versammelten.
Wüste das klingt nach Hitze, Leere und Herausforderung. Doch Wüsten sind mehr als karge Landschaften. In einem Eindrucksvollen Impuls wurde deutlich: Die Wüste ist ein Ort der Prüfung – aber auch ein Ort der Begegnung.
Gerade in der Stille fern vom Lärm des Alltags, wird hörbar, was wirklich zählt.
Die Wüste lädt ein, innezuhalten, neu auf Gott zu Vertrauen und das eigene Leben auszurichten.
Die Musik der Band schuf dabei eine Atmosphäre, die Raum für Nachdenken, Gebet und persönliche Besinnung eröffnete

Im Anschluss nahmen rund 70 Personen an der Kreuzweg Meditation mit 7 Stationen teil. Schritt für Schritt wurde der Weg Jesu betrachtet – einen Weg durch Leid, Zweifel und Hingabe, der zugleich Hoffnung und Perspektive schenkt.
Mit dem Lied „Von guten Mächten“ klang der Vormittag in unserer Kirche aus – getragen von Gemeinschaft, Zuversicht und dem Vertrauen darauf, dass Gott auch in unseren eigenen „Wüstenzeiten“ nahe ist.
Bericht: Michaela Schlummer
Bilder: Annelie Kleine und Stefanie Grümme
